Sonntag, 19. September 2021

Superbuch - Wer ist der Größte?


 
Chris hat sich mit seiner Band für eine Show qualifiziert. Er kommt sich vor wie ein Star und lässt sich auch so behandeln. Er bezeichnet sich als "König der Rock 'n Roll. Und weiter meint er:  "Als Superstar muss ich ein bisschen Abstand halten zu den  niedrigeren Bandmitgliedern." Dementsprechend benimmt er sich auch. - Da erscheint Superbuch und nimmt die drei Freund mit nach Jerusalem.
"Ich bringe euch zu einem wahren König, dem Sohn von Gott", so Superbuch
Chris bekommt hier mit, dass Petrus ein Jünger von Jesus ist und dass dieser Jesus mal weltberühmt sein wird.  Auch hier legt Chris sein Star-Gehabe nicht ab, lässt Joy und Gizmo alle Arbeit erledigen.
Petrus führt die drei Freunde zu den anderen Jüngern, die sich gerade darüber streiten, wer von ihnen den Ehrenplatz neben Jesus bekommen soll. - Jeder will diesen haben.  Diese kurze Szene ist gut gemacht.
Jesus kommt und macht klar: "Wer unter euch der Erste sein will, soll zum Dienst an den anderen bereit sein. So wie der Menschensohn nicht gekommen ist, sich bedienen zu lassen, sondern zu dienen."
Ob das wohl alle verstanden haben? Am nächsten Tag ist der Einzug auf einen Esel in Jerusalem. An der Reaktion merkt man, dass die Jünger nicht alles verstanden haben, auch Gizmo und Chris nicht.
Es folgt die Tempelaustreibung, die Salbung der Füße Jesu durch die Sünderin und schließlich die Fußwaschung. Zwischendurch bringen Chris und Gizmo noch einiges durcheinander.
Zur Vorbereitung auf die Fußwaschung bittet Jesus, dass Chris im Handtücher bringen solle. Dessen Handeln: Er gibt es weiter, an Joy. Chris meint zu Jesus: "Menschen springen für uns" Darauf Jesus: "Hab ich dich gar nichts gelehrt, Chris?" - Zum ersten Mal scheint Chris etwas zu verstehen.
Dann erklärt Jesus dem Petrus, warum die Fußwaschung wichtig ist. Chris wird nachdenklich.

Chris hat seine Lektion gelernt und handelt zu Hause dementsprechend.

Toll wird zwischendurch auch erklärt, für wen ein Esel ein Zeichen ist oder auch das Wedeln mit Palmen. Auch der Verkauf von Tieren im Tempel wird erklärt.


Toller Kinderfilm, der auch was für Eltern ist. 

Gefunden habe ich es auf YouTube

Sonntag, 29. August 2021

Alaska - ein Mädchen findet seinen Weg


Gerichtsverhandlung. Ein 18-jähriges Mädchen wird verurteilt, weil es in der Öffentlichkeit mit Alkohol erwischt wird. So beginnt der Film. Alaska heißt das Mädchen welches verurteilt wird. Sie ist sich keiner Schuld bewusst. Sie bekommt Sozialstunden als Strafen, was ihr gar nicht passt.  Sollte in dieser Zeit nur eine Kleinigkeit passieren, muss Alaska ins Gefängnis.– Doch Alaska, die auch Elli genannt wird, muss sich in ihr Schicksal fügen.

Zusätzlich hat Alli dann auch noch Ärger mit ihrem Vater, der ihr Hausarrest wegen ihrer Vergehen gibt. Alli beruft sich auf die Mutter, die das nie tun würde. „Okay okay, wieso rufen wir sie nicht einfach an?  Es stimmt ja, sie gab uns nicht ihre Nummer“, so der Vater als Antwort. Die Mutter ist hat die Familie also verlassen. Auf welche Art und Weise ist im Verlaufe des Filmes zu erfahren. 

Alaska weiß, wie sie den Hausarrest brechen kann, ohne das es bemerkt wird. Elli möchte einen Derek treffe, den sie ihren Freund nennt. Wie weit ist sie bereit für diese Freundschaft zu gehen?

