Christliche Filme und Filme, die so mehr oder weniger im christlichen Milieu spielen, mit christlichem Hintergrund. Auch christliche Filme für Kinder und Jugendliche
Wieder
mal ein Film, der eigentlich zu einer Serie gehört, um der es nicht um das Christentum
geht. Es ist aus der Reihe: In aller Freundschaft- die jungen Ärzte.
Der Blogtitel ist auch der Titel der Sendung
Mit
Aberglauben fängt es an. Es werden abergläubische Sprüche losgelassen. Dann
kommt. Vivienne „Vivi“ Kling mit der Botschaft, sie heute ihren Glückstag hat
und das einem Glücksbringer (ein Holzhase an einer Kette) zu verdanken hat, nach
dem sie sich gebückt hat. Dieser spielt in der Sendung immer wieder eine
Rolle. Ob er Glück bringt? Oder helfen andere nach?
Zu
Beginn werden zwei Patienten ins Krankenhaus geliefert: Eine junge Patientin
namens Sonja Bäumer mit Bauchschmerzen und ein Priester namens Christopher
Sturm, der mit dem Taxi kommt. Dr. Theresa Koshka sieht dies zufällig und
kommentiert es mit den Worten: „Besuch von oben“ In dem was ich hier schreibe,
geht es vor allem darum, wie die anderen den Priester behandeln, über ihn
denken….
Dr.
Matteo Moreau sieht den Priester auch schnell, ebenso, dass er gelb um die Nase
ist. Sein Kommentar dazu: „Sie sind ein bisschen gelb um die Nase. Zuviel vom
Messwein genascht?“ Es entwickelt sich ein kurzer Dialog mit Sticheleien, bei
dem zu merken ist, was Dr. Moreau von Glauben und Kirche hält. Dann stellt sich
noch heraus, dass beim Pfarrer die Leber zu groß ist. Er verweist aber drauf,
dass er keinen Alkohol trinkt. Für Dr. Moreau ist aber klar: „Sie wären nicht
der ersten Pfarrer, der seine Lebenszirrhose einen Glaubenskrise zu verdanken
hat.“ Sowohl Dr. Moreau als auch Pfarrer
Sturm bleiben bei ihrer Aussage. Daher kommt es zu einer Wette: „Wenn Sie verlieren,
kommen Sie einen Monat lang jeden Sonntag in meine Kirche.“, so der Pfarrer.
Doktor Moreau nimmt an, aber möchte im Gegensatz den gesamten Weinvorrat, wenn
er Recht hat. Wer von beiden wohl die Wette gewinnt? Das kann man schon nach
ein paar Minuten erfahren.
Da
Pfarrer Sturm tatsächlich eine Glaubenskrise hat, kommt die nächste Frage von
Dr. Moreau: „Ist das nicht Betrug an Ihren Schäfchen, wenn Sie als Pfarrer
nicht mehr an Gott glauben?“ Es kommt eine mehr oder wenige plausible Antwort.
Etwas später gibt es einen interessanten Dialog zwischen Dr. Koshka und Dr.
Moreau zum Thema Glauben. Koshka ist gläubige Christin. Sie schließt dieses
Gespräch mit den Worten: „Glaube ist die Demut vor Dingen, die größer sind als
wir.“ Doch es gibt da auch einen kleinen Widerspruch. Dr. Bär spricht Dr.
Koshka darauf an. Und ihre Antwort ist auch für Christen typisch, die sich zwar
Christen nennen, aber gleichzeitig alles andere ausprobieren…
Im Laufe
der Sendung wird klar, dass Sonja Bäumer den Lebenswillen verloren hat. Koshka
kommt daher auf die Idee, Pfarrer Christopher Sturm als Sozialarbeiter bei ihr einzusetzen.
Doch er lehnt ab, meint, dass er nicht der Richtige sei. Hier erzählt er dann, warum er in eine Glaubenskrise
steckt. Einige Zeit später setzt sich Theresa Koshka zum Pfarrer und stellt eine
ganz direkte Frage: „Ist Ihnen eigentlich klar, dass Sie eine Beziehungskrise
haben? Mit Gott!“ Und sie vergleicht es Sturm gegenüber mit einer Ehekrise.
Auch hier entsteht ein kleiner Wortwechsel, den es sich lohnt, anzuhören. Dies
bringt den Theologen zum Nachdenken. Er versucht in die Kapelle zu gehen. Das
klappt beim zweiten Anlauf. Ob er beten kann?
Es
lohnt sich diese Sendung anzuschauen, die christlichen Dialoge einfach mal auf
sich selbst wirken zu lassen. Es kann zum Nachdenken anregen, man kann sich
selbst fragen, wie es bei einem selbst aussieht.
