Christliche Filme und Filme, die so mehr oder weniger im christlichen Milieu spielen, mit christlichem Hintergrund. Auch christliche Filme für Kinder und Jugendliche
Die Passionszeit hat mit dem heutigen Sonntag begonnen, nächste Woche ist die Karwoche. Daher möchte ich diese und nächste Woche zwei Filme vorstellen, die mit der Karwoche zu tun haben.
Gründonnerstag hören wir vom letzten Abendmahl. Aus der Reihe Chi Rho gibt es mal wieder einen halben Krimi dazu.
Es beginnt damit, dass die Freunde ein Teil der Tempelaustreibung mitbekommen. Sie vermuten zunächst Hreel dahinter, werden aber bald eines besseren belehrt, denn sie sehen Jesus. Er gibt ihnen dann auch den Auftrag, einen Raum für das Abendmahl zu suchen.
Gleichzeitig will Hreel dies verhindern. Wieder einmal sieht es zunächst so aus, als ob es gelingen könnte.
Ein weiterer spannender Punkt: Barbaras bekommt mit, dass Habib in Jerusalem ist. Er hat mit ihm noch etwas zu klären, will sich unbedingt an ihm rächen. Das bleibt auch spannend.
Das Wichtigste vom letzten Abendmahl wird im Film gezeigt.
Kurz nach dem Tode von Papst Johannes Paul II wurde sein Leben
öfters verfilmt. In einer spielte Thomas
Kretschmann, damals 43 Jahre alt, den Papst darstellt. Da der Film aus dem
Jahre 2005 ist, gehe ich davon aus, dass die Aufnahmen noch begannen, als Papst
Johannes Paul II noch lebte.
Jerusalem im Jahre 2000.
Papst Johannes Paul II ist in Israel. Seine Gebete dort sind ein Rückblick auf sein Leben: „Ich
schaue auf mein Leben zurück und ich sehe, dass die Wege des Herrn wahrhaft
unergründlich sind.“ Der Rückblick geht später im Vatikan weiter.
1928 beginnt der Rückblick. Karol Wojtyla ist acht Jahre alt. Zu
sehen seine Eltern, sein älterer Bruder und er selbst. Die Mutter scheint
schwer krank zu sein. Bald darauf stirbt sie
Zwischendurch ist zu sehen, was Karol ansonsten macht. Das
Fußballspiel ist nicht durch Zufall eingeflossen: Es ist bekannt, dass Karol
als Junge öfters Fußball gespielt hat und nicht selten für die Juden im Tor
stand.
Vier Jahre später, Karol ist zwölf Jahre alt, stirbt auch sein
Bruder. Er hat sich als junger Arzt im Krankenhaus an einem Keim angesteckt.
1938 geht es weiter. KarolWojtyla ist in einer
Schauspielgruppe. Er überlegt Schauspieler zu werden, kann sich aber auch
vorstellen Priester zu werden. Er hat in dieser Zeit eine Freundin.
Kurze Zeit später findet er seinen Vater tot vor.
1942. Der 2. Weltkrieg. KarolWojtyla arbeitet in einer Fabrik. Er ist beim
Widerstand dabei, ist jedoch für gewaltlosen Widerstand. Dafür wird er als
Feigling bezeichnet. Dieser gewaltlose Widerstand begleitet ihn durch sein
ganzes Leben.
Zu sehen ist, wie während
eines Theaterspiels ein Junge der Gruppe
sagt, dass „die Luft rein ist“. Der Hintergrund: KarolWojtyla schloss sich der Experimentaltheatergruppe „Studio 39“ um
Tadeusz Kudliński an. Diese wirkte ab 1943 im Untergrund.
Während des Krieges bekommt er mit wie Juden abtransportiert
werden. Mit dabei: sein Freund.
Was KarolWojtyla im Krieg sieht, ist
Mitauslöser, dass er sich zum Priester berufen fühlt. Er möchte Priester werden
in einer Zeit, in der dies gefährlich ist. Viele Priester wurden verhaftet. „Prüfen
Sie Ihr Gewissen, denn man wird Sie mit Sicherheit verfolgen“ wird ihm raten.