 

Dann beginnen die Sozialstunden in einem Altenheim. Es ist Alaska ziemlich gut anzusehen, wie es ihr damit geht, als sie ankommt. Von der Leiterin Amanda Wyhler wird sie eingeführt. Doch Elli weiß immer noch nicht, was sie machen soll. Wyhler geht mit Elli zu Julianna Forster. Deren erster Ausspruch, als sie Alaska sieht: „Nur zwei Sorten von Mädchen kaut so in der Öffentlichkeit Kaugummi. Und beide Arten gehören nicht an einen Platz wie diesen.“ Beide kommen nicht gut miteinander aus, wie man schon beim ersten Gespräch mitbekommen kann. Und dann traut sich Alli auch noch etwas von Juliannas Sachen anzufassen. Das kommt gar nicht gut an.

Es scheint sich jedoch langsam etwas zu ändern. Zum einen fragt Julianna nach Alaska, zum anderen  will Amanda wissen, was in Alli steckt und lässt sie eine Talentshow vorbereiten. Trotzdem: Wohl fühlt sich Alli nicht. Ihrer Freundin gegenüber meint sie: „Ich fühle mich da wie in einem Bestattungsunternehmen… Ich bin die einzige, die arbeitet und werde nicht mal dafür bezahlt.“

 

Dann taucht noch jemand von der Kirchengemeinde auf und lädt die Familie ein, denn diese waren schon lang nicht mehr dort. Später ist ein gutes Gespräch zu hören, denn die Person war länger von der Kirche weg.

 

Und dann beginnt  die Talentshow. Alli findet es ziemlich langweilig, bis Julianne auftritt. Nur: Sie hat auch einen Schlaganfall, bricht zusammen. Elli weicht nicht von Juliannas Seite. Doch Alaskas Vater glaubt das nicht. Daher droht er: „Wir gehen am Sonntag in die Kirche, oder ich verkaufe dein Auto.“ – Nicht unbedingt ein Satz, der hilft wirklich den Glauben zu leben. Dementsprechend Ellis Reaktion: „Fein, dann lügen wir uns eben dort an, wie auch überall sonst!“ Es entwickelt sich ein kurzes Gespräch, welches man anhören sollte.

Nach dem Zusammenbruch entwickelt sich doch noch eine Freundschaft zwischen Mrs. Forster und Alli.  Julianna gibt Alaska auch gute Tipps, was eine wahre Freundschaft  ausmacht, was für eine Ehe vorher wichtig ist. Diese Anregungen nimmt Alaska anscheinend auch mit, als sie sich das nächste Mal mit Freunden trifft. Sie schaut, dass Derek ihr nicht zu nahe kommt.

 

Und dann überschlagen sich die Ereignisse: Alli hat die Sozialstunden noch nicht ganz hinter sich, da bezichtigt sie Derek, eine Straftat begangen zu haben, die ihn betrifft. Gleichzeitig scheint Julianne genauso gehen zu wollen, wie zuvor Alaskas Mutter.  Kann das noch gut enden? Muss Alaska ins Gefängnis? Was wird mit Julianna? Bleibt sie doch? Es wird noch spannend zum Schluss

 

Zwischendurch wird gezeigt, was Alaskas Vater beruflich macht und wie es ihm damit geht. Alli muss da helfen. Ebenso ist sie noch für ihren jüngeren Bruder da, der zum Beispiel bei Hausaufgaben Hilfe braucht. Gut gemacht auch die Szene, die mit Westernmusik beginnt, bei der einem sofort einfällt, dass sich da zwei Cowboys duellieren.

Wer sich wundert, dass Alaska mit 18 wegen Alkoholbesitzes verurteilt wird,  sollte folgendes wissen: Der Film spielt in den USA. Dort  darf man zwar schon mit 16 Jahren Auto fahren, aber erst mit 21 Jahren Alkohol trinken. Daher die Verurteilung.,

Toller, christlicher Jugendfilm, den es sich lohnt zu sehen.

Freigegeben ist dieser ab 12 Jahren .
 Für 15 Euro kann man die DVD hier bekommen.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien


 

Sonntag, 15. August 2021

Die Geringsten unter ihnen



Leute in meinem Alter können sich noch erinnern: Mutter Teresa, bekam von Indien  im Jahre 1996 ein Staatsbegräbnis, obwohl sie aus ihrem christlichen Glauben heraus gehandelt hat.. Was aber kaum bekannt ist: Zu Anfang hat man sehr genau geschaut, was sie macht. Alle dachten, sie würde die Menschen, die sie pflegt, auch noch taufen lassen, bevor diese sterben. Das zeigt, dass es in Indien nicht gern gesehen wird, wenn jemand Christ wird.


