Montag, 23. Mai 2022

Die 7 Kirchen der Apokalypse (Doku)




Zu Beginn der Offenbarung sind Briefe an sieben Gemeinden geschrieben. Hierzu gehören Ephesus, Smyrna, Pergamon, Sardes, Philadelphia und Laodizea; alle in der heutigen Türkei.  Über diese sieben  Gemeinden wurde ein Dokumentation gemacht, die wissenschaftlich sehr gut ist, aber auch Laien anspricht.

Christophe Hanauer, der diese Dokumentation gemacht hat,  ist in diese damaligen Gemeinden gereist, ist auf Spurensuche gegangen. Dabei hat er sich den "Sitz des Lebens" in der damaligen Zeit angesehen und fragt sich gleichzeitig, was diese Briefe uns heute noch zu sagen haben.  Er fragt sich: "Hat das Buch der Offenbarung und seine Endzeitbotschaft eine historische und archäologische Basis?  Was bedeutet seine Botschaft für die Gläubigen und die Menschen des 21. Jahrhunderts? Wer sind diese sieben Gemeinden wirklich? Gibt es sie heute noch?"  Hanauer macht zusätzlich  deutlich: "Was aber tatsächlich  im Buch der Offenbarung steht, ist kaum bekannt."  Zusätzlich wird auf weitere Stellen in der Bibel verwiesen, aber auch andere Quellen angesprochen.
Immer wieder werden einzelne Sätze dieser Briefe wörtlich vorgelesen. Was war damit gemeint? Es kommt zu einem Aha-Effekt, wenn man den historischen Hintergrund kennt.
Zu Wort kommen hierbei auch David Hamidovic, Professor für Geschichte des antiken Judentums; Daniel Maguerat, evangelischer Theologe und Professor für das Neue Testament; Doktor Mark Wilson,  Gründer des Forschungszentrums Kleinasiens, der sich mit den sieben Gemeinden der Offenbarung sehr gut auskennt;  Pfarrer Jean-Marc Thobois, Spezialist für biblische Archäologie und Dominikanerpater Pierre De Marolles, Bibelwissenschaflter und zur Zeit Doktorand. Für machen Themen kommen auch kurz andere Wissenschaftler zur Sprache.

Hanauer bleibt nicht bei den Gemeinden stehen, er bezieht auch Patmos mit ein, weil dort wahrscheinlich die Offenbarung geschrieben wurde und geht abschließend nochmals insgesamt auf die Apokalypse ein. So sind neun kurze Episoden von ungefähr 30 Minuten entstanden. Hier ist für jeden etwas dabei, jeder kann profitieren.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Theologen dies als Vorbereitung zu Predigten nehmen können. Oder es wird eine Reihe für die Gemeinde gemacht um  anschließend über die jeweilige Episode ins Gespräch zu kommen. Dabei auch immer wieder sich die Frage zu stellen: Was will mir persönlich das sagen?

Es lohnt sich wirklich, diese Doku zu sehen. Vielleicht auch die Briefe dazu lesen. Es hilft, besser zu verstehen

Freigegeben ist diese Doppel-DVD ohne Altersbeschränkung. Allerdings werden Kinder wenig davon verstehen.
Für 20,--€ ist die DVD hier zu bekommen.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien.

Sonntag, 8. Mai 2022

Die Bibel - Teil 1



Das Alte Testament für Kinder verfilmt. Konkreter sollte es eigentlich heißen:  Der Pentateuch, die fünf Bücher Mose, denn nur Inhalte dieser  Bücher sind zu sehen. Das Ganze mit Lego-Figuren nachgestellt.

 

Es beginnt mit der Erschaffung der Welt, Adam und Eva. Gott sagt beiden ganz deutlich: „Adam, Eva, ich liebe euch. Ich habe euch alles gegeben, was ihr zum Leben braucht. Genießt meine Welt.“

Dann kommt der Sündenfall. Gott sagt Adam und Eva, warum sie das Paradies verlassen müssen und was alles auf sie zukommt. Zusätzlich fällt der Satz: „Ihnen wurde eingeredet, dass sie ihre eigenen Götter sein könnten.“ Es kommt auch die Erklärung, weshalb beide nicht mehr zurückkehren können und dazu: „Ich liebe sie zu sehr…“

Die Brüder Kain und Abel werden gezeigt, wie es zum Tode vom Abel kommt.