1946 wird
Im Rom fällt ihm auf, wie es dem Papst geht. Er findet nicht alles wahrhaftig. Wojtylas
Kommentar dazu: „Welche Träume du als Priester auch immer hast, sobald du Papst
wirst, bist du ein Gefangener des Vatikans…. Du kannst nicht zu den Menschen
gehen und predigen. Du bist ein Sklave des Heiligen Stuhls.“
Mit erst 38 Jahren wird er Weihbischof. Als er ernannt wird, wird
ihm geraten, politisch mehr aktiv zu sein. Als Bischof kann er sich nicht
heraushalten, da die Kirche unterdrückt wird. Widerstand leistet er, aber
weiterhin gewaltlos. Dies ist am Beispiel von Nova Hutta zu sehen.
Das Konklave, bei dem Karol Wojtyla zum Papst gewählt wird: Diese
Szene erinnert mich an den Film über Papst Johannes XXIII. Dort wird es ähnlich
gezeigt.
Die zweite Hälfte des Filmes geht über das Wirken Karol Wojtyla als Papst.
Schon kurz nach seiner Wahl fängt Papst Johannes Paul II an, zu
reisen. Besonders oft reist er in seine Heimat Polen, was mit zur Beendigung des
kalten Krieges führt und zu offenen Grenzen.
Interessant die Begegnung mit Erzbischof Oscar Romero. Sowohl
Johannes Paul II, als auch Romero haben eine Regierung erlebt, die das Volk
unterdrückt. Hier ist zu sehen, wie beide damit umgehen. Künstlerische Freiheit
ist dann der Zeitpunkt, als Romero erschossen wurde, denn in Wirklichkeit hielt
er eine Predigt. Aber in diesem Zusammenhang im Film, passt der Augenblick, der
gezeigt wird.
13. Mai 1981 (Fatimatag!) das Attentat auf den Papst. Er verzeiht
dem Täter, besucht diesen später im Gefängnis
Sowohl Attentat, als auch der Besuch des Papstes ist im Internet zu
finden. Als der Papst nach dem Attentat im Krankenhaus liegt, gibt er eine
bemerkenswerte Äußerung von sich: „Ich bin nur ein Mensch, der durch sein Leid
mit Jesus Christus verbunden ist. Und ich verstehe jetzt so gut wie nie zuvor die
Bedeutung von Hiobs Leiden, denn Liebe ist die Antwort auf alles Leiden der
Welt.“
Vielleicht kann dies auch eine Anfrage an uns sein, ob wie zum
Leiden bereit sind. – Zum Leiden aus Liebe.
Nach dem Ende Kommunismus wundert sich der Papst, was aus Polen
geworden ist. Er hält eine Ansprache vor Priestern und Ordensleuten. Wer sich
die Fotos ansieht sollte sich fragen, ob es in Deutschland nicht ähnlich aussieht!
Nur einmal, fast zum Schluss wird ein Treffen mit Jugendlichen
eingeblendet. Die Jugend war diesem Papst wichtig, er führte die Weltjugendtage
ein.
Selbst das Thema Missbrauch durch Priester wird in diesem Film
angesprochen. Und der Papst hat nicht einfach nur zugesehen.
Schließlich noch sein Leiden, dass er öffentlich zeigt, als er
kein Wort mehr sprechen kann.
Für diejenigen, die den Papst nie bewusst erlebt haben ist es
sicherlich ein guter Film. Ich habe ihn aber erlebt und empfinde es daher oberflächlich,
es ist nur wenig zu sehen.
Wie ein Krimi klingt der Titel. Und manches Mal könnte man meinen,
es handelt sich wirklich um einen.
Es beginnt im Jahre 1980. Lee, ein Journalist und seine Frau
Leslie sind bekennende Atheisten. Im einen Restaurant feiern sie einen Preis,
den Lee gewonnen hat. Die Tochter verschluckt sich. Es ist eine
Krankenschwester, Alfie Davids, anwesend, die sich sofort um das Kind
kümmert.
Für Leslie ist es Glück, für Alfie hat Jesus seine Hand im
Spiel. Damit beginnt für Leslie die Suche, sie will wissen, ob es Jesus
wirklich gegeben hat, ob er auch heute noch wirkt. So bleibt Leslie im Kontakt
mit Alfie und wird von ihr in die Kirche eingeladen. Bei diesem einen
Gottesdienst bleibt es nicht. Leslie ist offen dafür, sie kennt von ihrer
Mutter den Glauben, doch mit der Zeit ist dieser immer mehr in den Hintergrund
gerückt. „Ich war immer neugierig. Aber nun, wo wir Alicon haben beginnt es
noch viel, viel wichtiger zu werden“, so Leslie zu Alfie
Probleme gibt es fast, als Leslie Lee erzählt, dass sie öfters in
der Kirche war. Er findet sie aufgrund ihrer Schwangerschaft etwas verrückt.
Als Leslie erzählt, dass sie Jesus in ihr Leben gebeten hat, kommt von Lee die
Antwort: „Das akzeptiere ich nicht.“ Lee hat das Gefühl, seine Frau, so wie er
sie kennt, verloren zu haben. So sagt er zu einem Freund: „Ich werde nicht meine
Frau und meine Kinder an etwas verlieren, in dem keine Vernunft steckt.“ Es geht irgendwann schließlich so weit, dass
Lee zu Leslie sagt: „Du betrügst mich! Mit Jesus!“ Leslie leidet sehr darunter,
aber sie betet für Lee.
Lee will das Christentum als Lüge entlarven. Ein Kollege meint zu
ihm: „Der christliche Glaube basiert auf der Auferstehung. Ohne die würde Jesus
wie ein missverstandener Rabbi dastehen. Höchstens! Im schlimmsten Fall wie ein
Irrer, der sich geopfert hat.“ Doch schon zuvor warnt dieser Kollege Lee, dass
es für ihn ein „Eigentor“ werden könnte.
Lee macht sich auf die Suche, es wird die Suche nach der Wahrheit.
Während Lee dabei ist,
über das Christentum zu recherchieren, lädt Leslie ihn zum Gottesdienst ein. Er
geht mit. Aber er gibt im Anschluss Alfie zu verstehen, dass diese Leslie nicht
mehr zum Gottesdienst mitnehmen solle. Für Lee ist alles nur Gehirnwäsche.
Leslie lässt sich schließlich taufen, sie glaubt an Gott.
Übrigens: Die Taufe, so wie sie im Film gezeigt wird, habe ich in Deutschland
auch schon bei Freikirchen miterlebt.
Lee ist bei der Taufe dabei, doch er empfindet es als schlimm,
vergleicht es mit einer Hochzeit.
Was mir an den Gottesdienst unter anderem gefällt: Der Prediger
weist immer darauf hin, dass er nur ein Mensch ist, dass er auch Fehler macht.
Eine Nebengeschichte ist der Fall als Journalist, an dem Lee
arbeitet. Hier geht es unter anderem darum, was wirklich geschehen ist. Es sieht
scheinbar leicht aus. Als es zu einem schlimmen Ereignis kommt, entschuldigt
sich Lee mit den Worten „Ich habe die Wahrheit nicht gesehen.“ Er bekommt die
Antwort: „Sie haben sie nicht sehen wollen.“ So ähnlich ergeht es Lee, als er
über Jesus nachforscht.
Schließlich gibt Lee den Kampf gegen Gott auf. „Na gut Gott, du
hast gewonnen“, sagt er zu IHM.
Für je 15,--€ kann dieser Film als DVD oder als Blu-ray bestellt werden
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth-Medien
Ein Mammutwerk ist dieser Film aus dem Jahre 1966 und künstlerisch
wertvoll aufgearbeitet.
Gezeigt wird ungefähr die Hälfte des Buches Genesis/1. Buch Mose,
also: Die Erschaffung der Welt und des Menschen, die Geschichte von Kain und
Abel, der Turmbau zu Babel, die Geschichte von Noah und die Geschichte von
Abraham
Zur Entstehung der Welt bis
zu Kain und Abel:
Die einzelnen Tage werden erzählt, dazu Situationen, die dazu
passen, eingeblendet; gut gemacht. Gott
selbst wird nicht dargestellt, hier ist Zurückhaltung geübt worden. Adam und
Eva werden inmitten der Tiere im Paradiese gezeigt. Wer es sieht hat wirklich
den Eindruck, dass hier alles in Ordnung ist, dass man hier gerne leben möchte.
Etwa überrascht hat mich hier der Satz zu Adam und Eva: „Geht in
den Garten“, denn so steht es nicht in der Bibel.
