Christliche Filme und Filme, die so mehr oder weniger im christlichen Milieu spielen, mit christlichem Hintergrund. Auch christliche Filme für Kinder und Jugendliche
Joy, Chris und Gizmo bestellen Pizza. Da begegnen sie einem
Mädchen, welches Joy von der Schule zu kennen glaubt. Sie heißt Samantha und
benimmt sich ziemlich ablehnend. Für Joy ist klar:„Es stimmt, was die anderen über sie sagen.
Sie hat echt ein Problem. Auch der Besitzer des Lokals ist unzufrieden, denn es
fehlt etwas.
Joy will nichts mit Samantha zu tun haben. Da erscheint Superbuch.
„Ich bringe euch an einem Ort, an dem ihr seht, was es heißt, jemanden der
Nächste zu sein“
So treffen die Freunde auf
Jesus. Er wird von Pharisäern auf die Probe gestellt und gefragt: „Meister, wer
ist mein Nächster?“ Da erzählt Jesus das Gleichnis vom barmherzigen Samariter:
Ein Mann wird überfallen. Die Räuber schlagen ihn zusammen, stehlen alles und
lassen ihn liegen. Es kommen sowohl ein Priester, als auch ein weiterer Mann.
Beides Juden. Sie lassen den Mann liegen, gehen einfach weiter. Dann kommt ein
Samariter und tut alles, was man nur tun kann, um den Mann in jeder Hinsicht zu
helfen. Im Gespräch mit Jesus überlegen die Freunde, wer der Nächste war,
nämlich der, der geholfen hat. „Es war der Samariter“, so Joy zu Jesus. Seine
Antwort darauf: „Geht und tut das Gleiche!“ Joy hat verstandenund handelt zu Hause danach.
Da Gizmo erklärt, was es
mit den Samaritern auf sich hat, ist das Gleichnis für Kinder zu verstehen.
Humorvoll und spannend, da Gizmo gerne eine Art Super-Roboter wäre
(in der Art wie Superman oder Spiderman)
Quelle: Fotolia
Die Klassikfolge ist zwar von der Aufmachung etwas für kleinere
Kinder, aber diese hat es von den Themen in sich. Hier wird sehr viel
angesprochen, man kann sie zum Beispiel minutenweise mit den Kindern ansehen
und dann darüber sprechen.
Vor allem geht es um den Zöllner Matthäus, der von Jesus als einer
seiner Jünger berufen wird. Doch bis er
wirklich ein Jünger wird, vergeht einige Zeit, denn Matthäus hilft erst noch
den Schriftgelehrten gegen Jesus. Es findet das Gastmahl mit ihm zusammen
statt, in dessen Verlauf Jesus sagt: „Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes,
sondern die Kranken.“ Und später: „Ich bin gekommen, die Sünder zur Umkehr zu
rufen, nicht die Gerechten.“
Die Zebedäus-Söhne (also Johannes und Jakobus) erzählen von der
Berufung der ersten Jünger, die Fischer waren.
Es wird so „nebenbei“ von den Taten Jesus berichtet und
Gleichnisse von ihm werden erzählt, das Thema Vergebung wird angesprochen
Gerade die Berufung von Matthäus, wie sie hier gezeigt wird,
kann auch etwas für Erwachsene sein, die denken, dass sie mit ihrem verkorkstem
Leben keine Chance haben jemals ein guter Christ zu werden.
Freigegeben ist die DVD ohne Altersbeschränkung, jedoch sollte die Kinder schon das Schulalter haben.
Die DVD kann man für 9,99 € hier zu erhalten oder mit anderen DVDs als Gesamtpaket für 109,99 € hier erhalten.
„Wenn ich Menschen sagen höre, ich habe den Glauben verloren,
stelle ich mir vor, wie sie aufgeben, wie sie nicht länger in der Lage sind,
weiter zu suchen. Bei mir war es anders.“ – Mit diesen Worten beginnt der Film
und damit die Geschichte des Journalisten Paul Asher.
Paul überlegt, wie er Gott näher kommen kann und handelt danach.
Wie, ist im Laufe des Filmes zu erfahren. – Doch Paul schafft es anscheinend nicht Gott
näher zu kommen.
Die nächste Einstellung ist bei Paul zu Hause. Er ist für andere
Menschen da, hat aber keine Zeit für seine Frau Sarah. Auf ihrem Gesicht ist zu sehen, wie es ihr
damit geht. – So ist es kein Wunder, dass am Abend Sarah nicht mehr im
gemeinsamen Haus ist. Sie hat Paul verlassen.
Dieser führt inzwischen ein Interview. Und die erste
Anweisung an den Partner lautet: „Sagen und
buchstabieren Sie Ihren Namen.“ Antwort: „ Ich heiße Gott. G O TT.“ – Paul
reagiert dementsprechend. Doch irgendwann lässt sich Paul darauf ein:
„Na schön, Sie sind also Gott. DER Gott!“
Schon bei den ersten Worten
stellt sich heraus, dass es theologisch zugeht. Der Partner, der sich Gott
nennt, scheint sich in der Bibel auszukennen, macht Paul aber auch klar, dass er um seine Ehe weiß. Aber Paul will Beweise. Die Antwort von Gott:
„Paul, wenn Sie beten, fragen Sie dann nach Beweisen, ob Gott Ihnen zuhört?“
Es kommt eine wichtige Frage von Paul: „Was sage ich den Menschen,
die Ihre Existenz leugnen?“ Und dann kommt die „Blitzrunde“ in der es gilt
schnell zu antworten. – Gute Fragen und gute Antworten! Lohnt sich wirklich
immer wieder mal zu sehen/zu hören. Vielleicht zwischendurch mal nach jeder
Frage eine Pause im Film einlegen und überlegen, wie die eigene Sicht ist.
Sehr gut auch die Frage: „Kann ein Atheist ein moralischer Mensch
sein?“ – Gute Antwort mit einer gewissen Portion Humor.
Und dann stellt Paul eine sehr schwierige Rechenaufgabe. Nur zum Vergleich: Ich selbst kann gut rechnen,
bin auch so fit, alle Zahlen von eins bis hundert in kurzer Zeit im Kopf
zusammen zurechnen. (Da gibt es so mehr oder weniger eine Formel, die dies
erleichtert) Aber für diese Rechenaufgabe, die Paul stellt, braucht es einen
Taschenrechner, oder es muss schriftlich gehen und dauert seine Zeit - Jedenfalls
bekommt Paul auf diese Aufgabe wie aus
der Pistole geschossen eine Antwort, die er für einen Scherz hält – und später
überprüft.
Was ich ganz wichtig finde: Dass Gott sagt, dass auch wirklich
guten Menschen Schlimmes passieren kann (leider sehen das einige Freikirchen
etwas anders)
Nach dem ersten Interview gibt Gott Paul zum Schluss die Hand.
Dies hat Auswirkungen, es ist etwas passiert, was sich Paul nicht erklären
kann. (Erinnert mich ein wenig an ein paar Szenen aus „Bruce Allmächtig“)
Es werden wirklich wichtige
Themen angesprochen, wie der freie Wille des Menschen, Erlösung, die Seele des
Menschen, Vergebung…
Und Paul reagiert als jemand,
der denkt, er wisse alles. „Ich war schon immer gläubig“, sagt er zu Gott. Nur:
Was bedeutet dies? Es gibt einen erlernten Glauben und es gibt eine persönliche
Beziehung zu Gott.
Es geht in dem Film aber auch um die Ehe von Paul. Gott spricht
ihn darauf an, doch man sieht, dass sowohl Paul und Sarah auch etwas tun. Dann
ist da noch die Schwägerin von Paul, von der Paul erfährt, dass Sarah mal eine
Affäre hatte. Das gibt Paul zu denken. – Kurz vorher hat er schon von Gott
gehört, dass seine Zeit abgelaufen sei. Was heißt dies für Paul und für dessen
Ehe? Gibt es für beide noch eine Rettung?
Und: Hat Paul wirklich mit Gott ein Interview geführt? Bis zum
Schluss bleiben bei Paul Zweifel, er lässt es sogar prüfen.
Freigegeben ist der Film ohne Altersbeschränkung, doch für Kinder ist dieser wirklich nichts. Man sollte im Glauben schon etwas reifer sein.
Es ist zum einen ein nachdenklicher Film, auf der anderen Seite auch mit Humor verbunden. Lohnt sich wirklich zu sehen.
Für 15,--€ ist die DVD hier zu bekommen und die Blu-ray hier.
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien
Während der französischen Revolution wurden 17. Juli 1794 in Paris unbeschuhte Karmelitinnen hingerichtet. Sie
gelten als Märtyrerinnen. Darüber gibt
es einen Film, dessen Vorlage der Roman „Die
letzte am Schafott" von Gertrud von Le Fort war.
Es beginnt 1789. Zwei Frauen werden in die Gemeinschaft der
Karmelitinnen aufgenommen (Sie werden als Braut gezeigt)
In dem Film scheint es vor
allem um Schwester Blanche von den Leiden Christi zu gehen. – Sie gehört zu den
zweien, die eintreten.