Dieser Film hier, der auf einer wahren Begebenheit beruht, spielt nur einige Jahre später, nämlich im Januar 1999.

 

Zu Beginn wird gezeigt, wie auf Christen Anschläge verübt werden, die Nachrichten berichten darüber. Christen müssen fliehen, verstecken sich. Vielen wird vorgeworfen, dass sie andere dazu zwingen, zum Christentum zu konvertieren. Das ist jedoch verboten

Dann ist der Journalist Manav Banerjee zu sehen. Mit seiner Frau, die ein Kind erwartet, befindet er sich in einen Bibliothek. Er fungiert auch als Erzähler.

Banerjee will ein heißes Eisen anpacken, nämlich Bekehrungen. Dies könnte einen Aufstieg für jeden Journalisten bedeuten. So kommt er in den Bundesstaat Odisha (früher Orissa). In diesem Bundesstaat leben vor allem Hindus.

Banerjee sieht seine Chance gekommen, als er über Graham Staines erfährt. Für Banerjee steht sofort fest, dass jemand dafür Geld bekommt, wenn er Christ wird. Klar ist für ihn auch, dass Staines im Westen später für diese Neubekehrungen nochmals mit viel mehr Geld belohnt wird. Daher will Banerjee  Staines vor Gericht sehen. Er leiht sich eine Kamera vom leitenden Redakteur aus.

Schon bald kommt Banerjee mit Staines in Kontakt, der als Arzt Menschen mit Lepra behandelt. – Eine Krankheit von der bis heute viele Menschen in Indien betroffen sind.

Banerjee kommt beruflich zu einer Taufe – und mischt sich ein, als eine Übergabe von etwas sieht. Wurde der Frau, die getauft wird, Geld gegeben? Ist es eine gekaufte Konversion? Im Laufe des Filmes klärt sich dies auf.

Immerhin: Durch die Fotos bekommt Banerjee den Auftrag, sich in die Nähe von Staines zu begeben und zum Schein zu konvertierten. Das Unternehmen Staines hat somit begonnen.  Nur: Gleichzeitig muss sich Banerjee in die Nähe von leprakranken Menschen begeben.

Staines wird  gezeigt. Öffentliche Taufen, die in einer Zeitung gezeigt werden mag er nicht.


Banerjee recherchiert inzwischen, befragt Leute, versucht alles über Staines rauszubekommen. Er will auch rausfinden ob er wirklich Geld dafür gibt, dass die Leute in Staines Umgebung sich bekehren. Banerjee ist sich dessen sicher. Doch egal was Banerjee tut: Er findet nichts, was seine Behauptung belegen könnte. So beobachtet er Staines und dessen Familie und Umfeld. In diesem Augenblick kommt David, der fotografiert wurde, als er  taufte. David ist Banerjee gegenüber sehr misstrauisch, was ihm auch anzusehen ist.  Daher kommt ein forderndes „Was?!“ Ich interessiere mich nur für seine Arbeit!“, von  Banerjee. Die provozierende  Antwort von David: „Und als nächstes umarmen  Sie die Leprakranken?“

Als Staines Frau Glady mitbekommt, dass ein Journalist in der Nähe ist, der alles über die Familie wissen will, sagt sie ihn ziemlich deutlich: „Lassen Sie meine Kinder in Ruhe!“

Später sieht Banerjee Staines nochmals bei der Arbeit. Banerjee kann immer noch  nicht verstehen, dass Staines hilft. Für Banerjee ist klar, dass die Krankheit durch das Karma kommt.