Interessant ist die Begegnung der Schlange mit Eva gelöst: Die
Schlange ruft Eva zu sich. Die Schlange wird zunächst von einem Menschen
dargestellt.
Bei den Opfern von Kain und Abel wird versucht darzustellen, warum
Gott nicht auf das Opfer von Kain geschaut hat.
Die Geschichte von Noah:
Ein toller Ausdruck der Demut, als Noah erkennt, dass Gott zu ihm
spricht.
Wie die Menschen um Noah
herum reagieren: Könnte dies nicht auch ein Zeichen sein, wie es uns ergeht,
wenn wir auf Gott hören, wenn wir wirklich seinen Willen tun wollen? Gibt es da
nicht Unverständnis und noch mehr? Seine Kinder und seine Frau beginnen zu
zweifeln. Die Arbeit an der Arche wird von diesen nicht ganz so ernst genommen.
Sehr gut gemacht, wie das
Wasser kommt, gute Aufnahmen aus der Natur verwendet.
Eine Lösung ist von den Machern des Filmes für die Frage gesucht
und gefunden worden, was die Tiere auf der Arche wohl zu futtern bekamen und
wovon die Menschen dort sich ernährten.
Der Turmbau zu Babel:
Wie heißt es über den Turm hier: Er sollte so hoch hinausragen wie
der Stolz von Nimrod. Lassen nicht auch wir uns manchmal von unserm Stolz zu
Taten verleiten, die nicht gut sind?
Was Nimrod vorhat wird auch dadurch dargestellt, dass er seinen
Bogen durch die Wolken schießt.
Die Geschichte von Abraham:
Der Großteil der zweiten Hälfte des Filmes handelt von Abraham.
Immer wieder spricht es mich an, wenn Abraham sofort bereit ist,
mit seinem ganzen Hab und Gut die Heimat zu verlassen. Hier auch. Übrigens
heißt er da noch Abram uns seine Frau Sarai.
Er weiß nicht wohin, er
vertraut einfach. „Was da kommen soll,
und wie es herbeigeführt wird. Es steht nicht in unserer Macht, das zu wissen.
Nur in demütiger Erwartung dessen, was kommen wird, kann es uns wohlergehen“,
so Abraham zu Lot, als diese in Kanaan eingetroffen sind.
Nachdem die Hirten von Lot uns Abraham streiten, entscheidet Lot sich in die fruchtbarere Ebene zu ziehen, obwohl ihn Abraham vor der Schlechtigkeit der Menschen dort warnt
Gott prüft Abraham, denn Gott hat ihm eigene Kinder versprochen. Doch
durch den Zweifel von Sarah, die unfruchtbar ist, fehlt das vollkommene
Vertrauen. Hagar soll ihm das Kind gebären, was sie auch macht. Abraham vertraut
weiterhin, dass Sarah ihm ein Kind gebären wird. Als dann Gott selbst kommt und
verspricht, dass Sarah einen Sohn gebären wird, kann sie es nicht glauben, da
sie schon alt ist.
Noch etwas, was wir hier lernen können: Abraham traut sich, mit
Gott zu verhandeln. Vielleicht sollten wir dies auch immer wieder tun, um all
der Menschen, die an IHN glauben.
Sarah gebiert schließlich den Isaak. Doch Gott prüft Abraham
nochmals, verlangt Gehorsam und will, dass Abraham Isaak opfert. Es wird gut
gezeigt, wie es Abraham dabei vielleicht ergangen sein könnte.
Eine kleine Episode, als Abraham mit Isaak auf dem Weg in die
Berge sind, lohnt sich zu beachten: Sie kommen an Sodom und Gomorra vorbei.
Abraham erzählt die Geschichte, dass alle umgekommen sind. Da fragt Isaak: „Haben die Kinder denn auch gesündigt?“
Es lohnt sich danach genau hinzusehen, was da aus einem Schädel kommt.
Lots weitere Geschichte: Er wird – wie die anderen Bewohner von
Sodom und Gomorra gefangen genommen. Doch Abraham befreit ihn.
Später besuchen zwei Engel Lot und seine Familie. Die Stadt ist
voller Bosheit. Sogar die beiden Engel wollen die Einwohner der Stadt
ausgeliefert haben. In der Bibel heißt
es, dass sie mit Blindheit geschlagen wurden. Im Film findet sich der Versuch
einer Erklärung, wie dies geschehen ist. Die Familie flieht mit Hilfe der Engel
aus der Stadt. Die Frau Lots zeigt, was passieren kann, wenn wir nicht bereit
sind, Gott ganz zu vertrauen, wie er uns führt sondern auf das alte Leben
zurücksehen.
Die weitere Geschichte von Hagar: Sie wird auf Wunsch von Sarah
verstoßen. Gott gibt dafür Abraham sein Ja. Hagar fleht in der Wüste für ihr
Kind und ein Engel hilft. Er verspricht, Ismael zu einem großen Volk zu machen.
Durch Musik wird im Film viel dargestellt. Sie untermalt das
Geschehen sehr gut. Auch die gewählten Farben (hell oder dunkel) Manchmal
dienen Naturgewalten dazu, das Geschehen besser zu verstehen.
Zunächst wurde es von Harry
Voß als Kinderbuchreihe geschrieben. Das erste Buch ist auf dem Blog Lara liest vorgestellt
Später gab es auch Hörspiele und
schließlich Filme.
Dies ist der dritte Teil der Serie, die schon im Fernsehen ausgestrahlt
wurde.
Schlunz ist ein Junge, der sein Gedächtnis verloren hat. Von
Familie Schmidtsteiner wurde Schlunz im Wald entdeckt. Schlunz darf bei diese
Familie bleiben, bis man seine Eltern findet. – Wäre da nicht Frau Rosenbaum,
die Schlunz im Kinderheim sehen will.
Zum Film:
Schlunz findet einen
Feuerwerkskörper und möchte diesen abfeuern. Damit es niemand mitbekommt, soll
es am See geschehen, zusammen mit Lukas. Ein Problem besteht darin, dass Nele
mitkommen möchte, was die Jungen zunächst zu verhindern wissen. Als Nele
auftaucht schießt sie einen Ball auf einen Baum. Alle Versuche, diesen
herunterzubekommen scheitern. Da kommt Schlunz auf die rettende Idee. – Doch dafür
schickt er Nele nach Hause. Nur: Nele taucht wieder auf, mit einer Leiter.
Zudem kommt noch Frau Rosenbaum. Das Unglück nimmt seinen Lauf. So ist es kein
Wunder, dass Frau Rosenbaum alles tun will, um Schlunz in ein Heim zu bringen.
Schlunz will Frau Rosenbaum zeigen, dass er auch etwas Gutes
machen kann. Nur: Schlunz weiß nicht um seine Talente.
Als dann die Kinder vor dem Bürgermeister eine kreative Gottesdienst-Idee
vorstellen sollen, überlegt Schlunz im Vorfeld, was alles gemacht werden kann,
denn der Vorschlag von Adelheid gefällt ihm überhaupt nicht. Schlunz will das
Ganze organisieren.
Gut hinein in den Film passen die beiden Bibelstellen die erwähnt
werden. Zum einen die Berufung von David, den Gott erwählt hat.Adelheid erzählt in der Bibelstunde den
Kindern davon. Sie erzählt dabei, was Gott sagt: „Wisst ihr, ihr Menschen lasst
euch viel zu oft von dem beeindrucken, was man äußerlich sieht. Ihr seht nur
das Äußere, aber Gott der Herr schaut ins Herz.“ Die zweite Stelle ist aus einen Brief von
Paulus, der Leib und seine Glieder.
Eine Nebengeschichte ist, dass Frau Rosenbaum alles tut, um
herzhaft lachen zu lernen. – Dies „Dank“ des Gemeinderates. Am Ende lacht sie
schließlich wirklich von ganzem Herzen.
Die FSK für die DVD lautet ab 6 Jahren, es wird aber vom Verlag 8 Jahre vorgeschlagen (So wie auch die Bücher)
Für 34,95 € können alle Folgen zusammen hier erworben werden
Katie lebt nun schon seit ungefähr einem halben Jahr in Mayfield
Manor. Und Sie ist mit Justin zusammen, überlegt auch, ob sie Justin heiraten
soll: „Er ist klug und freundlich, er arbeitet hart und ist praktisch
veranlagt. Wahrscheinlich hätte mein
Amish-Vater so einen Mann gebilligt, “meint Katie. Im Laufe des Geschehens
verloben sich die beiden.
Daniel ist immer noch in ihrer Nähe, beobachtet sie. Er möchte Katie immer noch heiraten. Als er bei Katie auftaucht, ist sie zunächst
einmal geschockt. Ihre Verletzungen kommen hoch, denn viele Jahre hat sie
Daniel nicht gesehen. So ist es kein Wunder, dass sie Daniel wegschickt, ihn
nicht mehr sehen möchte. Rosie gibt Katie, die anscheinend zwischen zwei
Männern steht einen guten Tipp: Nicht dass ich eine Expertin auf diesem Gebiet
bin, aber vor einer gemeinsamen Zukunft mit ihrem Justin, müssen sie mit ihrer
Vergangenheit abschließen.
Katie hätte gerne mehr von ihrer leiblichen Mutter gehabt, die
inzwischen verstorben ist. Katie hat nun
Stiftung übernommen, Justin unterstützt sie als Geschäftsführer.
In dem Film wird eine Einrichtung für männliche Jugendliche
unterstützt. „Sie benötigen und verdienen das Familienglück, das Gott für jedes
Kind vorgesehen hat“, so Katie über diese Unterstützung. Diese Einrichtung muss
renoviert werden. Daniel lässt sich daher dort als Bauarbeiter einstellen. Doch
Katie zeigt ihm zunächst recht deutlich, dass sie nichts mit ihm zu tun haben
will. Erst als Katie Daniel für eine bestimmte Arbeit braucht, sucht sie
langsam wieder Kontakt zu ihm. Trotzdem macht Katie Daniel klar: „Es gibt kein
zurück.“ Aber im Laufe des Geschehens ist von Daniel der Satz zu hören, der am
Ende des 2. Teils stand: „Katie Lapp, du bist das schönste Mädchen auf der
Welt. Und eines Tages hoffe ich dich zu heiraten.“
Katie ist für diese
Einrichtung bei einem Bewerbungsgespräch
dabei, stellt den Mann namens Richard auch ein. Es stellt sich später heraus,
dass er eine sehr persönliche Beziehung zu ihr hat, von der Katie nichts
wusste. Justin, der dem Bewerber nicht glaubt, entlässt ihn daraufhin wieder.
Katie schreibt zwar ihren Amish-Eltern, hat aber bisher keine
einzige Antwort bekommen, da sie durch die Gemeinde gemieden wird. Auch die
Eltern leiden darunter, halten sich aber an die Meidung. Rebecca hält dies
jedoch nicht aus und liest die Briefe von Katie, obwohl es eine Ächtung/Meidung
gibt. Ihr Argument ist, dass sie und Samuel als Eltern versprochen haben, Katie
zu schützen und zu lieben. Zur Meidung sagt sie: „Ich weiß, dass es gut für
Katies Seele sein soll. Darüber habe ich aber nichts in der Bibel gelesen.
Manchmal ist das falsche Tun das Richtige, Samuel“
Nachdem so viel passiert ist: Katie hat Daniel wieder getroffen,
sie ist mit Justin verlobt, Richard wird
entlassen, ihre Amish-Eltern wollen, dass sie zurückkommt und beichtet. Katie
ist verwirrt, weiß nicht mehr, was richtig ist. Da gibt ihr Rosie einen Brief
von Laura, Katies leiblicher Mutter. Rosie dazu: „Ein paar Tage bevor sie
gestorben ist, gab sie mir den Brief, ich sollte so lange warten, bis Sie ihn
irgendwann brauchen. Ich glaube, jetzt ist so gut wie irgendwann.“ Nachdem
Katie diesen Brief gelesen hat, kommt es zu einer entscheidenden Wende in ihrem
Leben. Ihr wird einiges klar und sie handelt danach. Und sie erlebt am Ende
eine Überraschung, mit der sie wirklich nicht gerechnet hat.
Übrigens: Das Wort
verhuddeln ist wirklich ein Wort, welches die Amische benutzen. Wer in Süddeutschland
lebt kennt vielleicht hudeln. („Nur ned
hudeln“) Es könnte in die Gruppe gehören. Wer hudelt versucht alles schnell zu
machen, macht dadurch oft Fehler weil es mit Hektik und Stress verbunden ist,
ist auch nervös. Nervös trifft es meiner Meinung daher gut, nervös und verwirrt
Das Schicksal der Katie Lapp Teil 2 Über den 1. Teil ist hier zu lesen.
Katie, die von den Amishen geächtet wurde, hat Hickory Hollow auf
der Suche nach ihrer Mutter verlassen. Sie lebt nun sozusagen „in der Welt“ und
lernt diese von einer ganz anderen Seite kennen.
Zunächst sieht man, wie sie versucht den Führerschein zu machen,
was ihr schwer fällt. Und sie ist zu vertrauensselig. Auch dies bekommt man von
Anfang an mit.
Um ihr Geld zu verdienen, jobbt Katie. Nebenbei sucht sie ihre
Mutter, was gar nicht so einfach ist. Da ihre Mutter einen Doppelnamen hat,
sucht sie nach einer Laura Bennett.
Bei Laura breitet sich der Tumor weiter aus, es sieht nicht gut
aus. So macht sie ihr Testament. Dabei werden weder ihr Mann Dylan noch Katie
bedacht. Der Grund dafür ist im Film zu erfahren. Gleichzeitig bereitet Laura
ein Stiftungstreffen groß vor.
Dylan will sich sein Erbe doch noch erschleichen. Als Katie Lapp
sich meldet, um seine Frau zu sprechen gibt er die Antwort: „Sie wussten, dass
es ihr nicht gut geht, es ist zu spät.“
Katie glaubt nun, dass ihre leibliche Mutter tot ist. Durch die
Hilfe einer Kollegin erfährt sie das Gegenteil und macht sich auf nach Mayfield
Manor.
Als auf Mayfield Manor eine Frau ankommt, die wie eine Amishe
gekleidet ist, gehen alle davon aus, dass es sich um Katie handelt. Die junge
Frau (Alyson) tut auch alles, um diese Meinung zu unterstützen. Dylan
unterstützt diese These, indem er sagt, er hätte Katie gesucht und nun
gebracht.
Laura freut sich, dass endlich ihre – wie sie meint – Tochter da
ist. „Weißt du, dass kein Tag verging, ohne dass ich an dich gedacht hab?“,
gibt Laura zu.
Als dann Katie auf Mayfield Manor auftaucht, deutet alles darauf
hin, dass sie schon erwartet wird. Für
Katie sind die ersten Stunden eine Verwirrspiel, bis sie begreift. Sie merkt es
auch, als sie sich den Kleiderschrank von Alyson ansieht. Als sie dabei
erwischt wird, braucht sie nicht lügen. Ihre Antwort: „Ich wuchs nämlich auch
in Pennsylvania auf und war immer fasziniert von den Amishen.“
In dieser Situation lernt Katie Justin kennen, der keine
unbedeutende Rolle für sie spielen wird.
Es sieht so aus, als ob
Dylan wirklich an das Erbe kommt. Er bekommt mit, dass die Haushaltshilfe Katie
Lapp ist und tut alles, damit Kathie Mayfield Manor verlässt.. Laura hindert
ihn daran. Dann kommt der Tag, an dem
Alyson fast das Testament von Laura unterschreibt, in dem sie als Erbin
eingesetzt wird Doch so weit kommt es nicht.
Laura stirbt fast zum Schluss. Nun ist Katie die Erbin. Und sie
hat Justin an ihrer Seite.
Im Film ist zu sehen, dass Katie in Verbindung mit den Amishen,
ihren Eltern dort bleibt. In einem Brief schreibt sie: „Bitte seid versichert,
dass, obwohl sie meine Mutter ist und die Ursache der Adoption so viel Schmerz
für uns alle ist, ihr doch immer meine wahren Eltern seid.“ Hier taucht Daniel
Fischer auf, der ehemalige Jugendfreund von Katie, der sie sucht und auch
findet. Doch er mischt sich nicht in ihr Leben ein, beobachtet sie nur. Aber
ganz am Ende des Filmes verspricht er: „Katie Lapp, du bist das allerschönste
Wesen, das von Gott je erschaffen wurde. Und irgendwann werde ich dich
heiraten.“
Katies Beispiel in diesem Film; ihre Geduld, ihr Schweigen, können
auch für uns ein Vorbild sein, in Geduld Gottes Handeln abzuwarten, besonders
dann, wenn wir uns ungerecht behandelt fühlen. Beten und auf Gott vertrauen.
Ein paar spannende Momente gibt es in diesem Film Zu Teil 3 geht es hier