Sonntag, 22. Juli 2018

Beinahe ein Engel

Quelle: Fotolia


Terry ist Verbrecher –und zwar ein genialer und höchst intelligenter. Nun wird er aus dem Gefängnis entlassen. Kaum ist er draußen, begeht er den nächsten Bankraub. Bei der Vorbereitung zu einem weiteren, sieht er ein Kind, welches über die Straße läuft, obwohl ein Auto vorbeifährt.  Instinktiv wirft er sich dazwischen und rettet das Kind. Für eine Frau, die es sieht, ist er somit ein Heiliger, auch wenn er nun selbst ins Krankenhaus muss. – Während er schläft (oder im Koma liegt?)bekommt er mit, wie eine Krankenschwester mit dem Arzt über jemanden sprechen, der tot ist, gleichzeitig einige Sätze aus einer Folge der Serie „Ein Engel auf Erden“.
 Die nächste Szene ist im Himmel. Terry wird von Gott zurück auf die Erde gesendet. „Ihr Instinkt hat Ihnen eine zweite Chance eingebracht – auf Bewährung, Mr. Dean“, so Gott zu Terry.  „Sie werden ein barmherziger Engel werden.“ So landet Terry wieder auf der Erde.
Für Terry ist zunächst klar, dass es nur ein Traum war. Er geht seiner gewohnten Arbeit nach, die jedoch nicht so funktioniert, wie er will. Zudem treffen ihn scheinbar ein paar Kugeln aus einer Pistole. Für Terry steht fest: „Ich bin ein Engel.“  Trotzdem will er dies noch auf seine Art und Weise bestätigt haben. Außerdem spricht er noch mit einem Priester, denn so ganz versteht er nicht, was die Bibel ihm sagen will. Es lohnt sich, diesem Gespräch zu folgen, vor allem mit dem Hintergrund, dass Terry ein Gauner ist.
Terry liest weiterhin die Bibel durch. Er will wissen, was sein konkreter Auftrag ist  und versucht diese eben auch auf seine Art und Weise umzusetzen.
Als Terry dann auch noch ein Auto mit der Aufschrift „Moses“ sieht, denkt er daran, was der Priester zu ihm gesagt hat. Er schlägt in der Bibel nach und zieht die Konsequenzen.
Schließlich landet Terry in einer Ortschaft, in der er zunächst in eine Kneipe geht. Hier trifft er auf Steve, der im Rollstuhl sitzt. Terry ist der einzige, der in Steve einen Menschen sieht. Sie freunden sich an Steve nimmt Terry mit nach Hause. Und Terry kann einem Freizeit-Center für Kinder helfen, welches von  der Familie geleitet wird.-  Aber eben mit seinen Mitteln. Gleichzeitig bewahrt er die Jugendlichen davor, vor dem Freizeit-Center mit Drogen in Kontakt zu kommen.
Wegen eines Banküberfalls wird Terry noch gesucht. Die Polizei kommt bis in den Ort, wo er sich aufhält. Steve bekommt es mit und will Terry warnen. Dabei verletzt er sich lebensgefährlich.
Terry ist bereit, sich der Polizei zu stellen. Zuvor verspricht er noch Rose, der Schwester von Steve, dass er wiederkommen wird. Und er sagt ihr deutlich: „Ich bin ein Engel - naja, beinahe.“ Ist er nun fast ein Engel? Oder ein Engel? Oder weiterhin ein Gauner? Der Schluss zeigt es.

Zwar gibt es einige Schlägereien im Film, aber gleichzeitig ist er sehr humorvoll.






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