Es geht insgesamt um dreierlei Glaube:
Aberglaube, Glaube an die Medizin und der Glaube an Gott.
Der „Wilde Westen“ zur Zeit der Goldgräber – diese Szene wird zu
Beginn gezeigt.
Die nächste Szene in einem Dorf in Kalifornien, 1850. Dort gibt es
auch ein Bordell. Für eine Frau stehen die Männer an, haben Nummern um zu
Angel, wie diese Prostituierte genannt wird, zu gehen.Sie selbst sieht traurig aus.
In Rückblicken wird ihr Leben gezeigt:
Der eigentliche Name des Mädchens ist Sarah. Sie lebt mit ihrer
Mutter zusammen. Der Vaterist einverheirateter Mann, der nichts mit Mutter und
Kind zu tun haben will, was Sarah bei einer Situation auch gut mitbekommt.
Sarahs Vater hat genug von deren Mutter und ihr- und so nimmt die
weitere Geschichte von Sarah, aus der Angel wird ihren Verlauf. In den
Rückblicken ist es immer wieder zu sehen. Und nur so ist auch ihr späteres
Verhalten zu verstehen. Und auch, dass Sarah die Halskette von der Mutter – ein
Kreuz – wegwirft. Später wird es nochmals eine Bedeutung haben.
Es ist zu merken, dass Sarah/Angel ihr Gewerbe nicht gerne macht.
Anderen Frauen geht es ebenso, sie sind nicht glücklich. Doch immerhin: Einmal
schafft sie es, vor Duke, dem Besitzer eines Bordells wegzulaufen. Dazu hatte
sie Hilfe. Dieser Besitzer schwört sich, Angel wieder zu holen, egal, wie lange
es dauert. – Das zeigt sich ziemlich am Ende des Filmes.
Dann gibt es da noch den jungen FarmerMichael, der sich nichts sehnlicher an seiner
Seite wünscht, als eine Frau. Er wohnt 20 Meilen vom Bordell entfernt. Im Gebet
bittet er Gott um eine Frau. – Und dann sieht er Angel. Michael besucht sie im
Bordell, kommt aber nur um zu redenund
das immer wieder. Er rührt Angel nicht an. Gleich beim ersten Besucht offenbart
Michael ihr, dass er Angel heiraten möchte. Aber ihm ist auch klar: „Wenn ich
Gott das nächste Mal um eine Frau bitten werde, werde ich sehr viel präziser
sein.“ Michael hat sehr viel Geduld, merkt aber auch, dass Angel nichts mehr
fühlt, schon ganz abgestumpft ist. In einem sehr strengen Ton redet er mit ihr
darüber, ja streitet fast mit ihr. Doch Angel meint: „Du bist so ein Narr! Ich
empfinde nichts für dich! Absolut nichts. In einem Gespräch mit einer Freundin
sagt sie etwas später: „Kein Mann wird mich je besitzen.“
Gleichzeitig will Angel in diesem Gewerbe aufhören, ist bei der
Herzogin, der dies Bordell gehört. Angel möchte ihr Gold haben. Doch die
Herzogin bringt viele Gründe, die dagegen sprechen. Zum ersten Mal wird Angel
klar, dass sie nie die Chance hat, auszusteigen, denn die Herzogin spricht von
Schulden. Das macht Angel wütend. Dafür wird sie bestraft.
Michael, der auf seiner Farm ist, hat durch seine Liebe zu Angel
eine Verbindung zu ihr. Er bezahlt die Herzogin und holt Angel zu sich, pflegt
sie gesund. Doch Angel ist immer noch reserviert: „Ich zahle dir meine Schulden
ab und hole mir dann meinen Besitz.“, sagt sie zu Michael. Angel kennt ja nur das andere Leben. Außerdem
wurde ihr immer und immer wieder gesagt, dass die Ehe eine Sklavenarbeit für
Frauen sei. Wie reagiert Michael wohl? Vor allem: Das Ganze passiert nicht nur
einmal.Und Michael rührt seine Frau
nicht an, er weiß ja, woher er sie geholt hat und was das für Angel bedeutet
hat.
Immerhin: Als Angel das erste Mal zurückkehrt, nachdem sie gerade
mal eine Meile entfernt wer. Michael
wäscht Angel die Füße, die voller Blasen und Wunden sind. Auf die Frage von
Angel: „Warum tust du das?“ kommt von ihm die Antwort: „Eine Meile kann länger
sein als 20.“ Indem Gespräch, was dann
folgt, kann man einiges von Gottesbild mitbekommen, welches Angel hat. Sie hat den Eindruck, immer von IHM verletzt
und verlassen worden zu sein.
