Sonntag, 21. März 2021

I still believe


Eine Familie ist in Aufregung: Der älteste Sohn, Jeremy geht weg, zum Studieren.

Dort lernt er ziemlich bald Jean-Luc kennen, der Musik mit einer christlichen Gruppe  macht. „Darf ich dir mal ein paar Fragen stellen, über Musik… wie man berühmt wird?“, löchert Jeremy  ihn sofort. Der hat eine sehr gute Antwort darauf, die man sich anhören sollte. In einem weiteren Gespräch verrät Jean-Luk dann, dass er „Love-Songs für Gott“ schreibt und er gibt Jeremy den Tipp: „Eile dem Tag entgegen“ – gemeint ist der Tag, an dem es keine Schmerzen mehr gibt, wenn man bei Gott ist.

 

Bei dem anschließenden Konzert fällt Jeremy ein Mädchen namens Melissa auf. Er spricht sie an. Schließlich entsteht eine Freundschaft daraus. Sie kommen sich näher und lieben sich. Doch zunächst möchte sich Melissa eigentlich auf ihr Studium konzentrieren, sie will sich nicht ablenken lassen, spricht davon, es versprochen zu haben. Auf die Frage von Jeremy, wem sie es versprochen habe, kommt die Antwort: „Gott… aber vor allem Gott.“

Die beiden verbringen viel Zeit miteinander, lernen auch die Hobbies des anderen kennen. So gehen sie in eine Sternwarte. Hier erklärt Melissa, was für sie ein Wunder ist. –Tolle Erklärung anhand der Galaxie.

Dann bricht eine schwere Krankheit bei Melissa aus – ein Tumor. Jeremy eilt zu ihre ins Krankenhaus, ist für sie da, lässt bei Konzerten für Melissa beten.  Gleichzeitig ist er am Überlegen, wie eine Zukunft mit Melissa aussehen würde, wenn sie krank ist? Jean-Luc meint darauf: „Eigentlich stellt sich nur eine einzige Frage: Kannst du ohne sie leben?“- Diese Frage wird während des Filmes beantwortet. Melissa selbst betet in dieser Zeit für Jeremys zukünftige Frau. Dabei wird ihr etwas bewusst.

Für Jeremy selbst hat Melissa einen starken Glauben. Einen Glauben an Gott, der alles aushält, alles mitmacht, alles in Gottes Hände gibt, egal, wie es ausgehen wird. Für Melissa setzt Jeremy an der Uni ein Semester aus. Er will für sie da sein.

Dann passiert etwas, mit dem Jeremy nicht gerechnet hat; vor allem deshalb nicht, weil Melissa als geheilt galt. Er kommt ins Grübeln, weiß nicht, ob Gott  wirklich existiert. Er hat Glaubenszweifel. Mit seinem Vater tauscht er sich darüber aus. Viele der Gebet von Jeremy sind anscheinend nicht erhört worden, es kam anders, als er er sich vorstellte. „Wie soll ich damit umgehen?“ fragt er seinen Vater. Der Vater gibt zu, dass es bei ihm vieles gab, über was er enttäuscht war, auch dass er große Träume hatte. Dann kommt von ihm ein großes Aber: „Aber ich weiß, dass mein Leben erfüllt ist.“ – Er begründet es. Diese Worte haben es in sich!

Jeremy braucht seine Zeit, bis er wieder zum Glauben findet. Doch er bleibt Gott treu. Und es entsteht das Lied „I still believe“.

 

In dem Film geht es um die Geschichte von Melissa und Jeremy. – Auch wenn vieles anderes dargestellt wird, als es wirklich war, so zeigt er doch, warum es sich lohnt zu glauben, dass der Glaube in und durch schwere Krankheit tragen kann und einiges reicher machen kann. 
Melissa lebte von 1979 bis 2001

 

Ein Film für alle, die eine schwere Krankheit tragen, auch schon in jungen Jahren. Ein Film für diejenigen, die an Gott zweifeln

Auch für Musikfreunde ist viel dabei.

