Christliche Filme und Filme, die so mehr oder weniger im christlichen Milieu spielen, mit christlichem Hintergrund. Auch christliche Filme für Kinder und Jugendliche
Immer noch sind wir in der Osterzeit, es geht auf Pfingsten zu. Da lohnt es sich, sich einmal mit der Apostelgeschichte zu befassen.
Der hier gezeigte Film (zwei Teile) ist schon etwas älter. Der Erzähler ist sehr gut, bringt auch Spannung hinein. Und übersetzt in einer ganz eigenen Art.
Oben ist der erste Teil des Filmes, unten der zweite Teil.
Gestern wurde der „Gedenktag
Unserer Lieben Frau von Fatima“ begangen. Es war der 100. Jahrestag der
Erscheinungen. Aus diesem Grunde möchte ich heute diesen Film vorstellen.
Wenn ich es richtig sehe,
heißt der Film im Original „Die Frau von Fatima“.
Für den Film wurden eher Jugendliche als
Darsteller für die drei Kinder genommen, daher erscheinen diese hier Jacinta,
Francisco und Lucia älter, als sie wirklich waren.
Es fängt damit an, das die
drei Kinder beim Schafe hüten sind. Jacinta und Francisco fällt auf, dass mit
Lucia etwas nicht stimmt, doch sie will es nicht sagen, verneint es. Kurze Zeit
später ist ein helles Licht zu sehen. Die Kinder knien hin und fangen an, den
Rosenkranz zu beten. Sie empfangen eine Nachricht, es geht hier
nicht einfach nur darum den Rosenkranz zu beten. Wer richtig hinhört, der kann
sich überlegen, ob dieser Botschaft nicht jeden einzelnen von uns gilt und ob
wir dazu bereit sind.
Die Kinder sollen fünf Monate am gleichen Tag
kommen. – Und ihnen ist klar, dass sie nichts erzählen dürfen, weil man ihnen
nicht glauben würde, doch natürlich können sie sich nicht daran halten.
Die Eltern der Kinder
verhalten sich so, wie sich wohl alle Eltern zunächst verhalten würden. Für die
Kinder ist dies daher nicht leicht. Das Volk macht sich über Lucia lustig.
Schon bald spricht das halbe
Dorf über diese Erscheinungen. Der Pfarrer denkt, es liegt daran, dass Lucia zu
wenig geschlafen hat. Er will aber auch nicht, dass es weiter erzählt wird, vor
allem auf Grund der Einstellung des Staates zur Kirche. Kurze Zeit später wird
in einer Frequenz gezeigt, wie Portugal in der damaligen Zeit mit Geistlichen
umgeht. Dieses Vorgehen spielt in dem Film eine Rolle. Auch die drei Kinder
haben darunter zu leiden.
Eine Nebenrolle spielen auch
der Bürgermeister Oliviera und dessen Frau. Sie haben zwei gänzlich
unterschiedliche Meinungen über Fatima.
Sehr knapp ist auch zu sehen,
dass es kurz vor dem 13. Oktober zwischen denjenigen, die an die Erscheinung
glauben und denen, die alles verhindern wollen, zu Auseinandersetzungen kommt.
Aber auch zu sehen: Dass
anscheinend schon von Beginn an die Kranken gebracht worden sind. (Ähnlich wie
in Lourdes)
Am 13. Oktober werden schließlich viele
Menschen zum Glauben geführt.
Im Film verhalten sich die Eltern
von Lucia anders als die Eltern von Jacinta und Francisco, als sie von der
Erscheinung hören. Ich habe den Eindruck, es wird bewusst versucht
darzustellen, dass man sich verschieden gegenüber dem Gehörten verhalten kann.
Die Botschaften, die die
Muttergottes in dem Film gibt, können für jeden von uns sein. Auch die Dialoge,
die mit dem Glauben zu tun haben berühren und können uns immer wieder neu zu
einem tieferen Glauben helfen.
