Sonntag, 14. April 2019

Elisa und die Syrer - Superbuch

Elisa und die Syrer
©Hänssler-Verlag

 Über Joy wurde von  Schulkameradin Barbara ein Video ins Internet gestellt, welches so nicht stimmt. Es ist beleidigend. Joy will sich rächen und von  Barbara ein Video ins Internet stellen, welches eine peinliche Situation zeigt. Da taucht Superbuch auf und nimmt die Freunde mit in die Zeit von Elisa/Elischa. Schon im Vorspann wird gezeigt, wie der Geist von Elia auf ihn übergeht.
Die Kinder bekommen mit, dass Elisa einen Axtkopf (also Metall), der in den Jordan gefallen ist, durch Gebet wieder an die Oberfläche bringt.
Als nächstes wollen die Syrer (in der Bibel sind es Aramäer) die Stadt Dotan angreifen, wenn nicht Elisa ausgeliefert wird. – Währenddessen ist Joy immer noch damit beschäftigt, wie sie Barbara eins „auswischen“ kann. Doch sie sieht, wie Elisa handelt.
Der Stadt, und besonders Elisa kommt ein himmlisches Heer zu Hilfe, das die syrische Armee mit Blindheit schlägt.  Joy ist sich sicher: „Ich gehe jede Wette ein, dass Elisa es den Syrern heimzahlen wird“.
Elisa führt das gegnerische Heer nach Samaria, der Stadt, in der der König der Israeliten ist. Er lässt die Syrer wieder sehen, die ziemlich erschrocken sind.  Auf Befehl von Elisa werden sie nicht getötet. Ihnen wird zu essen gegeben und sie werden nach Hause gesendet.  Dem Heerführer ist bewusst, was Elisa gemacht hat: „Er hat Gnade walten lassen.“ – Joy erinnert sich bei den Worten, dass sie selbst Barbara gegenüber „keine Gnade“ walten lassen will. Sie lernt daraus und handelt entsprechend.

🙏

 In der Classic-Folge, geht es auch um Elisa.  Hier wird einiges zusätzlich durch Worte erklärt und es wird auch von den Syrern und nicht von den Aramäern gesprochen.

           Zunächst geht es um den Heerführer Naaman, der schwer an Aussatz/Lepra erkrankt ist. Ein israelisches Slavenmädchen hat ihn an Elisa verwiesen.
 Zwischendurch erfahren die Freunde, wie Elischa in den Himmel aufgenommen wurde.
Naaman soll sich in Jordan siebenmal baden. Zunächst weigert er sich. Ein Diener sagt ihm deutlich, warum Naaman sich nicht an die Anweisung halten will: „Dein Stolz ist verletzt worden…Naaman, warum bist du so stur?“ – Könnte man heute auch zu manch einem sagen, der sich weigert, der nicht auf Gott hören will.
Naaman badet im Jordan und wird geheilt. Er kehrt zurück zu Elisa. Naaman hat erkannt, dass es nur einen einzigen Gott gibt. Naaman will sich mit Geschenken bei Elisa bedanken, bringt ihm Geschenke, die Elisa jedoch ablehnt, denn schließlich gebührt Gott der Dank. Naaman hat verstanden: „Ich kann Gott meine Dankbarkeit erweisen, indem ich IHN liebe und nicht Schätze bringe.“ Elisa bejaht dies: „Liebe und Demut ist alles, was ER will.“
Einen Wunsch hat Naaman aber noch: Er nimmt Erde mit, um auf dieser zu Hause einen Altar für Gott zu bauen.
Auch die Perikope von Dotan, bei der Elisa ausgeliefert werden soll und die Syrer dann nach Samaria führt ist hier zu sehen. Als der König von Israel Angst hat, dass die Syrer wieder angreifen, wenn er sie nach Hause sendet, beruhigt in Elisa. Und er fügt hinzu: „Das Volk von Syrien wird freundlich zu uns sein, wenn wir freundlich zu ihm sind. Sollten wir nicht so zu anderen sein, wie wir wollen, dass sie zu uns sind?“

Lesen kann man dies alles in 2. Kön. 2, 1-18; 5 1-19;  6, 1-23

Es lohnt sich, beide Versionen anzusehen, nicht nur für Kinder, sondern auch für die Eltern.

Freigegben ist der Film ab 6 Jahren.
Die DVD gibt es für 9,99 € hier,  oder als ganze Staffel  für 109,99 € hier.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien und dem Hänssler-Verlag

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