Sonntag, 23. Februar 2020

Mehr als Limonade



Der Film beginnt im Sommer 1970. Man sieht drei Jungen, die zu einer Pizzeria gehen. Und eines ist gleich zu merken: Hier handelt es sich um Buben, auf den Weg zum Jugendalter, aber auch auf dem Weg zum Erwachsen werden verbunden mit der ersten Liebe.
Vor allem geht es hier um Dustin, der Tanya sehr mag.
Und es stellt sich heraus, das Dustin nebenbei mir Gartenarbeit sein Taschengeld verdient.
In der nächsten Einstellung wird Nick gezeigt. Er macht den Freunden Dustin,  Albert und Marc das Leben schwer. Aber nicht nur ihnen.


Bei seiner Gartenarbeit trifft Dustin auf Mr. Sperry.  Er engagiert ihn sofort auch für sich die Gartenarbeit zu machen. Dabei bleibt es aber nicht.  Sperry lädt Dustin zu selbstgemachter Limonade ein. Schließlich kommen auch Dustins Freude zur Limonade. Es ergibt sich eine Gespräch über die erste Liebe, verbunden mit dem Glauben. Für Dustin etwas zu viel: "Ja ich weiß. In der Bibel steht dies darfst du nicht und das darfst du nicht"  Sperry muss lachen. So beginnt er die Freunde auf eine angenehm lockere Art über die Inhalte der Bibel bei sich zu Hause zu unterrichten. So zum Beispiel mit einem Spiel, bei dem es Schokoladenkuchen gibt, wenn  Sperry gefunden wird. - Anhand dessen will  Sperry zeigen, dass man auch in die Irre gehen kann.
Und als Nick Dustin mit der Bibel trifft und diese in eine Pfütze wirft, erklärt  Sperry, dass es immer wieder Angriffe auf Christen geben wird; auf Christen, die die biblische Botschaft leben wollen.

Dustin bekommt noch eine Aufgabe von  Sperry. Er solle für Mr. Barns den Rasen mähen. Die Kosten will  Sperry übernehmen. Bedingung: Mr. Barns soll nicht gesagt werden, wer den Auftrag gegeben hat und Dustin soll immer freundlich sein. - Zum Schluss des Filmes stellt sich der Grund dafür raus.


Wieder mal treibt Nick sein Unwesen. Die drei Freunde erzählen es  Sperry. Der überlegt kurz, geht dann mit ihnen zum Friedhof und lässt - im übertragenen Sinne - die Toten sprechen. Dann erklärt er den Freunden: "Denkt an alle Menschen, die ihr liebt... auch an diejenigen, die ihr nicht leiden könnt. Und dann überlegt folgendes:  Eines Tages müssen alle Menschen sterben." Sperry erklärt, dass die Menschen in den Himmel oder in die Hölle kommen. Dazu sagt er: "Und jetzt zu Nick: Meine Gedanken kamen sofort zu den Worten von Jesus Christus: Liebe deine Feinde, segne die, die dich verfluchen, tue Gutes denen, die dich hassen." - Dass sich Sperry selbst daran hält, wird sich noch rausstellen.
Und dann trifft Sperry mal auf Nick, denn die drei Freunde haben Sperry zum Essen eingeladen. Nick greift dabei auch Sperry ein. doch dessen Reaktion fällt anders aus, als es Nick erwartet hat.
Ein paar Tage später findet ein Gespräch zwischen Sperry und Nick statt. Das hat Auswirkungen auf Nick.

Die Bibelstunde bei Sperry haben Auswirkungen: Die Jungs erzählen von ihren Glauben weiter und so kommen mit mehr Buben zu Sperry.

Was ist mit Dustin und Tanya? Nun, sie ist zunächst im Urlaub. Danach schreibt Dustin ihre eine Nachricht, die er ihr übergibt. Der Inhalt überrascht

Da Mr. Sperry schon sehr alt ist, ist es abzusehen, dass er irgendwann mal sterben wird. Doch: Was wird dann auch den jungen Kerlen?  Fallen diese wieder in ihr altes Verhalten zurück? Oder hat Sperrys Unterricht Früchte getragen?