 

Lohnt sich zu sehen, gerade dann, wenn man schwer krank ist oder ein Angehöriger schwer krank ist…. Der Film kann aufbauen.


Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren, doch man sollte schon etwas älter sein, um alles bewusst mitzubekommen. 

 

Für 15,--€ ist die DVD hier zu bekommen und die Blu-ray hier. 


Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien


 

Sonntag, 28. Februar 2021

Der wunderbare Mr. Rogers


Der erste Eindruck: Ein Kinderfilm!

Dies ist vermutlich gewollt. Jedenfalls ist Fred Rogers, um den es geht während seiner Sendung zu sehen, besser gesagt: Zu Beginn einer TV-Folge. Im Film stellt er als erste einen Menschen vor, nämlich Lloyd Vogel. Und Rogers erklärt, dass es sich hier um einen Menschen handelt, der verletzt ist, der noch vergeben muss.  Er erklärt es richtig schön kindgerecht: „Weißt du, was das bedeutet? Zu verzeihen? Es ist eine Entscheidung, die wir treffen. Wir wollen uns über jemanden, über den wir uns geärgert haben, nicht mehr ärgern.“ Er erklärt weiter. Ist auch für Kinder gut zu  verstehen.  Später erklärt Rogers gegenüber Vogel: „Wir versuchen den Kindern ein sehr positiven Weg zu zeigen, um mir ihren Gefühlen klar zu kommen.

 Dann ist Vogel in der realen Welt zu sehen:  Ein Journalist, dem es wichtig ist, mit seinen Worten die Wahrheit zu zeigen. Und gleich zu Beginn bekommt man mit, dass er verheiratet ist, ein sehr kleines Kind hat und mit seinem Vater nicht gut auskommt. Bei der Hochzeit von Lloyds Schwester kommt es zu einer ziemlicher heftigen Auseinandersetzung mit seinem Vater.

Am nächsten Tag bekommt Lloyd den Auftrag, eine Reportage über Rogers zu schreiben. Dies passt ihm  gar nicht, weil er seine Stärke in einem anderen Bereich sieht. Doch es bleibt ihm nichts anderes übrig. So treffen sich Vogel und Rogers. Vogel ist dann in diesem Film im Mittelpunkt. Es geht um seine Geschichte, vor allem um das Verhältnis zu seinem Vater.  Denn eines ist zu sehen: Der Vater von Lloyd bemüht sich, an seinen Sohn ranzukommen. Doch dieser will nichts von ihm wissen. Was ist da passiert? Im Laufe des Filmes kann man es mitbekommen. Und wie wird es mit Lloyd und seinem Vater weitergehen?

 

Vogels Interview verläuft anderes, als er sich dies vorstellt.  Es gibt ziemlich persönliche Gespräche mit Rogers; dieser erkundigt sich nach Lloyd.
Vogel kann Rogers öfters sprechen, lernt auch seine Frau kennen. Er fragt sie: „Wie ist es, mit einem Heiligen verheiratet zu sein?“ – Das hört sie gar nicht gerne, denn sie sieht ihren Mann nicht als Heiligen „Er arbeitet die ganze Zeit daran. Er übt das. Er ist nicht perfekt, bestimmt nicht. Er ist ein Hitzkopf…“  Vogel erfährt von ihr auch, dass Rogers täglich die Bibel liest und für bestimmte Menschen betet. Im Laufe des Filmes ist zu sehen, dass er auch für Lloyd und dessen Familie betet.

Für Vogel ist es schwer, einen Bericht zu schreiben, doch zum Schluss steht dieser. Ein Artikel, für den er viel Lob bekommt.

 

Dieser Film ist ein Meisterwerk. Es lohnt sich, diesen zu sehen. Zum einen bekommt man einen Einblick, wie die Kindersendungen von Fred Rogers abgelaufen sind, denn der Film beginnt genauso, wie diese Sendung.

Dann geht es um das Thema Vergebung. – Damit beginnt der Film und hört damit auch auf.