Schwester Blanche kommt das erste Mal in ihr Zimmer und
erschrickt. Dort liegt ein Totenschädel. Den will sie nicht sehen, sie will nicht
an den Tod erinnert werden. Die Priorin
kommt rein und es kommt zu einem kurzen Gespräch. Es endet mit dem Satz der
Priorin: „Den, dem wir anverlobt sind, das ist nicht etwa der lächelnde
Christus, den die frommen Bilder zeigen. Er ist der König des Leidens mein
Kind, von dem unserere Heiligenbücher sprechen.“ Und die Oberin macht Schwester
Blanche klar, dass es wohl deren Schwäche ist, die Gott an ihr prüfen wird.
Schwester Blanche weiß auch nicht, warum sie ihren Namen gewählt
hat. „Es war, als würd ich gezwungen, als würde mich etwas zwingen, an der
Seite unseres Herrn zu stehen, in den schwersten Augenblick seines Lebens, wo
er einsam und verlassen war im Garten Gethsemane. – Bald danach stirbt diese
Priorin. Ihre Nachfolgerin ist Schwester Theresa vom heiligen Augustinus
Immer wieder ist zusehen, dass Schwester Blanche genau das Gegenteil
von Schwester Constantia ist, die mit ihr eingetreten ist. – Unterschiedlicher könnten
die beiden Novizinnen nicht sein.
Ziemlich deutlich sind auch die Auswirkungen der Revolution auf
das Kloster zu sehen. In dieser Zeit kommt der Bruder von Schwester Blanche, um
sie zu holen, da sie im Kloster nicht sicher wäre. – Doch sie entscheidet sich
zu bleiben.
Schließlich steht die Überlegung an, ob die beiden Novizinnen zur
Profess zugelassen werden, oder zurückgesendet werden. Eine der Nonnen gibt zu
bedenken: „Die neuen französischen Gesetze verbieten Ordensgelübde auf das
Strengste. Ich meine, sie trotzdem schwören zu lassen, wäre vielleicht eine
Herausforderung.“ Daher sollen diese im
Geheimen stattfinden.
Die Schwestern entscheiden sich bei den Wahlen, Schwester Blanche
nicht zur Profess zuzulassen. Doch für Schwester Blanche ist dies nicht leicht.
Sie soll in Offenheit antworten, ob es für sie ein seelischer Schaden wäre,
wenn sie in die Welt zurückgesendet wird. „Dieses Haus ist der einzige Ort auf
der Welt, wo ich glaube meine Angst und Schwäche Gott übergeben zu können, so
wie man kleine Wunden darbietet… Gott hat mir vielleicht die Feigheit gegeben,
so wie er anderen Menschen die Güte gab und die Dummheit.“ – Sie wird zur
Profess zugelassen.
Wegen der Revolution verlässt der Priester das Kloster und
versteckt sich. Er hält eine ergreifende Rede an die Schwestern die es sich
lohnt zu hören.
Schließlich ist es so weit, dass die Menschen das Kloster stürmen.
Priorin Theresa geht in Zivilkleidung nach Paris um sich ein besseres Bild zu
machen. Sie will versuchen, den Karmel zu retten. Doch in der Zwischenzeit wird
bekannt, dass die Schwestern sich an einem geheimen Ort zum Gottesdienst getroffen
haben (am Karfreitag). Dies ist Grund genug, dass die Schwestern das Kloster
verlassen müssen. Zu welchen Bedingungen erklärt der Bürgermeister. – Für jemanden, der im Kloster seine
kontemplative Berufung lebt ziemlich hart. Daher legen die Schwestern ein
Gelübde ab. Auch ziemlich heftiger Text. Als dann alle aus dem Konvent sich in
Zivil treffen fehlt Schwester Blanche. – Sie ist geflohen. Wie geht es mit ihr
weiter? Wird sie wieder als Schwester leben oder lässt ihre Angst dies nicht
zu? Das ist erst zum Ende zu sehen.
Zum Schluss noch etwas: Wie oben geschrieben, entstand der Film
nach einer Romanvorlage. Dieser zeigt wie es gewesen sein könnte und es wird einiges anders geschrieben. - So war
Schwester Constantia noch Novizin, als alle Schwestern enthauptet wurden. Mehr Infos gibt es hier und über das Kloster hier (französische Seite, die aber auch auf Deutsch übersetzt wird).
Es lohnt sich jedenfalls, diesen Film zu sehen, auch zu überlegen,
wie man selbst handeln würde.
Es gibt auch eine Oper über die Geschichte der Nonnen. Hier ein Trailer, englisch erklärt, niederländische Untertitelung:
Wieder mal Erlebnisse mit Joy, Chris und Gizmo. Es erzählt von der
Erweckung des Lazarus, einen Freund von Jesus.
Joy hat für einen Verein einen Ausflug organisiert. Sie ist spät
dran, ihre Mutter soll sie zum Bus fahren. – Doch das Auto streikt. Chris und
Gizmo übernehmen die Aufgabe, Joy zum Bus zu bringen. – Sie kommt trotzdem zu
spät und weiß nicht, was dies zu bedeuten hat. Da kommt Superbuch. „Ich bringe
euch zu zwei Frauen, die gelernt haben, dass Gott immer das genau richtige
Timing hat.“
Schon im Vorspann fängt die biblische Geschichte an. Für Kinder
vielleicht etwas schwer, da für sie kein Zusammenhang zu erkennen ist. Jesus
ist mit seinen Aposteln beim Tempelweihfest in Jerusalem. Dort wird er
aufgefordert, offen Auskunft zu geben, ob er Christus sei. Doch was er sagt,
ist für die frommen Juden eine Provokation. Sie wollen ihn steinigen. Es wird
das Wort Blasphemie verwendet. – Hier sollten Eltern ihren Kindern erklären,
was dies ist.
Joy, Chris und Gizmo kommen an, als die Geschwister Martha, Maria
und Lazarus ein Fest vorbereiten. Sie sein Freunde von Jesus und er will sie
besuchen. Die Freunde helfen schließlich Martha bei den Vorbereitungen. Doch
was ist mit Maria? Sie sitzt bei Jesus und hört zu. „Herr, siehst du nicht, dass
meine Schwester die ganze Zeit nur sitzt und mir all unsere Arbeit überlässt?
Sag ihr, sie soll mir helfen.“ Jesus macht ihr klar, dass es nur wichtig ist,
auf ihn zu hören, daher hat Maria den richtigen Platz gewählt.
Nach diesem Fest zieht
Jesus weiter. Da erreicht ihn die Nachricht, dass Lazarus im Sterben liegt.
Doch Jesus lässt sich Zeit. Schließlich ist er doch bereit dort hinzugehen. Als
er ankommt, ist Lazarus schon vier Tage tot
Martha und Maria trauern.
Ihnen ist klar, dass Lazarus am jüngsten Tag auferstehen wird, doch Jesus zeigt,
dass er mächtiger als der Tod ist. Er fordert Lazarus auf, aus dem Grab zu
kommen.
Die drei Freunde wissen jetzt, dass Gott immer zum richtigen
Zeitpunkt da ist und es für alles einen Grund gibt. Joy hat daraus gelernt.
Hier wurde eine Stelle aus dem Johannesevangelium (Joh 10,
22-11, 54) mit einer Stelle aus dem
Lukasevangelium (Lk 10, 38 ff) gemischt. Im Johannesevangelium fängt schon die
Vorgeschichte zur Passion an. Dies begleitet den ganzen Film, was für Kinder
etwas unlogisch ist, da man eben alles wissen müsste. Daher am besten erklären,
um was es vor und nach der Begegnung mit Lazarus geht.
Die Classicfolge aus dem Jahre 1983 handelt auch von der
Auferweckung des Lazarus.
Angie, Corgi und Justin treffen auf Maria, die ziemlich ungeschick
ist. Bei Lazarus ist zu merken, dass er schon ziemlich krank ist.
Während Jesus hier zu Besuch ist, erzählt er das Gleichnis von dem
ungerechten Richter und der Witwe. Maria sitzt unter den Zuhörern, worüber
diejenigen, die das Essen machen verärgert sind. Vor allem Martha wird sehr
verärgert dargestellt, weil eben Maria nicht hilft. Und die Antwort von Jesus
ist noch eindringlicher.
Als Lazarus dann im Sterben liegt, handeln Maria und Martha
verschieden. Dann wird Lazarus von Jesus auferweckt. Vor allem Martha hat etwas
gelernt.
Die Classicfolge können jüngere Kinder ansehen; die neue
Superbuchfolge würde ich eher schon etwas älteren Grundschulkindern zeigen.
Aber da sollten – wie oben geschrieben - die Eltern dabei sein und einiges erklären.
Die DVD ist ohne Altersangabe freigegeben
Die einzele DVD ist für 9,99 € hier zu erhalten. Mit anderen DVDs zusammen als ganze Staffel kann man es für 109,99 € hier erhalten.
Vorspann – es ist zu sehen, dass da laienhaft ein Film läuft. Ein
Film, den David aufgenommen hat und ihn mit seiner Frau zeigt. Er kommentiert es. So heißt es unter anderem:
„Die Erde ist der richtige Ort für die Liebe.“
Er spricht ein richtiges Liebesgedicht, welches die Beziehung zu seiner
Frau beschreibt.
Und dann ist zu sehen, wie er dies aus einem Buch seiner Frau
Jessica vorliest. Er will ihr nur kurz etwas zu trinken holen. Als David wieder
kommt ist Jessica gestorben.
Jetzt beginnt der Hauptfilm.
Der Tag der Beerdigung wird eingeblendet. Dann muss David
Trauerarbeit leisten. Trauer um Jessica, die er so sehr geliebt hat.
Lange ist diese Trauerphase zu sehen. Es kann Personen helfen, die
selbst einen geliebten Menschen verloren haben, denn es zeigt, dass man nicht
alleine damit ist. Genauso ist die ganze
Zeit des Filmes hindurch zu sehen, dass David den Eindruck hat, Jessica zu
sehen oder zu hören. – So stark ist die Verbindung. Auch einige Rückblicke aus
dem Leben mit ihr sind zu sehen. Die Verbindung ist so stark, dass er später
sagt: „ Ich hasse Gott für seine Perfektion, dafür, dass man ihn für nichts
verurteilen kann.“ Es geht noch weiter, lohnt sich hinzuhören. Manch einem mag
es ähnlich gehen, nicht nur in Trauer.
In dieser Zeit der Trauer will
David seine Tätigkeit als
christlicher Autor aufgeben. Er schreibt
seinem Literaturagenten, dass er in
Rente gehen würde.
Und in dieser Zeit der Trauerbewältigung taucht Angela auf. Beide
waren früher zusammen in einer christlichen Clique. Auch Jessica gehörte dazu. Sie hat noch zu
ihren Lebzeiten Angela geschrieben, hat noch einen letzten Wunsch. Die Clique
soll sich zusammen mit David treffen. Dann soll Angela David etwas geben, aber
erst, wenn die Gruppe sich getroffen hat. Dazu ist David noch nicht bereit.
Schließlich ist David bereit, die Einladung zum Treffen mit der
alten Clique anzunehmen. Während David mit seinen früheren Freunden
zusammen ist, bekommt er mit, dass jeder der anderen irgendein Problem hat, er
also nicht der einzige ist, der sein Päckchen zu tragen hat. Im Verlauf des
Wochenendes meint Angela, dass jeder so offen, verletzlich und authentisch wie
möglich sein solle. Später sprechen sie auch über ihre Ängste.
Kommt noch hinzu, dass sich auch das spirituelle Leben bei einigen
geändert hat. „Nur damit ihr Bescheid wisst, ich gehe nicht mehr in die Kirche
und zwar schon seit Jahren“, so Mike. „Ich bin natürlich von Gott enttäuscht,
so Mike etwas später im Gespräch. Peter
ist in ein anderes Extrem gefallen. Er antwortet: „Du kannst nicht von Gott
enttäuscht sein. Gott ist perfekt! Die Schrift sagt, dass…“ - Er wird von Mike unterbrochen, der davon
nichts hören will. Später sagt Peter: „ Ich kam hierher, in der Hoffnung, dass
Gott die Gelegenheit finden würde, etwas Bedeutendes zu tun.“ – Das hört Mike
gar nicht gerne. Es geht weiter im Gespräch, zwischen Mike, der nichts mehr
glauben kann und den anderen. Nur David scheint ihn zu verstehen.
Dieses Gespräch zwischen Mike und Peter kommt mir vor, wie
zwischen einem frommen Christen, der immer genau weiß, was richtig ist, was
sich aus später im Film fortsetzt (Peter) und jemanden, der aus Erfahrung eben
nicht mehr an Gott glauben kann (Mike). Nur: Wie Peter handelt… Das sollten
sich einige ganz überzeugte Christen ansehen und sich fragen, ob diese Reaktion
so richtig ist. In dieser Situation will David aus gutem Grund wieder das
haben, was Jessica bei Angela für ihn hinterlassen hat. Noch ist Angela nicht
bereit es ihm zu geben.
In einem späterem Gespräch zwischen Mike und David merkt man, dass
David gut hingehört hat, als Peter und Mike miteinander sprachen. Für mich
macht David genau das, was wirklich hilft.
Theologisch gut die Stelle, an der David erklärt, dass „Allein die
Gnade“ eben nicht stimmen kann. Er führt ein biblisches Zeugnis an.
Am Ende des Wochenendes mit der Clique hat David etwas begriffen
und erzählt davon. Was er da erzählt,
kann jeden von uns betreffen.
Und dann ist da ja noch dass, was Angela von Jessica geben sollte.
Auch dies fließt zum Schluss des Filmes mit ein
Ein sehr guter Film.
Ein nachdenklicher Film.
Ein Film, nicht nur für Trauende oder Gläubige; ein Film für alle,
die ihr Päckchen zu tragen haben.
Freigegeben ist der Film ab
6 Jahren, aber es ist ganz eindeutig ein Film für Erwachsene. Vieles begreifen
Kinder noch nicht.
Ich habe mir lange überlegt, wie ich diesen Film darstellen soll.
Man kann ihn durchaus als Berufungsfilm einsetzten, wenn darüber diskutiert
wird.
Es beginnt mit den Sätzen: „Der, der sein Leben für mich gibt,
wird wiedergeboren. Wenn du vollkommen sein willst, verkaufe alles was du hast
und gib den Erlös den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben. Dann
komm und folge mir.“ (Aus dem Evangelium)
„Jede Schwester muss wissen dass sie ihr Leben zum Opfer bringt.
Dann ist eine junge Frau zu sehen, Gabriella. Sie ist im Hause
ihres Vaters und trägt das Kleid der Postulantinnen (haben heute die wenigsten
Gemeinschaften, aber es gibt welche). Sie trennt sich von fast allem, was sie
noch hat, auch ihrem Verlobungsring. Der Vater fährt sie zum Kloster, in
welches sie eintreten will. Es ist zu sehen: Nicht alle Familienmitglieder
verstehen den Entschluss von Gabriella, ins Kloster zu gehen. (Bis heute ist es
zum Teil in Familien so)
Für Gabriella steht von Anfang an fest, dass sie bestimmt in die
Mission/in den Kongo darf. Mit diesem Gedanken tritt sie ins Kloster ein.
Noch etwas ist zu merken: Gabriella kennt einer der Nonnen
und ist enttäuscht, dass die diese in
der nächsten Zeit nicht sieht. Zu einem späteren Zeitpunkt kommt wird nochmals
ziemlich deutlich, dass Gabriella aufgrund dieser Schwester eingetreten ist. Sie fragt dann nämlich eine Kandidatin, ob
diese nicht aus einem Grund der Bewunderung für eine Schwester eintritt. Aber reicht es, in ein
Kloster einzutreten, wenn man eine der Mitglieder mag?
Beim Abschied gibt der Vater Gabriella etwas Wichtiges mit, als
sie ihm zu verstehen gibt, dass sie möchte, dass er stolz auf sie ist: „Ich
will nicht stolz auf dich sein, ich will, dass du glücklich bist.“ - Etwas, was ganz wichtig ist, egal, welche
Lebensentscheidung man trifft.
Postulat und Noviziat folgen mit jeweiligem Unterricht. Gabrielle bekommt bei der Aufnahme ins
Noviziat den Namen Sr. Maria Lucas. Bei der Aufnahme ins Postulat hält die
Oberin eine Ansprache, die es lohnt, anzuhören. Unter anderem heißt es da: „Nur die Liebe wird
euch die Kraft geben, die Opfer auf euch zu nehmen. Wie man in der Welt frohen
Herzen etwas vollbringen kann, für jemand, den man liebt, so ist es auch bei
uns hier im Kloster.“ Und weiter: „Bedenkt meine lieben Kinder, ihr könnt zwar
uns betrügen, aber niemals euch selbst oder Gott.“
Was schon gleich zu sehen ist: Vieles hat sich geändert. Diese
großen Schlafsäle gibt es nicht und es wird wohl auch nirgends eine Schwester
mit Glocke wecken.
Es ist das Schuldkapitel zu
sehen, welches es wohl heute so nirgends gibt. Eine Gemeinschaft kenne ich, die
das Schuldkapitel hat. Mir wurde erklärt, dass es dazu dient, dass andere
Schwestern besser verstehen können, warum jemand so gehandelt hat. – In dem
Film jedoch geht es darum, dass der Stolz gebrochen wird.
Schwester Lucas bemerkt, dass sie unwürdig ist, dass der Stolz in
ihr nicht gebrochen ist. Sie kommt sich immer unwürdiger vor. „Wenn ich der
Heiligen Regel gehorche, versage ich zur selben Zeit, weil ich stolz bin, das
ich gehorche“, so Schwester Lucas in einem Gebet.
Es wird gezeigt, dass eine Schwester nach dem Noviziat geht. – Sie
hat sich geprüft und gemerkt, dass es nicht ihr Weg ist. Auch das darf sein und
ist gut zu wissen.
Dann die Profess auf drei
Jahre. Danach scheint das Ziel in den Kongo zu dürfen näher zu rücken.
Schwester Lucas darf eine Ausbildung am
Institut für Tropenkrankheiten machen.
In dieser Zeit macht Schwester Lucas die Erfahrung, dass sie zum
einen nicht mit allen Mitschwestern auskommt, zum andern, dass Oberinnen eben
auch nur Menschen sind. Diese Oberin gibt ihr einen Rat, der nicht so ohne ist.
Schwester Lucas überlegt lange, ob sie diesen Rat befolgen soll.
Schwester Lucas besteht das Examen, wird jedoch nicht in den Kongo geschickt. Sie unterstützt
Mitschwestern in einer Nervenheilanstalt (heute würde man sagen eine psychiatrische
Klinik). Hier wird ihr ihr Eigenwille bei einer Handlung zur Gefahr. Sie klagt
sich wieder an, spricht über sehr viele Fehler zur Oberin. Dies gibt den Rat: „Mein
Kind, ich unterschätze nicht einen Augenblick die Schwere Ihrer Fehler. Aber
Sie dürfen sich nicht selbst durch ein übertriebenes Schuldbewusstsein aufreiben.“
Dann kommt die ewige
Profess. Schwester Lucas wird nun in den Kongo gesendet und sie weiß, dass es
eine Flucht ist.
Im Kongo erfährt Schwester
Lucas, dass sie nicht auf der Missionsstation arbeiten wird, sondern im
Krankenhaus der Weißen, also bei den Europäern. Es wird ihr erklärt warum. „Es
tut mir leid, aber wir müssen diese Dinge hinnehmen, auch Enttäuschungen“, so
die Oberin zu Schwester Lucas. – Enttäuschungen gibt es immer wieder im Leben,
also auch im Kloster, was Schwester Lucas lernen muss.
Schwester Lucas stürzt sich
in die Arbeit. Zur Heiligen Messe kann sie oft nicht, doch auch von den anderen
Gebeten meldet sie sich immer wieder ab. Im Krankenhaus kommt es kurz mit der
Oberin zu einem Gespräch, da Schwester Lucas Neuerungen eingeführt hat, auf die
die Oberin angesprochen wurde, aber nichts wusste. Sie sah sich daher in einer
peinlichen Situation, bringt Schwester Lucas bei, dass eine Oberin über alles
informiert sein muss. Gleichzeitig erkennt Dr. Fortunati, mit dem Schwester
Lucas zusammenarbeitet, wie verkrampft diese ist. Für ihn ist klar, dass es
sich hier um Seelenqualen handelt.
Schließlich bekommt Schwester Lucas noch Tuberkulose. Das
bedeutet, dass sie zurück nach Europa muss. Dr. Fortunati versucht sie zunächst noch im Kongo zu behalten,
denn er bekommt mit, dass Schwester Lucas nicht zurück will. Er sagt ihr auf
dem Kopf zu, was sie wohl selbst nicht weiß: „Sie sind das, was man eine
weltliche Nonne nennt. Ideal für die Kranken. Sie sehen die Dinge auf ihre Art.
Aber sie werden nie das sein, was ihr Orden von Ihnen erwartet, das ist Ihre
Krankheit.“- Das erste Mal, dass Schwester Lucas dies offen gehört hat.
Irgendwann muss Schwester Lucas dann doch wieder zurück in das
Mutterhaus in Belgien.Dr. Fortunati macht sich
sorgen um Schwester Lucas, da er schon lange den Grund erkannt hat, warum sie
wirklich in die Gemeinschaft eingetreten ist. Weil es kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges
ist, wird sie nicht wieder zurückgesendet.
Sie wird in einem Krankenhaus als OP-Schwester eingesetzt. Als
hier während des Krieges eine Kandidatin
ziemlich offen den Soldaten hilft, spürt Schwester Lucas, dass sie nicht
mehr gehorsam sein kann. – Sie merkt,
dass sie eine Entscheidung treffen muss.
Es kommen dann noch einige gute Äußerungen, die diskutiert werden
können. So weiß Schwester Lukas nicht, ob sie überhaupt noch eine gute Christin
ist. Und eine Frage lautet: „Wenn die
Glocke in die Kapelle ruft, muss ich dann wirklich meine Arbeit unterbrechen
und die Pflege der Patienten einer anderen Schwester überlassen? Ich komme aus
eigener Schuld oft zu spät in die Kapelle. Ich verletzte das große Schweigen,
weil ich mich nicht nur auf kurze Gespräche mit den Kranken beschränken kann,
wenn mir das Herz überläuft. Ehrwürdige Mutter, muss ich denn wirklich den drei
Glockenschlägen gehorchen, wenn mich gerade im Laboratorium eine
wissenschaftliche Arbeit persönlich fesselt?“ Fragen die auch heute noch für
Berufungen gelten. Ich persönlich weiß von zwei Ordensschwestern, die eben die Ordensgemeinschaft aus solchen
Gründen verließen. Die Oberin gibt hier übrigens eine gute Antwort: „Das
religiöse Leben muss Ihnen wichtiger sein, als Ihre Liebe zur Medizin.“ – Ich
persönlich denke auch, dass hier Gebet wichtiger sein sollte, als
wissenschaftliche Arbeiten. Weiterhin habe ich vor vielen Jahren von einer jungen Frau gehört, dass die Schwestern von Mutter Teresa sich eben auf die weltlichen Helfer verlassen, wenn es zum Gebet läutet, die aufgenommenen Menschen, die Kranken... werden eben solange von Laien betreut. Gibt es also heute auch noch und wird verschieden aufgenommen.
Zweieinhalb Stunden dauert dieser Film, der gefüllt ist mit guten
Dialogen, kann daher wirklich als Berufungsfilm angesehen werden. Es gibt
einige Situationen, in denen sich noch heute kontemplative Gemeinschaften
finden werden.
Lohnt sich, immer wieder mal zu sehen, besonders wegen der
Dialoge. Da kann sich jeder selbst fragen, wo er/sie steht. Der Film wurde nach dem gleichnamigen Roman von Kathryn Hulme. Sie lernte die ehemalige Ordensschwester Marie Louise Habets kennen, von deren Leben sie einiges in den Roman einfließen ließ.
Joy soll auf einen Jungen (Charlie) aufpassen, dieser stellt nur
Unsinn an, egal, was Joy unternimmt. Sie will nicht mehr. In diesem Augenblick
erscheint Superbuch. „Ich bringe euch zu einem Ehepaar, das gelernt hat, dass
für Gott nichts unmöglich ist“, so das Superbuch.
Die Freunde landen beiElisabeth, die sie aufnimmt. Hier erfahren sie auch, was inzwischen mit
Zacharias passiert ist:
Zacharias wird ausgewählt, imTempel das Räucheropfer zu bringen. Während er im Tempel ist, erscheint
der Erzengel Gabriel. Er spricht über die Geburt des Johannes des Täufers; der
Sohn von Zacharias. Da Zacharias und seine Frau schon alt sind, glaubt
Zacharias nicht. Daher soll er stumm bleiben.
Im Gespräch mit Joy sagt Elisabeth dann etwas später: „Nun ist mir
klar, dass Gott einen speziellen Plan für mich hat.
Chris und Gizmo treffen zwischendurch auf Maria, die auf den Weg
zu Elisabeth ist. Sie erzählt, dass auch ihr der Erzengel Gabriel erschienen
ist.
Als Maria dann bei Elisabeth eintrifft, spürt diese durch ihr Kind
im Leib, dass auch Maria ein Kind erwartet und tut dies mit ihren Worten kund.
Maria antwortet mit dem bekannten Magnifikat, hier ist der Text jedoch sehr auf Kinder abgestimmt. Dann kommt endlich Johannes zur Welt.
Zacharias schreibt den Anwesenden den Namen seines Sohnes auf. Dann kann er
wieder reden und spricht – auf kindgerechte Weise das Benedictus.
Joy weiß danach, was sie machen muss.
Wie jung Maria bei der Geburt von Jesus war, kann man so nebenbei
auch mitbekommen, denn Elisabeth spricht Joy auf ihr Alter an und macht eine
Bemerkung dazu.
Die Rahmenhandlung spielt zwar in der Weihnachtszeit, da aber
Johannes ein halbes Jahr älter als Jesus ist, kann man den Film sehr gut auch
im Sommer ansehen. – Die Superbuchgeschichte über Johannes habe ich übrigens
schon hier vorgestellt.
👶
Als Klassikfolge wird die allererste Folge vom fliegenden Haus
gezeigt. (Aus dem Jahre 1983). Hier geht
es vor allem darum, wie Justin, Corkie und Angie den Professor gefunden haben
und wie es gelungen ist, dass das Haus fliegt. Nebenbei wird von der Geburt des
Johannes berichtet.
Das fliegende Haus landet auf der Spitze eines Berges. Daher
bedienen sich die Freunde eines Ballons, um die Gegend zu erkunden. Als der
Ballon in einer Schafherde landet, weil Krähen diesen zerstören, denken die
Schäfer, dass Justin der Messias wäre und verehren ihn so.
Die Römer jedoch, die mitbekommen haben, dass die Kinder mit einem
Ballon gekommen sind, wollen diese drei gleich ins Gefängnis stecken. Hier hilft
Maria, die auf dem Weg zu Elisabeth ist.
Als sie bei Elisabeth angekommen sind, kommt Johannes bald zur
Welt. Da verlassen die Kinder auch schon wieder die beiden.
Zu sehen ist hier auch, dass Maria betet, für die Kinder eine
wichtige Botschaft.
Dieser Film ist für jüngere Kinder geeignet, wobei die Eltern auch gut hinsehen
sollte, ob die Kinder keine Angst bekommen.
Freigegeben ist die DVD ohne Altersbeschränkung, doch sollten
gerade bei der aktuellen Version die Kinder mindestens schon in der Schule
sein.
Für 9,99 € ist die DVD hier zu bekommen und die ganze Staffel mit weiteren Filmen für 109,99 € ist hier zu erhalten.