Ein Film für die ganze Familie, des sehenswert ist; ein Film, der für Überraschungen gut ist. Lohnt sich wirklich zu sehen, auch wenn zu merken ist, dass es sich um keinen katholischen Film handelt.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem Hänssler-Verlag

Sonntag, 2. Februar 2020

War Room



„Nein danke, ich schaue mir keine Kriegsfilme an!“ – Das war meine Antwort, als Freunde mir den Film War Room ausleihen wollten. Sie liehen ihn mir trotzdem, sagten mir, dass es eben kein Kriegsfilm ist. – Ich war gespannt.

Es beginnt – wider Erwarten – mit einer Kriegsszene. Also doch ein Kriegsfilm?
Eine Frauenstimme erklärt hierzu, was in einem Krieg gemacht wird, dass es Strategien braucht. Und sie vergleicht das Gebet damit. „Ich bin erstaunt, dass wir in den vielen Schlachten, die wir heute führen…, die wenigsten wissen, wie man richtig kämpft. Oder verstehen, gegen wen wir eigentlich kämpfen. Ganz egal, gegen wen man gewinnen will. Man muss die richtigen Energien und die richtigen Ressourcen haben, den Siege basieren niemals auf Zufälle“
Erst jetzt beginnt die richtige Geschichte. Elizabeth, eine Maklerin wird vorgestellt, genauso Tony, ihre Ehemann während der Arbeit und schließlich noch die Tochter Danielle. Es ist zu merken, dass die Eheleute sich anscheinend nichts mehr zu sagen haben. Gleichzeitig kümmern sie sich nicht richtig um Danielle. Das Ehepaar streitet sich vor Danielle. So ist es kein Wunder, dass Danielle irgendwann zu ihrer Freundin sagt: „Ich würde gern bei dir wohnen. Wenn meine Eltern sich sehen, streiten sie immer.“ Elizabeth hört dies. So fragt sie Danielle: „Du weißt, dass wir dich lieben?“ Danielle zögert, es ist ihr anzumerken, dass dem eben nicht so ist. Und als Elizabeth dann noch sagt: „Du bist für mich das Allerwichtigste auf der Welt, das musst du mir glauben!“, kommen Fragen von Danielle: Wie ist der Name meines Teams?... Wie sind den unsere Farben? Was habe ich beim Seilspringen in letzter Zeit gelernt?“, usw. Keine davon kann Elizabeth beantworten.

Dann lernt Elizabeth bei einem Termin Clara kennen. Diese will ihr Haus verkaufen. Gleichzeitig ist sie ziemlich aufdringlich, was das Thema Glaube betrifft. Da Elizabeth nur gelegentlich in die Kirche geht, fragt Clara: „Liegt es daran, dass ihr Pastor nur ab und zu eine Predigt hält?“ Schließlich sagt Elizabeth irgendwann: „Ich glaube an Gott, wie die meisten Menschen. Der Glaube ist wichtig für mich.“ Darauf hat Clara eine beeindruckende Antwort, sozusagen eine Art Gleichnis; Vergleich. Als dann das Gespräch auf das Thema Ehe kommt, fühlt sich Elizabeth doch etwas überfallen, erst recht, als Clara sie fragt, wie viel Elizabeth für ihren Mann betet. Schließlich bringt Clara Elizabeth eine Gebetsstrategie für bei, damit die Ehe gerettet wird. Für Clara geht es um den „richtigen Kampf, mit den richtigen Waffen.“ Und Clara bringt Elizabeth bei, dass es nicht deren Aufgabe sei, den Mann zu ändern. Wohl aber für ihn zu beten. Und Clara gibt Elizabeth einige Bibelverse, die beim Beten helfen sollen. Als dann Tony irgendwann nicht mehr bereit ist, Elizabeth zu helfen, fängt sie mit dem Beten richtig an. Bei den Tipps, die Clara dabei gibt, hat man das Gefühl, sie tritt zum Teil wie ein General auf, auch wenn es um das Beten geht. Auch diese wichtige Aufforderung gibt Clara: „Wenn es etwas gibt, dass Sie beichten müssen, dann beichten Sie es.“
Während Elizabeth betet hat man bei ihr  an einem Punkt das Gefühl, sie fühlt wirklich Krieg – Krieg gegen den Teufel. Und so ist es keine Wunder, dass sie einmal ihrer Tochter erklärt: „Ich bete darum, dass Gott für mich kämpft, denn ich habs satt zu verlieren.“
Durch das Gebet ändert sich wirklich etwas. Zunächst ändert sich Elizabeth. Das fällt auch Tony auf, als er seine Arbeit verliert. Schließlich bekommt er den Grund mit. Wie reagiert er wohl darauf? Macht er mit oder lehnt er das Gebet ab? Und wie geht es mit der Familie weiter? Ändert sich etwas? Oder muss Danielle weiter ohne Eltern leben, die ihr zuhören?