Dann geht es um den Journalisten, der in Wirklichkeit Tom Junod heißt. (Den Streit mit seinen Vater hatte er jedoch nie) Doch die Geschichte dahinter hat mit ihm zu tun.

  

Es lohnt sich den Film öfters anzusehen, um alles mitzubekommen. Den Bericht, den Junod damals geschrieben hat, kann man übrigens hier lesen. Es lohnt sich diesen Artikel vor oder nach dem Ansehen des Filmes zu lesen. Denn einiges davon wurde für den Film verarbeitet.

 

Freigegeben ist der Film ohne Altersbeschränkung. –Ich kann mir vorstellen, dass Kinder im Schulalter schon einiges mitbekommen können.

 

Für 15,--€ kann man die DVD hier   und die Blu-ray hier bestellen.


Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien

 


 

Sonntag, 14. Februar 2021

Die Abenteuer des Kardinal Braun


Heinz Rühmann als Pater Braun – wer kennt die Filme nicht, in denen er ermittelt? Sie sind Kult. Als letztes in dieser Reihe erschien der Film, den ich jetzt vorstelle. Eine deutsch-italienisch-französische Produktion

 

Zu Beginn werden Gauner gezeigt, die in eine Bank einbrechen wollen. Dass sie nicht die hellsten sind ist zu merken. Sie landen in einem anderen Gebäude. Dort nutzt Napoleone die Gelegenheit, sich ihnen anzuschließen. Er sorgt auch dafür, dass alle zusammen nach Rom kommen. Gleichzeitig versucht er alleine sein Glück, will eine Frau ausnehmen.

Was Caleja, der römische Gauner so macht, ist auch zu sehen.

Die angereiste Gruppe der Gauner erfährt von Kollegen, dass auf dem Petersplatz viel Geld zu machen ist. Und da es in der Woche vor Ostern ist, lohnt es sich auch.

Als im Petersdom dann die verhüllte Pietà zu sehen ist wird die Idee geboren: Da religiöse Gegenstände gerne genommen werden, soll diese Statue geklaut werden. Da sie ja verhüllt ist, bekommt es bestimmt keiner mit. Es geht tatsächlich leichter als gedacht. Nur, diese an den Mann zu bringen erweist sich als sehr schwer.

Über diesen Raub wird Kardinal Braun unterrichtet. Es sorgt dafür, dass keine Polizei eingeschaltet wird. Als ein Priester Einspruch erheben will, meint Braun: „Pater Gregor, Sie haben keinen Glauben.“ Und zu den anderen Priestern gewandt: „In zwei Tagen wird die Pietà wieder an ihrem Platz sein, oder ich bin nicht mehr im Amt.“

Da Napoleone sein Glück alleine versucht hatte, nimmt er diese Frau auch mit. Sie sieht die Pietà. Nun kommt ihre Frömmigkeit zum Vorschein. Damit beginnt der erste Hinweis auf die verschollene Figur. Braun nimmt alles auf und sorgt für eine große Suchaktion. Napoleone macht den Vorschlag, die Mafia zur Hilfe zu bitten. Das lehnt Braun natürlich ab. Er vertraut auf Gottes Hilfe und die eigene „Organisation“. – Der Gauner bekommt irgendwann mit, dass diese anscheinend noch besser als die Mafia ist.

Wird es ihm gelingen, die Pietà vor Ostern zu finden? Kann er gegen diese Gauner ankommen?

 

Netter Film, der erst in der letzten halben Stunde sehenswert wird. Leider reicht er lange nicht an die früheren Filme der Krimifälle von Pater Braun. Die Szenen mit Heinz Rühmann sind aber toll.


Lohnenswert ist auf alle Fälle ein kleiner Ausschnitt aus einer Doku über ihn. Diese ist unter Extras  zu sehen.

 

Freigegeben ist die DVD ab 12 Jahren.

 




 

Sonntag, 31. Januar 2021

Unplanned - Was sie sah änderte ihr Leben


„Ich möchte Sie warnen. Es ist nicht einfach, sich meine Geschichte anzuhören.“

Mit diesen Worten beginnt der Film, der auf eine wahre Begebenheit beruht.

 In der ersten Einstellung wird eine Familie gezeigt: Vater, Mutter und ein Kind. Es erweckt den Eindruck eines glücklichen Familienlebens. Die Mutter, Abby Johnson ist auf den Weg zur Arbeit – in eine Abtreibungsklinik. Sie ist die Klinikleiterin. Hier soll sie im OP-Saal helfen. Und das zum ersten Mal. Hier soll Abby eigentlich nur eine Sonde halten. Doch während der OP schaut sie sich auch den Ultraschall an.  Und was sie da sieht, lässt sie aus dem Saal wegrennen und bricht zusammen. (Es ist wirklich nichts für schwache Nerven.)

 

Nun kommt der Rückblick, wie alles acht Jahre vorher begann:

Abby beginnt ihr Studium. Hier trifft sie auf eine Frau, die für „Planned Parenthood“ Werbung macht. Abby will schon weitergehen, weil sie für das Leben ist, doch ihr wird gesagt:  „Das Ziel von Planned Parenthood ist es, die Abtreibungsrate niedrig  zu halten.“ Ihr wird gesagt, dass alles getan wird, damit es nicht soweit kommt. Abby ist von dem Konzept überzeugt, vor allem auch, weil die ganze Verwandtschaft christlich und für das Leben ist. Sie unterstützt Planned Parenthood vor der Klinik  zunächst ehrenamtlich. Gleichzeitig kommt sie mit Gegnern; Mitgliedern von Pro Life ins Gespräch, die beten. Und es ist zu sehen, wie die Leute am der andern Seite vom Zaun auf die Frauen einreden, die eine Abtreibung vornehmen wollen. Dabei gibt Abby zu, auch schon eine Abtreibung hinter sich zu haben. Im Film wird gezeigt, wie es dazu kommen konnte und wie es mit diesem Partner weiterging.

Warum Abby dort gebraucht wird, wird von einer anderen Mitarbeiterin erklärt. Sie verteidigt ihr Tun gegenüber anderen, vor allem auch gegenüber ihrer Familie und ihrem neuen Partner. Abby bleibt Planned Parenthood treu, auch als sie dort selbst Patientin wird.

Sie wird zunächst Beraterin für Frauen, die abtreiben wollen, später muss sie die abgetriebenen Teile der Föten zu jeweils einem Fötus zusammensetzen und schließlich wird sie Leiterin. – Als Sie während ihrer Zeit bei Planned Parenthood schwanger wird, wird Abby signalisiert: „Wir können etwas dagegen tun.“ Sie entscheidet sich für das Kind. Bei Planned Parenthood wird dies dazu genutzt, Abby als Vertrauensperson im Kontakt mit den Patientinnen zu bringen. Alleine die Schwangerschaft hat signalisierende Wirkung.

Als Abby dann auch noch Leiterin der Klinik ist, ändert sich das Verhalten gegenüber der Mitglieder von Pro Life. Ihre Arbeit macht Abby sehr gut, sie wird sogar Mitarbeiterin des Jahres, da es die beste Klinik ist (wohl im Sinne von: Es gibt die meisten Abtreibungen)  Doch nur wenig später – noch am gleichen Tage -  erinnert sie in einer Versammlung daran, dass für die die Abtreibungen nie die höchste Priorität hat. Hintergrund der Aussage: Es soll ein Gebäude entstehen, in dem viel mehr Abtreibungen vorgenommen werden können und dies täglich. Abby wird gegenüber den anderen Mitarbeitern konkret: „Seht euch bitte dazu den Leitspruch…an. Mit unserer Patientenaufklärung bieten wir Ihnen ein Angebot wirksamer Geburtenkontrolle und Informationen zu Ihrer sexuellen Gesundheit.“ – Das ist ein Ziel, dem sich Abby verpflichtet fühlt. Hierfür muss sie die Konsequenzen tragen.

Dann überstürzen sich die Ereignisse. Und schließlich kommt es zu dem ganz oben beschriebenen Vorfall: Abby sieht im Operationssaal, wie sich der Fötus windet und um sein Leben kämpft. Dies ist die Wende in ihrem Leben. Trotzdem: Sie hat noch einiges durchzustehen.

 

Es lohnt sich wirklich diesen Film zu sehen, auch wenn er heftig ist.


Freigegeben ist er ab 16 Jahren, doch gerade in der eigenen Familie, wenn die Kinder flügge werden könnte man diesen schon mit ihnen zusammen ab 14 Jahren ansehen.


Frauen, die selbst eine Abtreibung hinter sich haben, sollten unbedingt jemanden haben, der die Emotionen auffangen kann, wenn der Film angesehen wird.
Und er ist nicht nur für Frauen geeignet. Denn es gibt auch Männer, die zur Abtreibung raten, die sollten es auch sehen

 

Es wird ein kleiner Einblick in die Abtreibungskliniken gegeben. Aber auch, was es mit den Frauen macht. Ebenso wird deutlich gemacht, wie Abtreibungen funktionieren, egal ob in den ersten Wochen chemisch oder ob später das Ableben vorbereitet wird. Es wird erklärt, was gemacht wird. Daher nie alleine anschauen. Der Film geht echt nahe.


Für 15,-- € ist die DVD hier zu bekommen und die Blu-ray hier.


Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien


 

Sonntag, 17. Januar 2021

Superbuch: Die Prüfung; Abraham und Isaak


Chris probiert eine Spielekonsole aus, die er sich schon lange wünscht. Doch diese ist ausverkauft. Daher ist er etwas traurig, denn er hat seine Eltern angebettelt. Loy hat dafür kein Verständnis.

Als Chris heim kommt haben seine Eltern eine Überraschung bereit: Die Spielekonsole.  Gizmo mit seinen altmodischen Spielen ist daher out.

Während Chris die Konsole ausprobiert, meldet sich per  Bildtelefon eine Krankenschwester bei Chris‘ Mutter. Sie sucht verzweifelt für einen kranken Jungen so eine Spielekonsole.

In dem Augenblick kommt Superbuch. „Wenn wir auf die Probe gestellt werden, lernen wir am meisten über unsere Beziehung zu Gott“, so Superbuch.

Die drei Freunde landen in der Zeit, in der Abraham lebt. Dieser ist am Weinen um seinen Sohn. Was ist da passiert? Die Freunde werden nochmals einen Tag in die Vergangenheit zurückversetzt. Hier lernen sie Isaak kennen, der ähnlich alt ist wie sie. Auch Abraham kommt hinzu.

Isaak erzählt den Freunden von der Verheißung, die Abraham bekommen hat: Seine Nachkommen werden sehr zahlreich sein. Doch Isaak ist der einzige Sohn, Abraham dazu sehr alt.

Am nächsten Tag gehen Abraham und Isaak um Opfer zu bringen. Joy wundert sich noch, denn alle Lämmer sind vollzählig. Dann sehen sie eine Aufzeichnung, die Gizmo gemacht hat und begreifen: Abraham hat von Gott den Auftrag, seinen einzigen Sohn zu opfern. Die beiden wollen sofort eingreifen.

Abraham und Isaak sind wieder zu sehen. Der Opferaltar ist bereit. Fragend richtet sich Isaak an seinen Vater. „Mein Sohn, Gott wird selbst für das Lamm sorgen, dass wir ihm zu Ehren opfern werden.“ – Isaak begreift, was damit gemeint ist: Er selbst. Da schreitet Gott ein, der merkt, dass ihm Abraham gehorsam ist.

 

Als die Freunde wieder daheim sind, weiß Chris, was dies für sein Handeln bedeutet.

 

 Zu empfehlen ist der Film ab der Vorschulalter.