Es passiert einiges, dass Angel immer wieder geht. Der Grund liegt immer in der Vergangenheit.
Einmal ist Angel mit Michaels Schwager Paul unterwegs, der als
Goldgräber zurückkommt. Paul kennt Angel vom Bordell, weiß einiges über sie,
möchte in der Stadt aber nicht mit ihr gesehen werden. Es ist sehr interessant
zu hören, was Angel zu ihm sagt, als er sie absetzt.
In einem Gespräch erzählt Michael einmal von seiner Kindheit. Und
zum Schluss meint er zu Angel: „Manchmal muss man die Verhältnisse hinter sich
lassen, in die man hineingeboren wurde, um zu werden, wie es Gottes Wunsch
gewesen wäre.“
Wie oben geschrieben: Fast zum Ende ist Duke nochmals da. Wie geht
es Angel damit? Wie verhält sie sich. Während eines Gebetes hat sie einen
interessanten Traum.
Kehrt Angel noch zu Michael zurück? Der
Trailer zeigt das Ende nicht, soviel möchte ich vorwegnehmen. Und: Angel fällt wieder ihr echter Name ein:
Sarah
Sarah lernt einiges, was sie nie kannte, zum Beispiel ehrliche
Freundschaft um ihrer selbst willen. Sie lernt, dass sie wirklich geliebt wird,
auch dass sie die Vergangenheit hinter sich lassen kann.
In diesem Film geht es auch um wahre Vergebung.
Noch etwas ist wichtig: Michael stellt sich zu Beginn bei Sarah
mit dem Namen „Michael-Hosea“ vor. Dieser zweite Name ist sehr gut gewählt,
wenn man die Geschichte des Propheten Hosea kennt.
Auf dieser DVD kann man zusätzlich unveröffentlichte Szenen sehen.
Es lohnt sich wirklich, diese auch anzuschauen.
Weiterhin werden die Darsteller gezeigt, auch warum sie für diese
Rollen ausgewählt wurden. Francine Rivers, die das Buch geschrieben hat und der
Regisseur DJ Caruso für den Film geben hier ihre Meinung, warum sie gerade
diese Schauspieler für die Besetzung gewählt haben.
Personen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, Gewalt erlebt haben oder selbst Missbrauch erlebt haben, sollten sehr gut auf sich achten, wenn sie diesen Film sehen. Es könnte zu Flashbags kommen.
Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren, ich persönlich wäre jedoch
für eine Altersabgabe ab 16 Jahren
Wieder wird es spannend, aber vor allem wird auch die Geschichte rund um Detective Gary Travis erzählt. Schon in der ersten Folge muss er Mitarbeiter entlassen. Einer von den beiden nimmt das sehr persönlich. Im weiteren Verlauf der Serie wird aus guten Gründen darauf nochmals eingegangen.
Außerdem gibt es Konkurrenz zwischen dem ersten Revier mit Bill Thomlison und dem zweiten mit Gary Travis. Beide wollen Chefinspektor werden. Die Mittel von Bill sind da nicht immer so ganz toll. Hier wird es dann richtig spannend.
Mit Gottvertrauen geht er an seine Arbeit, hat auch einen Männergebetskreis, der öfters gezeigt wird. Seine Frau Becky sieht es als Fügung Gottes, dass sie Gefängnisinsassen besuchen darf. Dabei trifft sie auch auf Garys Mutter Doris. Sie möchte, dass die beiden sich versöhnen. Ob das gelingt? Einfach ist es jedenfalls nicht. Warum, ist im Laufe der Serie zu erfahren.
Chris, die ehemalige Partnerin von Gary hat inzwischen ein eigens Büro. Sie wohnt mit ihrem Bruder zusammen, der anscheinend immer noch Schwierigkeiten macht. Ist er wirklich clean? Wegen ihm bringt sie sich jedenfalls in Gefahr. Wie das wohl endet?
Außerdem gibt es da einen jungen Straftäter namens Antony, den Gary und Becky nach Gebeten aufnehmen. Kann man ihm vertrauen?
Becky weiß: "Ich bin gesegnet mit einem gottesfürchtigen Mann"
Weiterhin gibt es da einen Rivalen von einem anderen Revier, der nächster Chefinspektor werden möchte. Aber Gary ist da ich im Gespräch
Bei den Fällen ist unter anderem Rassismus ein Thema.
