Sonntag, 27. Januar 2019

Papst Franziskus - ein Mann seines Wortes


Diesen Film habe ich schon einmal vorgestellt. Und zwar gleich nachdem ich im Kino war. Darüber ist hier zu lesen.
Nun habe ich den Film nochmals gesehen. Man kann diesen gar nicht oft genug sehen, es gibt immer etwas Neues zu entdecken.

Gezeigt wird zu Beginn Assisi. Und Wim Wenders erzählt dazu. Spricht von der Zeit und den Naturkatastrophen, Politik, Umwelt…, die passieren. Er geht auf Franz von Assisi ein, der damals ein Revolutionär war und leitet auf Papst Franziskus über. Doch zunächst wird er im Jahre 1999 als Erzbischof von Buenos Aires gezeigt. Er möchte dort bei seiner Ansprache, dass die Menschen sich ein Zeichen des Friedens geben.
Dann 2013: Jorge Mario Bergoglio wird zum Papst gewählt. Mit Humor erklärt er, dass er nun Papst ist. Und bevor noch der Titel des Filmes gezeigt wird, spricht er über Priester, wie diese manchmal sind und wie sei sein sollten.
Er ist Papst und es ist kein Wunder, dass ein Kind fragt:  „Warum wolltest du Papst werden?“ Die Antwort des Papstes spricht für sich, lässt aufhorchen. Zunächst stellt er einmal die Gegenfrage: „Also, weißt du, was es bedeutet, wenn ein Mensch sich selbst nicht wirklich liebhat?“ Und dann geht die Antwort weiter.
Die nächste Frage eines Mädchens spricht dann schon viele Themen an, die im Film vorkommen. Sie will wissen, warum der Papst auf Reichtum verzichtet, auch mit dem Bus fährt. Hier wird auf die Armut in der Welt geleitet. Der Papst geht darauf ein, dass der Reichtum eine Gefahr für die Kirche ist, hält dazu auch vor der Römischen Kurie einen Vortrag. Doch geht er hier noch einen Schritt weiter, spricht von Krankheiten wie Raffgier, geistige Alzheimer, Rivalität und Eitelkeit…
Und er ist für die Ärmsten da, besucht so das Migrantenlager Ponte Mammolo in Rom, erzählt auch, wann er das erste Mal in Argentinien bewusst Slums wahrgenommen hat. Es gibt noch einige Themen mehr, die da in die Armut mit einspielen, wie Arbeitslosigkeit, zu der er sehr deutliche Worte hat. Er spricht davon, dass Arbeitslosigkeit die Würde des Menschen raubt.
 Armut – ein Thema, welches viel Raum in dieser Dokumentation einnimmt.

Weiter geht es mit der Umwelt. Dazu hat Papst Franziskus auch eine Enzyklika geschrieben, die 2015 kurz vor dem Klimagipfel in Paris erschien. Und: Man sieht, wie die Ausbeutung der Welt auf die Fassade des Peterdoms projiziert wurde. Diese Ausbeutung hat für Franziskus etwas mit Mangel an Kultur zu tun, mit der Versuchung, alles können zu wollen, wie auch die Atombombe zeigt.

Armut und Ausbeutung der Welt treffen zusammen, als er einen Vortrag vor der UN hält.

Und immer wieder kommt die Sprache auf den Heiligen Franz von Assisi, was er uns heute zu sagen hat.

Der Papst besucht Gefängnisse und sagt den Häftlingen, wer laut Bibel als erstes heiliggesprochen wurde, auch wie nötig wir die Vergebung haben.

Auf den Idealismus der jungen Leute wird eingegangen. Auch über den Lebensstil aller Menschen. Der Papst spricht davon, dass wir „von morgens bis abends mit dem Fuß auf dem Gaspedal“ leben. Es gibt das Thema Familie. Und er spricht hier etwas ganz wesentliches an, was ich auch schon einmal von einer Kollegin gehört hatte, die mit mir in der Familienpflege gearbeitet hatte: Wie wichtig es ist, dass Eltern mit Kindern spielen.