Ein tiefsinniger Film mit viel Humor. Lohnt sich zu sehen. Vor allem (aber nicht nur) für Ehepaare, die ihre Ehe retten wollen.

Warum der Titel War-Room (Kriegsraum)? Nun warum das Wort Krieg bekommt man schon mit, wenn man diesen Beitrag liest. Raum: Das ist im Film deutlich zu erkennen.

Lohnt sich jedenfalls zu sehen.
Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren, doch sollte man älter sein, um alles zu verstehen. Es gibt noch ein paar "Nebenschauplätze", die zeigen, was  der Glaube alles ausmacht.

Für 10,--€ ist die DVD hier zu bekommen

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien

Dienstag, 28. Januar 2020

Overcomer


Ein Basketballspiel – damit beginnt der Film.  John Harrison, ein engagierter Trainer ist zu sehen. Seine Mannschaft, die einer christlichen Schule verliert das Spiel. John macht den Spielern für das Jahr danach Mut. Doch dann kommt die Nachricht, dass eine Firma in der Stadt schließt, nur noch Standorte in anderen Städten sind da. Das heißt für John, dass nicht mehr alle Spieler der Mannschaft da sein werden.
Szenenwechsel, ein paar Monate später: Einige Schüler spielen so zum Spaß Basketball. Dabei lässt einer seine Kopfhörer liegen.  Schließlich bemerken sie Hannah, die damit wegrennt – querfeldein. Trotz Asthma kann es die Jungen abhängen und nach Hause laufen zu ihrer Oma.  (Sie lebt dort, weil ihre Eltern gestorben sind, jedenfalls weiß sie es soll) Dort stellt sich heraus, dass sie wohl schon öfters gestohlen hat und daher von verschiedenen Schulen geworfen wurde.

Kurz vor Ende der Ferien erfährt John dann, dass er  Trainer für Crossover sein soll, ein Lauf querfeldein. Er wehrt sich dagegen, doch nimmt schließlich an. Sein Team besteht aus einer einzigen Person: Hannah. Und sie läuft gar nicht so schlecht.

Noch eine dritte Person, die eine wichtige Rolle spielt wird vorgestellt: Thomas Hill. Er liegt im Krankenhaus, ist schwer krank. Es stellt sich heraus, dass er Crossover-Läufer war. Für John, der bei Thomas Besuche macht, ein Glücksfall. Trotzdem: John ist wütend. Er hat kein Basketballteam mehr und in seinem Crossover-Team besteht auch nur aus einer einzigen Jugendlichen, die zudem noch Asthma hat. Also keine Chance zu gewinnen.
Dann kommt das erste Rennen für Hannah. Sie schneidet nicht wie erhofft ab. John erinnert sich an Thomas und lässt sich im Krankenhaus Tipps von ihm geben. Gleichzeitig merkt Thomas etwas von dem Frust, den John hat. Da stellt John Thomas eine Frage: „John, wenn ich Sie frage, wer Sie sind, was fällt Ihnen als erstes ein?“ Und John nennt alles Mögliche. -  Vielleicht sollte sich das jeder von uns auch mal fragen, was da so nach und nach kommt. – Jedenfalls gibt Thomas sich nicht mit den vielen Antworten zufrieden, fragt immer und immer wieder: „Und wenn Ihnen das genommen wird, wer sind Sie?“ Irgendwann kommt dann schließlich die Antwort: „Naja, ich bin Christ.“ – Eine Antwort, die für Thomas eigentlich zu Beginn stehen sollte und er hat daher auch einige Anmerkungen. Es lohnt sich, den Dialog anzuhören, auch die Überlegung, wie jeder von uns antworten würde. – John denkt nach und merkt, dass er bisher ein Heuchler war. Da erzählt Thomas ihm seine Geschichte. Beim Zuhören merkt John eines: Hannah ist die Tochter von Thomas, weiß es aber nicht. Er tut alles, damit die beiden sich kennenlernen.  Ob das wohl gelingt? Denn die Oma von Hannah will dies nicht, sagt Hannah auch, dass deren Vater tot sei. Es kommt noch dazu, dass Hannahs Oma gerichtlich gegen die Schule, sowie gegen John und Amy vorgehen will, damit Hannah ihren Vater nicht sieht.

