Mit
Aberglauben fängt es an. Es werden abergläubische Sprüche losgelassen. Dann
kommt. Vivienne „Vivi“ Kling mit der Botschaft, sie heute ihren Glückstag hat
und das einem Glücksbringer (ein Holzhase an einer Kette) zu verdanken hat, nach
dem sie sich gebückt hat. Dieser spielt in der Sendung immer wieder eine
Rolle. Ob er Glück bringt? Oder helfen andere nach?
Zu
Beginn werden zwei Patienten ins Krankenhaus geliefert: Eine junge Patientin
namens Sonja Bäumer mit Bauchschmerzen und ein Priester namens Christopher
Sturm, der mit dem Taxi kommt. Dr. Theresa Koshka sieht dies zufällig und
kommentiert es mit den Worten: „Besuch von oben“ In dem was ich hier schreibe,
geht es vor allem darum, wie die anderen den Priester behandeln, über ihn
denken….
Dr.
Matteo Moreau sieht den Priester auch schnell, ebenso, dass er gelb um die Nase
ist. Sein Kommentar dazu: „Sie sind ein bisschen gelb um die Nase. Zuviel vom
Messwein genascht?“ Es entwickelt sich ein kurzer Dialog mit Sticheleien, bei
dem zu merken ist, was Dr. Moreau von Glauben und Kirche hält. Dann stellt sich
noch heraus, dass beim Pfarrer die Leber zu groß ist. Er verweist aber drauf,
dass er keinen Alkohol trinkt. Für Dr. Moreau ist aber klar: „Sie wären nicht
der ersten Pfarrer, der seine Lebenszirrhose einen Glaubenskrise zu verdanken
hat.“ Sowohl Dr. Moreau als auch Pfarrer
Sturm bleiben bei ihrer Aussage. Daher kommt es zu einer Wette: „Wenn Sie verlieren,
kommen Sie einen Monat lang jeden Sonntag in meine Kirche.“, so der Pfarrer.
Doktor Moreau nimmt an, aber möchte im Gegensatz den gesamten Weinvorrat, wenn
er Recht hat. Wer von beiden wohl die Wette gewinnt? Das kann man schon nach
ein paar Minuten erfahren.
Im Laufe
der Sendung wird klar, dass Sonja Bäumer den Lebenswillen verloren hat. Koshka
kommt daher auf die Idee, Pfarrer Christopher Sturm als Sozialarbeiter bei ihr einzusetzen.
Doch er lehnt ab, meint, dass er nicht der Richtige sei. Hier erzählt er dann, warum er in eine Glaubenskrise
steckt. Einige Zeit später setzt sich Theresa Koshka zum Pfarrer und stellt eine
ganz direkte Frage: „Ist Ihnen eigentlich klar, dass Sie eine Beziehungskrise
haben? Mit Gott!“ Und sie vergleicht es Sturm gegenüber mit einer Ehekrise.
Auch hier entsteht ein kleiner Wortwechsel, den es sich lohnt, anzuhören. Dies
bringt den Theologen zum Nachdenken. Er versucht in die Kapelle zu gehen. Das
klappt beim zweiten Anlauf. Ob er beten kann?
Es
lohnt sich diese Sendung anzuschauen, die christlichen Dialoge einfach mal auf
sich selbst wirken zu lassen. Es kann zum Nachdenken anregen, man kann sich
selbst fragen, wie es bei einem selbst aussieht.
Es geht insgesamt um dreierlei Glaube:
Aberglaube, Glaube an die Medizin und der Glaube an Gott.
Die
Folge kann hier angesehen werden.

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