Um den Umgang mit Medien, den neuen Netzwerken geht es in einer Episode. Deutlich ist zu sehen, was Kinder und Jugendliche alles tun, nur um beachtet zu werden. Das sollte zum Nachdenken anregen. Dies ist eine tolle Folge, gerade für Jugendliche.
Dann ist da noch Joe Anderson, ein Kollege von Gary, der auch im Männergebetskreis ist. Und auf einmal Schwierigkeiten bekommt. Warum? Das wird in einer Folge gezeigt. Nicht alles vom Gebetskreis wollen anschließend sofort etwas mit ihm zu tun haben. Es gibt da einige radikale, verurteilende Christen.
Ein sehr großer Fall wird leider nicht gelöst. Hierzu muss man wohl auf die dritte Staffel warten. Und da diese Staffel sehr spannend aufhört, wird jeder schon darauf warten. Es ist klar, dass es weitergehen wird.
Zirka 30 Minuten dauert jede Folge, zehn sind es insgesamt.
Madrid in den 1930iger Jahren. Professor Azorin (eigentlich Jòse Ruiz) bekommt anonym einen
Brief zugesendet. Dazu eine negative Kritik, weil er wohl Antonius Claret
falsch eingeschätzt hat. Mit einem Freud
spricht er über Claret. Beide wissen, dass
er am Königshof von Isabell II. war. Sie überlegen laut, ob Antonius Claret
eine Beziehung mir der Königin hatte, er hätte sie manipuliert.
Doch was wissen die beiden wirklich über ihn? So befasst er sich
Azorin nochmals mit diesem Priester. Die
Kindheit von Antonius wird kurz gezeigt. Sprecher dazu ist der Professor.
Dann geht es weiter, als Antonius schon erwachsen ist. Er arbeitet
als Weber, probiert hier verschiedene
Muster für neue Stoffe aus. Schon bald hat er die Möglichkeit, mehr
Verantwortung zu übernehmen.
Als ein Mitarbeiter der Firma einen Betrug begeht, überlegt
Antonius, was wirklich sein Weg ist. „Was verlangst du von mir? Was soll ich
denn tun?“, fragt er Gott.
Antonius zieht bei den Eltern aus und wird Seminarist und
schließlich Priester. Doch auch hier ist sein Weg noch nicht zu Ende. Er fragt
sich weiterhin, was Gott will, wird Missionar und ist dann wieder in Spanien,
wo es eine „antiklerikale Atmosphäre“ gab. Die Menschen haben fast keinen
Glauben und ihm als Priester wird großes Misstrauen entgegengebracht. Trotzdem hilft er, wo er kann, packt mit an. Gleichzeitig
verteilt Claret kleine Schriften, die er selbst verfasst hat, um so die Leute
zum Glauben zu bringen.
Wegen des Krieges flieht er auf die kanarischen Inseln und gründet
dort eine Gemeinschaft von Priestern. Hier sagt er einiges, was total aktuell
ist. Wie es einem Priester geht, wie er angegriffen wird: „Wir werden auf
Schwierigkeiten, Entmutigung und Selbstbewusstseinsverlust stoßen. Manche
werden euch einfach für das hassen, was ihr seid. Dennoch müsst ihr ihnen
beistehen…“. Sieht es heute nicht ähnlich aus? Es lohnt sich, die weitere
Ansprache an die Mitbrüder gut anzuhören, evtl. auch durch zu meditieren.
Claret hat auch Feinde, die ihn weghaben wollen, anklagen. Er wird
so einfach zum Bischof von Kuba ernannt.
So ist er nicht mehr in Spanien. Auch in Kuba reformierte er die
Pastoral. Er behandelte Arme und Reiche gleich. Bespiele davon sind im Film zu sehen. Den
Reichen passt das Verhalten von Claret nicht. Was mit Sklaven passiert, die
sich nicht daran halten ist zu sehen. Auch was mit denen passiert, die sich
freikaufen und Claret folgen. Mutig ist er auch, wenn es um Eheschließungen
verschiedener Hautfarben geht. So bringt er sich und seine Mitbrüder in Gefahr.
Antonius wäre es am liebsten, die Sklavenarbeit würde abgeschafft. Er sieht
sich hier in der Nachfolge Christi, ansonsten hält er sich aus der Politik
raus. Trotzdem scheint er für viele zu gefährlich zu sein und so wollen die
Reichen handeln…. Wie ist im Film zu sehen.