In einem anderen Gespräch sagt Thomas später: „Weil Gott mich liebt, ließ er mich zerbrechen.“ Ihm ist klar, dass er durch ein egoistisches Verhalten viele Menschen verletzt hatte. Er lief vor jedem weg, auch vor Gott. „Und es musste sein, dass ich zerbreche, so fand ER endlich meine Aufmerksamkeit. Und ich schenkte Ihm mein Herz, weil es das einzige war, was ich noch hatte“, so Thomas.

Irgendwann führt Olivia, die Schulleiterin ein Gespräch mit Hannah. Darin geht es um den Glauben. Sie erzählt Hannah, dass Jesus für uns am Kreuz gestorben ist und fragt: „Aber weißt du auch wieso?“ – Und dann kommt eine Antwort von Hannah, die viele Getaufte geben könnten: „Nein, nicht wirklich!“ Olivia erklärt es Hannah und betet mit ihr. Dann gibt sie Hannah noch den Auftrag eine Bibelstelle zu lesen: Die ersten zwei Kapitel des Epheserbriefes, die zeigen, was jeder einzelne von uns durch Christus ist. – Lohnt sich auch für uns, mal so zu lesen. Für Hannah bewirkt diese Bibelstelle etwas, was man auch im Film sehen kann.

Um den Sport geht es ja auch. Hannah ist die einzige in der Mannschaft. Schafft sie es durchzuhalten? Kann sie überhaupt irgendwann gewinnen? Besser wird sie trotz ihres Asthmas auf alle Fälle. Doch ihr größter Wunsch ist es einmal zu gewinnen.

Hannah ist eine Jugendliche. Es geht also auch um das Thema: Wer bin ich überhaupt? Sie findet ihre Identität.

Nebenbei ist auch ein wenig von der Familiengeschichte von John und seiner Frau Amy zu sehen, auch, wie Versöhnung  nach  einem Streit gelingen kann.

Ein toller Film. Spannend, berührend, sportlich. Ein Film mit einer christlichen Botschaft, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Freigegeben ist der Film ohne Altersbeschränkung, ist jedoch eher was ab dem Jugendalter.

Für 15,--€ ist die DVD hier  und die Blue-ray hier  zu bekommen.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien.