Weiterhin verwickelt er Staines in ein Gespräch, in dem er gleich darauf kommt, dass es einen Grund geben könnte, dass er Christ wird. Staines lehnt ab: „Das wäre eine Zwangsbekehrung.“

 

Bei seinen Recherchen kommt Banerjee auch in ein Dorf. Er hatte mitbekommen, dass Staines eine Frau dorthin zurücksendet, da sie Alkoholikerin ist. Gut zu sehen ist hier, wie noch heute dort mit Leuten umgegangen wird, die zum einen an der Lepra erkrankt sind, aber auch mit Kastenlosen. (Im Hinduismus gibt es das Kastensystem). Als es so aussieht, also ob die Frau mit ihrem Ehemann das Dorf verlassen muss, mischt sich Banerjee ein. Damit tut er sich selbst nichts Gutes. Zwar verweist er auf  die staatlichen Kliniken, doch Banerjee wurde mit Staines zusammen gesehen, wird für einen Christen gehalten. Um sein eigenes Leben zu retten erfindet Banerjee einen Text, den er angeblich vorliest. Dieser setzt sich für die Hindus ein und spricht sich gegen das Tun der Christen aus. Da heißt es unter anderem: „…Die Missionare spalten und erobern, bringen die Inder dazu, sich gegenseitig zu bekämpfen…“ Er vergleicht die Christen mit Schlangen, die man aus dem töten muss.

Banerjee weiß nicht, was er damit anrichtet. Die Dorfbewohner sind damit aufgewiegelt. Er kann beobachten, dass Vorbereitungen getroffen werden. So folgt er denn Männern rund um Mahendra Hembram und hat schließlich eine Ahnung. Banerjee erfährt kurz zuvor von Mahendra Hembram noch: „Wir zeigen dir ein Drama“.

Es war wirklich schlimm, was dann geschah. Es wird gezeigt, wir Graham Staines und seine Kinder ermordet wurden. Klar ist auch, dass er und seine Kinder, die eigentlich schliefen, aufwachten, es also bewusst mitbekamen.

 

Kann Manav Banerjee danach noch irgendwas machen? Er ist ja schließlich Journalist. Und wie geht die Frau von Graham Staines damit um?

 

In diesem Bundesstaat, in dem das geschah, kommt es immer wieder zu Pogromen gegen Christen. Bekannt ist, dass im Jahre 2008  fast 60 Christen getötet wurden, ungefähr 4000 Kirchen in Brand gesetzt wurden und  über 50.000 Menschen fliehen mussten.

 

Der Film ist wirklich empfehlenswert zu sehen, auch um sich bewusst zu machen, wie es heute in anderen Ländern aussieht. Von Indien wissen es viele nicht, da aus dem Bundesstaat Kerela immer wieder viele Christen nach Deutschland kommen.  – Das ist jedoch einer der wenigen Landstriche dort, in denen Christen die Mehrheit bilden.

 

Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren, doch ich persönlich würde es etwa älteren zeigen. Es ist ein Film, der in Schulen und in der christlichen Gruppenarbeit angeboten werden sollte.

 

Für 15 ,-- Euro kann man die DVD hier bekommen.


Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien

 

Sonntag, 1. August 2021

Das verschollene Medaillon


Rahmengeschichte zu Beginn: David besucht Miss Sally, er bringt etwas für die Kinder im Heim, im dem er selbst aufgewachsen ist. Auf ihren Wunsch hin erzählt er eine Geschichte, die immer wieder kurz von der Rahmenhandlung durchbrochen wird.  Und diese Erzählung hat Auswirkungen auf die Kinder, wie man zum Schluss sieht. Nicht umsonst verwendet David die Vornamen von einigen.

Nun zur Erzählung:

Es geht um einen König der ein Medaillon mit einem Stein anfertigt. Dieses soll seinem Volk zeigen, dass keiner mehr Wert ist als ein anderer. Wer ein reines Herz hatte, konnte mithilfe des wundertätigen Steins zusammen mit dem  Medaillon Wunder vollbringen; Taten, die aus einem guten Herzen kamen und für das Gute gemacht waren. Doch Huko, der Sohn des Königs verliert den   Stein, der die Macht hat.  So kann nichts mehr getan werden. Daher schafft es Kobra, gegen das gute Volk Krieg zu führen. Was Kobra jedoch nicht hat: Das Medaillon. Der König nimmt es und versteckt es, er gibt sogar sein Leben hin, damit es Kobra nicht in die Hände fällt.