Auch in Spanien spricht sich das Wirken von Claret rum. Er wird
als „Quälgeist“ angesehen, da er gegen die Sklaverei ist. So ist für die
Reichen klar, dass etwas geschehen muss: „Wenn er das Leben der Schwarzen so
liebt, können wir vielleicht seinen sehnlichsten Wunsch erfüllen, indem wir
diesen freiheitsliebenden Erzbischof
selbst versklaven.“ Claret wird an den spanischen Hof berufen, ist dort
für die Königin Isabella II und deren Kinder zuständig. In Spanien will sich Antonius auch
nicht in die Politik einmischen. „Der Altar ist schon jetzt zu nah am Thron“, so seine Worte zur Königin.
Bald gibt es Gerüchte, da Claret ziemlich oft bei der Königin sein
soll.
Claret merkt dass er sozusagen Gefangener ist. Er fragt Gott: „Wenn
du mich in die Welt gesandt hast, um dein Wort zu verkünden, warum bin ich dann
hier gefangen?“ Er wünscht nichts sehnlicher, als von seinen Aufgaben erlöst zu
werden.
Egal, was Antonius macht, er wird immer angegriffen.
Erst als die Könignin fliehen muss, ist Claret sozusagen frei.
Nebenbei erhält man in diesem Film einen kleinen Blick in die
Geschichte der Skalverei auf Kuba zumindest zu Lebzeiten von Antonius Claret.
Auch wird gezeigt, dass eben auch Geistliche Vorurteile gegenüber Sklaven
haben. Aber auch, was mit freigekauften Sklaven passiert ist zu sehen. Kein
schöner Anblick.
Ebenso bekommt man Einblick in den Bürgerkrieg mit all seinen
Toten
Interessant ist auch, wie ähnlich die Zeiten von Claret und dem
Professor sind. Beim Sehen ist es zu erkennen.
Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren. Jünger sollte auf alle Fälle keiner sein, der
den Film sieht, evtl. sogar etwas älter.
Für 15, --€ ist die DVD hier zu erhalten Diese kann man auch in Originalsprache Spanisch ansehen.
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien
entstanden
Da wir noch Osterzeit haben, stelle ich einen Film vor, der zu
dieser Zeit passt, auch wenn es hier um die Vorbereitung auf Karfreitag geht:
Jugendliche, die zu einer Veranstaltung gehen.
Im Gebäude werden Bücher
verkauft, es geht zu wie in einer Disco. Am Mischpult sitzt ein Mann, der nun die
Hauptperson begrüßt: „Sein offizieller Titel lautet: Jugendpastor der Saint
Hills Nachbarschaftskirche.“ Es handelt sich um Guy, der sozusagen auf Tournee
ist. Ihm wird ein Wasserball zum Signieren gegeben. – Die Kirche (Jonathan) ist überzeugt: Daraus
könnte ein Geschäftsmodell entstehen. Es wird auch sofort umgesetzt.
Noch während der Tour ist
für Guy wesentlich: „Ich hoffe, sie haben das Evangelium im Herzen.“ Jonathan ist noch etwas anderes wichtig: „Das
Wasserballding, das machen wir einfach weiter. Von nun an bist du nämlich der ‚Wasserballguy‘.“
Das ist Guy noch so angenehm. Doch notgedrungen macht er mit, macht sich zur
Marke. Ob dies wohl gut geht? Ein Blick auf die nächste Veranstaltung zeigt
es. Johnathan findet es gut, dass die
Jugend interessiert ist. Die Antwort von Guy: „Ehrlich, interessiert ist ein
christlicher Ausdruck für Irrsinn.“
Guy möchte das Ganze nicht mehr
mitmachen, er will aus diesem Spektakel raus. Pastor Skip sieht dies etwas anders. Dies wird
ziemlich deutlich gezeigt. Mehr noch, Skip ist klar: „Ich brauche etwas
Mächtiges, für Karfreitag und Ostern.“ Schon so viel ist gemacht worden, wie
kann dies noch überboten werden? „Und
wenn du diesmal kürzer trist?“, ist die Antwort von Guy. Doch da möchte Skip nicht mitmache. Er will alles bisher
Dagewesene überbieten, weil mehr Leute kommen und so mehr Leute das Evangelium
hören. Hier wieder eine Gegenfrage von Guy: „Ob diese Rechnung aufgeht?“
Skip und Guy haben bei ihren Gottesdiensten grundsätzlich
verschiedene Ansätze, wie zu sehen ist: Skip legt Wert auf Action, Guy auf die
Bibel. – Daher will Guy irgendwann bei dieser Kirche nicht mehr mitmachen. Das
lässt Skip aber nicht zu.
Dann hat Skip eine Idee: Karfreitag findet eine Kreuzigung statt!