Die Muttergottes wird nicht von einem Menschen dargestellt. Die Macher
des Filmes haben es sehr gut gelöst, wie ihre Erscheinung dargestellt wird.
Über die Seherkinder kann man hier einen Beitrag lesen.
Aus der Sicht von Brendan,
einem jungen Straftäter wird diese Geschichte gezeigt. Er war einige Jahre im
Gefängnis, dort zunächst in Einzelhaft. Wie er dort zum christlichen Glauben
kam, erzählt er im Verlaufe des Filmes. Er war schon in vielen Pflegefamilien
und kommt nun zu einem christlichen Ehepaar. (Mike und Vanessa) Diese Eheleute
haben schon einiges durchgemacht: Ihr einziger Sohn, ein Polizist, wurde im Dienst erschossen. Vanessa fällt es daher schwer an Gott zu
glauben, geschweige denn am kirchlichen Leben teilzunehmen. „Ich fühl mich
verlassen von diesem Gott, zu dem ich all die Jahre gebetet habe. Wieso hat er
das zugelassen?“ lautet irgendwann ihre Frage.
Mike, der Ehemann ist Lehrer
an der Schule, an die Brendan kommt. Nach dem Schulunterricht gibt er auch noch
Bibelstunden.
An dieser Schule findet
Brendan auch einen Freund. Die beiden finden bei einer Autofahrt ein Mädchen namens
Nathalie in einem Auto, welches einen Unfall hatte. Nathalie spielt im Laufe
des Filmes noch eine wichtige Rolle. Mike glaubt nicht, dass Brendan zufällig
beim Unfall dieses Mädchens dabei war. „Gott hat einen Plan“ sagt er zu
Brendan.
Die bis jetzt genannten Personen
stehen auf der einen Seite. Sie versuchen alle ihren christlichen Glauben zu
leben.
Eher neutral ist Russell, der
Polizist. Aber er kennt die Geschichte von Brendan.So ist es kein Wunder, dass
er ein Auge auf Brendan hat. – Aber auch, weil er die Rückfallquoten nur zu gut
kennt.
Auf der anderen Seite gibt es
die ehemaligen Kumpel von Brendan, die versuchen allen, aber auch wirklich
alles zu unternehmen, damit er wieder bei ihrem Treiben mitmacht oder ins
Gefängnis muss. Dies kann man innerhalb
des Filmes auch gut mitbekommen. Weil diese Geschichte von Nathalies Rettung in
den Nachrichten gesendet wird, erfahren Brendans ehemalige Kumpels davon und
besuchen ihn in seinem neuen Heim, mitten in der Nacht.
Man bekommt mit, dass
Nathalie, dass Mädchen, sich in der Vergangenheit verändert hat. Die Mutter
weiß nicht warum, denn Nathalie zieht sich zurück. Im Laufe des Filmes ist zu
erfahren, warum sich Nathalie so verändert hat. Sie erzählt es Brendan und
schließt mit dem Satz: „Aber erzähl mir jetzt nicht, der Glaube könnte es
richten, denn ich habe mich für immer von Gott entfernt.“
Nicht alle Personen in diesem
Film haben Verständnis für Menschen, die bewusst ein christliches Leben führen
wollen. So lautet eine Aussage von Nathalies ehemaligem Freund „Nicht zu
vergessen, dass sie die allergrößten Heuchler sind!“ Und zu Nathalie gewandt meint er: „ Hör dich doch mal
an! Du hörst dich schon an, wie so eine Bibeltante.“
Einen weiteren Punkt spielt
ein Club von Schülern und Jugendlichen, die damit nicht einfach nur Gutes tun
wollen, sondern auch den christlichen Glauben verbreiten möchten. Brendan weiß
nicht, wie er sich entscheiden soll, ob er mitmachen soll, oder nicht. Er
wendet sich damit an Mike, der ihm zu verstehen gibt, dass wir auch für das
Bezahlen, was wir unterlassen. Daher soll Brendan gut abwägen.