 

Dann gibt es einen kurzen Schnitt in der Erzählung und führt in die Gegenwart, zu einem Jungen namens Billy. Sein Vater ist Archäologe und sucht nach dem Medaillon. Den Stein dazu hat Billy. Seine Mutter hat diesem ihn vererbt. Nur: Der Vater von Billy möchte nicht, dass Billy ihm hilft.  Der Junge sucht  mit seiner Freundin  Allie auf eigene Faust. Sie sind aber nicht die einzigen: Die Nachfahren des bösen Kobra suchen auch. Kurz zuvor tun sie noch alles, damit Billy weitersucht, indem sie ihm sagen: „Gott weiß deine Talente zu schätzen.“

Billy ist sich sicher: „Eines Tages wird sich die ganze Welt ändern, wenn ICH das Medaillon finde.“

Billy findet das Medaillon. Aber die Nachfahren von Kobra sind ihm auf der Spur. Als Billy entkommen kann, nehmen sie kurzentschlossen dessen Vater gefangen. Sie wollen das  Medaillon. Doch Billy weigert sich, er ist wütend. So ruft er aus: „Ich wünsche, dass dieser ganze Mist nie passiert wäre!“ Hier zeigt das Medaillon seine Kraft und versetzt Billy und Allie in die Zeit von Huko – und wird von der Bevölkerung einer Siedlung zum König gemacht, was Huko überhaupt nicht passt.  Hier will Kobra das Medaillon bekommen, was ihm auch gelingt.  Er macht die Einwohner der Siedlung zu Sklaven.

Inzwischen suchen Billy, Huko, Allie und auch Anui Weisen Faleaka auf, der ihnen Tipps gibt, wieder an das Medaillon zu kommen Und für ihn steht fest, dass nur ein reines Herz die Macht über das Medaillon hat. Faleaka begleitet anschließend die Jugendlichen.

Bevor es so weit ist, müssen noch Abenteuer bestanden werden. Und gerade Huko muss lernen, dass es nichts Besseres ist.

Schaffen es die Freunde,  das Medaillon zu bekommen? Und was wird aus Kobra? Kommt Billy wieder in seine Zeit zurück?

 

Ein toller Film, nicht nur für Kinder und Jugendliche. Ein Film, der zeigen kann, worauf es wirklich ankommt und auch zeigt, wie wichtig es ist, die Verbindung zu Gott zu halten

 

Gefunden auf Youtube


 

Sonntag, 18. Juli 2021

Lügen haben kurze Beine


Sean ist ein ganz normaler Jugendlicher der die Schule besucht, wie man schon zu Beginn sehen kann. Aber er arbeitet auch nebenbei, bringt älteren Leuten den Einkauf auch mal vorbei. Was für ihn auch wichtig ist: Ein eigenes Auto zu haben. Dafür spart er. Doch gerade seine Mutter ist weniger dafür. Es ist während des Geschehens auch zu erfahren, warum. Doch der Glaube trägt die Familie.

Und dann schwärmt er noch für Melissa, ein Sportskanone und aus reichem Hause.

Dann gibt es – wie an fast jeder Schule – auch Leute wie Wayne  die nur auf Ärger aus sind. Auch Sean gehört zu denen, die darunter zu leiden haben. Doch er hat eine Rache für ihn.

Mit Melissa trifft sich Sean dann doch mal. Es ist für ihn jedoch einen Überwindung, zu fragen, ob sie mit zum Abschlussball kommt.

So richtig spannend wird es Sean einen Lottoschein von Mrs. Wahl, einer alten Frau, einfach wegwirft, ohne richtig hinzusehen. Doch dann bemerkt er, dass dieser Schein gewonnen hat und steckt ihn ein. Er merkt nur, dass es ein Gewinn ist, weiß aber nicht, wie viel es ist. Was tut er nicht alles, damit dies unbemerkt bleibt. Das artet richtig in Stress aus. Schon hier zeigt es sich: Lügen/Betrug lohnt sich nicht. Ausgerechnet in seiner Bibel hebt er das Siegerlos auf. Interessanterweise predigt Pastor Brooks vor den Jugendlichen auch noch über Stehlen, was auch dazu passt, denn Jean hat das Los ja gestohlen. „Leute, macht euch nichts vor, es gibt keine kleinen Sünden. Es sind immer schwere Sünden, die eure Seele quälen, bis ihr euch von ihnen abwendet“, so Brooks

Tja, und als dann Sean wirklich mit Melissa zum Abschlussball gehen will, macht sein Freund Brad ihn darauf aufmerksam, was so ein reiches Mädchen für Ansprüche hat. Da für einen großen Gewinn der Lotterie sich immer noch kein Gewinner gemeldet hat träumt Sean, was er mit dem Geld des Lottoscheines alles machen könnte um Melissa zu beeindrucken. Das Ende  des Traums ist jedoch nicht so toll. Da taucht auch sein verstorbener Bruder auf, der Sean fragt: „Was tust du da? Mum und Dad haben uns so nicht erzogen.“ – Trotzdem überlegt Sean, was wohl alles hätte anderes werden können, wenn die Familie reich wäre. Ausgerechnet durch Melissa erfährt er, wie schön es ohne Geld sein kann. Vor allem: Sobald der Reichtum kam, ging ihr Vater nicht mehr zur Kirche. Er veränderte sich einfach.

Bei all dem ist immer noch die Überlegung für Sean da, was er mit dem Los machen soll. Er zieht seinen Vater zu Rate, der mit der Bibel antwortet.

Sean ist jetzt klar: Er muss das Los zurückgeben. Er versucht es auch. Ob es ihm gelingt? Und vor allem: Was bringt ihm seine Ehrlichkeit?

Dann ist da ja auch noch das Verhältnis zu Wayne, bei dem er sich gerächt hat. Wie wird es hier mit beiden weitergehen?

Mit einer Prise Humor, auch zum Schluss


Eine Story, die gerade für junge Leute "cool" ist, aber nicht nur. Lohnt sich zu sehen

Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren. 

Für 15,--€ kann man die DVD hier bekommen.


Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien


 

Sonntag, 27. Juni 2021

Feuerprobe der Unschuld


Ein alter Mann (Sam) vor einer brennenden Kirche, er schaut zu.

Dann ist zu sehen, dass Sam aufwacht. Er hat geträumt und schreibt alles auf. In der nächsten Einstellung sieht man, dass er Briefe an verschiedene Personen geschrieben hat. Es ist ein betender Mensch, der Gott-Vater einfach nur „Papa“ nennt.

Und dann wird er verhaftet. Er soll Geld geraubt haben.

 

Die Frau von Sam, Julia Miller, erscheint darauf bei Pastor Mike Andrews. Da Mike noch als Anwalt zugelassen ist, soll er Sam vor Gericht vertreten. Julia erzählt dazu einiges, auch aus der Bibel. Mike lehnt jedoch ab, denn er ist jetzt Pastor. Immerhin: Er besucht Sam im Gefängnis. Und ihm ist es wichtig festzustellen: „Übrigens, ich bin nicht als Anwalt hier, sondern als Pfarrer.“ Andererseits will Sam von niemand vertreten werden, der nicht an Gott glaubt.

Dann sagt Sam noch etwas zu Mike, was er eigentlich gar nicht wissen kann. Zuhause bekommt Mike von seiner Frau die Bestätigung dazu.

Doch auch als Julia, die Frau von Sam nochmals bei Mike ist, bekräftigt er: „Misses Miller, Ihr Mann scheint etwas wichtiges nicht verstehen zu wollen. Ich bin Pfarrer! Ich bin kein Anwalt…“

Im Gebet fällt Mike dann eine Entscheidung. Er erkennt: „Ich glaube, dass Gott will, dass ich das mache.“ – Daher möchte er Sam ehrenamtlich vertreten. So beginnt Mike mit seiner Arbeit dazu: Anträge schreiben, recherchieren…

Als Mike bei Gericht auftaucht, scheint es so, als ob es nicht jedem gefällt, dass Sam einen Anwalt hat. Mister Forest, der letzte Chef von Mike (als dieser noch als Jurist arbeitete) sagt, ihm das auch deutlich: „Ich denke nicht, dass es eine gute Idee ist, dass Sie Mister Miller vor Gericht vertreten.“

Mike erfährt von Sam, dass er nach einen Traum dem Bankdirektor geschrieben hatte, auch, um welche Sache es gegangen ist. Außerdem hat Mike Kontakt zu einem Journalisten der sich mit dem Fall beschäftigt. Er bekommt raus, dass irgendetwas anscheinend nicht gestimmt hat. Außerdem gibt dieser Journalist ihm einen Tipp, dass in einem Gebiet eine Wohnsiedung gebaut werden soll. – So wird Landschaft zerstört. Der Staat hat dieses Gebiet einem Privatunternehmen verkauft. Und Mike erfährt Namen. Außerdem bekommt er Unterlagen zugespielt.

Mike begibt sich mit diesen Informationen in die Natur und trifft auf die Verantwortlichen. Er lässt ein paar Sätze fallen, die nicht gut ankommen. So sagt er zu seinem ehemaligem Chef: „Nun Sir, zufällig mag ich dieses Land. Es wäre ein Schande, wenn Sie alle Bäume abholzen und Wohnungen errichten.“

Und plötzlich geht einiges schnell: Die Kirche von Mike brennt. Es heißt, er hätte sie zusammen mit Sam angezündet. Dafür gibt es einen Zeugen. So kommen Sam und Mike ins Gefängnis. Seine Gemeinde will ihn nicht mehr als Pfarrer haben.

Gibt es da noch einen Ausweg? Sam vertraut trotzdem weiterhin auf „Papa“, also auf Gott. Er hat ja Träume und sieht einen Sinn darin, dass er im Gefängnis ist.  Nur Mike versteht nicht, warum er im Gefängnis sitzt.

Es bleibt spannend bis zum Schluss

 

Neben diesem Hauptthema bekommt man ein wenig von der Beziehung zwischen Mike uns einer Frau mit. Außerdem wird ein kleiner Teil seiner Arbeit als Pastor gezeigt.

Es zeigt, ein wenig, wie die Ehepaare Andrews und Miller Freunde werden.


Ein Satz taucht immer wieder im Film auf, zu Beginn, am Ende und auch mal zwischendurch: "So sehr hat Gott die Welt geliebt". Was es damit auf sich hat? - Einfach den Film ansehen.

 

Toller Film, spannend gemacht. Er zeigt auch, was Glaube bewirken kann und aushalten muss. Lohnt sich wirklich zu sehen.

 

Freigegeben ist dieser Film ab 12 Jahre

Für 15,--€ kann man die DVD hier erhalten


Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien

Sonntag, 13. Juni 2021

Der Wolf im Schafspelz

Quelle: Fotolia

Wieder mal ein Krimi. Am Bild oben ist schon zu erkennen: Es spielt in und um ein Kloster.
Oberin Schwester Ursula hat ihren ehemaligen Schulkameraden Maximilian Heppt gerufen, denn im Kloster wurde ein Toter gefunden.  Die Oberin würde sich freuen, wenn dieser einfach nur schnell wegkommt. Doch Heppt ruft sofort die Gerichtsmedizinerin Dr. Kern. Es stellt sich heraus: Die wird ein Fall für Hofer und Lindt.
Da Heppt Schwester Ursula kennt, will er bei der Befragung dabei sein, bzw sie auch befragen. Gleichzeitig fragt sich die Oberin, warum das alles sein muss.

Alle Schwestern stehen natürlich unter Verdacht, da sie im Kloster wohnen. Zugleich auch Dr. Schwenk, der sein nächstes Seminar vorbereitet.

Wer von den Personen war es wohl?

 

Wie immer zu erkennen, dass sich die Schreiber und/oder Darsteller der Rosenheim-Cops nicht unbedingt im Kloster auskennen. Zunächst einmal fragt Heppt die Oberin, wie sie denn angesprochen wird. – Sie nennt einen Titel, mit dem sich heute wohl keine Oberin mehr anreden lässt.

Dann wird mal von Äbtissin und meist von Oberin gesprochen. Hier gibt es einen Unterschied.

Das sowohl Kommissar Hofer, als auch Schwenk die Bekenntnisse der Heiligen Augustinus gelesen hat, finde ich interessant. Ob sich wirklich so viele Menschen für diese Buch interessieren?

 

Tja, und es ergibt sich ein netter, kurzer Dialog, als im Auto des Ermordeten das Gotteslob gefunden wird. Es lässt aber auch darauf schließen, dass sich Hofer wirklich auskennt.

Eine nette „Definition“ von Novizin wird zudem gegeben.

Sogar in die Klausur dürfen die Kommissare, in das Zimmer einer Schwester, um mit ihr zu reden.

Klar, dass auch die Standartfrage kommt: „Was macht eine so hüsche junge Frau wie Sie im Kloster?“

Ein tolles Wortspiel: „Die himmlische Mutter Oberin hat mir die Hölle heiß gemacht…“

 

Auch im Kloster bekommt Hofer natürlich das zu Essen, was er gerne mag.

 


Gefunden auf YouTube