So wie in Mexiko oder auf den Philippen –Keine Passionsspiele sondern eine echte
Kreuzigung. Gleichzeitig soll Konfetti in den Altarraum geschossen werden. Guy
ist dagegen für ihn ist das Verspottung des Evangeliums. Und dann erfährt er,
dass er derjenige ist, der sich kreuzigen lassen soll! Guy ist dagegen, will
nicht. Und zum wiederholten Male sagt er: „Das Evangelium sollte reichen!“
Nachdem mehrere Personen
sich weigern, sich kreuzigen zu lassen, findet sich Blaise, ein neubekehrter Jugendlicher, der sich dafür
begeistert. – Er will sich kreuzigen lassen. Guy und Carla versuchen mit den
Eltern des Jungen und mit ihm selbst zu sprechen. Ob das was bringt?
Kann Guy überhaupt noch etwas bewirken? Denn auf einmal taucht
seine Tochter Gretchen auf. Während zuvor die
Kündigung von Guy bei der Kirche nicht angenommen wird, wollen ihn die
Vorstände jetzt möglichst schnell aus der Kirche entlassen. Was hat die Tochter
damit zu tun? Die Antwort findet sich im Film.
Dann kommt der Karfreitag. Die Kirche ist so voll, wie fast noch
nie. Wie sieht es mit der Kreuzigung aus? Findet sie statt?
Ein Nebenschauplatz ist die Geschichte um Carla, die Tochter von
Pastor Skip. Er möchte sie verkuppeln,
nachdem sie ihre Verlobung gelöst hat.
Ob das wohl klappt?
Und aus katholischer Sicht: Ein Gespräch zwischen Skip und seiner
Tochter Carla zeigt, warum der Zölibat seine Richtigkeit hat. – Auch wenn
dieses Thema gar nicht angesprochen wird.
Ein humorvoller, satirischer Film. Und gerade, weil hier so
überzogen gezeigt wird, wohin es führt, wenn man den Gläubigen möglichst viel
bieten will, ohne jedoch auf den Glauben zu schauen, hat er allen
Kirchengemeinden etwas zu sagen. –Gerade das Ende des Filmes zeigt dies.
Alle Verantwortlichen der Gemeinden, die überlegen, wie man wieder
mehr Mitglieder in die Kirche bringt, sollten sich diesen mal ansehen. Es steckt da wirklich eine Botschaft drin.
Rom im Jahre 1950: Chiara Lubich muss sich im Vatikan zu ihrer
Gemeinschaft verantworten, soll Fragen beantworten. (Mussten vor ihr schon
viele andere Gründer von Gemeinschaften, die dem Vatikan nicht ganz geheuer
waren)
Als gehorsame Tochter der römisch-katholischen Kirche geht sie auf alle Forderungen ein und steht Rede und Antwort
Dann der Rückblick mit dem Hauptfilm.
Chiara ist während des Krieges in Trient während der Semesterferien
Lehrerin. Dabei kümmert sie sich nicht nur um den Unterricht, sondern sorgt
dafür, dass die Kinder während des Krieges in Sicherheit kommen. Die
Auswirkungen des 2. Weltkrieges werden gut gezeigt.
Familienmitglieder und Freunde von Chiara werden auch vorgestellt.
Die Familie ist auf die Einnahmen von Chiara angewiesen, der
Bruder Gino ist Arzt – und politisch aktiv, wie später zu sehen ist.
Hier werden Fragen gestellt, die bis heute wahrscheinlich jeder
Mensch nicht so richtig beantworten könnte. So verliert ein Camillo im Krieg
seine Eltern durch einen Bombenanschlag. Er hat für seine Eltern und für sich
gebetet und fragt: „Weshalb hat Gott mich nicht gehört?“
Trotz des Leids, welches Chiara sieht, verliert sie ihren Glauben
nicht. Vor einer Marienstatue hat sie den Eindruck die Stimme zu hören „Gib
dich mir hin“. Diese Stimme kommt für sie von Gott. Chiara spricht mit einem
Franziskaner darüber. Ordensfrau möchte
sie aber nicht werden. Der Pater hält Chiara für verwirrt. Er lässt sie aber
ein Evangelium mitnehmen, was ungewöhnlich ist. (Dazu muss man wissen, dass in
der damaligen Zeit, Katholiken die Bibel nur in der Kirche hörten, aber nicht
selbst lasen. – Wer das machte, galt nicht als katholisch und machte sich
verdächtig. Von meiner Mutter erfuhr ich das mal)
Einer der Sätze, die Chiara
im Evangelium liest lautet: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Was
bedeutet dies für Chiara? Wie setzt sie diesen Satz um? Es ist eindrücklich zu
sehen.