Sonntag, 19. Januar 2020

Camilla und der Dieb/ Camilla und Sebastian

©Gabriele-Raphaela Rasenberger

Ein zweiteiliger Familienfilm bei dem die christlichen Inhalte nur selten zur Sprache kommen, dafür jedoch umso deutlicher.
Camilla ist ein Kind, welches bei Onkel und Tante wohnt. Doch da die Tante nicht mit Kindern umgehen kann, beschließt der Onkel, Camilla zu ihrer älteren Schwester Sophie zu senden. – Damit beginnt fast ein Abenteuer für Camilla:
Sie soll am Bahnhof warten und wird dort von halbstarken Jungen ausgenommen. Sebastian, der gerade seine Stelle verloren hat, hilft ihr. Camilla hat zu Sebastian vertrauen.  Sie gehen gemeinsam essen, Camilla bekommt eine Bibel geschenkt… - Zumindest für den erwachsenen Zuschauer ist zu erkennen, dass Sebastian die stiehlt. Camilla erkennt dies nicht, denn Sebastian ist nett zu ihr; bringt sie auch zu ihrer Schwester. Da jedoch gleichzeitig Joachim, ein gefährlicher Räuber unterwegs ist, muss Sebastian für diesen noch mehr stehlen. Dies alles, unter anderem auch,  damit Camilla nichts passiert.
Erst am Ende des Filmes erkennt man den christlichen Inhalt: Sebastian ändert sich, weil der die Bibel gelesen hat, er stellt sich der Polizei. Hier beginnt auch der zweite Film.
Sebastian wird verurteilt und landet im Gefängnis. Camilla bringt ihm ihre Bibel, damit er darin lesen kann. Irgendwann darf Sebastian auf Bewährung  den Knast verlassen.
Was aber schlimm ist: Joachim  kommt zwar dank Camillas Heldentum ins Gefängnis, wird aber auch wieder entlassen. Er will, dass Sebastian wieder mit ihm auf Raubzüge geht. Dafür ist ihm jedes Mittel recht.
In der Zwischenzeit versucht Peter alles zu tun, damit Camilla nicht als Heldin dasteht. Er möchte sie bloßstellen, da sie mit einem Dieb befreundet ist. Für Camilla steht aber fest, dass Sebastian kein Dieb mehr ist. „Er ist ein Kind Gottes geworden“, so Camilla zu Peter. Da  jedoch in der Bibel steht, dass weder Diebe noch Räuber in den Himmel kommen können, steht für Peter fest: Sebastian hat keine Chance Christ zu werden. Die Lehrerin  zeigt den Kindern das es anders ist, da fast jeder ein Dieb ist, in der Schule viele Diebe sind. Und sie erzählt ein Beispiel aus ihrer Vergangenheit: Sie hatte als Kind das Tagebuch ihrer Schwester gelesen, was sie bereut hat. Die Lehrerin erklärt: „Weil wir nicht nur Geld, oder andere Dinge voneinander stehlen können. Die, die anderen Geheimnisse stehen, das sind auch Diebe… Wenn wir petzen, dann stehlen wir den anderen den guten Ruf…“ Es lohnt sich wirklich diesen Ausführungen zuzuhören, die nicht nur für Kinder sind, aber so erzählt, dass Kinder sehr wohl begreifen, was stehen heißt. Sie macht aber auch klar, dass wir umkehren können.

Als Sebastian jedenfalls wieder im Dorf ist, wollen die meisten nichts mit ihm zu tun haben. – Schließlich hatte er ja fast alle bestohlen. Und als dann auch noch Joachim kommt. Kann man Sebastian trauen? Macht er wieder gemeinsame Sache mit Joachim? Oder hat ihn die Heilige Schrift wirklich verändert? Lebt er wirklich als Christ?

Ein wunderbarer Familienfilm, auch für jüngere Kinder. Und für Leute, die nicht unbedingt so viel mit dem Glauben zu tun haben wollen.


Gefunden habe ich die beiden Filme „Camilla und der Dieb“, so wie „Camilla und Sebastian“ auf YouTube

Sonntag, 29. Dezember 2019

Himmelskind




„Als ich noch ein Kind war, sprachen die Leute nicht über Wunder. Ich bin mir nicht sicher, ob ich verstand, was Wunder sind, oder ob ich an sie glaubte“ – Das sind die ersten Worte des Filmes, der im Original „Wunder vom Himmel“ heißt. Worte von Christy.
Christy und Kevin haben drei gesunde Töchter, Abby, Anna und Adelynn die gerne herumtollen. Für die Familie gehört es ganz selbstverständlich zum Leben, sonntags in den Gottesdienst zu gehen. Auch bei den Gemeindefesten sind sie dabei.
 Dann wird Anna krank. Als es nicht besser wird, fahren Christy und Kevin mit Anna von einem Arzt zum andern. Doch keiner kann helfen. Alle sagen, dass es harmlos ist. Gleichzeitig wird der Bauch von Anna immer dicker. Und Anna hat Schmerzen. Sie schreit nur noch vor Schmerzen. Schließlich liegt irgendwann das Ergebnis vor: Darmobstruktion/Darmverschluss. Wenn Anna nicht operiert wird, wird sie sterben, heißt es. Doch das ist noch nicht alles. „Es hat sich herausgestellt, dass Anna ein schwere Mobilitätsstörung des Darms hat“, so der behandelnde Arzt. Es gibt keine Heilung. Der behandelnde Arzt verweist auf den Spezialisten  Samuel Nurko.  Dieser nimmt jedoch erst dann Kinder an, wenn seinen totkranken Patienten nicht mehr geholfen werden kann. Es müsste also schon ein Kind sterben.
„Wieso hat Gott mich nicht wieder gesund gemacht?“ fragt Anna in dieser Lage. Die Mutter weiß keine Antwort.
In dieser Zeit verliert Christy langsam ihren Glauben.
 Als Christy dann mit ihrem Mann redet, weil es Anna so schlecht geht, meint sie: „Wir brauchen eine Lösung Kevin und wir brauchen sie jetzt.“ Antwort von Kevin: „Ja, die finden wir auch, in dem wir den Glauben nicht verlieren.“  Ein verzweifeltes „Wirklich? Und was hat uns das gebracht?“ ist die Redaktion von Christy. Kommt noch dazu, dass einige Gemeindemitglieder Christy vorwerfen, sie oder jemand aus der Familie, hätte gesündigt, weil Anna nicht gesund wird. – Das ist der Zeitpunkt, an dem Christy beschließt, nicht mehr in die Kirche zu gehen.