Brendan macht bei dem Club mit und erzählt
seine Geschichte. Gleichzeitig stellt er ein Haus zur Verfügung, ohne zu
wissen, wie man dafür Geld auftreiben könnte. „Was unmöglich ist für den
Menschen, ist möglich für Gott“, antwortet ein Mädchen.
Ob Brendan durchhält, nicht
wieder kriminell wird, ob er sein Leben mit Gott durchhält und die anderen
wieder zu Gott finden, das erfährt man dann zum Teil erst ganz zum Schluss des
Filmes.
Es dauert etwas, bis man in
das Geschehen des Filmes kommt, aber es lohnt sich, diesen bis zum Schluss
anzusehen.
Es handelt sich bei „Der
Priester ist tot“ um eine Folge aus der Serie „Soko Stuttgart“, eine
Krimiserie, die im Vorabendprogramm läuft, somit handelt es sich also um keinen
spezifisch christlichen Film. Aber es spielt sich im christlichen Milieu ab.
Die hier gezeigte Sendung wurde erstmals am 11. Dezember 2014 ausgestrahlt.
Ein Priester wird ermordet.
Dieser wird im tot im Beichstuhl gefunden. Warum er ausgerechnet dort liegt,
stellt sich im Laufe der Sendung heraus.
Nun sollen die Ermittlungen
beginnen. Im Fokus der Ermittlungen
stehen: Pfarrer Häubl, der pensioniert Vorgänger, Claudius von Seggern, ein
Priesteramtanwärter , der einige Wochen vorher einen Suizidversuch unternommen
hat, Frau Keller, die Pfarrhaushälterin und Holger Bolz, der noch nicht lange
in der Pfarrgemeinde arbeitet und als Sozialfall gilt.
In dieser Sendung werden
einige Klischees wiedergegeben. Und auch einige Fakten, die zeigen, dass die
Macher der Sendung sich in der katholischen Kirche nicht auskennen.
Zu dem Toten heißt es „Pfarrer
Menzinger soll ein fröhlicher, verträglicher, umgänglicher Mensch gewesen sein.
– Allerdings konservativ.“
Pfarrer Häubl ist für die
Finanzen zuständig und setzt diese anscheinend einfach so ein, wie er will und
fragt nicht nach dem wirklichen Zweck. Er ist vom Pfarrgemeinderat dazu ernannt
worden. Und laut Pfarrer Häubl hat die Polizei keine Befugnis, die Finanzen
einzusehen, dazu müsste diese sich erst an den Bischof wenden.
Natürlich wird auch der
Zölibat in Frage gestellt. – Und die moralischen Werte derjenigen, die Priester
sind oder Priester werden wollen. So hatte Claudius von Seggern einige Zeit eine Beziehung. Dabei handelt es
sich übrigens ausgerechnet um die Tochter einer Ermittlerin.
Zum kurzen (persönlichen)
Gebet geht Pfarrer Häubl extra in die Kirche und Claudius von Seggern, der zum
Schluss Diakon ist, zieht sich für das Rosenkranzgebet extra um.
Weiterhin ein paar Dialoge, über die ich schmunzeln musste, zum
Beispiel:
·Als die Polizei auf Pfarrer Häubl trifft und fragt: „Pfarrer Häubl?“
kommt von ihm die Antwort: „Hochwürden wäre die korrekte Antwort.“
·Nach einer Befragung der Polizei, schließt die Kommissarin mit: „Danke
Hochwürden.“ Sie bekommt die Antwort: „Bitte, meine Tochter, gerne.“
· Für die Ermittler gilt,
hier mitten in Deutschland: „Die Kirche ist ein Staat im Staat.“
Wer den Film aufmerksam
anschaut, dem wird noch so einiges andere auffallen, was ziemlich übertrieben ist. Jedenfalls
interessant, wie die katholische Kirche in der heutigen Zeit dargestellt wird.
Der Film hat mich
beeindruckt. Es geht hierbei um das Wirken der Gottesmutter. – Und zwar in
nachbiblischer Zeit.
Zunächst beginnt der Film
fast wie ein Krimi. Dann werden Menschen gezeigt, deren Leben durch Maria
verändert wurde. Diese Interviews sind realistisch, der Film geht also mit in
eine Dokumentation über. Und trotzdem wird es nie langweilig. Gezeigt werden zum Beispiel ein Fotomodell, eine Tänzerin und ein Manager, die über Maria wieder zum Glauben gefunden haben.
Etwas einseitig ist die
Aussage zu Marienwallfahrtsorten, denn es wird vor allem auf einen großen
Wallfahrtsort der heutigen Zeit eingegangen. Aber in allen Wallfahrtsorten geht
es so zu.
Trailer 2
Mary’s Land, ein Film der
noch in den Kinos läuft. Allerdings leider nicht überall, man muss schon
suchen, wo dieser Film läuft. Und es gibt den Film auf DVD zu kaufen
Cora und ihre Freunde merken
zu Beginn ein helles Leuchten und eilen zu der Stelle, von der es gekommen ist.
Sie treffen auf zwei Frauen, die ihnen erklären, dass Maria Magdalena von Hreel
entführt worden ist. Dieser geht mit ihr und Professor Petersen nach Jerusalem
zu Pontius Pilatus und Kaiaphas.
Zu ihrer Überraschung
erfahren Pontius Pilatus und Kaiaphas, dass Jesus lebt.
Natürlich will Hreel wieder
alles tun, um die Bibel zu vernichten. Er erfährt, wo die Emmausjünger Jesus
begegnen werden und will dies verhindern, er will ja verhindern, dass erzählt
wird, dass Jesus lebt. Als letztes Mittel richtet Hreel in Anwesenheit von
Professor Petersen sein Messer auf Cora und droht, diese umzubringen, wenn der
Professor ihn nicht zu Jesus führt.
Gezeigt wird auch die Angst
der Jünger und Freunde Jesu, die versuchen wollen, sich vor Kaiaphas zu
verstecken.
Hreel hat wieder das
Nachsehen. „Sie hatten von Anfang an keine Chance, Hreel, Sie haben sich mit
Gott selbst angelegt.“ – Das sagt ziemlich zum Schluss der Professor zu Hreel.
Ein Satz, der bestimmt nicht nur für Kinder gedacht ist.
Dies wird bestimmt nicht der letzte Teil von "Chi Rho" sein, welche ich hier poste. Es wird zwischendurch immer wieder mal diesen biblischen Krimi geben.
Das kurze Video über den
Einzug Jesu in Jerusalem ist aus einer Serie für Kinder. Es ist sozusagen ein
„Bibelkrimi“. Neben den biblischen Geschichten sieht man Professor Petersen mit
seiner Tochter Cora und ihren Freunden. Dann gibt es da noch Hreel, den Gesandten
des Bösen, der die Bibel vernichten will und eine Welt des Bösen aufrichten
will.
Chi Rho, eine Art goldener
Vogel (der sich in die Zeitmaschine umwandeln kann) erklärt immer wieder mal
die biblischen Zusammenhänge.
Es beginnt damit, dass Cora
durch eine Art Zeitmaschine in Jerusalem ankommen. Es ist kurz vor dem Einzug
Jesu in Jerusalem sie treffen auf einen Dieb. Habib, der im gleichen Jahr wie
Jesus geboren ist und die Zeitreisen mitmacht, kennt diesen Dieb noch von
früher. Das alles ist eine Nebengeschichte.
Es stellt sich heraus, dass der Dieb Barabbas
für Hreel arbeitet, der die Bibel vernichten will, für ihn stielt er Esel,
damit Jesus nicht auf einen Esel in Jerusalem einziehen kann.
Mit allen Mitteln wird also
von Hreel versucht, den Einzug Jesu in Jerusalem zu verhindern. Ob es ihm
gelingt, kann man im Film sehen.
Ostersonntag wird man wieder ein Teil der Serie sehen können.