Für 9,95€ ist die DVD hier zu erhalten


Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit SCM-Hänssler-Verlag

 

Sonntag, 3. Januar 2021

Der mutige Mönch


 

Ein kurzer Vorspann verrät schon von der Aussage, um wen es in diesem Film geht: Martin Luther.

Dann beginnt es richtig. Es ist das Jahr 1505. 

Eine Pandemie wütet nicht nur in Deutschland: Die Pest. Viele Menschen sterben. Es  betrifft jedes Alter. Und wie heute gibt es auch damals Menschen, die diese Pandemie als Gericht Gottes wegen der Sünden der Menschen sehen.

Martin Luther ist zu der Zeit Jurastudent. Die Bilder der Pandemie und die Aussagen von Predigern hat er von sich, als Martin in ein Gewitter kommt. Er macht Gott ein Versprechen: Er will Mönch werden, wenn er das Unwetter überlebt. So tritt er in Erfurt in das Augustinerkloster ein. Von dort wird er nach Wittenberg an die Universität geschickt. Martin soll Dozent werden. Dabei wird ihm mit auf den Weg gegeben: „Fülle deine Seele mit dem Studium der Heiligen Schrift.“

Martin Luther liest die Schrift, die es damals noch nicht in Deutsch gibt. Er versteht auf einmal einiges, das Wort hat ihm viel zu sagen. So lässt er sich bei seinen Vorlesungen von der Schrift leiten. Dabei gibt er jedoch einiges auf, was die katholische Kirche ihn bisher lehrte: Das Fegefeuer, die außerbiblischen Schriften und Beschlüsse, die schon im 1. Jahrhundert begannen… Er lässt alleine die Bibel gelten, ohne weiterzufragen.

 Georg Spalatin, ein Freund von Martin sieht diesem beim Unterricht  zu. Er hat so seine Zweifel, ob dies gut für die Studenten ist. „Du unterrichtest, als gäbe es keine Heiligen Gebote…. Was wird aus diesen Jungens, wenn die keinerlei Gottesfurcht haben?“ Die Antwort Luthers: „Dann werden sie ihm dienen aus Liebe und nicht Angst.“

Im weiteren Verlauf werden Adlige und Kirchenfürsten gezeigt, die entweder für  oder gegen Luther sind.

Gleichzeitig wird gezeigt, was auch Menschen werden kann, die danken, sich die Vergebung mit Geld erkaufen zu können. So überlegt Luther laut: „Muss Klaus den Ablassbrief mit ins Fegefeuer nehmen?“ Martin predigt gegen die Machenschaften des Papstes.

Schließlich kommt es zu den 95 Thesen. Man achte im Film, mit welchen Worten Luther diese beginnt. Diese Thesen werden gedruckt und vervielfältigt, so dass sie jeder lesen kann.

Damit hat Luther sein weiteres Leben beeinflusst.  So leicht wie bisher geht es nicht mehr mit ihm. Fast die ganze deutsche Bevölkerung steht hinter ihm.  Und dann passiert das, was im Vorspann zu sehen war: Luther wird entführt.

 

Wie geht es mit Martin weiter? Nun ja, zumindest die Erwachsenen wissen es, für Kinder wird es jetzt noch spannend

 

Zum Abschluss wird eine Zusammenfassung gegeben, wie es mit Luther weitergeht.

 

Toller Film, nicht nur für Protestanten. Auch wir Katholiken können viel lernen.

 

Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren, doch sollte man etwas älter sein, um alles zu verstehen.

Ganz toll von den Inhalten auch für Erwachsene. Es lädt zum Nachdenken ein.

 

Die DVD kann man für 10,--€  hier erhalten.


Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien


Sonntag, 27. Dezember 2020

Der Weihnachtsabend


Ein großer Umzugswagen zieht durch die Ortschaft Trapper Falls. Gleichzeitig ist zu sehen, dass die Leute sich auf Weihnachten vorbereiten. Transparente werden aufgehängt mit  Sprüchen wie: „Wegen Jesus gibt es Weihnachten“, oder „frohes Christfest“.

Ziemlich schnell stellt sich heraus, dass der Anwalt Mitch Bright mit dem Umzugswagen nach Trapper Falls kommt. Er ist dort aufgewachsen. Er trifft auf zwei Brüder, Dan und Greg, die eine Bühne für die städtische Weihnachtsbühne aufstellen. Einer der Brüder, Dan (Bürgermeister der Stadt) erklärt: „Nach 50 Jahren hat die Muttergottes einen richtigen Platz zum Hinknien verdient.“

 Da niemand mehr von Mitchs Verwandtschaft in Trappers Falls wohnt, wundert sich Dan darüber, was Mitch wohl hier will. Vor allem: Beide waren schon früher Rivalen. So wie es aussieht, fängt Mitch wieder an, den Rivalen zu spielen. Er mischt sich sofort in die örtliche Politik ein – auf seine Weise. So gibt es eine Beschwerde gegen die Darstellung von christlichen Figuren in der Öffentlichkeit. Außerdem dürfen keine christlichen Transparente aufgehängt werden. Mitch gibt zu, dass er Probleme mit Weihnachten hat: „Ich hab sehr wohl ein Problem damit. Genauso wie mit Jesus! Und mit Gott! Und dem ganzen andern Mist mit dem ihr kleinkarierten Christen mich von Kindesbeinen an zugemüllt habt!“ Es kommt da noch einiges hinterher. Lohnt sich anzuhören. Und er macht Dan klar, dass dieser sich als Bürgermeister kleinlichst an alle Regeln zu halten hat, denn religiöse Bekenntnisse sind nicht erlaubt (In den USA gibt es eine strikte Trennung zwischen Kirche und Staat).

Die Transparente im Ort werden ausgetauscht. Christliches ist somit nicht mehr zu erkennen. Doch manche kämpfen weiter dafür.  Andere sind auf der Seite von Mitch.

Auch in der Sprache ändert sich etwas. Als Josie, die Bedienung eines Cafes „Frohe Feiertage“ wünscht, ist das ein Anlass für Greg sich aufzuregen. Er sagt einiges zu den Festtagen. – Auch hier lohnt es sich wieder hinzuhören. Mitch filmt das Ganze. Er  geht auch noch einen Schritt weiter: Als Dans Tochter Makayla (noch ein Kind) ein Weihnachtslied in der Öffentlichkeit singt, macht Mitch sie darauf aufmerksam, dass dies laut Verfügung verboten ist. – Es hat ja einen religiösen Hintergrund.

Mitch hetzt so sehr gegen alles Christliche, dass er die Bevölkerung spaltet.

 Weiter wird gezeigt, dass Greg in seiner Überzeugung auch manchmal übertreibt. Als Makayla für einen Aufführung üben möchte, kommt von ihrem Bruder Dan die Aussage: „Es ist doch jedes Jahr das gleiche Schnarchprogramm.“  Greg kommt bei der Verteidigung richtig in Fahrt. Hier ist die Weihnachtsgeschichte gerade für junge Leute gut erklärt, in einer ziemlich unkonventionellen Art.

Währenddessen sitzt Dan mit einigen anderen zusammen und überlegt, was zu machen ist, ob man die Krippe aufstellen kann oder nicht. Zudem wird gebacken, jeder bekommt ein C (Anmerkung dazu: Im Original heißt der Film  „Christmas with a captial C“)

Noch etwas geschieht: Makayla möchte Mitch wissen lassen, dass auch er nicht vergessen ist.  Sie macht es auf ihre Weise.

Dann kommt die Richterin nach Trappers Fall, die entscheiden soll, ob die Figuren aufgestellt werden sollen oder nicht.

 

Wie wird es wohl ausgehen? Wir Mitch noch überzeugt? Was passiert mit dem Weihnachtsfest?

 

Sehenswerter Film. Und auch die Abspann sollte noch angesehen werden. Das Lied angehört werden (Für alle, die kein Englisch können: Es wird übersetzt)

 

Gefunden habe ich den Film auf YouTube