Sonntag, 14. Oktober 2018

Petrus - Die wahre Geschichte Teil 1

Fragment eines Freskos, 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts, Reverenda Fabbrica di San Pietro in den vatikanische Museen
Quelle: Ökumenisches Heiligenlexikon

Petrus, der Apostel! Was für ein Mensch war er? Was hat er gelebt?
Dieser Film erzählt von ihm. Im ersten Teil sind es vor allen die Quellen, die in der Bibel zu finden sind.
Der zweite Teil, den ich nächste Woche poste,  ist von außerbiblischen Quellen geprägt, die jedoch auf sehr alten Legenden beruhen.

Es beginnt mit dem toten Jesus am Kreuz. Maria und Johannes stehen darunter.
Dann Petrus der gedanklich einen kurzen  Rückblick zum letzten Abendmahl gibt. Jesus gibt  den Aposteln mit auf den Weg: „Ich gebe euch ein neues Gebot: Ihr sollt einander lieben, so wie ich euch geliebt habe“ – Ein Gebot, was auch heute nichts von seiner Gültigkeit verloren hat.
Es kommt öfters zu einem Rückblick in Gedanken von Petrus. So zum Beispiel die Situation, als er Jesus dreimal verraten hat.

Wieder in der Gegenwart: Die Apostel haben Angst. Was soll werden? Für sie ist klar: Petrus ist der Anführer, der ihnen zeigen soll, wie es weitergeht. „Du musst uns einen Weg weisen“ sagen sie. Er weiß es zunächst nicht. Als Johannes kommt und erzählt was geschehen ist, ist klar was passieren soll. Und Petrus sagt allen nochmals ganz deutlich:  „Jesus hat uns seine Mutter anvertraut.“ – Das ist etwas, an was wir auch immer wieder denken sollten.  Maria sagt zu Petrus: „Suche nach Jesus, er wird dich finden.“  Das ist etwas, was Zweiflern geraten werden kann. Später, fast zum Schluss des Filmes taucht Petrus bei Maria auf, weil er Rat sucht. „Ich brauchte deine Gegenwart. So wie ein Kind seine Mutter sucht, suche ich dich. – Ich muss eine schwere Entscheidung treffen“, so Petrus zu Maria. Er geht also zu Maria, wenn er etwas braucht.

Drei Tage später: Da gibt es die einen, die nicht mehr daran glauben wollen, dass Jesus der Messias war und ihre Arbeit aufnehmen wollen, die anderen haben das leere Grab entdeckt. – Jesus ist auferstanden.

Weiter geht es mit  Ostergeschichte und Inhalten der Apostelgeschichte. Vor allem, was man zwischen den Zeilen lesen kann, was man selbst hineininterpretieren kann zeigt dieser erste Teil:
Jesus erscheint nach seiner Auferstehung immer wieder verschiedenen Menschen, fragt Petrus nochmals, ob er IHN auch liebt. Kurz zuvor redet Petrus davon, dass er das Vertrauen Jesu nicht verdient. – Eine eindrückliche Szene in der sich mancher von uns wiederfinden wird. Was ich besonders gut finde: Die anderen Apostel vertrauen Petrus, egal was er getan hat. Wie sieht es heute mit den Katholiken aus? Wer vertraut dem Papst restlos, der auch nur ein Mensch ist? Stattdessen sagen viele Katholiken, dass sie keine Jünger Jesu sein wollen…

Eine aktuelle Szene, als Jesus den Jüngern erklärt, dass diese seine Zeugen sein werden.  „Und wie sollen wir das vollbringen, Jesus?“ fragt Petrus. Er bekommt von Christus die Antwort: „Bring mir deine Verwandten und dein Volk. Führe sie zu mir, mit deinen Worten und Taten.“ Wer von uns macht dies noch?

Paulus wird als erstes in einem Gespräch mit Pilatus gezeigt, die beiden wollen Geschäfte machen. Hier kommt von Pilatus der Gedanke, dass die Anhänger von Christus verfolgt werden sollen. Er rät Paulus sogar dazu. – So ist es in der Apostelgeschichte nicht zu lesen.

Deutlich zu sehen, wie schlimm die allererste Verfolgung der Christen gewesen sein muss. Hier können wir nachvollziehen, was passiert ist. – Und die Anhänger Christi sind damals ja auch geflohen, so konnte sich das Christentum ausbreiten.
Was tun in dieser Lage? Alle beten! Ganz selbstverständlich! Das Gebet steht an erster Stelle. Wie sieht es da bei uns aus?

Paulus nach seiner Bekehrung das erste Mal bei den Aposteln: Angst auf beiden Seiten, wie der andere aufgenommen wird. – Beeindruckend!
Hier sagt Paulus, dass er nicht mehr Saulus heißt. So wird es nicht gewesen sein, auch wenn wir oft davon sprechen, dass aus einem Saulus ein Paulus wird. Saulus war die jüdische Aussprache. Je mehr er aber unter den Heiden (Griechen und Römern) missioniert hat, desto mehr hat er sich mit dem römischen Paulus anreden lassen. Etwas, was ich übrigens auch in der heutigen Zeit bei vielen Menschen mitbekommen habe, die aus dem Ausland nach Deutschland kamen. – Sie lassen ihren Namen deutsch aussprechen.

Gut geschildert sind auch die Uneinigkeiten, die es schon seit der ersten Zeit der Christen gab, die Streitigkeiten. – Daher kam es ja zum allerersten Konzil, dem Apostelkonzil, von dem schon die Bibel berichtet. Nur: Damals haben die Christen einen Weg zur Einigkeit gefunden, heute spalten sie sich immer mehr und mehr!


Paulus für Petrus auf einen Balkon und das ganze Volk jubelt Petrus zu. Mich erinnerte es ein wenig daran, wie die Menschen heute dem Papst zujubeln.

Ganz toll wird gezeigt, wie  die Apostel in der ganzen Welt verteilt sind, dort taufen  und das  Evangelium verkünden.

Einige Jahre später wird Petrus von Paulus nach Rom geholt. – Was er dort erlebt, erzählt der zweite Teil.

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