Nach einer Zeit der Prüfung ist Chiara wieder bei dem Franziskaner.
Sie hat einen Entschluss gefasst. „Sind Sie sicher?“, fragt der Pater. Er macht
Chiara darauf aufmerksam, dass Sie alleine in der Welt sein wird, da sie keine
Nonne werden möchte. Die Antwort von Chiara: „Ich bin jetzt bereit auf meine
Eltern und mein Studium und meine Schüler zu verzichten. Auf alles was ich bis
jetzt in meiner kleinen Welt hatte“. Sie legt in eine Messe eine Privatversprechen
vor diesem Ordenspater ab, heiratet sozusagen Gott.
Kleiner Exkurs: bei diesem Teil des Fimes wird nochmals die
Befragung durch den Vatikan eingeblendet. Hier behaupten die Kardinäle, dass
noch nie eine Frau mitten in der Welt sich Gott verschrieb und in der Welt
blieb, seit es das Christentum gab. So
stimmt dies aber nicht. In den ersten Jahrhunderten gab es noch die
Jungfrauenweihe. Leider nicht lange. Seit dem 2. Vatikanischen Konzil gibt es
diese wieder und es sind immer mehr Frauen (auch in Deutschland), die diese vor
dem Bischof auf Lebenszeit ablegen.
Chiara trifft sich mit ihren Freundinnen, liest auch mal aus dem
Evangelium vor. Dadurch bekommt sie Schwierigkeiten durch einen Diözesanpriester.
„Man kann das Evangelium nicht ohne Priester lesen“, so seine Worte. Und
weiter: „Kommt besser zum Katechismus“. Später geht er zum Bischof, um diese
Freundinnen anzuklagen. Wie reagiert der Bischof wohl darauf?
Als Chiara mit ihren Freundinnen zusammen sieht, wie die Leute
durch den Krieg unter der Not leidet, hilft sie einfach, ganz unkonventionell.
Überall wo Not ist, wird geholfen. Chiara hat dabei immer das Evangelium vor
Augen. Doch nicht allen Eltern der Freundinnen ist dies recht. Sie machen
sowohl den Töchtern, als auch Chiara Vorwürfe.
Trotz allem bleiben die Freundinnen zusammen, kümmern sich
weiterhin um diejenigen, die es nötig haben. Selbst dann, wenn sie nichts haben.
Sie ziehen zusammen. Und weil so viel Freude in diesem Hause ist, wird bald gedacht, dass es sich hier um ein Freudenhaus
handelt.
Chiara schafft es, dass die Menschen in Trient trotz des Krieges
sich untereinander vertrauen. Obwohl man nie wissen kann, auf welcher politischen
Seite einer steht.
Schon bald wollen auch
andere Frauen ein Gelübde ablegen, wie es Chiara hat, sich also ganz und gar an
Gott binden. Doch es gibt auch Personen, die Chiara ablehnt.
Und dann ist der
Krieg vorbei. Chiara bringt zwei Männer, die sich politisch hassen (einer hat
zu Hitler gehalten, der andere unter ihm gefoltert), dazu miteinander zu
sprechen. Wie geht das wohl aus?
Zwischendurch wird auch ein Teil von Ines, einer Freundin von
Chiara erzählt. Sie ist in einer reichen Familie aufgewachsen und verlobt. Wie
ergeht es ihr mit der Gruppe?
Am Schluss wird das
Ergebnis der Anhörung gehört, die über zwei Jahre ging. Hat Chiara Grund zur
Freude? Nur so viel sei verraten. Wieder gehorcht sie der katholischen Kirche.
Als Ausklang werden noch
Bilder aus dem Leben von Chiara Lubich gezeigt, um Einblick in ihr Leben zu
geben.
Ein toller Film für alle, die mehr über Chiara Lubich erfahren
möchten. Vor allem auch für jene, die sie nicht nur vom Hörsagen kennen,
sondern mitbekommen haben, zum Teil selbst gesehen haben. Schließlich lebte sie
bis 2008. (Daher konnte ich sie bei einer Veranstaltung auch einmal erleben)
Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Für 15, --€ ist die DVD hier zu erhalten. Und es lohnt sich immer, das Original zu kaufen. Hier kann man diesen dann auch noch in der Originalsprache ansehen.
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien
entstanden
Staffel zwei über "die Auserwählten", denn etwas anderes heißt "The Chosen" nicht. Und wieder sind die Geschichten ungewöhnlich, regen zum Nachdenken an, zum Überlegen, was es mit einem selbst zu tun hat.