 

Weiter geht es mit Noah. Hier wieder: Gott liebt die Menschen. Und Noahs Familie liebt Gott, daher werden sie gerettet. Die Maße der Arche ist in Metern angegeben, so dass sich Kinder eher etwas vorstellen können.

 

Mit dem Turmbau zu Babel wird die Rebellion gegen Gott gezeigt. Als Nation wird China genannt, was geographisch nicht ganz stimmt.

 

Plötzlich ist man dann bei Abraham. Das ist etwas unzusammenhängend erzählt. Hier weist Gott schon darauf hin: „Deine Nachkommen werden für mehr als 400 Jahre als Sklaven in ein fremdes Land gebracht…“

Die wichtigsten Stationen in Abrahams leben sind genannt. Interessant dabei: Während alle Personen geduzt werden, wird bei der Begegnung bei Mamre Gott gesiezt.

Auch die Geschichte der Nachkommen, Enkel, Urenkel wird kurz gezeigt: Isaak, Jakob, Josef. Dabei gibt es immer wieder Wörter, die auf Kinder zugeschnitten sind.

 

Erst bei den letzten 40 Minuten des Filmes fängt die Geschichte von Mose und damit der Auszug aus Ägypten aus. – Auch wenn dies in der Bibel vier Bücher des Pentateuchs ausmachen.

 

Manche Übergänge sind etwas schnell, da kann man nicht richtig rein kommen. Doch wäre dies etwas, um Theologiestudenten anzusprechen, was fehlt, was gehört dazu….

Es könnte für Kinder manchmal schwierig sein, die  Größe der Tiere einzuschätzen, da die Lego-Figuren unterschiedlich groß sind. Ebenso sollte man bei der Umsetzung einiger Perikopen mit Kindern darüber sprechen, zum Beispiel bei der Himmelsleiter. (Wobei mir diese Umsetzung gut gefallen hat)

 

Die Themen, die sich durchziehen, sind die Liebe Gottes zum Menschen und der Gehorsam des Menschen gegenüber Gott

 

Als ich den Film das erste Mal sah, dachte ich: Schöner Kinderfilm. Beim zweiten Mal dachte ich: Hat auch Erwachsenen sehr viel zu sagen.

Empfehlen würde ich diesen Film vor allen Familien. Dann stückweise mit den Kindern ansehen, vielleicht auch den Bibeltext aus einer Kinderbibel dazu lesen.

Auch für den Unterricht kann man verschiedene Perikopen einsetzten. – Oder man holt sich Anregungen für den nächsten Kindergottesdienst

 

Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren.

 

Die DVD ist für 15,--€ zu hier  erhalten

 

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien entstanden

 

Sonntag, 3. April 2022

Vergebung


Menschen gehen zu Kirche. Die Melodie zu  „Wie groß bist du“/“How great thou art“ wird eingespielt.  Dann geht der Gottesdienst los. Der Pastor beginnt mit Kol3, 13. Es geht um die Vergebung. „Wir müssen lernen zu tun, was Jesus getan hat, und das ist: Zu vergeben - bedingungslos.“, so  Pastor Taylor.  Dann wird das Lied Amazing Grace angestimmt.
Gleichzeitig ist James auf  dem Weg zu seiner Partnerin.  Als er dort eintrifft, kommt es zu einem Streit, es fällt ein Schuss. James flieht. Er kommt in die Kirche. Dort ist der Gottesdienst inzwischen vorbei, nur Pastor Taylor und seine beiden Töchter sind noch anwesend. Da die Polizei von der Schießerei erfahren hat und James auf der Spur ist, nimmt er den Pastor und seine beiden Töchter in der Kirche als Geisel, verschanzt sich dort.  Eine angespannte Lage entsteht.

Inzwischen trifft Verstärkung für die Polizei ein. Sie wollen Geiseln nicht gefährden, daher warten sie. Jedoch bereitet die Polizei sich auf eine Evakuierung des Gebäudes vor. Und einer der Beamten schafft es, mit  einer der Töchter Kontakt aufzunehmen. Er ruft über die Notfallnummer 911 an (entspricht der 110 in Deutschland)

      In der Kirche macht sich Elisabeth zur Sprecherin für die Familie, zeigt den meisten Mut. Sie nimmt daher Kontakt mit James auf.

James selbst hat eine Waffe, stellt mit dieser auch Forderungen, macht klar, dass er schießen würde.

Beide Seiten stellen sich auf eine lange Zeit ein.

Die Polizei versucht den Kontakt zu halten, bieten ein Abendessen ein. – So bleibt die Brücke von Leutnant Morgan zu Elisabeth  bestehen.

Auf einmal bekommt Pastor Taylor einen Herzanfall. Er ist herzkrank. So schnell wie möglich muss er ins Krankenhaus, damit man ihn noch retten kann. Das gelingt nach einigem Hin-und Her. Eine schwierige Situation. Wie reagiert die Polizei darauf? Kommen viele Polizisten in die Kirche? Wie handelt James?

Schließlich darf der Pastor mit seiner Tochter Noemi die Kirche verlassen. Nun sind nur noch James und Elisabeth in der Kirche. Gleichzeitig kämpfen zwei Menschen um ihr Leben: Pastor Taylor und die Partnerin von James

In der Zeit sind nur noch Elisabeth und James in der Kirche. „Ich will auch Danke sagen“, beginnt Elisabeth zum verwunderten James, „dass du meinen Vater und meine Schwester hast gehen lassen.“

Später ergibt sich dann ein Austausch über den Glauben. Elisabeth fängt damit an.  „Du glaubst an Gott?“, fragt James“. „Ja, das tue ich!, ist die Antwort von Elisabeth. Sie erzählt James einiges darüber. „Weißt du, es ist eine Botschaft von Frieden, Liebe – und Vergebung“ sagt Elisabeth über die Bibel.  So kommen beide insgesamt ins Gespräch. James erzählt seine Lebensgeschichte.

Und dann kommen die Anrufe aus dem Krankenhaus. Wie geht es den beiden Personen? Haben sie überlebt oder gibt es keine Chance mehr?

Und hat James begriffen, was es mit der biblischen Vergebung auf sich hat?

Ein toller Film zum Thema Vergebung mit einem überraschenden Ende. Gerade wenn jemand gerade selbst sich mit Vergebung auseinandersetzt, ist dieser Film noch eine gute Unterstützung.

 

 

Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.

 

Die DVD ist für 15,--€  hier erhalten

 

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien entstanden

 

 


 

Samstag, 12. März 2022

Eine Sache des Glaubens



Es beginnt mit einem Rückblick: Ein Vater und seine Tochter gehen spazieren. Sie treffen auf einen Jungen, der Steine in einen Fluss wirft. Das Mädchen macht mit, als es mit ihrem Vater dort ankommt. Dann findet das Mädchen eine Münze, die der Junge wegnimmt. – Die Enttäuschung ist zu sehen. Die Väter von beiden Kindern beobachten dies.

 

Dieser Vorspann wird im Laufe des Hauptfilmes nochmals zur Rede kommen, der acht Jahre später beginnt. Rachel geht von zu Hause weg, um zu studieren. Viel kann sie ins Studentenheim nicht mitnehmen, aber es ist Rachel wichtig, die Bibel einzupacken. Ihr Vater Stephen legt ihr einen Geldschein rein.

 

Rachel richtet sich ein, trifft ihre Mitbewohnerin. – Dann ist die erste Vorlesung in Biologie bei Professor Kaman  zu sehen. Biologie ist das Hauptfach von Rachel.  Ein  Fach somit, welches für sie also sehr wichtig ist. Kaman stellt natürlich auch die Frage: „Was war zuerst da, das Ei oder das Huhn?“ – Eine Frage, die hier übrigens aus wissenschaftlicher Sicht beantwortet wird.   Rachel findet  ihrem Professor gut.

In der Freizeit ist sie oft mit den anderen Studenten zusammen, macht die Gags mit. Trifft sich oft mit ihnen.  Das führt dazu, dass Tyler sich mit ihr befreunden will,  es aber nicht ehrlich mit Rachel meint.

 

Als Even mitbekommt, dass Rachel gut findet, weicht er zunächst über seine eigene Meinung aus, sagt dann jedoch nur kurz: „Übrigens Rachel: er hat nicht Recht.“

Rachel ist so beschäftigt, dass sie keine Zeit hat, sich eine christliche Gemeinde zu suchen. Zwar hat sie die Bibel mitgenommen, aber  anscheinend kein Blick reingeworfen, wie man mitbekommen kann.

 

Als Rachel nach Hause kommt, macht sich ihr Vater Stephen Sorge um sie, googelt auch, was Professor Kaman denn vermittelt. Was er findet, beruhigt ihn nicht, er geht damit zum Pfarrer, denn er gehört zu einer Gemeinde, die vom Kreationismus ausgeht und die Evolution ablehnt.  Als Rachels Eltern sie dann mal besuchen, versucht Stephen sich mit Kaman zu unterhalten, gibt ihm zu verstehen, dass er  nur Evolution nicht gut findet. „Können Sie mir erklären, warum Sie nur Evolution unterrichten?“ ist seine Frage. Kaman stellt eine Gegenfrage. – Einfach mal hinhören. Und: Er ermutigt sogar gleich Rachels Vater, an seinem Glauben festzuhalten, gibt aber zu, dass er an hinter der Evolution steht, da  wissenschaftliche Beweise dahinterstehen.  Er lädt Stephen  zur öffentlichen Diskussion ein, Kreationismus gegen Evolution. „Ich denke, dass Thema ist sehr wertvoll für die Studenten“, so Kaman. Stephen geht darauf ein, er will seine Tochter vor Kamans Einstellung bewahren.

Kaman ist klar, warum er die Diskussion will. Er gibt weiter: „Ein sehr religiöser Mann, der es nicht mag, dass sein kleines Mädchen anfängt selbstständig zu denken.

Für diese Diskussion wird im Vorfeld viel Werbung gemacht.  Auch in seiner Vorlesung weist Kaman darauf hin, dass der Vater von Rachel mit ihm diskutieren wird. Das ist Rachel peinlich.

Jetzt dreht sich fast alles nur noch um die anstehende Diskussion. Stephen erzählt seinem Pastor davon, den er weiß, dass er selbst kein guter Redner ist. Even sucht den Vorgänger von  Professor Kaman, einen gläubigen Christen. Doch Professor Portland lehnt ab, bei der Diskussion dabei zu sein. Immer wieder gibt sagt er beim Telefonat mit Stephen: „Ich habe kein Interesse“, und: „Ich bin nicht interessiert.“

 

Bei der Debatte meint Kaman nämlich gleich, dass es nicht zu beweisen ist, dass Gott die Welt geschaffen hat. Und weiter: „Glaube ist Wunschdenken“.

Wie wird die Diskussion ausgehen? Hat Stephen überhaupt eine Chance?

 

Guter Film, nicht  nur für Kreationisten. Auch Christen, die die Evolution nicht ausschließen (so wie ich), können profitieren und weiterhin dazu stehen.

 

Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren, doch sollte man mindestens 10-12 Jahre oder noch älter sein, um alles zu verstehen.
Wäre eine toller Film für Jugendgruppen, die dann darüber diskutieren können. - Oder auch für den Religionsunterricht.

 

Die DVD ist für 15,--€ hier zu erhalten

 

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien


 

Sonntag, 12. Dezember 2021

The forgiven



Rückblick: Südafrika im Jahre 1955, ein weißer Junge hat Kontakt zur schwarzen Bevölkerung, schleicht sich dafür aus sein Haus. Sein Vater bemerkt dies und regelt es auf seine Weise – mit einer Waffe, gegen Schwarze.

 

Südafrika im Jahre 1993: Weiße Soldaten gehen gegen die schwarze Bevölkerung vor, durchsuchen alle, schlagen viele Menschen nieder..

 

Südafrika 1996: Das Ende der Apartheit. Der anglikanische Erzbischof  Desmond Tutu wird als Vorsitzender der Kommission für Wahrheit und Versöhnung eingesetzt, um Fälle zu untersuchen, die während des Apartheitregimes  fielen.  Zunächst sieht man, dass er die schwarze Bevölkerung besucht. Hier wird ihm von vermissten Personen erzählt. Ein Beispiel, welches für viele steht: Menschen verschwinden einfach.

Die Aufarbeitung ist gar nicht einfach, was immer und immer wieder gezeigt wird.
Im Gefängnis gibt es Gespräche, die es wirklich mit verschiedenen Personen so gegeben hat, hier aber mit einem fiktiven Mörder namens Piet Blomfeld gemacht werden. Um was für eine Person es sich bei diesem Blomfeld handelt, wird später gesagt. Außerdem wird es ziemlich deutlich gezeigt.

Tutu macht sich also auf ins Gefängnis, trifft öfters auf Blomfeld. Von Anfang an benimmt sich Blomfeld beleidigend gegenüber den Erzbischof, während dieser gegenüber dem Mörder respektvoll ist. Tutu spricht hier viel von Vergebung und Versöhnung.

 

Was im Gefängnis passiert wird immer und immer wieder gezeigt. Es herrscht viel Gewalt.

Viele Polizisten dort  gehörten zuvor zur SSA, der Sicherheitspolizei. Wie diese vorging wird von einem ehemaligen SSA-Mitarbeiter erklärt. Heftig, was man da hören kann. Und es ist daher auch kein Wunder, dass diese Polizisten im Gefängnis bei Gewalttaten nicht einschreiten. Vor allen nicht, wenn es um Gewalt bei/mit Schwarzen geht. Doch auch diese halten zusammen, bilden Gruppen

 

Wer soll aber nun begnadigt werden, und wir nicht? Darüber bestimmen jetzt vor allem Schwarze. So ist der Satz zu hören: „Begnadigen wir einen Schwarzen, heißt es: Wir wären parteiisch. Begnadigen wir einen Weißen, heißt es gleich, wir wären Burenknechte.“ – Also ein Zwickmühle, in der man mit Bedacht vorgehen muss.

Später wird Tutu, der Zeugen befragt vorgeworfen: „Dieser Mischmasch ist an Affront gegen den großen Teil des weißen Südafrikas…“

 

Zwischendurch ist immer wieder zu sehen, was die Vergangenheit an Verbrechen vorgebracht hat, auch dass es Weise gibt, die alles tun wollen, um dies weiterhin zu verschleiern. Tutu überlegt  hier einmal laut: „So viele Geheimnisse, es ist wie ein Geschwür.“

 

Präsident de Klerk ist bei einer Ansprache zu hören, in der er zugibt, dass die Apartheit falsch war. – Lohnt sich hinzuhören.

 

Bei so viel  Hass der noch da ist, kann es da überhaupt Versöhnung geben? Sind die Verbrecher, die daran Schuld sind, zur Versöhnung bereit?

 

Ein Film, der einen Teil dieser Aufarbeitung der Geschichte zeigt und zwar ziemlich heftig. Ein Film, der auch hier in Deutschland  zum Überlegen anregen kann, auch gegenüber der Fremdenfeindlichkeit. Gibt es da Parallelen?

Kann gut in Gruppen von jungen Erwachsenen gezeigt werden, Teile auch im Religions- oder Ethikunterricht.

 

 

Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren, doch ich persönlich würde es erst ab 16 empfehlen

 

Für 15,-- Euro kann man die DVD hier und die Blu-ray hier erhalten.


Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit im Gerth Medien

Sonntag, 17. Oktober 2021

Das fliegende Haus - Volle Kraft voraus

Quelle: Fotolia


Dies ist die erste Episode von "Das fliegende Haus". Justin, Angie und Corkey spielen Verstecken, als sie von einem Gewitter überrascht werden.  Auf dem Weg nach einem Unterschlupf entdecken sie das Haus von Professor Bumble mit seinem Roboter Sir. 
 Bumble hat ein Labor im Haus. Durch das Gewitter fliegt es durch die Zeit. So landen die Kinder mit einem Ballon auf einem Schaffeld. Die Hirten halten Justin für den Messias. Es wird spannend, denn die Römer wollen die Freunde natürlich umbringen. - Doch da mischt sich jemand ein.
So landen die drei dann später bei Elisabeth, als Johannes der Täufer geboren wird.

Für kleine Kinder ganz nett zu sehen, auch wenn sich nicht alles ganz an die Bibel hält


Gefunden auf YouTube 



 

Sonntag, 3. Oktober 2021

Ein Pferd namens Gazelle


Eine Pferdeshow ist zu Ende, das Publikum begeistert. Der Trainer verlässt das Gebäude und wird gleich interviewt: „Jean-François Pignon, wie ist die tiefe Verbundenheit zu ihren Pferden eigentlich entstanden?“

Rückblick, der eigentlich Film wird gezeigt:

Ein Junge ist zu sehen, der eine Verbundenheit mit Schafen hat.  Gleichzeitig bekommt er mit, wie mit Pferden umgegangen wird. Er möchte dies ändern, auch mit Pferden eine Verbundenheit pflegen können.

Als er dann auf dem Markt ein Pferd sieht, möchte er dies haben. Ein Name für das Pferd ist auch bald gefunden, nachdem die Mutter meint: „Wie zart sie aussieht, wie eine Gazelle.“ Jean-François bekommt das Pferd und versucht, dass es ihm folgt .Doch so einfach wie mit den Schafen scheint es nicht zu sein. Er verbringt sehr lange mit dem Pferd auf der Koppel. Auf die Frage seines Vaters, ob er gut mit seinen „Dressurstunden“ vorankomme, meint Jean-François: „Ja, ich bringe ihr bei mir zu folgen“. Für  Jean-François ist klar, dass dies irgendwann klappen wird.

Dann ist zu sehen, dass Jean-François inzwischen etwas älter ist. Er kann auf Gazelle reiten, ganz ohne Sattel und Zaumzeug. Er übt weiter mit dem Pferd, probiert aus, was er alles machen kann.

Als dann im Dorf ein „Fest der Pferde“ ist, bekommen Jean-François und sein Bruder  Cedric die Chance zu zeigen, was sie alles schon mit den Pferden trainiert haben. Das ist der Auftakt zum Erfolg von Jean-François. Bei dieser Arbeit lernt Jean-François seine Frau Isabell kennen.

Zunächst ist es in großen Manegen nicht ganz so einfach, Gazelle gehorcht nicht sofort. Der Grund dafür wird genannt. Und auch wenn nicht alles sofort klappt, bleibt Jean-François bei seinem Konzept, wie er mit Pferden umgeht. So sagt er im Laufe des Filmes: „Die Freiheitsdressur ist und bleibt sehr feinfühlig.“ Einige andere Sachen sind noch zu hören, zum Beispiel wie wichtig die Liebe zu den Pferden ist und die eigene innere Ruhe.

Jean-François will mit seinen Pferden unabhängig werden, nicht auf die Sachen seiner Eltern angewiesen sein. Daher kauft er sich einen Anhänger. Hier trifft er einen Mann namens Eric. Als die beiden kurze Zeit später essen gehen, wundert sich Jean-François über Eric, der die Hände vor dem Kopf hält. „Was machst du da?“, ist seine Frage. Die Antwort:“ Ich bete!“. Und dann entwickelt sich ein kurzes Gespräch, an denen man erkennt, dass Jean-François nichts mit Glauben zu tun haben will, Gläubige sogar für Leute hält. Eric erzählt, wie er zum Glauben gefunden hat. Er fragt Jean-François ob dieser an Jesus glaube. Seine Antwort: „Nein, ich glaube nicht an Gott, aber genauso wie Cäsar hat er seine Spuren hinterlassen.“ Ein Gespräch, welches sich lohnt richtig anzuhören. Es ist ein Dialog zwischen einem Atheisten und einem Christen.

Die beiden werden Freunde. Jean-François bleibt Atheist, macht auch manchmal Witze über das Christentum.  Das Leben von Jean-François  geht weiter, nicht immer gut, einiges ist dabei, dass  zum Bruch mit anderen Menschen führt.

 

Dann passiert etwas was sein Leben ändert: Gazelle wird krank. Es ist eine Infektion der Gebärmutter, die laut Tierarzt ein paar Wochen oder Monate dauern kann. Eric bietet in dieser Situation an, für Gazelle zu beten. „Ich bin zwar nicht gläubig, aber es kann nicht schaden“, ist die Antwort von Jean-François. Eric betet also für die Stute. Als der Tierarzt nach einer woche wiederkommt wundert er sich: Gazelle ist wieder gesund. Er kann es sich nicht erklären. „Es ist ein Wunder“, so der Veterinär

 

Jean-François ändert sich von Grund auf, liest in der Bibel. Doch wie ist das mit seiner Frau Isabell? Geht sie diesen Weg mit? Und wie steht Jean-François zu den Menschen, mit denen er gebrochen hat? Ändert sich da etwas?

 

Die Antwort zeigt der Film

 

Es lohnt sich auch das Bonusmaterial zu erstanden, vor allem wie der Film entstanden ist und das Übergabegebet, welches man nicht nur einmal sprechen kann, sondern immer wieder.

 

Der Film ist ohne Altersbeschränkung freigegeben

Für 15,--€ ist die DVD hier zu erhalten.


Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien