Christliche Filme und Filme, die so mehr oder weniger im christlichen Milieu spielen, mit christlichem Hintergrund. Auch christliche Filme für Kinder und Jugendliche
In nächster Zeit werde ich vermehrt Filme in Zusammenarbeit mit Gerth-Medien vorstellen.
Dabei handelt es sich zum Teil um Filme, die erst ganz neu erscheinen werden und nach Möglichkeit Filme, die noch auf keinen Fall bei Youtube zu sehen sind.
Die Filme werden auf alle Fälle am 1. Sonntag im Monat zu sehen sein, vielleicht auch öfters.
Es werden auch einige Filme dabei sein, die auf dem anderen Blog erscheinen, da es keine ausgesprochenen Spielfilme sind. Diese werden dann ungefähr Mitte des Monats zu sehen sein, also um den 15 eines jeweiligen Monats herum.
Ihr könnt/Sie können schon gespannt sein. Einige Filme sind auf meinen anderen Blog zu sehen, weil es eben keine ausgesprochenen Spielfilme sind. Hier die Liste der Filme:
Mein
Englisch ist nicht besonders gut, trotzdem stelle ich diesmal einen englischen
Film vor. Das Wichtigste habe ich verstanden.
In
diesem Trickfilm für Kinder geht es um das Leben von Josef-Maria Escrivá bis zu seiner Priesterweihe. Einiges was gezeigt wird, ist von der heutigen Zeit beeinflusst. Seine Eltern
sind sehr gläubig, immer wieder ist dies zu sehen, zum Beispiel an den Bildern
in der Wohnung. Oder als der Vater dem Jungen erklärt, warum das Pferd das Mehl
mahlt. Er geht nicht nur auf gewöhnliches Brot oder auf Plätzchen ein, sondern
auch auf die Hostie.
Der Film fängt an, als Josemarie zwei Jahre
alt und sehr krank ist. Die Eltern haben einen Arzt gerufen. Dieser hat keine guten Nachrichten für die
Eltern, angeblich wird Josemarie den nächsten Tag nicht mehr erleben.
Schon hier werden die ersten Gebete
gesprochen: Vom Arzt, nachdem er das Haus verlassen hat. Die Mutter macht Gott
und der Gottesmutter Versprechen, was
sie alles machen wird, wenn Josemarie überlebt. Er überlebt und die Mutter
macht eine Wallfahrt, weiht Josemarie der Gottesmutter. Gleichzeitig ist es für
die Eltern so etwas wie ein neuer Geburtstag. Die Mutter sagt später zu
Josemarie, dass er zweimal geboren wurde, die Gottesmutter Maria geholfen hat.
Die
nächste Einstellung im Film wird gezeigt, als Josemarie sechs Jahre alt ist. So
wie der dargestellt wird, scheint er einen starken, eigenen Willen zu haben.
Doch nicht jedem gefällt die Eigenmächtigkeit von Josemarie, wie man sehen
kann, als er im Geschäft des Vaters ist. Dieser nimmt ihn jedoch in Schutz, sagt, Josemarie kommt
täglich um die Uhrzeit.
Weiter
geht es während der Schulzeit. Es gibt einige Mitschüler die ihn mobben wollen,
ihm zu verstehen geben, dass er sich schämen müsse. Sein Vater unterstützt
Josemarie wieder, gibt ihm zu verstehen, dass er sich nie schämen muss, solange
er Gutes tut. Als sich einige Mitschüler über seinen Vater lustig machen, kommt
es zum Kampf. Aber an dem, was die
Mitschüler über den Vater zunächst sagen, kann man sehen, dass dieser wohl wirklich ein sehr frommer Mann ist.
Fünf
Jahre später. Die Familie ist größer geworden, auch Josemarie. Er möchte Architekt werden. Am Beispiel mit
dem Friseur, der die Haare von Josemarie schneiden soll, sieht man, sieht man,
dass Josemarie bereit ist, einiges zu „schlucken“, nicht zu sagen. Als die
Mutter bemerkt, was passiert ist und dass Josemarie niemanden anklagt, meint
sie: Du bist wirklich bereit für die Erstkommunion.“ Diese empfängt er am
nächsten Tag. – Wohl weil der Film für Kinder gemacht wurde, wird „Der Leib
Christi“ in Landessprache gesagt. –
Zum
Thema Erstkommunion: Schade, dass es diesen Film nicht auf Deutsch gibt, denn
gerade was danach unter den Freunden gesprochen wird ist aktuell. Und wäre
etwas für die Erstkommunionkinder.
Wieder
vier Jahre später. Dem Vater von Josemarie geht es finanziell nicht gut, er
muss sein Geschäft aufgeben. Er versucht die Leute zu bezahlen, bei denen er Schulden
hat, aber an seine eigne Familie denkt er finanziell zu wenig.
Noch
etwas fällt auf: Josemarie wirkt oft
sehr nachdenklich. Bei der gerade oben beschriebenen Situation, aber auch im
Gymnasium.
Zwei
der Schwestern von Josemarie sterben im Kindesalter. Sein Vater empfindet es
zwar als Schmerz, sieht aber Gottes Willen dahinter. Josemarie fragt nach dem
Warum. Trotzdem: Er will immer noch Architekt werden.
Im
Jahre 1915 zieht die Familie um, nach Logroño. Hier ist Josemarie bei den
Mitschülern beliebt. Seine Zweifel bleiben. Warum passiert seiner Familie und
ihm so viel Unglück, wo sie doch immer
Gutes tun. Er vertraut sich einem Priester an, der ihm ein Gleichnis von drei
Bäumen erzählt.
Josemarie
ist von einem Franziskanerpater beeindruckt, der im Winter barfuß zur Kirche
geht. Auf die Frage, warum dieser das macht, antwortet er: „Ich tue es für
Jesus.“. Josemarie prüft sich und erkennt, dass er zum Priester berufen ist. Es bleibt nicht aus, dass die Umwelt nach dem
Warum fragt und ihn darauf aufmerksam macht, auf was er alles verzichten muss.
Ganz zum Schluss wird noch gesagt, was Escirva alles gemacht hat, auch seine Heiligsprechung wird noch kurz gezeigt.
Hier habe ich schon etwas über diesen Heiligen geschrieben, so dass auch aus dem weiteren Leben einiges erfahren werden kann.
„Der Mann der 1000 Wunder“ –
klingt viel spannender als einfach zu schreiben: Jesus von Nazareth. Über ihn
geht dieser Film nämlich.
Es fängt ganz normal an, man
sieht Menschen in der Zeit Jesu. Dabei auch einige, die krank oder besessen
sind. – Und es wird über einen Mann gesprochen, der seine Arbeit als Zimmermann
aufgeben will, obwohl man ihm das Vielfache des jetzigen Lohnes versprochen
hat.
Dann gibt es Rückblicke, als Jesus
mit seiner Mutter spricht. Zunächst wird der zwölfjährige Jesus gezeigt, dann
eine kurze Episode mit den Weisen, die dem Kind huldigen.
Es geht schließlich weiter
mit der Taufe, zu der Johannes aufruft. Hier wird am Text deutlich, dass die
Sprache etwas vereinfacht wird, damit Kinder damit besser klar kommen. So heißt
es nicht: „Dies ist mein geliebter Sohn.“, sondern: „Dies ist mein lieber Sohn.“
Es wird nur ein kleiner Teil vom Wirken Jesu
gezeigt, welches in der Bibel steht.
Immerhin: Ein relativ großer Teil wird der Passion gewidmet und dem nachösterlichen
Christus.
Immer wieder wird statt der Animation
Trickfilm gezeigt, vor allem wenn es um dämonische Kräfte geht, aber auch
bei Gleichnissen der Rückblicken.
Übrigens kann man bei Youtube
einige schöne Kommentare dazu lesen, wie z. B.:
Ø„Ich bin zwar nicht so gläubig aber dieser Film bringt mich zum Nachdenken“
Ø„Danke! Der Film ist sehr schön und vermittelt die Botschaft
Gottes!“
Ø„Ich bin zwar auch nicht mehr so gläubig wie früher aber dieser Film
bringt mich jetzt auch zum Nachdenken, dass man doch vielleicht wieder öfter in
die Kirche gehen könnte.
Über die Zehn Gebote gibt es
mehrere Filme. Einen Animationsfilm aus dem Jahre 2007 habe ich für diese Woche
ausgesucht.
Zunächst wird in Kürze
wiedergegeben, was zuvor geschah: Die Versklavung der Israeliten, die Geburt
Mose und seine Rettung. Herrlich zu sehen, wie der Korb durch alle Gefahren
beschützt wird.
Nach siebeneinhalb Minuten
beginnt dann der richtige Film. Gezeigt wird ein Großteil der Geschichte von
Mose, die aus der Bibel bekannt ist. Auch hier ist zu erkennen, dass Mose durch
alle Gefahren hindurch von Gott geführt wird, aber auch, dass ihm seine
Ausbildung vom Hofe des Pharaos zugutekommt.
Was in dem Film gesprochen
wird, gerade von den Israeliten, hat vielleicht so nie stattgefunden, zeugt
aber von einem großen Vertrauen auf Gott. Und dies ist wichtig, davon können
wir lernen.
In der Wüste murren die
Israeliten. Wenn ich das so ansehe: Ist es nicht manchmal ähnlich mit uns? Gott
kümmert sich und wir sind unzufrieden? Dabei wird als Anführer derer, die
unzufrieden sind immer wieder die gleiche Person gezeigt, die schon früher eine
Rolle spielt. Doch selbst als es diese Person nicht mehr gibt: Er hat die Zweifel schon gestreut, das Misstrauen geht
weiter. So ist es kein Wunder, dass Gott sagt: „Wann wird dieses Volk mir
endlich gehorchen? Wie lange noch werden sie all das geringschätzen, was ich
für sie getan habe?“
Die Aufteilung der Gebote
gibt es in der Bibel zweimal. Daher ist es nicht verwunderlich, dass hier die
ersten vier Gebote auf Gott ausgerichtet sind.
Viele Texte halten sich an die Bibel. Aber
auch einige Nebensächlichkeiten werden gezeigt. Es ist klar, dass hierdurch
(eigentlich insgesamt) die Ägypter als die Bösen dargestellt werden sollen und
die Israeliten als die Guten. Ein wenig Schwarz-Weiß-Malerei.
Übrigens: Wahrscheinlich
können sich die meisten nicht vorstellen, welche Auswirkungen all die
Katastrophen haben, die in dem Film gezeigt werden. Sie sind bis heute zum Teil
Realität in Ägypten. Eine kleine Ahnung
habe ich bekommen, als hier das erste Mal ein Schwarm von Marienkäfer
auftauchte. Alle paar Jahre ist dies hier so. Hunderte von Marienkäfer, die man
nicht mehr aus der Wohnung bekommt, die die ganze Wohnung bevölkern. Man muss die
Fenster schließen, damit es nicht schlimmer wird. – Und sie legen ihre Eier in
den Ritzen der Fenster ab… Nur damit ihr auch eine Ahnung bekommt, was dies
alles heißt.
Es lohnt sich jedenfalls den Film anzusehen.
Zu den Zehn Geboten habe ich übrigens hier einen Beitrag gepostet.
Es gibt wieder aus der Serie
Chi Rho einen Film, also wieder ein kleiner Bibelkrimi.
Es geht diesmal um eine
Person des Alten Testaments, die ein absolutes Vertrauen zum Willen Gottes
hatte. – Abraham! Hreel will natürlich nicht, dass er die Reise in das gelobte
Land macht, als Gott dem Abraham befiehlt sein Land zu verlassen.
Schon zu Beginn wollen einige
der Gefolgsleute Abrahams ihm nicht folgen, weil sie der Mondgöttin mehr
vertrauen. Abraham aber hat Vertrauen zu Gott. Hreel tut natürlich wieder
alles, um dies zu verhindern. Dabei bringen sich aber auch Cora und ihre
Freunde zum Teil in Schwierigkeiten. Gleichzeitig bleibt Coras Vater nichts
anderes übrig, als auf Hreel zu hören, weil er Cora nicht verlieren will. –
Dazu noch all das, was Abraham passiert. Trotzdem verliert er sein Vertrauen
auf Gott nicht.
Einmal überlegt Abraham,
warum Hreel als das tut. Die Antwort von Cora: „Sein Ziel ist die Zerstörung
eures Glaubens an Gott.“ – Nicht nur für Kinder ein toller Satz, vielleicht
sollten wir uns auch in Anfechtungen fragen, wer dafür sorgen will, dass wir
das Vertrauen auf Gott verlieren.
Die Gastfreundschaft Abrahams
wird in diesem Film auch recht deutlich gezeigt.
Der Titel des Filmes wurde
wahrscheinlich nur verwendet, weil die Handlung in der Adventszeit spielt.
Vielleicht würde es sonst: "Der Glaube an den Osterhasen" heißen,
oder auch "Der Glaube an den Pfingstochsen." Daher ist es auch egal,
zu welcher Jahreszeit ich diesen Film einstelle.
Der Film beginnt damit dass Casey, die eine
Aushilfe in einem Lokal ist, trampen möchte, einfach von zu Hause weg möchte.
Sie wird jedoch von einem Bekannten wieder nach Hause gebracht. Hier sieht man
dann einen Rückblick.
Casey will nichts mit der Kirche zu tun haben,
wohnt jedoch in einem Ort, in dem der Glaube hochgehalten wird.
Da Casey alles, was mit
Kirche zu tun hat ablehnt und bekennende Atheistin ist, wird sie am 25.
Dezember zur Arbeit eingeteilt. Begründung: „Da du ja jetzt keine Katholikin
mehr bist, sollte dich das nicht stören.“
Es ist also kein Wunder, dass
Casey auf der einen Seite von Leuten als „Heidin“ bezeichnet wird, auf der
anderen Seite versucht wird, sie zurück zur Kirche zu führen.
Wie
sehr der Glaube eine Rolle spielt sieht man auch an einer Einstellung, als die
Menschen in die Kirche gehen: Die Gemeinde hat einen noch sehr jungen Priester,
der so seine eigenen Ansichten hat. Man sieht den Gläubigen an, dass sie mit
seiner Predigt (über die Auferweckung des Lazarus) nichts anfangen können – wahrscheinlich
die meisten, die diesen Film ansehen auch nicht. - Um diese Predigt nicht weiter anhören zu
müssen, wird auf die ganz eigene Art und Weise reagiert, vielleicht sollten wir
und dies auch mal trauen. Und: Mal darauf achten, wie viele Leute zu Beginn in
der Kirche sind und wieviel es später sind.
Ein Aspekt des Glaubens ist
für manche in dem Ort: „Gott sieht alles und bestraft, wenn ich nicht mache,
was dieser will.“ So geht es jedenfalls Jansen
So richtig geht die
Geschichte jedoch erst los, als Casey in ihrer Wut einen Becher Kaffee an eine
Wand knallt. Sie wischt mit einem Tuch
noch etwas nach, so dass ein Bild entsteht, welches sie fotografiert.. – Um was
es sich dabei handelt, ist im Laufe des Filmes zu erfahren. Bob, der Inhaber
eines Fast–Food-Imbiss, möchte jedoch
sofort den Bischof informieren. Außerdem zieht dieses Bild viele Pilger an und
stärkt den Umsatz von Bob.
Die Nachrichten berichten
bald von wundersamen Heilungen -
allerdings von Kleinigkeiten, nämlich Migräne und Schnupfen.
Ein Fazit, welches Casey
daraus zieht: „An einem Tag ist man eine Geisterstadt, und am nächsten Tag
kommt der ganze Glaubenzirkus zu Besuch.“ Doch ganz zum Schluss gerät sie ins
Nachdenken. „Wenn es einen Gott gibt, hat ER eure Gebete erhört, egal, was ihr
gesehen habt“, so ihr Ausruf zu den anwesenden Gläubigen.
Als Casey die Wahrheit sagt, wollen die Leute sie fast „steinigen“. Es
sind drei Leute, die zu ihr halten, ihr auch vergeben; zeigen, was christlicher
Glaube bedeutet