Christliche Filme und Filme, die so mehr oder weniger im christlichen Milieu spielen, mit christlichem Hintergrund. Auch christliche Filme für Kinder und Jugendliche
Professor Petersen weiß viel von der Bibel. Gleichzeitig ist er Erfinder. So erfindet er eine Maschine, in die er in die Zeit der Bibel reisen kann.
Dann gibt es da auch noch seinen Gegenspieler Rhe, der die Bibel zerstören will. Er entführt Petersen in die Zeit der Bibel.
Durch diese Zeitmaschine landet Cora, die Tochter vom Professor auch in seiner Nähe. Das Abenteuer beginnt. Cora lernt einige sprechende Tiere kennen und Habbit, die ihr helfen, damit die die Bibel bestehen bleibt. Gleichzeitig wollen sie den Vater von Cora retten. So kommen die Freunde dazu, als Jesus 12 Jahre ist und im Tempel ist, als er mit einem Esel in Jerusalem eintrifft, bei der Tempelaustreibung, die ganze Passion, angefangen vom Abendmahl bis zum Tod - und schließlich bei der Auferstehung. Habbit ist immer dabei.
Eine spannende Geschichte für Kinder, toll für die Fasten- und Osterzeit geeignet.
Eine Familie ist in Aufregung: Der älteste Sohn, Jeremy geht weg,
zum Studieren.
Dort lernt er ziemlich bald Jean-Luc kennen, der Musik mit einer
christlichen Gruppe macht. „Darf ich dir
mal ein paar Fragen stellen, über Musik… wie man berühmt wird?“, löchert
Jeremy ihn sofort. Der hat eine sehr
gute Antwort darauf, die man sich anhören sollte. In einem weiteren Gespräch
verrät Jean-Luk dann, dass er „Love-Songs für Gott“ schreibt und er gibt Jeremy
den Tipp: „Eile dem Tag entgegen“ – gemeint ist der Tag, an dem es keine
Schmerzen mehr gibt, wenn man bei Gott ist.
Bei dem anschließenden Konzert fällt Jeremy ein Mädchen namens
Melissa auf. Er spricht sie an. Schließlich entsteht eine Freundschaft daraus.
Sie kommen sich näher und lieben sich. Doch zunächst möchte sich Melissa
eigentlich auf ihr Studium konzentrieren, sie will sich nicht ablenken lassen,
spricht davon, es versprochen zu haben. Auf die Frage von Jeremy, wem sie es
versprochen habe, kommt die Antwort: „Gott… aber vor allem Gott.“
Die beiden verbringen viel Zeit miteinander, lernen auch die
Hobbies des anderen kennen. So gehen sie in eine Sternwarte. Hier erklärt
Melissa, was für sie ein Wunder ist. –Tolle Erklärung anhand der Galaxie.
Dann bricht eine schwere Krankheit bei Melissa aus – ein Tumor.
Jeremy eilt zu ihre ins Krankenhaus, ist für sie da, lässt bei Konzerten für
Melissa beten. Gleichzeitig ist er am
Überlegen, wie eine Zukunft mit Melissa aussehen würde, wenn sie krank ist?
Jean-Luc meint darauf: „Eigentlich stellt sich nur eine einzige Frage: Kannst
du ohne sie leben?“- Diese Frage wird während des Filmes beantwortet. Melissa
selbst betet in dieser Zeit für Jeremys zukünftige Frau. Dabei wird ihr etwas
bewusst.
Für Jeremy selbst hat Melissa einen starken Glauben. Einen Glauben
an Gott, der alles aushält, alles mitmacht, alles in Gottes Hände gibt, egal,
wie es ausgehen wird. Für Melissa setzt Jeremy an der Uni ein Semester aus. Er
will für sie da sein.
Dann passiert etwas, mit dem Jeremy nicht gerechnet hat; vor allem
deshalb nicht, weil Melissa als geheilt galt. Er kommt ins Grübeln, weiß nicht,
ob Gott wirklich existiert. Er hat
Glaubenszweifel. Mit seinem Vater tauscht er sich darüber aus. Viele der Gebet
von Jeremy sind anscheinend nicht erhört worden, es kam anders, als er er sich
vorstellte. „Wie soll ich damit umgehen?“ fragt er seinen Vater. Der Vater gibt
zu, dass es bei ihm vieles gab, über was er enttäuscht war, auch dass er große
Träume hatte. Dann kommt von ihm ein großes Aber: „Aber ich weiß, dass mein
Leben erfüllt ist.“ – Er begründet es. Diese Worte haben es in sich!
Jeremy braucht seine Zeit, bis er wieder zum Glauben findet. Doch
er bleibt Gott treu. Und es entsteht das Lied „I still believe“.
In dem Film geht es um die Geschichte von Melissa und Jeremy. –
Auch wenn vieles anderes dargestellt wird, als es wirklich war, so zeigt er
doch, warum es sich lohnt zu glauben, dass der Glaube in und durch schwere
Krankheit tragen kann und einiges reicher machen kann. Melissa lebte von 1979 bis 2001
Ein Film für alle, die eine schwere Krankheit tragen, auch schon
in jungen Jahren. Ein Film für diejenigen, die an Gott zweifeln
Auch für Musikfreunde ist viel dabei.
Lohnt sich zu sehen, gerade dann, wenn man schwer krank ist oder
ein Angehöriger schwer krank ist…. Der Film kann aufbauen.
Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren, doch man sollte schon etwas älter sein, um alles bewusst mitzubekommen.
Für 15,--€ ist die DVD hier zu bekommen und die Blu-ray hier.
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien
Dies ist vermutlich gewollt. Jedenfalls ist Fred Rogers, um den es
geht während seiner Sendung zu sehen, besser gesagt: Zu Beginn einer TV-Folge.
Im Film stellt er als erste einen Menschen vor, nämlich Lloyd Vogel. Und Rogers
erklärt, dass es sich hier um einen Menschen handelt, der verletzt ist, der
noch vergeben muss. Er erklärt es
richtig schön kindgerecht: „Weißt du, was das bedeutet? Zu verzeihen? Es ist
eine Entscheidung, die wir treffen. Wir wollen uns über jemanden, über den wir
uns geärgert haben, nicht mehr ärgern.“ Er erklärt weiter. Ist auch für Kinder
gut zu verstehen. Später erklärt Rogers gegenüber Vogel: „Wir
versuchen den Kindern ein sehr positiven Weg zu zeigen, um mir ihren Gefühlen
klar zu kommen.
Dann ist Vogel in der
realen Welt zu sehen: Ein Journalist,
dem es wichtig ist, mit seinen Worten die Wahrheit zu zeigen. Und gleich zu
Beginn bekommt man mit, dass er verheiratet ist, ein sehr kleines Kind hat und
mit seinem Vater nicht gut auskommt. Bei der Hochzeit von Lloyds Schwester
kommt es zu einer ziemlicher heftigen Auseinandersetzung mit seinem Vater.
Am nächsten Tag bekommt Lloyd den Auftrag, eine Reportage über
Rogers zu schreiben. Dies passt ihm gar
nicht, weil er seine Stärke in einem anderen Bereich sieht. Doch es bleibt ihm
nichts anderes übrig. So treffen sich Vogel und Rogers. Vogel ist dann in
diesem Film im Mittelpunkt. Es geht um seine Geschichte, vor allem um das
Verhältnis zu seinem Vater. Denn eines
ist zu sehen: Der Vater von Lloyd bemüht sich, an seinen Sohn ranzukommen. Doch
dieser will nichts von ihm wissen. Was ist da passiert? Im Laufe des Filmes
kann man es mitbekommen. Und wie wird es mit Lloyd und seinem Vater weitergehen?
Vogels Interview verläuft anderes, als er sich dies vorstellt. Es gibt ziemlich persönliche Gespräche mit
Rogers; dieser erkundigt sich nach Lloyd.