So erzählen vor dem Intro einige der Apostel und Frauen von ihrer Berufung. Aufgeschrieben wird sie von - nun einfach überraschen lassen.
Im Laufe der Staffel werden noch mehr Jünger berufen. Bei Der Hintergrund dieser Apostel ist verschieden. Bei mindestens einer dieser Apostel ahnte ich durch dessen Tätigkeit schon, welcher der Jünger es ist. Es lässt hoffen, denn: Wer ist es denn, der da in der Nachfolge Jesu ist? Wenn ich mich dann so ansehe (oder jeder, der sich die Staffel ansieht): Dann können wir mit all unserem Sein genauso berufen sein. So sagt Philippus zu Matthäus: "Weißt du, ich war auch mal jemand anderes. Doch triffst du den Messias, zählt nur noch, was du bist. Erinnere Simon daran, dass die Menschen da draußen uns meist nach unserer Vergangenheit beurteilen, unseren Sünden..." Ganz menschlich werden diese Jünger dargestellt.
Wie geht es den Jüngern damit, dass sie immer wo anders sind, überlegen müssen/wollen, was Jesus als nächstes macht?
Es ist zu erfahren, dass Jesus viel zu tun hat, aber auch, wie weiter Gefährten zu ihm stoßen. Wie alle versorgen, wenn Jesus zu vielen Menschen redet? Ist das überhaupt möglich, Würde sich da nicht jeder Sorgen machen und überlegen, wie dies zu bewältigen ist? Und: Sind es wirklich nur Vorträge? Oder hat es vielleicht anders stattgefunden? Dialoge? Warum predigt Jesus überhaupt? Einmal erklärt er den Jüngern dies.
Mit Matthäus spricht er über im Vorfeld über die Bergpredigt, erklärt ihm einiges. Und Jesus fragt diesen Apostel dazu: " Es ist ein Manifest, Matthäus. - Ich bin nicht hier, um die Leute einzulullen, sondern weil ich eine Revolution will...Dachtest du ich würde mich hinstellen und sagen: 'Guten Tag allerseits! Macht einfach so weiter wie die letzten 1000 Jahre, denn das lief ja so toll.' "
Wie könnte das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter entstanden sein?
Neben dem ersten Evangelisten ist noch ein zweiter dabei, der alles mitschreibt, was er sieht. und hört.
Manchmal weiß man schon nach ein paar Minuten - durch den Titel der Folge - um was es sich handelt. Oder es reicht ein Blick in die Bibel, um zu wissen, um was es in der Folge geht. Ein Vers in der Bibel, eine halbe Stunde lang erzählt.
Öfters sind es Vorgeschichten, die erzählt werden, wie die des Gelähmten am Teich Schiloach. Wie fühlte er sich wohl? Durch ihn findet sein Bruder seine Berufung. Wer das wohl ist? Einfach überraschen lassen. Die beiden Geschwister unterhalten sich an diesem Teich auch, doch der Gesunde ist nicht bereit zu helfen.
Der Alltag der Jünger wird gezeigt, wie sie miteinander unterwegs sind, miteinander streiten, versuchen zu helfen... Aber auch: Wie sie versucht werden. An Maria Magdalena wird dies gezeigt.
Zwischendurch trifft Jesus dann auf seinen Vetter (den ja auch jeder aus der Bibel kennt) und der dann schließlich ins Gefängnis geworfen wird. Wie reagieren die ehemaligen Jünger von Johannes wohl darauf, die jetzt zu den Apostel gehören?
Auch im Vorspann der jeweiligen Folge ist immer wieder viel zu erfahren. - Daher auch hier gut aufpassen. Gerade Rückblicke haben viel zu sagen.
Jesus lehrt in dieser Staffel seinen Jüngern das Vater-Unser
Während Jesus seine Tätigkeit immer mehr und mehr aufnimmt, formt sich bei den Pharisäern auch der Widerstand. Es wird spannend. Vor allem auch, weil Jesus tatsächlich verhaftet wird. Und im einem Gespräch mit den Römern sagt dann Quintus zu ihm: "Jesus die ganze Sache ist doch ganz einfach: Du scheinst Spaß daran zu haben, Rom ständig Kopfschmerzen zu bereiten."
Humorvoll und zugleich nachdenklich. Eine echte Bereicherung für den einzelnen. Auch in Gruppen könnte man die einzelnen Episoden ansehen und dann darüber diskutieren.
Freigegeben ist diese Staffel ab 12 Jahren. Für 20,--€ ist die DVD hier und die Blu-ray hier zu erhalten
Über Staffel 1 habe ich hier einen Beitrag auf dem Blog
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien