Christliche Filme und Filme, die so mehr oder weniger im christlichen Milieu spielen, mit christlichem Hintergrund. Auch christliche Filme für Kinder und Jugendliche
Von Lew N. Tolstoi stammt
die Geschichte „Martin der Schuster“, die wohl vielen bekannt ist und uns nicht
nur zur im Advent und zur Weihnachtszeit etwas zu sagen hat.
Martin ist ein alter
Schuster. Aus persönlichen Gründen glaubt er nicht mehr an die Liebe Gottes. „Aber
das mit Jesus“… „Man kann Ihn nicht sehen oder hören. Wie soll ich da glauben,
dass es Ihn gibt?“
Martin hört auf einmal Jesus, der ihn besuchen will, weil Martin
nicht mehr an Jesus Christus glaubt.
Am nächsten Tag bekommt Martin von drei Personen Besuch. Allen
hilft er. Doch Jesus ist seiner Meinung nach nicht gekommen. „Den ganzen Tag
habe ich gewartet, aber Jesus hat mich nicht besucht.“
Da erscheint ein helles Licht und Martin versteht.
Es ist zwar dieses Mal zwar nur ein kurzer Film, doch es lohnt sich ihn anzusehen. Auch einige
leiblichen Werke der Barmherzigkeit werden genannt. Darüber habe ich hier schon
geschrieben.
Wie ist wohl das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ erstanden?
Wer war der Mensch Josef Mohr?
Fragen, die in diesem Film
zum Teil beantwortet werden, da man von Joseph Mohr viel aus derjenigen Zeit
weiß, in der er in Oberndorf bei Salzburg war.
Die Geschichte beginnt mit einem Gespräch zwischen Joseph und
seiner Mutter. Was die Mutter ihrer Tochter vorwirft, hat sie selbst erlebt.
Joseph wusste über seinen Vater, weil er zuvor in dessen
Heimatpfarrei als Priester eingesetzt war. Und nun ging es nach Oberndorf.
Was Mohr als Priester wichtig war, ist zu Beginn schon zu hören: „Sollte
die Kirche nicht die Brücke zwischen Gott und seinen Kindern sein? Solange die
Menschen diese Brücke fürchten, werden sie nie Gottes Liebe spüren.“ Es ist ein
Gespräch mit einem Vikar, welches man sich bewusst ganz anhören sollte.
In der katholischen Kirche gab es in der Zeit gerade Neuerungen:
Es wurde eine deutsche Predigt gehalten und man durfte endlich deutsche Lieder
in der Heiligen Messe singen. So wie
auch heute hatten die Leute und Priester unterschiedliche Meinungen dazu,
ebenso die Leute. So kann man von einem Gemeindemitglied, die gegen die
Neuerungen ist gegenüber Mohr hören: „Ein junger Mann wie Sie, kann leicht der
verführerischen List Satans erliegen. Pfarrer Kessler führte diese Neuerungen
in Oberndorf ein. Er unterstützt Mohr in seinen Ideen, zum Beispiel einen
Kirchenchor zu gründen, zu dem auch die Menschen eingeladen werden, die nie in
die Kirche gehen.
Pfarrer Nöstler, der Nachfolger von Kessler, war genau dessen
Gegenteil. Mehr noch: Er ist nicht damit einverstanden, dass einfache Leute,
die aus erbärmlichen Verhältnissen stammen, in der Kirche kommen. Damit
beginnen für Mohr die Schwierigkeiten. Und da all die Beschwerdebriefe von
Nöstler noch existieren, bekommen wir einen guten Einblick über Josef Mohr.
Immer wieder überlegt Mohr, ob er gehen soll; er hat von Pfarrer
Kessler eine Empfehlungsschreiben.
Nöstler hält die Messe auf Latein und lässt kein deutsches Lied
zu. Während der Besuch der Messe bei Pfarrer Kessler zunahm, kommen jetzt nur
noch die Leute, die über das Latein froh sind. So sagt das oben schon zitierte
Gemeindemitglied zu Mohr: „Gott sei Dank, jetzt herrscht wieder Ordnung in unserer
Kirche.“ Mohr kontert sofort: „Sagten die Pharisäer, nachdem sie Jesus
gekreuzigt hatten.“
Zu sehen ist in diesem Film Mohr nicht nur bei seinen
pastoralen Aufgaben, man kann erkennen, welche Menschen ihm besonders wichtig
sind.
Wie der Text „Stille Nacht“ genau entstanden ist, weiß man nicht,
wohl aber, dass Joseph Mohr den Text schon geschrieben hatte, bevor er nach
Oberndorf kam. Es wird gezeigt, wie es wohl gewesen sein könnte. So liest er
dieses einem kleinen, kranken Jungen vor.
Zwischendurch hört man auch, wie Mohr zu Nöstler sagt: „Die
Menschen hier haben alles verloren, durch etliche Kriege, verheerende
Überschwemmungen. Vor zwei Jahren wurde eine neue Grenze gezogen, die sie von
ihren Familien auf der anderen Flussseite trennt.“ – Dem war wirklich so. Durch
einen Krieg gab es eine neue Grenze zwischen Bayern und Österreich.
Nöstler macht in dieser Diskussion gegenüber Mohr einen Vorwurf: „Ein
weltlicher Priester, der isst und trinkt mit den Sündern, ihre Sprache spricht,
ihr Verhalten annimmt…“ Ist genau nicht dies auch schon Jesus vorgeworfen
worden? Später wirft Nöstler dem Mohr sogar seine Abstammung vor. Dazu ein
Satz: Früher durften Männer eigentlich keine Priester werden, wenn sie
unehelich geboren wurde.
Mohr will sich nicht an alles halten, was ihm Nöstler sagt. Daher
kommt es auch zu einer Diskussion mit Franz Gruber, der deutlich macht, dass
Nöstler von beiden der Vorgesetzte ist. Worauf Mohr antwortet: „Gott ist mein
Vorgesetzter!“ – Sollten wir uns dem nicht immer bewusst sein?
Dadurch, dass Pfarrer Nöstler keine Predigt mehr haben will, obwohl
dies so sein sollte und nur noch lateinische
Lieder, kommen immer weniger Menschen zur Kirche, besonders die Armen nicht
mehr. Als Mohr Maria wieder zur Messe
einladen will, die durch ihn zur Kirche gefunden hatte, kommt es zu einer
Diskussion. Hier sagt Maria unter anderem: „Hat Gott seine Meinung geändert?
Hat Er sich entschlossen, mich und meine Freunde wieder auszuschließen?“ Der
ganze Dialog danach, sollte gut angehört werden
Und obwohl Nöstler will, dass die Leute wieder Latein singen, will
Mohr unbedingt, dass eine Weihnachtsmesse auf Deutsch gesungen wird, um die
Hoffnung der Leute zu bewahren. Gruber soll dazu die Musik schreiben.
Während die beiden sich darum kümmern, vergeht die Zeit. Und dann
geht auch noch die Orgel kaputt.
Auch wenn es vor allem um das Lied „Stille Nacht“ geht: Der Film
hat jedem der ihn sieht und hört viel mehr zu sagen. Die Dialoge sind zum Teil
bemerkenswert, haben es in sich und können zum Nachdenken anregen.
Der Film ist freigegeben ohne Altersangaben, er kann für 15,--€ hier bestellt werden und ist ein wunderbares Weihnachtsgeschenk
Diese Besprechung enstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien
Nun der nächste Film, den man gut zur Weihnachtszeit verschenken
kann:
Anfang des 20. Jahrhunderts. Aus Sicht von Rose, die Sprecherin
ist, wird zunächst deren Vergangenheit
ganz kurz dargestellt: Warum sie in ein Waisenhaus aufwächst. Dies sagt sie in
einer sehr positiven Art und Weise. Mrs. Hartley nimmt jedes Kind, das vor
ihrer Türe liegt, wie eine eigene Mutter auf, kümmert sich um dies Kind.
Im Laufe des Filmes kann man
mitbekommen, wie es so weit kam. So hat Rose zunächst eine schöne Kindheit. Nur
Josephine macht es jedem schwer. Aber auch hierfür hat Rose Verständnis: „Sie
ist traurig und einsam“, so ihr kindliches Fazit. Sie hat für jeden immer ein
gutes Wort.
Zu ihrem Geburtstag bekommt
Rose einmal ein Buch geschenkt, welches ihr sehr viele bedeutet. Dieses Buch,
bzw. das gleiche Buch, wird sie noch eine Weile begleiten.
Dann kommt irgendwann im Winter eine Grippewelle, durch die nicht
nur die beste Freundin von Rose stirbt, sondern auch Mrs. Hartley.
So kommt Rose in ein sehr strenges Waisenhaus. Gleich zu Beginn
merkt sie schon, dass es hier anders zugeht. Sie hat es am Anfang dort sehr
schwer. Vor allem Celeste macht es jedem schwer, zu Beginn auch Andrew und
Gilbert. Und sie bekommt ein paar Mal
harte Strafen, denn der Leiter des Heimes, Mr. Crampton, fragt nicht lange nach
dem Warum.
Bald erfährt Rose den Grund für Mr. Cramptons Verhalten, es hat mit
seiner Tochter Grace zu tun, der er nicht vergeben hat. Später traut sich Rose zu Mr. Crampton zu
sagen: „Sie sind böse, einsam und kalt! Ich habe Mitleid mit Ihnen.“
Der Bruder von Mr. Crampton – Joe – ist von seinem Verhalten genau
das Gegenteil. Daher ist es kein Wunder das Mr. Crampton zu ihm sagt: „Habe ich
es dir nicht schon oft genug gesagt: Du bist hier nicht willkommen!“ Doch Joe gehört das Waisenhaus zur Hälfte.
Zu Weihnachten gibt es dort Orangen für jedes Kind. Joe bringt die
immer mit Rose kennt sie nicht. „Ich denke, die Engel im Himmel essen solche
Früchte“, so Emily zu Rose, die ihr dieses Obst beschreibt. Rose scheint darauf
verzichten zu müssen.
Es ist nicht nur die Geschichte von Rose, die hier spielt, sondern
auch von Mr. Crampton und seiner Tochter. Wobei Rose da ein bisschen hilft.
Der Film ist ab sechs Jahren freigegeben.
Zusammen mit der DVD "Der Engel von Nebenan", den ich letzte Woche vorstellte, kann man beide Filme als Doppel-DVD hier bestellen
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien
Zwar hat der Advent noch nicht begonnen, doch vielleicht überlegt
sich schon der ein oder andere, welchen guten Film man zu Weihnachten schenken
kann. Daher stelle ich nun einen solchen Film vor.
Kurz vor Weihnachten. Olivia fällt auf, dass in dem Haus ihr
gegenüber anscheinend etwas nicht stimmt. Ihrem Freund Lucas fällt es auch auf.
Es beginnt damit, dass die beiden das offenbar baufällige, nicht bewohnte Haus
zu einem „Wunschhaus“ gestalten: Wenn ein Stein eine Glasscheibe trifft, geht
ein Wunsch in Erfüllung.
Beim ersten Wunsch trifft Lucas zwar nicht die Glasscheibe, doch
das ausgesprochene Anliegen geht in Erfüllung. Zudem hat Olivia an Abend vorher
ein Licht in dem Haus gesehen, welches garantiert nicht natürlich ist. Und sie
weiß, dass das Haus nicht bewohnt ist. Für Olivia ist klar: Das Licht geht von
einem Engel aus. Als
die anderen Kinder von der Aktion am Haus erfahren, werfen sie auch Steine und
stellen verschiedene Wünsche.
Olivia und Lucas glauben an den Engel im Haus. Da in der Schule
gleichzeitig alle Mitschüler ein Referat über ihre unmöglichen Weihnachtswünsche
halten sollen, schreiben die beiden einige dieser Anliegen mit und bringen sie
zu dem Hause. Und viele der Wünsch gehen tatsächlich in Erfüllung. „Wieso
werden manche Wünsche wahr, aber andere nicht?“ überlegt Lucas laut. Im Laufe
des Filmes bekommt man die Antwort.
„Wir sollten mit dem zufrieden sein, was wir haben“, so die Mutter
zu Olivia ziemlich zu Beginn des Filmes. Und noch etwas ist ihr wichtig: Der
Tochter zu erklären, was Engel sind: „Das sind keine Feen, die Wünsche
erfüllen, sie sind Reisende. In der Bibel heißt es, wenn Gott vorhat, etwas Außergewöhnliches
zu tun, dann kommen die Engel und nehmen den Menschen die Angst.“ Worauf die
Tochter wissen möchte: „Was ist, wenn Gott gerade wirklich etwas
Außergewöhnliches vorhat?
Olivia lernt den „Engel“, eine alte Frau namens Elsie, kennen und
freundet sich mit der Zeit mit dieser an. Sie erfährt, wie die Wünsche erfüllt
werden und wann sie nicht erfüllt werden. Auf alle Fälle gibt es Wünsche, die
man, menschlich gesehen erfüllen kann. Elsie ist dabei eine wichtig: „Ich bin
besonders an denen interessiert, die nicht einfach nur ein Geschenk haben
wollen. Das bedeutet für uns, dass wir gut recherchieren müssen.“
Ein paar Wünsche kann nur Gott erfüllen, für diese betet Elsie. „Es
gibt Dinge, die kann nur Gott tun, nur Gott kann diesen Leuten helfen.“
Olivia hilft beim Erfüllen der Wünsche. Nur: Durch ihre Direktheit
kommt es auch zu unschönen Zwischenfällen. Damit gefährdet sie auch die
Gesundheit von Elsie.
Ein großer Wunsch von Elise wird ebenfalls erwünscht.
Es ist nicht nur die Geschichte von diesem Engel im Film zu sehen,
sondern auch eine kleine Liebesgeschichte dabei. Immerhin: So geht der
unmögliche Weihnachtswunsch von Olivia in Erfüllung.
Nebenbei ist schön zu sehen, wie Kindern beigebracht werden kann,
wirklich alles im Gebet vor Gott zu bringen, nicht einfach nur Gebet zu
sprechen, die sie auswendig lernen.
Der Film ist ab 6 Jahren frei gegeben.
Zusammen mit der DVD "Orangen zu Weihnachten", den ich nächste Woche vorstelle, kann man die DVD für 10 € hier bestellen.
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien
Stille- vor allem daraus lebt dieser Film, diese Dokumentation,
wie es der Titel schon sagt. Es wird das
Leben der Kartäuser gezeigt und zwar in ihrer Ursprünglichkeit. Dies war die
Voraussetzung, wie man es in den Extras lesen kann.
In der ersten Einstellung ist ein Mönch zu sehen, der betet. Er
bewegt sich dabei nicht, es herrscht einfach nur Stille. Dann ein Feuer und zum
ersten Mal gibt es eine Unterbrechung durch eine Bibelstelle. – Auch hier: Ohne
Musik, nur diese Bibelstelle. Es kommt noch ein paar Mal während des
Filmes vor.
Nach mehr als 18 Minuten sind zum ersten Mal Worte zu hören: Die
Mönche beten miteinander.
Gezeigt werden die Mönche in ihrer Zelle, beim Gebet, beim
Bibelstudium (hier ist zu sehen, dass auch die Konkordanz aufgeschlagen ist)
beim Essen (auch hier ist die Bibel aufgeschlagen und wird gelesen), bei ihren
Arbeiten.
Von einigen der Mönche wird eine Frontalaufnahme des Gesichts
gezeigt.
Das Gemeinschaftsleben ist zu sehen: Die Mönch auf dem Weg zum
Gebet, bei den gemeinsamen Gebeten. Hier auch die Aufnahme von zwei Mönchen in
die Gemeinschaft. Und einem Novizen wird die Zelle übergeben, in der er nun
leben wird.
Interessante Einblicke, so erfährt man, dass jeder den „Engel des
Herrn“ an der Stelle betet, an dem er sich gerade aufhält.
Die Feier eines Hochfestes wird gezeigt, ich vermute, dass es sich
um Fronleichnam handelt, von den Szenen, die zu sehen sind.
Sonntags ist das Mittagessen gemeinsam. Die Gefäße, die sonst dem
jeweiligen Mönch in die Zelle gestellt werden, stehen nun auf ihren jeweiligen
Platz im Refektorium. Anschließend wird ein Spaziergang gemacht, bei dem man
sich unterhalten kann. Es sind keine Gespräche über Weltliches, doch wenn
jemand eine Reise… antritt, dann wird sich schon danach erkundigt. Und sie
haben auch ihren Spaß dabei, dies ist besonders an einem Spaziergang im Winter
zu sehen.
Ein älterer, blinder Mönch scheint zu seinem Leben befragt worden
zu sein, jedenfalls ist dies aus dem, was er sagt zu erschließen. –Die
Antworten mal gut mitlesen. Hier zwei Antworten:
„Umso stärker man sich Gott nähert, umso glücklicher ist man.“
„Ich danke Gott oft dafür, dass er mich erblinden ließ. Ich bin
sicher, dass er es zum Wohle meiner Seele hat geschehen lassen.“
Die Ursprünglichkeit der Natur ist zu sehen.
Es gibt Momentaufnahmen der Räume und deren Gegenstände.
Egal, was zu sehen ist: Es wird nichts kommentiert, es wird keine
Musik eingespielt. – Alles in Stille. Die Geräusche der Natur und der Arbeit
sind zu hören, auch das Glockengeläut. Lediglich das, was die Mönche
miteinander sprechen, wird als Untertitel übersetzt.
Mit Katzen scheint man auch immer sprechen zu dürfen.J
In den Extras zu diesem Werk kann man lesen, dass der Filmemacher
Philip Gröning fast ein halbes Jahr in dem Kloster mit lebte um dort drehen zu
dürfen. Es wurden ihm jedoch Bedingungen gestellt: Kein künstliches Licht,
keine zusätzliche Musik, keine Kommentare, kein zusätzliches Team, nur Philip
Gröning alleine.
Ein Film, den man sich bewusst ansehen sollte, er ist nicht „für
einfach so nebenbei“ geeignet. Es sind 160 intensive Minuten.
Auf Youtube leider den Film nur ohne Untertitel gefunden:
„Alle unsere Probleme beginnen damit, dass wir nicht zu Hause
bleiben“ Dieses Zitat von Blaise Pascal ist einer der ersten Sätze des Filmes
aus dem Jahre 1995 und kann mehrdeutig sein. Doch die Antwort darauf wird
während der Geschichte deutlich.
Die Geschichte beginnt in New York, hier spielt die
Rahmenhandlung, ein Beichtgespräch. Schon bei der Frau, die im Beichtstuhl ist
lohnt es sich zuzuhören, denn so wie diese Maria sehen auch heute (leider)
viele einen Priester, eben nicht als Priester. Genauso überraschend, wie Pfarrer
Mulligan im Beichtstuhl dargestellt wird: zum einen ein Mobiltelefon, zum anderen
einen Flachmann. Der Humor, mit dem dieses Werk gespickt ist, kann man hier
schon erkennen.
Diese Rahmenhandlung ist genauso interessant, wie die ganze
Geschichte, es ist nicht einfach nur Zugabe.
Nun beginnt die Darstellung: Pater Fried Adelphi, der die Stille
gewohnt ist, sitzt in einem Flugzeug. Da der Pachtvertrag für sein Kloster
ausläuft, soll er die Besitzerin suchen. Zu erkennen: Wie sehr ihn die Stille
geprägt hat, wie unbeholfen er wirkt und etwas naiv ist. Neben ihm Ashaela,
eine junge, fröhliche Frau, die versucht mit ihm ins Gespräch zu kommen. Die
beiden werden im Laufe des Geschehens zusammen sein, dann Fried hat kein Geld
und Ashaela bezahlt. Woher sie dieses Geld hat ist schon ziemlich zu Beginn zu sehen.
Dabei prägt jede der beiden Personen die andere. Ashaela hat dabei mehr, Einfluss
auf Fried, als umgekehrt.
Durch ganz Indien geht die Reise nach Indonesien bis zur
Besitzerin des Klosters. Dieser Weg dauert ziemlich lange und ist manchmal auch
etwas abenteuerlich.
Es entstehen gute Gespräche
zwischen den beiden.
Fried ist vom klösterlichen Leben geprägt, betet daher die
Tagzeitenliturgie, wenn es möglich ist, auch sehr früh morgens. Als er einmal
20 Stunden schläft, will er all die verpassten Gebete nachholen. Ashaela kann
es nicht begreifen.. Die Antwort von Fried: „Aber ich muss doch!“ Darauf die
Erwiderung: „ Wieso, wen störst? Du hast die Regeln doch sowieso schon
gebrochen.“ Und sie gibt zu bedenken, dass dieser Schlaf ihm gut getan hat.
Immerhin versucht Fried danach ein wenig über das Leben der Kartäuser zu
erklären. – Dann kommt die Szene, die oben in Englisch zu sehen ist.
„Du sperrst dich selbst in eine Zelle ein, dein ganzes Leben lang
und weißt nicht einmal, ob Gott existiert?“,
so die Frage von Ashaela, die versucht zu verstehen. Es lohnt sich beim
weiteren Gesprächsverlauf zuzuhören. Ashaela stellt eine wichtige Frage, die
uns zeigen kann, wie wir Christen vielleicht manchmal ankommen.
So ist es auch mit einem Teil von Frieds Kleidung, die Ashaela
einfach wegwirft. Wie Fried darauf reagiert, ist zu sehen und zu hören.
Dann gibt es eine Sache, die beide etwas verschieden sehen.
Ashaela spricht von Zufall, Fried von Vorhersehung. Es endet aber damit dass
Ashaela sagt: „Bitte keine religiösen Themen mehr!“ Doch sie selbst beschäftigen
spirituelle Fragen, sie ist auf der Suche nach der Wahrheit.
Es stellt sich heraus, dass beide eine unterschiedliche Sichtweise
vom Leben haben, denn für Ashaela hat Fried kein Leben hinter sich. So meint
sie: „Du hast dein ganzes Leben in einer Zelle verbracht, als ob du tot wärst!
Leben ist Bewegung!“ Als Fried jedoch einen Schritt weitergeht und davon
spricht, dass er sich sein ganzes Leben auf den Tod und das ewige Leben
vorbereitet, flieht Ashaela. Der Grund dafür ist während des Filmes zu
erfahren.
Auf dieser Reise erfährt
Fried seine menschliche Schwäche. „Wissen Sie, warum ich in diesen strengen
Orden eingetreten bin, in dem man sich nichts vormachen kann? Weil ich ein
klares Leben führen wollte, weil ich Schluss machen wollte mit der Gier, mit
den Lügen und den Heucheleien. Ich wollte ein Leben, das frei ist, von
menschlichen Schwächen, die anderen nur Leid zufügen…. Aber dann sah ich mich
da oben stehen und auf einmal war ich wieder dieser elendiger Wurm“, so Fried
bei der Beichte.
Fried findet die Frau der
das Kloster gehört und bekommt mehr, als er erwarten kann.
Aus Nächstenliebe bricht er noch ein paar Gebote und erfüllt somit Ashaelas letzte Wünsche.
Wie man unschwer an der Sprache erkennen kann, handelt es sich um
einen Schweizer Film. Während des Drehs in Indien sind verschiedene
Situationen, die das Team mitbekommen hat, einfach in den Film mit aufgenommen
worden. So kann man ein wenig von der Kultur kennenlernen.
Colonel Kappor, den einige aus Bollywoodfilmen kennen, ist in
diese Handlung auch zu sehen.
Dieser Kinderfilm stammt aus der Serie Superbuch. Zwei Kinder reisen durch das Superbuch in die
Zeit der Bibel. Diesmal erleben Sie Paulus
Dieser ist zu Beginn des Filmes zu sehen, wie er angeblich einen
Aufruhr anzettelt. Daher wird er verhaftet.
Dann erst wird der offizielle Beginn des Filmes gezeigt:
Professor Quantum ist mit seinen beiden Kindern in einem Land,
welches von einer Naturkatastrophe getroffen wurde, um zu helfen. Auch Chris
und Joy sowie der Computer Gizmo sind
dabei. Joy merkt bald, dass es sehr schwierig ist zu helfen. In dieser
Situation bringt Superbuch die drei zu Paulus, der inzwischen Gefangener auf
einem Schiff ist. Hier erzählt Paulus, wie es dazu kam, dass er ergriffen
wurde.
Das Schiff gerät in einen schlimmen Sturm, doch Paulus ist zu
allen hilfsbereit und betet für alle. In dieser Situation erscheint ihm ein
Engel, der sagt, wie es ausgehen wird.
Die Kinder bewundern Paulus, als sie sehen, wie er mit der Lage
umgeht: „Er ist sich so sicher! Er hat nie seinen Glauben verloren. Niemals!“,
so Joy
Zwischendurch bekehrt Paulus einige Leute zum Glauben an Gott und
Jesus Christus.
Als die Kinder wieder im Dorf mit den Flutopfern sind, haben sie
verstanden und nehmen alles an.
Eltern sollten die Sendung auf alle Fälle mit ihren Kindern
zusammen ansehen, denn Paulus wird teilweise wörtlich zitiert. Es wird zwar im
Film gezeigt, was dies heißt, aber es kann den Kindern erklärt werden.
Frei gegeben ist der Film ohne Altersbeschränkung, es emphiehlt sich aber, dass die Kinder schon etwas älter sind um einiges zu verstehen.
Für 9,95 € kann der Film hier bestellt werden Unter den Extras kann ein älterer Zeichentrickfilm - "Wahre Freunde" - gesehen werden. Dieser spielt in der Zeit Jesu. Es geht darin um den Gelähmten, den seine Freunde durch das Dach lassen. Hier ist vor allem zu sehen, wie es zu der Lähmung kam und wie Freunde damit umgehen, aber eben auch die Heilung durch Jesus, so wie das Geschehen in der Bibel steht.