Christliche Filme und Filme, die so mehr oder weniger im christlichen Milieu spielen, mit christlichem Hintergrund. Auch christliche Filme für Kinder und Jugendliche
Wieder mal eine christliche Krimiserie, die es in sich hat. Bei den einzelne Folgen handelt es sich zum einen um den Krimi selbst, dann aber auch die Erklärung, wie Christen reagieren, bzw. wie Gott hilft
Der Inhalt des Krimis selbst: In der Stadt Smoketown wird eine weiße Jugendliche ermordet. Dies in einem Viertel, in dem vor allem Schwarze wohnen. Und dazu noch in der Nähe eines Obdachlosenheimes. Der Bürgermeister, der wieder gewählt werden möchte, will so schnell wie möglich eine Verhaftung, was auch schnell passiert. Hier spielt Rassismus und Vorverurteilung mit eine große Rolle. Detektive Jach Michell verhaftet ziemlich schnell den Schwarzen Dawson Chapman, dem schon mal ein Verbrechen zur Last gelegt wurde. - Man konnte es jedoch nie beweisen und Dawson sagte damals, er sei unschuldig. So auch jetzt. Der Hass von Michell auf die Schwarzen und insbesondere auf Dawson ist in den nächsten Folgen gut zu spüren. Reporterin Elena Mendoza ist da etwas kritischer. Sie untersucht den Fall genauer. Dabei hilft ihr unter anderem der Polizist Paul Reagan. Schließlich finden beide etwas heraus. Wer wohl der Täter war? Ein Weißer oder ein Schwarzer? Zu sehen ist dieser zum Schluss. Und meines Erachtens zeigt der Blick teuflische Augen.
In diesen Krimi hinein spielen immer wieder Augenblicke, die das Wirken Gottes zeigen. So bleiben zweimal Elena Mendoza und Bailey Dawson in schlimmen Situationen gut beschützt. Zudem hat Bailey (die Tochter des Verhafteten) einen Traum, der ihr einiges deutlich zeigt.
Zwischen den einzelnen Szenen erklärt Leon Fontaine immer wieder, wie Gott wirkt, was er für diejenigen macht, die auf ihn vertrauen. Dies bietet einen ganz anderen Blick auf das Geschehen und regt zum Nachdenken an, gerade dann, wenn man selbst in einer Situation ist, in der man denkt: "Ist Gott überhaupt da? Sieht er mein Leiden?
Mal wieder ein Krimi mit christlichem Milieu. Die Soko Köln
ermittelt.
Gleich zu Beginn ist zu sehen, dass eine junge Frau ermordet wird.
Sie liegt vor der Kirche. – Es handelt sich um Maria. Sie war in der Pfarrgemeinde
sehr aktiv und beliebt, hat sehr viel
getan, wie man später erfahren kann.
Auf die Frage, wer sie gefunden hat, heißt es: „Kai Hansen, der
Gemeindepfarrer. Er ist auf dem Weg zur Frühmesse über sie gestolpert.“
Kommissar Jonas Fischer ist auch katholisch. Er gibt zu: „Aber
nicht praktizierend“. Daher kennt er sich auch nicht überall aus. Und es geht
ja darum die Person zu finden, die Maria umgebracht hat.
Da Maria vor der Kirche gefunden wurde, wird als erstes der Pfarrer
befragt. Bei ihm ist Frau Brahmkamp aus der Gemeinde um sich nach seinem Schock
um ihn zu kümmern. Sie verlässt den Pfarrer und die Kommissare mit den Worten: „Herr
Pfarrer, wenn Sie mich brauchen, ich bin in der Kirche. Ich werde für Maria
beten.“ – Dabei bekreuzigt sie sich.
Im Laufe der Ermittlungen erfahren die Kommissare sehr viel über
die Ermordete. Jonas Fischer meint dazu: „ Also man könnte fast den Eindruck
gewinnen, Maria wäre haarscharf an der Heiligsprechung vorbeigeschrammt.“
Dass Maria anscheinend doch
nicht so heilig ist, findet dann Matti Wagner: „Denn Heilige, die heiraten ja
nur ganz selten straffällig gewordene Männer.“
Man bekommt im Laufe des
Films bekommt man noch einiges über Maria raus.
Im Film spielen einige Klischees über die katholische Kirche und ihre
Priester mit. Doch wer hat nur Maria getötet und warum? Das ist zum Schluss zu
erfahren. Die Person nennt auch einen Grund für die Ermordung: „In ihr steckte
der Teufel.“ Und später noch: „Der Pfarrer war bereit sein Amt niederzulegen. Der
heiligen Mutter Kirche, den Rücken zuzukehren.“ Daher ist für die Person klar: „Ich
war das Werkzeug des Herrn.“
Wie es ausgeht kann man auf der ZDF-Mediathek ZDF-Mediathek sehen
Eine schwarze Frau (Minty) und ein schwarzer Mann (John): Dieses
Ehepaar wird zu Beginn des Filmes gezeigt. Sie ist Sklavin, er ist ein freier
Mann. Doch eigentlich müsste Minty frei, aufgrund einer Bestimmung in seinem
Testament. Doch der jetzige Besitzer hält davon nichts. Und wie Sklaven gesehen
werden, hört man durch Gideon, den Sohn: „Wenn du einen Lieblingssklaven hast, ist
es, als hättest du ein Schwein. Du kannst es füttern, du kannst mit ihm
spielen, ihm einen Namen geben. Eines Tages, da verkaufst du es vielleicht,
oder isst es. Du weißt das und das Schwein weiß das. Und verkaufst du es, ist
das nicht schlimmer als das Trennen eines Wurfs von Ferkeln…“ (Allein schon
diesen Vergleich finde ich heftig!)
Minty ist gläubig – und dieser Glaube hilft ihr. Sie betet oft zu
Gott, sucht nach dem nächsten Weg.
Und dann soll Minty verkauft werden. Daher will sie fliehen,
zusammen mit John. Er wird jedoch entdeckt und gleichzeitig dafür bestraft,
dass Minty nicht zu finden ist.
Es wird spannend, gleich
zu Beginn, denn der Weg ist nicht einfach. Die Besitzer sind hinter Minty her,
ihr dicht auf den Fersen. Auf einer Brücke dann kommen die Weißen von zwei
Seiten. Unter Minty ist nur ein reißender Fluss. Mit den Worten: „Ich will frei
sein oder tot“, wählt Minty den einzigen Weg, den sie für richtig hält. Sie
überlebt und schafft es, sich bis zu dem Quäker Thomas Garrett durchzukämpfen. (Mit ihm arbeitete sie später eng zusammen) Von
hier aus geht es weiter nach Pennsylvanien. Hier ändert Minty ihren Namen. Ab
sofort heißt sie Harriet – Harriet Tubman.
Schon bald vermisst Harriet ihre Familie. Sie will sie nachholen,
wagt dafür sogar den Weg zurück, nimmt viel Gefahren auf sich. Doch bald kann
sie so auch für die Underground Railroad tätig werden. Hier arbeitet sie eng
mit William Still zusammen.
Die Gefahren, die Harriet auf sich nimmt werden hier deutlich
gezeigt, auch ihr Vertrauen auf Gott. Im Süden traut niemand dieser kleinen
Frau zu, dass sie es ist, die Sklaven zur Flucht verhilft. Allerdings unter
einigen Bedingungen. Sie hat keine Bedenken, eine Waffe auf die Sklaven zu
richten, die wieder zurück wollen. „Ich sag, wir tun‘s“, sagt sie zu einem Mann, der nicht auf ihre
Anweisungen hören will. Dabei hält Harriet eine Waffe auf seinen Kopf. Weiter
meint sie: „Entweder frei, oder tot!“
Eine Strategie, die dazu führte, dass Harriet nie einen Sklaven
verlor und so um die 70 Schwarzen in die Freiheit führte.
Da Harriet sich den Namen Moses zulegt, glaubt keiner, dass diese
kleine Frau es ist, der Sklaven in die Freiheit führt. Viele denken, es ist ein
großer Mann; mehr noch: Es wird vermutet, dass ein Weißer dahintersteckt.
Schmerzhaft ist für Harriet, dass John inzwischen eine andere Frau
geheiratet hat.
Trotz der Freiheit wird es nochmals schlimm: Da Pennsylvanien zwar
zu den Nordstaaten gehört, aber ein Gesetz unterschreibt, nachdem entflohene
Sklaven zurückgeschickt werden, muss noch weiter nach Norden geflohen werden,
z. T. bis nach Kanada.
Schließlich wird noch eine Szene zwölf Jahre später gezeigt:
Bürgerkrieg, 1863 am Combahee–River.Harriet führt mitDampfschiffen die Unionstruppen an Bord
hatten, durch den verminten Flusslauf des Combahee Rivers. Über 700 Sklaven
konnten mit dieser Aktion befreit werden.
Bei all ihrem Tun ist Harriet sich sicher, von Gott geführt zu
werden: „Irgendwie habe ich gelernt, Gott zu sehen und zu hören, wie man lernt
ein Buch zu lesen. Ich muss mich ganz darauf konzentrieren, ohne jeden Zweifel.
Ich darf mich nicht fragen, ob ich es wirklich gehört habe…“
Ein beeindruckender Film, der sich lohnt zu sehen. Einfach großartig!
Hier wird
gezeigt, was mit Gottes Hilfe möglich ist. Ein Einblick in den Kampf um die
Freiheit der Sklaven und das Leben von Harriet Tubman.
Der Film kann uns aber auch zeigen, dass es sich auch heute noch
lohnt zu kämpfen: Für benachteiligte Menschen, gegen Rassismus… - Auch wenn es
um die Geschichte von Harriet Tubman geht.
Es lohnt sich, die unveröffentlichten Szenen anzusehen, da bekommt man noch mehr mit, wie es Harriet ergangen ist.
Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren. Doch es sollte darauf geachtet werden, was die eigenen Kinder schon vertragen.
Für 15,--€ ist die DVD hier zu bekommen und die Blu-ray hier
Professor Petersen weiß viel von der Bibel. Gleichzeitig ist er Erfinder. So erfindet er eine Maschine, in die er in die Zeit der Bibel reisen kann.
Dann gibt es da auch noch seinen Gegenspieler Rhe, der die Bibel zerstören will. Er entführt Petersen in die Zeit der Bibel.
Durch diese Zeitmaschine landet Cora, die Tochter vom Professor auch in seiner Nähe. Das Abenteuer beginnt. Cora lernt einige sprechende Tiere kennen und Habbit, die ihr helfen, damit die die Bibel bestehen bleibt. Gleichzeitig wollen sie den Vater von Cora retten. So kommen die Freunde dazu, als Jesus 12 Jahre ist und im Tempel ist, als er mit einem Esel in Jerusalem eintrifft, bei der Tempelaustreibung, die ganze Passion, angefangen vom Abendmahl bis zum Tod - und schließlich bei der Auferstehung. Habbit ist immer dabei.
Eine spannende Geschichte für Kinder, toll für die Fasten- und Osterzeit geeignet.
Eine Familie ist in Aufregung: Der älteste Sohn, Jeremy geht weg,
zum Studieren.
Dort lernt er ziemlich bald Jean-Luc kennen, der Musik mit einer
christlichen Gruppe macht. „Darf ich dir
mal ein paar Fragen stellen, über Musik… wie man berühmt wird?“, löchert
Jeremy ihn sofort. Der hat eine sehr
gute Antwort darauf, die man sich anhören sollte. In einem weiteren Gespräch
verrät Jean-Luk dann, dass er „Love-Songs für Gott“ schreibt und er gibt Jeremy
den Tipp: „Eile dem Tag entgegen“ – gemeint ist der Tag, an dem es keine
Schmerzen mehr gibt, wenn man bei Gott ist.
Bei dem anschließenden Konzert fällt Jeremy ein Mädchen namens
Melissa auf. Er spricht sie an. Schließlich entsteht eine Freundschaft daraus.
Sie kommen sich näher und lieben sich. Doch zunächst möchte sich Melissa
eigentlich auf ihr Studium konzentrieren, sie will sich nicht ablenken lassen,
spricht davon, es versprochen zu haben. Auf die Frage von Jeremy, wem sie es
versprochen habe, kommt die Antwort: „Gott… aber vor allem Gott.“
Die beiden verbringen viel Zeit miteinander, lernen auch die
Hobbies des anderen kennen. So gehen sie in eine Sternwarte. Hier erklärt
Melissa, was für sie ein Wunder ist. –Tolle Erklärung anhand der Galaxie.
Dann bricht eine schwere Krankheit bei Melissa aus – ein Tumor.
Jeremy eilt zu ihre ins Krankenhaus, ist für sie da, lässt bei Konzerten für
Melissa beten. Gleichzeitig ist er am
Überlegen, wie eine Zukunft mit Melissa aussehen würde, wenn sie krank ist?
Jean-Luc meint darauf: „Eigentlich stellt sich nur eine einzige Frage: Kannst
du ohne sie leben?“- Diese Frage wird während des Filmes beantwortet. Melissa
selbst betet in dieser Zeit für Jeremys zukünftige Frau. Dabei wird ihr etwas
bewusst.
Für Jeremy selbst hat Melissa einen starken Glauben. Einen Glauben
an Gott, der alles aushält, alles mitmacht, alles in Gottes Hände gibt, egal,
wie es ausgehen wird. Für Melissa setzt Jeremy an der Uni ein Semester aus. Er
will für sie da sein.
Dann passiert etwas, mit dem Jeremy nicht gerechnet hat; vor allem
deshalb nicht, weil Melissa als geheilt galt. Er kommt ins Grübeln, weiß nicht,
ob Gott wirklich existiert. Er hat
Glaubenszweifel. Mit seinem Vater tauscht er sich darüber aus. Viele der Gebet
von Jeremy sind anscheinend nicht erhört worden, es kam anders, als er er sich
vorstellte. „Wie soll ich damit umgehen?“ fragt er seinen Vater. Der Vater gibt
zu, dass es bei ihm vieles gab, über was er enttäuscht war, auch dass er große
Träume hatte. Dann kommt von ihm ein großes Aber: „Aber ich weiß, dass mein
Leben erfüllt ist.“ – Er begründet es. Diese Worte haben es in sich!
Jeremy braucht seine Zeit, bis er wieder zum Glauben findet. Doch
er bleibt Gott treu. Und es entsteht das Lied „I still believe“.
In dem Film geht es um die Geschichte von Melissa und Jeremy. –
Auch wenn vieles anderes dargestellt wird, als es wirklich war, so zeigt er
doch, warum es sich lohnt zu glauben, dass der Glaube in und durch schwere
Krankheit tragen kann und einiges reicher machen kann. Melissa lebte von 1979 bis 2001
Ein Film für alle, die eine schwere Krankheit tragen, auch schon
in jungen Jahren. Ein Film für diejenigen, die an Gott zweifeln
Auch für Musikfreunde ist viel dabei.
Lohnt sich zu sehen, gerade dann, wenn man schwer krank ist oder
ein Angehöriger schwer krank ist…. Der Film kann aufbauen.
Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren, doch man sollte schon etwas älter sein, um alles bewusst mitzubekommen.
Für 15,--€ ist die DVD hier zu bekommen und die Blu-ray hier.
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien
Dies ist vermutlich gewollt. Jedenfalls ist Fred Rogers, um den es
geht während seiner Sendung zu sehen, besser gesagt: Zu Beginn einer TV-Folge.
Im Film stellt er als erste einen Menschen vor, nämlich Lloyd Vogel. Und Rogers
erklärt, dass es sich hier um einen Menschen handelt, der verletzt ist, der
noch vergeben muss. Er erklärt es
richtig schön kindgerecht: „Weißt du, was das bedeutet? Zu verzeihen? Es ist
eine Entscheidung, die wir treffen. Wir wollen uns über jemanden, über den wir
uns geärgert haben, nicht mehr ärgern.“ Er erklärt weiter. Ist auch für Kinder
gut zu verstehen. Später erklärt Rogers gegenüber Vogel: „Wir
versuchen den Kindern ein sehr positiven Weg zu zeigen, um mir ihren Gefühlen
klar zu kommen.
Dann ist Vogel in der
realen Welt zu sehen: Ein Journalist,
dem es wichtig ist, mit seinen Worten die Wahrheit zu zeigen. Und gleich zu
Beginn bekommt man mit, dass er verheiratet ist, ein sehr kleines Kind hat und
mit seinem Vater nicht gut auskommt. Bei der Hochzeit von Lloyds Schwester
kommt es zu einer ziemlicher heftigen Auseinandersetzung mit seinem Vater.
Am nächsten Tag bekommt Lloyd den Auftrag, eine Reportage über
Rogers zu schreiben. Dies passt ihm gar
nicht, weil er seine Stärke in einem anderen Bereich sieht. Doch es bleibt ihm
nichts anderes übrig. So treffen sich Vogel und Rogers. Vogel ist dann in
diesem Film im Mittelpunkt. Es geht um seine Geschichte, vor allem um das
Verhältnis zu seinem Vater. Denn eines
ist zu sehen: Der Vater von Lloyd bemüht sich, an seinen Sohn ranzukommen. Doch
dieser will nichts von ihm wissen. Was ist da passiert? Im Laufe des Filmes
kann man es mitbekommen. Und wie wird es mit Lloyd und seinem Vater weitergehen?
Vogels Interview verläuft anderes, als er sich dies vorstellt. Es gibt ziemlich persönliche Gespräche mit
Rogers; dieser erkundigt sich nach Lloyd.
Vogel kann Rogers öfters sprechen, lernt auch seine Frau kennen. Er fragt sie: „Wie
ist es, mit einem Heiligen verheiratet zu sein?“ – Das hört sie gar nicht
gerne, denn sie sieht ihren Mann nicht als Heiligen „Er arbeitet die ganze Zeit
daran. Er übt das. Er ist nicht perfekt, bestimmt nicht. Er ist ein Hitzkopf…“ Vogel erfährt von ihr auch, dass Rogers
täglich die Bibel liest und für bestimmte Menschen betet. Im Laufe des Filmes
ist zu sehen, dass er auch für Lloyd und dessen Familie betet.
Für Vogel ist es schwer, einen Bericht zu schreiben, doch zum
Schluss steht dieser. Ein Artikel, für den er viel Lob bekommt.
Dieser Film ist ein Meisterwerk. Es lohnt sich, diesen zu sehen.
Zum einen bekommt man einen Einblick, wie die Kindersendungen von Fred Rogers abgelaufen sind, denn der Film beginnt genauso, wie diese Sendung.
Dann geht es um das Thema Vergebung. – Damit beginnt der Film und
hört damit auch auf.
Dann geht es um den Journalisten, der in Wirklichkeit Tom Junod heißt. (Den Streit mit seinen Vater hatte er jedoch nie) Doch die Geschichte dahinter hat mit ihm zu tun.
Es lohnt sich den Film öfters anzusehen, um alles mitzubekommen.
Den Bericht, den Junod damals geschrieben hat, kann man übrigens hier lesen. Es lohnt sich diesen Artikel vor oder nach dem Ansehen des Filmes zu lesen. Denn einiges davon wurde für den Film verarbeitet.
Freigegeben ist der Film ohne Altersbeschränkung. –Ich kann mir
vorstellen, dass Kinder im Schulalter schon einiges mitbekommen können.
Für 15,--€ kann man die DVD hier
und die Blu-ray hier bestellen.
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien
Heinz Rühmann als Pater Braun – wer kennt die Filme nicht, in
denen er ermittelt? Sie sind Kult. Als letztes in dieser Reihe erschien der
Film, den ich jetzt vorstelle. Eine deutsch-italienisch-französische Produktion
Zu Beginn werden Gauner gezeigt, die in eine Bank einbrechen
wollen. Dass sie nicht die hellsten sind ist zu merken. Sie landen in einem
anderen Gebäude. Dort nutzt Napoleone die Gelegenheit, sich ihnen
anzuschließen. Er sorgt auch dafür, dass alle zusammen nach Rom kommen.
Gleichzeitig versucht er alleine sein Glück, will eine Frau ausnehmen.
Was Caleja, der römische Gauner so macht, ist auch zu sehen.
Die angereiste Gruppe der Gauner erfährt von Kollegen, dass auf
dem Petersplatz viel Geld zu machen ist. Und da es in der Woche vor Ostern ist,
lohnt es sich auch.
Als im Petersdom dann die verhüllte Pietà zu sehen ist wird die
Idee geboren: Da religiöse Gegenstände gerne genommen werden, soll diese Statue
geklaut werden. Da sie ja verhüllt ist, bekommt es bestimmt keiner mit. Es geht
tatsächlich leichter als gedacht. Nur, diese an den Mann zu bringen erweist
sich als sehr schwer.
Über diesen Raub wird Kardinal Braun unterrichtet. Es sorgt dafür,
dass keine Polizei eingeschaltet wird. Als ein Priester Einspruch erheben will,
meint Braun: „Pater Gregor, Sie haben keinen Glauben.“ Und zu den anderen Priestern
gewandt: „In zwei Tagen wird die Pietà wieder an ihrem Platz sein, oder ich bin
nicht mehr im Amt.“
Da Napoleone sein Glück alleine versucht hatte, nimmt er diese
Frau auch mit. Sie sieht die Pietà. Nun kommt ihre Frömmigkeit zum Vorschein.
Damit beginnt der erste Hinweis auf die verschollene Figur. Braun nimmt alles
auf und sorgt für eine große Suchaktion. Napoleone macht den Vorschlag, die Mafia
zur Hilfe zu bitten. Das lehnt Braun natürlich ab. Er vertraut auf Gottes Hilfe
und die eigene „Organisation“. – Der Gauner bekommt irgendwann mit, dass diese
anscheinend noch besser als die Mafia ist.
Wird es ihm gelingen, die Pietà vor Ostern zu finden? Kann er
gegen diese Gauner ankommen?
Netter Film, der erst in der letzten halben Stunde sehenswert
wird. Leider reicht er lange nicht an die früheren Filme der Krimifälle von
Pater Braun. Die Szenen mit Heinz Rühmann sind aber toll.
Lohnenswert ist auf alle Fälle ein kleiner Ausschnitt aus einer Doku über ihn. Diese ist unter Extras zu sehen.