Dann kommt der Zeitpunkt, an dem Christy mit Anna  von Texas nach Boston fliegt. – Sie hat keinen Termin, es ist ein sehr langer Flug. Aber Christy möchte nicht, dass Anna stirbt. Was nicht zu erwarten war tritt ein: Christy und Anna bekommen einen Termin. Nurko sieht sich alles an. Doch er ist Realist: Das einzige, was er für Anna tun kann, ist, die Schmerzen zu lindern, da es keine Heilung gibt.  Später im Film bekommt man mit, dass Anna ziemlich gut über ihren Zustand Bescheid weiß. Sie unterhält sich mit einem anderen Kind über das Sterben. Gleichzeitig kommt durch ihre Krankheit, ihre Schmerzen irgendwann an den Punkt, an dem sie sagt: „Ich möchte tot sein. Ich will in den Himmel, wo es keine Schmerzen gibt.“
Anna muss alle sechs Wochen nach  Boston ins Krankenhaus. Ein großer finanzieller Aufwand für die Familie, trotzt Krankenkasse.  Auch eine Belastung für die Familie.Wie soll das gehen? Kevin ist sich sicher, dass dank seines Glaubens alles gut wird. Von Christy bekommt er dafür zu hören: „Ich habe keinen Glauben! Den habe ich schon lange verloren! Ich kann nicht einmal mehr beten.“
Kevin vermittelt Christy ein Gespräch mit dem Pastor. „Sie könnten mir sagen, wieso ein liebender Gott ein Mädchen wie Annabell derart leiden lässt.“ – Der Pastor weiß keine Antwort.

Als dann Anna eines Tages zu Hause ist, überredet ihre ältere Schwester Abby sie, auf den Baum zu klettern. Erst lehnt Anna aufgrund ihrer Krankheit ab. Doch dann macht sie mit. Beide klettern sehr hoch auf einen morschen Baum, der innen hohl ist. Anna stürzt aus großer Höhe in den Baum. Danach ist nichts wie vorher.
Nach über drei Stunden kann Anna aus dem Baum befreit werden. Sie atmet. Aber wie geht es ihr? Welche Auswirkungen hat es auf ihre Krankheit?
Anna erzählt kurz darauf ihren Eltern, was im Baum passiert ist.

Dieser Film beruht auf eine wahre Begebenheit und zeigt Gottes Wirken auch heute.

Freigegeben ist er ab 6 Jahren. Die Kosten und wo dieser zu bekommen ist, weiß ich nicht, einfach mal suchen. – Mir haben Freunde den Film geliehen.

Sonntag, 22. Dezember 2019

Breakthrough - Zurück ins Leben




Januar 2015 – Ein Jugendlicher  (John) steht gerade auf. Es ist ein ganz normaler Jugendlicher, mit allem was dazu gehört. Also haben es die Eltern nicht unbedingt immer leicht mit ihm.  
In der Schule gehört John zu einem Sportteam. Da es sich um die USA handelt, hat hier der Sport eine große Rolle. Und wer in der Schule schlechte Noten schreibt, der wird für Spiele teilweise nicht aufgestellt. Das bekommt auch John zu spüren.  Er soll über nämlich über seinen Stammbaum berichten und weigert sich. Doch nach dem Gespräch mit dem Trainer gibt er es ab.  Hier ist dann zu erfahren, dass John adoptiert wurde, wie er in seinem kurzen Referat berichtet. Und dazu kommt der Satz: „Die haben mich … mitgenommen – wohl weil ich so süß bin.“ Das Ganze wird von einem zerknitterten Zettel vorgelesen.  Dann flegelt sich John auf seinen Stuhl.
            Seine Mutter Joyce ist in der Kirchengemeinde engagiert, gehört auch zu einem Gebetskreis. Aber: Sie kommt mit dem Pastor nicht gut aus.
Ein paar Tage später  ist John bei Freunden. Sie machen das, was Jugendliche eben so machen: zocken, über Mädchen reden, sich cool dabei vorkommen, auf den Spielplatz zu gehen und: Trotz Warnung den zugefrorenen See betreten. Zwar prüfen sie erst, ob das Eis dick genug ist, doch als sie dann drauf sind, gibt es kein Zurück. Sogar ein Selfie wird gemacht. Es kommt, wie es kommen muss: Das Eis bricht ein. Die beiden Freunde von John können sich retten, doch er schafft es nicht.
John ist schon mindestens 15 Minuten unter Wasser und wurde noch nicht gefunden. – So lange Zeit ohne Sauerstoff kann es ein Mensch eigentlich nicht aushalten. Und wenn, dann gibt es eine schwere Behinderung. Ich selbst habe dies mal bei einem Bekannten erlebt, der sehr lange ohne Sauerstoff war.
Schon während die Jungen im Eis einbrechen, wird für sie gebetet. – Anschließend für John. Und dies, während die Ärzte um sein Leben kämpfen. Sie versuchen ihn wiederzubeleben. 45 Minuten werden angegeben – eine realistische Zeit, manchmal sind es noch mehr.
Als  Joyce dann im Krankenhaus ankommt, geben die Ärzte ihr Zeit, sich von John zu verabschieden. Wieder betet Joyce – und er lebt. Es ist ein Wunder.
In den nächsten Tagen opfert sich Joyce für John auf, ist immer für ihn da. Das hat Auswirkungen auf ihre Diabetes. Trotzdem macht sie weiter. Sie hört war die Ärzte ihr sagen. Das ist ziemlich realistisch. Joyce will die Hoffnung nicht aufgeben.

Gleichzeitig entsteht eine Gebetskette. Immer mehr Menschen beten. Die Klasse richtet eine Facebookseite ein „Pray for John“ (Ich habe nachgesehen, was heute auf dieser Seite steht)

Und Joyce gibt nicht auf. Als ein Spezialist nicht mehr tun will, bitte Joyce das Beste zu geben, da John ein Kämpfer ist. Und sie schließt mit den Worten: „Und den Rest überlassen Sie Gott.

Noch ein weiterer Punkt: Joyce lässt keine einzige negative Äußerung im Zimmer von John zu. Es darf nur Positives geredet werden.

Hat John noch eine Chance? Wird er leben? Und wenn ja, wie?

Ein sehr toller Film, der zeigt, dass auch heute noch Wunder geschehen können. Wer noch kein Weihnachtsgeschenk hat, sollte diese DVD besorgen.

Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
 Für 15,--€ ist die DVD hier erhältlich

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien

Sonntag, 17. November 2019

Liebe braucht Helden/Fireproof



Vorspann: Die Stimme eines Mädchens und einer Frau sind zu hören. Es sind Catherine (Cat) und ihre Mutter. Das kleine Mädchen hat einen Feuerwehrmann zum Vater und möchte so einen Mann heiraten, am liebsten ihren Vater.