Viele kleine Themen gibt es dann noch: Homosexualität, dass Männer und Frauen verschieden sind, das Leid, Missbrauch durch Priester.

Man sieht den Papst auf den Philippinen, in Afrika, vor der Küste von Lampedusa

Wenn ich hier alles aufschreiben würde, dann werde ich nicht fertig. – Papst Franziskus hat einfach zu allem etwas zu sagen. Es lohnt sich den Film stückweise zu sehen, damit man wirklich alles gut mitbekommt. 

Gleichzeitig gibt es ein kleines Büchlein dazu mit allem, was im Film gesprochen wird. Ich empfehle, erst den Film zu sehen und dann nochmals zum Nachdenken den Text im Buch zu lesen, darüber zu meditieren mit all den Bildern, die vorher im Film zu sehen waren. Es ist mehr eine Dokumentation, ein Interview.
In diesem Büchlein ist auch ein sehr gutes Interview mit Wim Wenders. Lohnt sich wirklich, es zu lesen.

Freigeben ist es ohne Altersbeschränkung, doch empfehle ich es ab dem Jugendalter.
Für 15 € ist die DVD hier  und die Blu-ray hier zu erhalten. Auf diesen Seiten sind immer noch einige Ausschnitte aus dem Film zu sehen.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien.

Sonntag, 20. Januar 2019

Frau Pfarrer und Herr Priester


🙏

Ein Jesuit ist neu in seiner Gemeinde und lernt gleich die Pfarrerin der Nachbargemeinde kennen, denn die ist nicht damit einverstanden, was sich beim Jugendheim tut. – So beginnt der Film. Diese beiden sind die Hauptperson in dem Film. Zunächst will die Pfarrerin nicht so viel mit dem Priester zu tun haben, hält ihn für einen Pius-Bruder. Und sie spricht ihn auf den Zölibat an. Doch bei der Antwort: 1:0 für den Priester.
Und dann wird bei der Patentochter der Pfarrerin Leukämie festgestellt. – Es wird alles Erdenkliche getan, um ihr zu helfen. Sowohl Katholiken, als auch Protestanten rufen zu Spenden auf. Doch das reicht nicht. Es scheint auch nicht zu reichen, dass man die Vorstände der Krankenkasse daran erinnert, dass sie Christen sind.
Die Eltern von der leukämiekranken Jugendlichen können nicht mehr, sind sogar aus Verzweiflung fast dabei, das Auto des Vorstandes der Krankenkasse zu stehlen. Als die Pfarrerin davon erfährt, will sie den Autoschlüssel zurückgeben. Doch die Arroganz dieses Mannes bringt sie zu einem anderen Schritt.
Was wird nun aus der Leukämiekranken?  Kann sie gerettet werden?
Dies ist nur die Haupthandlung, es gibt aber auch noch so einige Nebenhandlungen. Und dann eben die Sprüche, die man so kennt, wenn jemand im Zölibat lebt. Aber der Priester ist schlagfertig.
Privat geht die Ökumene zum Schluss noch weiter, nicht nur Konfessionen, sondern Religionen treffen sich.









Sonntag, 13. Januar 2019

Superbuch - Ruths Treue wird belohnt

Ruths Treue wird belohnt
© SCM Hänssler- Verlag

Superbuch; die Verfilmung des Buches Ruth. – Gleich zweimal ist dies zu sehen: Der neue Film und der aus dem Jahre 1981 als Extra.