Vogel kann Rogers öfters sprechen, lernt auch seine Frau kennen. Er fragt sie: „Wie
ist es, mit einem Heiligen verheiratet zu sein?“ – Das hört sie gar nicht
gerne, denn sie sieht ihren Mann nicht als Heiligen „Er arbeitet die ganze Zeit
daran. Er übt das. Er ist nicht perfekt, bestimmt nicht. Er ist ein Hitzkopf…“ Vogel erfährt von ihr auch, dass Rogers
täglich die Bibel liest und für bestimmte Menschen betet. Im Laufe des Filmes
ist zu sehen, dass er auch für Lloyd und dessen Familie betet.
Für Vogel ist es schwer, einen Bericht zu schreiben, doch zum
Schluss steht dieser. Ein Artikel, für den er viel Lob bekommt.
Dieser Film ist ein Meisterwerk. Es lohnt sich, diesen zu sehen.
Zum einen bekommt man einen Einblick, wie die Kindersendungen von Fred Rogers abgelaufen sind, denn der Film beginnt genauso, wie diese Sendung.
Dann geht es um das Thema Vergebung. – Damit beginnt der Film und
hört damit auch auf.
Dann geht es um den Journalisten, der in Wirklichkeit Tom Junod heißt. (Den Streit mit seinen Vater hatte er jedoch nie) Doch die Geschichte dahinter hat mit ihm zu tun.
Es lohnt sich den Film öfters anzusehen, um alles mitzubekommen.
Den Bericht, den Junod damals geschrieben hat, kann man übrigens hier lesen. Es lohnt sich diesen Artikel vor oder nach dem Ansehen des Filmes zu lesen. Denn einiges davon wurde für den Film verarbeitet.
Freigegeben ist der Film ohne Altersbeschränkung. –Ich kann mir
vorstellen, dass Kinder im Schulalter schon einiges mitbekommen können.
Für 15,--€ kann man die DVD hier
und die Blu-ray hier bestellen.
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien
Heinz Rühmann als Pater Braun – wer kennt die Filme nicht, in
denen er ermittelt? Sie sind Kult. Als letztes in dieser Reihe erschien der
Film, den ich jetzt vorstelle. Eine deutsch-italienisch-französische Produktion
Zu Beginn werden Gauner gezeigt, die in eine Bank einbrechen
wollen. Dass sie nicht die hellsten sind ist zu merken. Sie landen in einem
anderen Gebäude. Dort nutzt Napoleone die Gelegenheit, sich ihnen
anzuschließen. Er sorgt auch dafür, dass alle zusammen nach Rom kommen.
Gleichzeitig versucht er alleine sein Glück, will eine Frau ausnehmen.
Was Caleja, der römische Gauner so macht, ist auch zu sehen.
Die angereiste Gruppe der Gauner erfährt von Kollegen, dass auf
dem Petersplatz viel Geld zu machen ist. Und da es in der Woche vor Ostern ist,
lohnt es sich auch.
Als im Petersdom dann die verhüllte Pietà zu sehen ist wird die
Idee geboren: Da religiöse Gegenstände gerne genommen werden, soll diese Statue
geklaut werden. Da sie ja verhüllt ist, bekommt es bestimmt keiner mit. Es geht
tatsächlich leichter als gedacht. Nur, diese an den Mann zu bringen erweist
sich als sehr schwer.
Über diesen Raub wird Kardinal Braun unterrichtet. Es sorgt dafür,
dass keine Polizei eingeschaltet wird. Als ein Priester Einspruch erheben will,
meint Braun: „Pater Gregor, Sie haben keinen Glauben.“ Und zu den anderen Priestern
gewandt: „In zwei Tagen wird die Pietà wieder an ihrem Platz sein, oder ich bin
nicht mehr im Amt.“
Da Napoleone sein Glück alleine versucht hatte, nimmt er diese
Frau auch mit. Sie sieht die Pietà. Nun kommt ihre Frömmigkeit zum Vorschein.
Damit beginnt der erste Hinweis auf die verschollene Figur. Braun nimmt alles
auf und sorgt für eine große Suchaktion. Napoleone macht den Vorschlag, die Mafia
zur Hilfe zu bitten. Das lehnt Braun natürlich ab. Er vertraut auf Gottes Hilfe
und die eigene „Organisation“. – Der Gauner bekommt irgendwann mit, dass diese
anscheinend noch besser als die Mafia ist.
Wird es ihm gelingen, die Pietà vor Ostern zu finden? Kann er
gegen diese Gauner ankommen?
Netter Film, der erst in der letzten halben Stunde sehenswert
wird. Leider reicht er lange nicht an die früheren Filme der Krimifälle von
Pater Braun. Die Szenen mit Heinz Rühmann sind aber toll.
Lohnenswert ist auf alle Fälle ein kleiner Ausschnitt aus einer Doku über ihn. Diese ist unter Extras zu sehen.
„Ich möchte Sie warnen. Es ist nicht einfach, sich meine
Geschichte anzuhören.“
Mit diesen Worten beginnt der Film, der auf eine wahre Begebenheit
beruht.
In der ersten Einstellung
wird eine Familie gezeigt: Vater, Mutter und ein Kind. Es erweckt den Eindruck
eines glücklichen Familienlebens. Die Mutter, Abby Johnson ist auf den Weg zur
Arbeit – in eine Abtreibungsklinik. Sie ist die Klinikleiterin. Hier soll sie
im OP-Saal helfen. Und das zum ersten Mal. Hier soll Abby eigentlich nur eine
Sonde halten. Doch während der OP schaut sie sich auch den Ultraschall an. Und was sie da sieht, lässt sie aus dem Saal
wegrennen und bricht zusammen. (Es ist wirklich nichts für schwache Nerven.)
Nun kommt der Rückblick, wie alles acht Jahre vorher begann:
Abby beginnt ihr Studium. Hier trifft sie auf eine Frau, die für
„Planned Parenthood“ Werbung macht. Abby will schon weitergehen, weil sie für
das Leben ist, doch ihr wird gesagt:
„Das Ziel von Planned Parenthood ist es, die Abtreibungsrate niedrig zu halten.“ Ihr wird gesagt, dass alles getan
wird, damit es nicht soweit kommt. Abby ist von dem Konzept überzeugt, vor
allem auch, weil die ganze Verwandtschaft christlich und für das Leben ist. Sie
unterstützt Planned Parenthood vor der Klinik
zunächst ehrenamtlich. Gleichzeitig kommt sie mit Gegnern; Mitgliedern
von Pro Life ins Gespräch, die beten. Und es ist zu sehen, wie die Leute am der
andern Seite vom Zaun auf die Frauen einreden, die eine Abtreibung vornehmen
wollen. Dabei gibt Abby zu, auch schon eine Abtreibung hinter sich zu haben. Im
Film wird gezeigt, wie es dazu kommen konnte und wie es mit diesem Partner
weiterging.
Warum Abby dort gebraucht wird, wird von einer anderen
Mitarbeiterin erklärt. Sie verteidigt ihr Tun gegenüber anderen, vor allem auch
gegenüber ihrer Familie und ihrem neuen Partner. Abby bleibt Planned Parenthood
treu, auch als sie dort selbst Patientin wird.
Sie wird zunächst Beraterin für Frauen, die abtreiben wollen,
später muss sie die abgetriebenen Teile der Föten zu jeweils einem Fötus
zusammensetzen und schließlich wird sie Leiterin. – Als Sie während ihrer Zeit
bei Planned Parenthood schwanger wird, wird Abby signalisiert: „Wir können
etwas dagegen tun.“ Sie entscheidet sich für das Kind. Bei Planned Parenthood
wird dies dazu genutzt, Abby als Vertrauensperson im Kontakt mit den
Patientinnen zu bringen. Alleine die Schwangerschaft hat signalisierende
Wirkung.