Szenenwechsel, der Hauptfilm beginnt. Eine Feuerwache ist zu sehen. Hier arbeitet Caleb, der Mann von Cat. Auch sie ist auf ihrer Arbeitsstelle zu sehen. Beide scheinen in ihrer Arbeit aufzugehen, sich hier ganz und gar einzubringen. Und beide kommen mit den Kollegen gut klar. Hier ist auch zu erfahren, dass die Mutter von Cat einen Schlaganfall hatte und dringend auch Rollstuhl und Pflegebett angewiesen ist. Und beide lassen sich beeinflussen: Cat von Gavin,  einem Arzt. Caleb sucht im Internet nach Bekanntschaften.
Dann sieht man die beiden als Ehepaar zu Hause. Es kommt zur unsachlichen Diskussion – Der nächste Streit eskaliert schließlich. Caleb wirft Cat vor: „Du bist doch eine ganz respektlose, undankbare, dumme Frau! Ich hasse dich dafür! Du nörgelst, du kritisierst das Leben aus mir raus! Ich hab genug davon! Und wenn du mir nicht den Respekt zollst, den ich verdiene, was ist dann der Sinn unserer Ehe?!“ – Das reicht, dass Cat sich scheiden lassen will. Sie ist zutiefst verletzt.
Beide, sowohl Cat, als auch Caleb reden mit Freunden über die Ehe und bewerten diese unterschiedlich. Nur: Keiner von beiden glaubt, sich ändern zu müssen, beide geben dem Partner die Schuld.
Schließlich redet Caleb mit seinen Eltern, besonders mit seinem Vater. Zunächst jedoch gibt er mit auf dem Weg, Gott mit in die Beziehung zu geben. Darauf Caleb: „Gott mag es geben, aber er interessiert sich nicht für mein Problem.“ Dann geht der Vater aber auch auf das persönliche Problem ein, möchte dass Caleb noch mit der Scheidung wartet und sendet ihm ein Buch, welches die Ehe der Eltern von Caleb gerettet hat. Caleb ist skeptisch. – Mit Religion will er auf keinen Fall etwas zu tun haben.
Michael, ein Freund von Caleb erinnert ihn daran, dass dieser mit der Ehe versprochen hat: „In guten, wie in schlechten Tagen“, und er fügt an: „Aber eigentlich meinen alle nur die guten!“ Die beiden diskutieren weiter. Für Caleb steht fest: „Ehen sind nicht feuerfest (=fireproof im Englischen) Und Michael: „Feuerfest heißt nicht, dass es nie Feuer gibt. Aber wenn es kommt, muss du ihm standhalten.“ Weiter vergleicht Michael die Ehe mit dem Tun der Feuerwehr.
Und dann kommt das Buch von Calebs Vater. Eine Anleitung, die nicht ganz einfach ist und die Caleb zunächst Tag für Tag nur macht, weil es eben so gefordert ist. Deutlich ist zu sehen, dass er mit dem Herzen nicht dabei ist. Und seine Frau merkt dies. Caleb will aufhören, doch sein Vater macht ihm Mut, durchzuhalten. Doch einiges lässt Caleb einfach aus, nämlich wenn es um das Beten geht. Caleb möchte durchhalten, doch seine Frau macht es ihm schwer, trifft sich mit einem anderen Mann, lässt Caleb wissen, dass sie ihn nicht mehr liebt. Und vor allem: Caleb will nichts davon wissen, dass der Glaube dazu gehört, dass er Jesus in sein Leben lassen soll. „Ich brauche keine Krücke, um durchs Leben zu kommen“, so sein Kommentar dazu. Sein Vater erklärt ihm einiges. Hier kommt das Thema Vergebung von Gott zur Sprache und seine Liebe zu uns.
 Je mehr Caleb um seine Ehe kämpft, desto weniger weniger will seine Frau von ihm wissen. Sie legt ihm den Antrag zu Scheidung hin. Gleichzeitig findet Caleb einen Karte von Gavin, auf den Cat sich eingelassen hat. Anne, eine gläubige Kollegin spricht Cat auf diese Beziehung an. „Wenn er versucht dich umwerben, obwohl du verheiratet bist,  woher weißt du, ob er das bei jeder anderen nicht auch macht?“ Darauf will Cat sich nicht einlassen, sich bricht das Gespräch ab.
Kann die Ehe überhaupt noch gerettet werden? Es spricht alles dagegen.


Es geht zwar um die Geschichte von Cat und Caleb, doch zwischendurch gibt es spannende Momente um die Arbeit vom Caleb. Es ist zu sehen, was die Feuerwehr zum Teil leisten muss…
Weiterhin ist immer wieder zu sehen, wie andere zum Thema Ehe stehen, wie diese zum Teil dafür kämpfen.

Toller Film für alle, die wirklich versuchen wollen, um ihre Ehe zu kämpfen. Er zeigt, wie schwer es sein kann, um die Ehe zu kämpfen. Lohnt sich zu sehen.


Den Film hatte ich mir von Freunden ausgeliehen, doch er ist noch unter dem Titel Fireproof  zu erhalten und zwar mit viel Bonusmaterial
Freigegeben ab 12 Jahren

Für 15, 00 Euro kann man die DVD hier erhalten