Zunächst zu  „Ruths Treue wird belohnt“:
Chris möchte am Wochenende mit der Familie von Joy zum Schwimmen. Doch es gibt ein Problem: Seine Großtante ist anwesend und bräuchte seine Hilfe. Chris‘ Mutter will ihn nicht zwingen. – Da erscheint Superbuch und bringt die Freunde nach Bethlehem, wo sie Ruth kennenlernen. Sie gibt ein Rückblick über ihr bisheriges Leben und wie sie mit Noomi nach Bethlehem gekommen ist.
Ruth sammelt auf den Feldern von Boas Ähren. Und er unterstützt es noch, denn er weiß, was Ruth für Noomi alles getan hat.
Bei ihrer Schwiegermutter Noomi zu Hause erzählt Ruth von dem Tag. Noomi ist sich sicher: „Für  die Zukunft von Ruth hat Gott einen Plan.“
Auf dem Feld hilft auch Joy mit, da sie mit ihren Freunden bei Noomi und Ruth übernachten dürfen. Und Chris? – Nun Joy wirft ihm jedenfalls vor egoistisch zu sein.
Da Noomi mitbekommt, dass Boas und Ruth sich mögen, sorgt sie dafür, dass  die beiden heiraten. Dafür gibt sie Ruth Tipps.
Wohl gemerkt: Boas mag Ruth zwar, aber er bekommt vor allem auch mit, wie fleißig sie ist.

Nach der Hochzeit geht es für die Freunde wieder zurück.  Und Chris trifft eine Entscheidung für das Wochenende.

Was mir hier gut gefällt: Die Handlung hält sich ziemlich gut an die Bibel.



Und dann der Superbuchbeitrag „Die treue Ruth“  aus dem Jahre 1981, der als Extra zu sehen ist: 
Christian  ist zu Hause. Seine Freundin Marie kommt und erzählt, dass Muttertag ist. – Dies hätte Christian fast vergessen. Er möchte seine Mutter unbedingt anrufen. – Hier erscheint nun das Superbuch, dann schließlich hat sich Ruth gut um ihre Schwiegermutter gekümmert.
Es beginnt fast wie in der Bibel. Noomi, deren Mann und Söhne gestorben ist, möchte nach Bethlehem zurückkehren. Die beiden Schwiegertöchter begleiten sie. Noomi erinnert sie daran, dass beide doch Familie in Moab haben. – Ruth geht trotzdem mit Noomi nach Bethlehem.
Als Noomi und Ruth in Betlehem  ankommen, stellen sie fest, dass es sich verändert hat und treffen alte Freundinnen von Noomi. Und dann wird Noomi auch noch krank. Ruth betet sehr lange, dass Gott helfen möge, und ER erhört das Gebet.
Ruth geht anschließend auf die Felder und Nachlese zu halten. Der Aufseher von Boas Feldern will es ihr jedoch verbieten. Doch natürlich darf sie es, als Boas erfährt wer sie ist. Er sorgt für sie. Beide heiraten.

Der Film ist ohne Altersbeschränkung freigegeben, jedoch sollten die Kinder mindestens in die Schule gehen, um alles zu verstehen.

Diese DVD ist mit anderen Filmen der Staffel 3 für 109,99 € hier zu bekommen, oder als einzele DVD für 9.99 € hier zu erhalten

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien und dem Hänssler Verlag



Sonntag, 6. Januar 2019

Paulus - der Apostel Christi



„Dieser Film ist allen denen gewidmet, die für ihren Glauben verfolgt werden“ – So lautet ein Satz im Abspann von „Paulus, der Apostel Christi“.
Es beginnt im Jahre 67 n. Chr. in Rom. Nero hat ein Feuer gelegt und gibt den Christen  die Schuld. Eine schwere Christenverfolgung setzt ein. Auch Paulus ist in Rom. – Als einer der Anführer der Christen wird ihm ein Großteil der Schuld zugeschrieben. So sitzt er im Gefängnis, wird auch gefoltert.
 Der Arzt Lukas, der schon ein Evangelium geschrieben hat, erscheint im Rom, denn er möchte über Paulus schreiben, seine Lebensgeschichte aufschreiben. Doch zunächst versorgt er die frischen Wunden und unterhält sich mit Paulus.
Wer denkt, dass jetzt ein Rückblick auf das Leben von Paulus kommt, der irrt. Zwar gibt es zwei Stellen mit einem Rückblick, doch alles andere spielt im Jahre 67 n. Christus.  Die Rückblicke sind die Steinigung des Stephanus und die damit verbundene Verfolgung der Christen, sowie die Bekehrung von Saulus/Paulus. (Noch besser ist die Bekehrung jedoch in den Extras dargestellt.)
Die Gespräche der beiden über  Spende und die einzelnen Gemeinden ist nur zu verstehen, wenn man die Briefe des Paulus kennt, denn er schreibt ihnen regelmäßig.

Da Lukas immer wieder im Gefängnis erscheint, begibt er sich in Gefahr, denn er ist auch ein Christ. Präfekt Mauritius fragt sich, was dahintersteckt. Flucht? Rache?

Es ist nicht nur die Geschichte von Paulus und Lukas.  Weitere Geschichten von anderen Menschen stecken im Film. Es ist zum Teil auch eine Teilgeschichte von Aquila und Priszilla, die mit Paulus befreundet waren.  Von beiden sind Zitate von Christus zu hören, als es darum geht im Rom auszuharren oder Rom zu verlassen.

Präfekt Mauritius, der für den Kerker und den Gefangenen Paulus zuständig ist hat eine todkranke Tochter zu Hause. – Hier wird auch einiges erfahren und es „verschmelzen“ die Geschichte von Mauritius‘ Familie und die der Christen. Besonders Lukas ist hier zugegen. Mauritius versteht schließlich einiges – auch in Auseinandersetzung mit Paulus.

 Und: Es wird deutlich, was diejenigen durchmachen, die verfolgt werden. Sie müssen in den sogenannten Circus, dienen als lebende Fackeln…  Nicht wenige geben auf, greifen selbst zu Gewalt. – Andere harren aus, sagen immer wieder, dass dies eben nicht der Weg Christi ist. Gleichzeitig hat Lukas sich hier um mehrere Verwundete zu kümmern.

Ein toller Film, ein sehr ungewöhnlicher Film, ganz anderes, als man es denkt. Ein Film, den es sich lohnt zu sehen und der zum Nachdenken anregt.  Ob es nun das Nachdenken darüber ist, was heute all denjenigen geschieht, die wegen ihres christlichen Glaubens verfolgt werden, oder ob man selbst am Zweifeln ist, ob in dieser Welt das Christentum der richtige Weg sein kann.
Und: Es wäre nicht verkehrt, die Schriften des Heiligen Paulus zu kennen.
Die Extras des Filmes lohnt es sich auch zu sehen, z. T. vielleicht schon vor dem Film z. B. „Eine außergewöhnliche Freundschaft: Lukas & Paulus“

Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
 Für 15,00 € gibt es hier die DVD und hier die Blu-ray. - Übrigens sind bei beiden Links auch  Teile der Paulusbriefe hinterlegt.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien


Sonntag, 30. Dezember 2018

Superbuch - Isaak und Rebekka

Isaak und Rebekka

Der Vater von Chris hat einen Roboter erfunden, welchen Chris auch gleich ausprobieren will. Sein Vater meint dazu: „Denk dran: Du musst den Anweisungen exakt folgen und alle Sicherheitsmaßnahmen werden eingehalten.“ – Chris verspricht es – und hält sich natürlich nicht daran und löst ein Chaos aus. Da erscheint Superbuch und bringt die Freunde in das alte Hebron.
Abraham beauftragt seinen Diener Elieser damit, eine Braut für Isaak zu suchen. Dabei werden Elieser einige Anweisungen gegeben, an die er sich halten soll.
Abraham vertraut bei all seinen Anweisungen, die er Elieser gibt auf Gott. Und auch dieser vertraut auf Gott.
Chris hat keine Geduld und will selber nach einer Frau suchen. Er will sich lieber auf sich, als auf Gott verlassen. „Manchmal ist es wirklich besser, sich in Geduld zu üben“, so Elieser, der das Treiben von Chris sieht, der helfen will.
„Elieser, woher willst du wissen, wer die Richtige ist?“ fragt Joy. Elieser weiß was hilft. Er vertraut auf Gott und betet. Gleichzeitig ist ihm wichtig, die Anweisungen Abrahams zu erfüllen. – Und Gott sendet Elieser zu Abrahams Verwandtschaft.
Chris sucht inzwischen immer noch, denkt immer noch, es könnte so klappen, wie er will.  Im Laufe des Filmes bekommt er seine „Belohnung“ dafür.
Immer wieder ist zu hören, dass die Personen auf Gottes Pläne für sie vertrauen; sie wissen, dass Gott sie führt.
 Und Chris versteht einiges: Wenn man nacheinander wirklich allen Schritten folgt und vertraut, dann wird es richtig. Er überträgt es auf den Umgang mit dem Roboter zu Hause.

🙏


Ein weiterer biblischer Film ist noch zu sehen, „Kleine Waise Anna“:
Ein Professor ist mit drei Kindern und einem Roboter mit einem fliegenden Haus unterwegs. Sie sind zurzeit Jesu gelandet. Als die Kinder etwas einkaufen sollen, lernen sie Anna kennen. Als sie noch klein war, starben ihre Eltern und so versprach sie Gott, sich um Waise zu kümmern, wenn sie einmal erwachsen ist.
 Anna nimmt die drei Kinder mit auf dem Hof ihres verlobten Harmon. Dort können sie sich an allem, was sie haben möchten, bedienen.  Auch Harmon hat als Kind versprochen, sich später um Waise zu kümmern. Doch jetzt ist er reich und denkt nicht mehr an das Versprechen. Er denkt sogar, dass er sich durch den Reichtum den Himmel erkaufen kann. Doch Jesus lehrt etwas anderes, als eine arme Witwe etwas als Opfer gibt. – Für Harmon ist so etwas zu viel, er wendet sich von Jesus ab. Aber Corti, der kleine Junge hat verstanden um was es geht, denn er will (vorher) etwas spenden. Es lohnt sich da aufzupassen, wie die Geschwister reagieren und warum Corti genau das spenden möchte.
 Als Anna sich mit Harmon unterhält, merkt man, wie wichtig ihm Geld ist. Er denkt, damit kann er alles gut machen. So verlässt Anna Harmon um in einem Waisenhaus zu arbeiten.
Harmon bekommt eine Schale, die ihn an die Kindheit und sein Versprechen erinnert. – Und er versteht einiges…

Die DVD ist frei ohne Altersbeschränkung, (auch wenn es auf dem Bild oben anders zu sehen ist) doch es braucht ein gewisses Alter, damit die Kinder alles verstehen.  Ich  würde aber mindestens Vorschulalter raten.

Dieser Film ist Teil von Staffel 3. 13 DVDs beinhaltet diese Staffel.
Diese ist für 109,99 € hier zu bekommen.
Die einzelne DVD kann man für 9,99 € hier bestellen.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien und dem Hänssler-Verlag


            

Sonntag, 23. Dezember 2018

Marys Land



Ohne Maria, die Muttergottes, würden wir nicht Weihnachten feiern, denn sie hat zu Gottes Willen JA gesagt und Jesus auf die Welt gebracht, daher ein Film über ihr Wirken.
Mary‘s Land – den Film hatte ich schon mal vorgestellt, nämlich als dieser im Kino lief. Da habe ich aus dem Gedächtnis noch einmal meine Eindrücke hier formuliert.

Nun nochmals ausführlicher anhand der DVD

Es beginnt wie ein Krimi: Ein Agent trifft sich mit seiner Chefin, die ihm eines klar macht: „Ich vertraue darauf, dass Sie Ihr Herz zu Hause gelassen haben, hier ist nur Ihr Gehirn gefordert.“ Und es handle sich um eine „Weltrevolution“ die von Durchschnittsmenschen ausgerührt wird. „Anfangs waren es gerade mal zwölf in einem keinen Dorf, das man kaum auf der Karte findet. Aber dann sind es mehr geworden, viel mehr! Inzwischen Unzählige.“ Es ist zu erfahren, dass es Regierungen auf der ganzen Welt gab, die versucht haben, sie auszurotten und dass es sie auf der ganzen Welt gibt. Und: „Es gibt sogar Stimmen, die behaupten, sie seien einflussreicher, als der Fußball.“
Es lohnt sich, bei diesem Gespräch nicht nur hinzuhören, sondern auch genau zu sehen, wo es stattfindet und die Aktionen von Chefin und Agent.
Als Einleitung zum Auftrag wird dann in Kurzfassung einiges aus der Bibel gezeigt. Wunderbare Bilder der Schöpfung, Erschaffung des Menschen (aus Sicht der Regisseurs). In diesem Rahmen wird wiedergeben, wie sehr Gott den Menschen liebt.
    Es geht weiter mit dem Sündenfall. Symbolhaft hier gut gezeigt, wie die Menschen sich damit mit Sünden befleckt haben.
Dann der Kampf zwischen dem Erzengel Michael und Satan. Und Satan macht gleich klar, dass er alles tun wird, damit die Menschen auf ihn hören.
Gottes Plan ist die Menschheit zu erhalten durch die „demütigste meiner Töchter“, wie ER selbst sagt. Durch Maria sendet ER Jesus in die Welt. Und Maria bittet bis heute für die Menschen, hilft ihnen, bekehrt diese, nimmt sie als Werkzeug für Jesus Christus.
 Nach dem Schnelldurchlauf durch die Bibel macht sich der Agent, der sich des Teufels Advokat nennt auf den Weg und ist in der ganzen Welt unterwegs. Doch zunächst fragt er, warum gerade er ausgewählt wurde. – Da könnten sehr viele Katholiken ausgewählt werden, die ähnlich wie er handeln. Seine Beziehung zur Kirche vergleicht er mit seiner Beziehung zu seinem Fußballverein.
Als erstes unterhält sich der Agent in London mit  John Rick Miller, der inzwischen als Botschafter Gottes durch die Welt reist. Rick Miller tut alles, damit sich Städte, Länder… dem Herzen Jesu und Maria weihen.
Es geht weiter nach Bogota in Kolumbien. Dort trifft sich des Teufels Advokat mit Amanda Rosa Pérez, ein Topmodell. (Ihr Zeugnis kann man übrigens auch im Podcast von Radio Horeb hören.)
Der nächste Interviewpartner ist in Guadalajara in Mexiko. Salvatore Indiges, ein Krankenpfleger, der „nebenbei“ Bilder der Gottesmutter und den Rosenkranz verteilt. Und dies in gefährlichen Gegenden und unter Prostituierten.
Dann geht es zu einem Priester. Wie heißt es hier so schön von der Chefin: Das es nicht leicht sein wird, Kontakt herzustellen, weil die Presse nur über schlechte Priester, über Pädophile und über den Missbrauch berichtet. „Aber  über gute Priester gibt es keine Untersuchungen, also sind sie schwer zu finden.“  Dennoch es geht nach Capira in Panama zu Pater Francesco Verar. - Es gibt also sehr gute Priester, was jedoch die meisten heutzutage nicht sehen wollen.
 In Washington trifft er auf John Bruchalski. Er ist Arzt und hat früher Abtreibungen vorgenommen, was er inzwischen nicht mehr macht.
Der Arzt verordnet dem Agenten zwei Besuche. Zunächst geht es nach Las Vegas zu einer Tänzerin namens Lola Falana.
Dann fährt des Teufels Advokat nach Medjugorje. Dies ist ihm auch empfohlen worden. Er weiß immer noch nicht, ob er den Leuten, die er getroffen hat, glauben soll, er zweifelt.  In Medjugorje will er herausfinden, was dort vor sich geht. Zunächst trifft er sich dafür in Mostar mit einer Dolmetscherin.
In Medjugorje trifft er auf Leute aus der ganzen Welt. Und er kann mit ein paar der Seherinnen sprechen. Und er kann mit einer jungen Frau sprechen, die geheilt worden ist, an der ein Wunder passiert ist.
Er bekommt mit, was alles in Medjugorje passiert, nimmt an der Heiligen Messe und an der eucharistischen Anbetung teil –und er begreift, dass er nur dann glaubt und versteht, wenn er selbst auch betet.

Den Inhalt der einzelnen Gespräche möchte ich jetzt nicht aufschreiben, dann würde es zu lange werden. Aber es lohnt sich als Impuls, einfach mal nur so ein Gespräch pro Tag anzuhören/anzusehen.

Zwischendurch wird immer wieder der Himmel gezeigt, z. B. wie Maria bei Gott für uns Menschen bittet und auf der Erde erscheinen darf.



Es gibt noch ganz viele tolle Extras auf der DVD. So werden verschiedene Marienwallfahrtsorte gezeigt, es gibt „Dingsda auf katholisch“ Wobei hier eher Kinder den Glauben erklären.  Und bei manchen Sachen liegen sie falsch.
Weiter ist einiges über die Interviews zu erfahren, wie diese erstanden sind und vieles mehr. – Es lohnt sich wirklich. Einiges kann man immer und immer wieder ansehen.

Sonntag, 16. Dezember 2018

Geschichten aus der Bibel - das erste Weihnachten

Quelle: Fotolia

Ziemlich aufregend beginnt der Film. Soldaten, die in die Trompeten blasen und in die Ortschaften reiten. Die Leute kommen zusammen. Dazu die ersten Worte des Lukasevangeliums, welches wir Weihnachten hören: „Es geschah aber in jenen Tagen, dass eine Verordnung vom Kaiser Augustus ausging…“. Und dann wird gezeigt, wie dies wohl ausgesehen haben mag. Maria und Josef unterhalten sich, dass sie nach Bethlehem aufbrechen müssen. Sie erzählen von ihren Erfahrungen mit dem Erzengel Gabriel. Dazu der jeweilige Rückblick: Zunächst  von Josef, dem Gabriel im Traum erschienen ist, dann von Maria, der Gabriel die Botschaft gebracht hat.

Nächste Szene: Eine Familie aus unserer Zeit in der Wüste. „Ich glaube, wir sind im Heiligen Land“, so Margo, die Mutter. Hier trifft die Familie auf eine Karawane, die auf den Weg nach Jerusalem ist.

Dritte Szene: Die drei Weisen sind auf den Weg nach Jerusalem.

Alles gehört zusammen, bildet eine Geschichte.

Maria und Josef sind auf dem Weg nach Bethlehem.  Maria geht es aufgrund ihrer Schwangerschaft nicht ganz so gut. Währenddessen ist die Familie auf dem Weg nach Jerusalem und bekommt auch mit, wie die drei Weisen sich nach dem neuen König erkundigen. Von Herodes werden sie nach Bethlehem gesendet. Er glaubt, dass dieses Geschwätz nicht wahr ist, trifft aber trotzdem Vorsichtsmaßnahmen.
Inzwischen bekommt die Familie in Jerusalem ein Gespräch von einem Priester und einem römischen Soldat mit. Darin geht es um Bethlehem, ein neugeborenes Kind und Menschen, die vor diesem niederknien. Den Eltern ist gleich klar, um was es sich handelt und wollen sich nach Bethlehem aufmachen.
 Maria und Josef sind in Bethlehem angekommen und bekommen von einem Wirt einen Platz zugewiesen: Eine kleine Höhle. An der Musik ist zu merken: Es wird weihnachtlich.
Die drei Weisen sind noch in der Wüste und erzählen einander, was sie dem neuen König schenken wollen.  Und sie sprechen über den Traum, den ihnen Gott geschenkt hat.
Dann ist der Stern zu sehen. Sehr gut ist zu sehen, wie es den Hirten wohl ging, die von dem Licht, mitten in der Nacht geblendet waren. Hier wird wieder der biblische Text nach Lukas eingespielt. Der Engel verkündet es also den Hirten.
Die Familie kommt nun auch in Bethlehem an. Nun erst versteht Mokki, der Sohn, welches Ereignis sich da zuträgt.


Familienfilm für Kinder ab ungefähr 10 Jahren, denn der Aufbau des Films ist für jünger Kinder nicht unbedingt verständlich. Die Musik, die gebracht wird ist eher für Erwachsene. Adventliche Musik wird während der Reise nach Bethlehem von Maria und Josef eingeblendet. Es ist die Melodie von "O komm, o komm Emanuel" Später werden Weihnachstlieder  gesungen.

Leider hat der Film nicht immer die beste Qualität.