Als Abby dann auch noch Leiterin der Klinik ist, ändert sich das
Verhalten gegenüber der Mitglieder von Pro Life. Ihre Arbeit macht Abby sehr
gut, sie wird sogar Mitarbeiterin des Jahres, da es die beste Klinik ist (wohl
im Sinne von: Es gibt die meisten Abtreibungen)
Doch nur wenig später – noch am gleichen Tage - erinnert sie in einer Versammlung daran, dass
für die die Abtreibungen nie die höchste Priorität hat. Hintergrund der
Aussage: Es soll ein Gebäude entstehen, in dem viel mehr Abtreibungen
vorgenommen werden können und dies täglich. Abby wird gegenüber den anderen
Mitarbeitern konkret: „Seht euch bitte dazu den Leitspruch…an. Mit unserer
Patientenaufklärung bieten wir Ihnen ein Angebot wirksamer Geburtenkontrolle
und Informationen zu Ihrer sexuellen Gesundheit.“ – Das ist ein Ziel, dem sich
Abby verpflichtet fühlt. Hierfür muss sie die Konsequenzen tragen.
Dann überstürzen sich die Ereignisse. Und schließlich kommt es zu
dem ganz oben beschriebenen Vorfall: Abby sieht im Operationssaal, wie sich der
Fötus windet und um sein Leben kämpft. Dies ist die Wende in ihrem Leben. Trotzdem:
Sie hat noch einiges durchzustehen.
Es lohnt sich wirklich diesen Film zu sehen, auch wenn er heftig
ist.
Freigegeben ist er ab 16 Jahren, doch gerade in der eigenen
Familie, wenn die Kinder flügge werden könnte man diesen schon mit ihnen zusammen
ab 14 Jahren ansehen.
Frauen, die selbst eine Abtreibung hinter sich haben, sollten
unbedingt jemanden haben, der die Emotionen auffangen kann, wenn der Film
angesehen wird.
Und er ist nicht nur für Frauen geeignet. Denn es gibt auch Männer, die zur
Abtreibung raten, die sollten es auch sehen
Es wird ein kleiner Einblick in die Abtreibungskliniken gegeben. Aber auch, was es mit den Frauen macht. Ebenso wird deutlich gemacht, wie Abtreibungen funktionieren, egal ob in den ersten Wochen chemisch oder ob später das Ableben vorbereitet wird. Es wird erklärt, was gemacht wird. Daher nie alleine anschauen. Der Film geht echt nahe.
Für 15,-- € ist die DVD hier zu bekommen und die Blu-ray hier.
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien
Chris probiert eine Spielekonsole aus, die er sich schon lange
wünscht. Doch diese ist ausverkauft. Daher ist er etwas traurig, denn er hat
seine Eltern angebettelt. Loy hat dafür kein Verständnis.
Als Chris heim kommt haben seine Eltern eine Überraschung bereit:
Die Spielekonsole. Gizmo mit seinen altmodischen
Spielen ist daher out.
Während Chris die Konsole ausprobiert, meldet sich per Bildtelefon eine Krankenschwester bei Chris‘
Mutter. Sie sucht verzweifelt für einen kranken Jungen so eine Spielekonsole.
In dem Augenblick kommt Superbuch. „Wenn wir auf die Probe
gestellt werden, lernen wir am meisten über unsere Beziehung zu Gott“, so
Superbuch.
Die drei Freunde landen in der Zeit, in der Abraham lebt. Dieser
ist am Weinen um seinen Sohn. Was ist da passiert? Die Freunde werden nochmals
einen Tag in die Vergangenheit zurückversetzt. Hier lernen sie Isaak kennen,
der ähnlich alt ist wie sie. Auch Abraham kommt hinzu.
Isaak erzählt den Freunden von der Verheißung, die Abraham
bekommen hat: Seine Nachkommen werden sehr zahlreich sein. Doch Isaak ist der
einzige Sohn, Abraham dazu sehr alt.
Am nächsten Tag gehen Abraham und Isaak um Opfer zu bringen. Joy
wundert sich noch, denn alle Lämmer sind vollzählig. Dann sehen sie eine Aufzeichnung,
die Gizmo gemacht hat und begreifen: Abraham hat von Gott den Auftrag, seinen
einzigen Sohn zu opfern. Die beiden wollen sofort eingreifen.
Abraham und Isaak sind wieder zu sehen. Der Opferaltar ist bereit.
Fragend richtet sich Isaak an seinen Vater. „Mein Sohn, Gott wird selbst für
das Lamm sorgen, dass wir ihm zu Ehren opfern werden.“ – Isaak begreift, was
damit gemeint ist: Er selbst. Da schreitet Gott ein, der merkt, dass ihm
Abraham gehorsam ist.
Als die Freunde wieder daheim sind, weiß Chris, was dies für sein
Handeln bedeutet.
Ein kurzer Vorspann verrät schon von der Aussage, um wen es in
diesem Film geht: Martin Luther.
Dann beginnt es richtig. Es ist das Jahr 1505.
Eine Pandemie wütet
nicht nur in Deutschland: Die Pest. Viele Menschen sterben. Es betrifft jedes Alter. Und wie heute gibt es
auch damals Menschen, die diese Pandemie als Gericht Gottes wegen der Sünden
der Menschen sehen.
Martin Luther ist zu der Zeit Jurastudent. Die Bilder der Pandemie
und die Aussagen von Predigern hat er von sich, als Martin in ein Gewitter
kommt. Er macht Gott ein Versprechen: Er will Mönch werden, wenn er das
Unwetter überlebt. So tritt er in Erfurt in das Augustinerkloster ein. Von dort
wird er nach Wittenberg an die Universität geschickt. Martin soll Dozent
werden. Dabei wird ihm mit auf den Weg gegeben: „Fülle deine Seele mit dem
Studium der Heiligen Schrift.“
Martin Luther liest die Schrift, die es damals noch nicht in
Deutsch gibt. Er versteht auf einmal einiges, das Wort hat ihm viel zu sagen.
So lässt er sich bei seinen Vorlesungen von der Schrift leiten. Dabei gibt er
jedoch einiges auf, was die katholische Kirche ihn bisher lehrte: Das
Fegefeuer, die außerbiblischen Schriften und Beschlüsse, die schon im 1.
Jahrhundert begannen… Er lässt alleine die Bibel gelten, ohne weiterzufragen.
Georg Spalatin, ein Freund
von Martin sieht diesem beim Unterrichtzu. Er hat so seine Zweifel, ob dies gut für die Studenten ist. „Du
unterrichtest, als gäbe es keine Heiligen Gebote…. Was wird aus diesen Jungens,
wenn die keinerlei Gottesfurcht haben?“ Die Antwort Luthers: „Dann werden sie
ihm dienen aus Liebe und nicht Angst.“
Im weiteren Verlauf werden Adlige und Kirchenfürsten gezeigt, die entweder
füroder gegen Luther sind.
Gleichzeitig wird gezeigt, was auch Menschen werden kann, die
danken, sich die Vergebung mit Geld erkaufen zu können. So überlegt Luther
laut: „Muss Klaus den Ablassbrief mit ins Fegefeuer nehmen?“ Martin predigt
gegen die Machenschaften des Papstes.
Schließlich kommt es zu den 95 Thesen. Man achte im Film, mit
welchen Worten Luther diese beginnt. Diese Thesen werden gedruckt und
vervielfältigt, so dass sie jeder lesen kann.
Damit hat Luther sein weiteres Leben beeinflusst. So leicht wie bisher geht es nicht mehr mit
ihm. Fast die ganze deutsche Bevölkerung steht hinter ihm. Und dann passiert das, was im Vorspann zu
sehen war: Luther wird entführt.
Wie geht es mit Martin weiter? Nun ja, zumindest die Erwachsenen
wissen es, für Kinder wird es jetzt noch spannend
Zum Abschluss wird eine Zusammenfassung gegeben, wie es mit Luther
weitergeht.
Toller Film, nicht nur für Protestanten. Auch wir Katholiken
können viel lernen.
Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren, doch sollte man etwas älter
sein, um alles zu verstehen.
Ganz toll von den Inhalten auch für Erwachsene. Es lädt zum
Nachdenken ein.