Christliche Filme und Filme, die so mehr oder weniger im christlichen Milieu spielen, mit christlichem Hintergrund. Auch christliche Filme für Kinder und Jugendliche
Sonntag, 19. September 2021
Superbuch - Wer ist der Größte?
Sonntag, 29. August 2021
Alaska - ein Mädchen findet seinen Weg
Gerichtsverhandlung. Ein 18-jähriges Mädchen wird verurteilt, weil
es in der Öffentlichkeit mit Alkohol erwischt wird. So beginnt der Film. Alaska
heißt das Mädchen welches verurteilt wird. Sie ist sich keiner Schuld bewusst.
Sie bekommt Sozialstunden als Strafen, was ihr gar nicht passt. Sollte in dieser Zeit nur eine Kleinigkeit
passieren, muss Alaska ins Gefängnis.– Doch Alaska, die auch Elli genannt wird,
muss sich in ihr Schicksal fügen.
Zusätzlich hat Alli dann auch noch Ärger mit ihrem Vater, der ihr
Hausarrest wegen ihrer Vergehen gibt. Alli beruft sich auf die Mutter, die das
nie tun würde. „Okay okay, wieso rufen wir sie nicht einfach an? Es stimmt ja, sie gab uns nicht ihre Nummer“,
so der Vater als Antwort. Die Mutter ist hat die Familie also verlassen. Auf
welche Art und Weise ist im Verlaufe des Filmes zu erfahren.
Alaska weiß, wie sie den Hausarrest brechen kann, ohne das es
bemerkt wird. Elli möchte einen Derek treffe, den sie ihren Freund nennt. Wie
weit ist sie bereit für diese Freundschaft zu gehen?
Dann beginnen die Sozialstunden in einem Altenheim. Es ist Alaska
ziemlich gut anzusehen, wie es ihr damit geht, als sie ankommt. Von der
Leiterin Amanda Wyhler wird sie eingeführt. Doch Elli weiß immer noch nicht,
was sie machen soll. Wyhler geht mit Elli zu Julianna Forster. Deren erster
Ausspruch, als sie Alaska sieht: „Nur zwei Sorten von Mädchen kaut so in der
Öffentlichkeit Kaugummi. Und beide Arten gehören nicht an einen Platz wie
diesen.“ Beide kommen nicht gut miteinander aus, wie man schon beim ersten
Gespräch mitbekommen kann. Und dann traut sich Alli auch noch etwas von
Juliannas Sachen anzufassen. Das kommt gar nicht gut an.
Es scheint sich jedoch langsam etwas zu ändern. Zum einen fragt
Julianna nach Alaska, zum anderen will
Amanda wissen, was in Alli steckt und lässt sie eine Talentshow vorbereiten.
Trotzdem: Wohl fühlt sich Alli nicht. Ihrer Freundin gegenüber meint sie: „Ich
fühle mich da wie in einem Bestattungsunternehmen… Ich bin die einzige, die
arbeitet und werde nicht mal dafür bezahlt.“
Dann taucht noch jemand
von der Kirchengemeinde auf und lädt die Familie ein, denn diese waren schon
lang nicht mehr dort. Später ist ein gutes Gespräch zu hören, denn die Person
war länger von der Kirche weg.
Und dann beginnt die
Talentshow. Alli findet es ziemlich langweilig, bis Julianne auftritt. Nur: Sie
hat auch einen Schlaganfall, bricht zusammen. Elli weicht nicht von Juliannas
Seite. Doch Alaskas Vater glaubt das nicht. Daher droht er: „Wir gehen am
Sonntag in die Kirche, oder ich verkaufe dein Auto.“ – Nicht unbedingt ein
Satz, der hilft wirklich den Glauben zu leben. Dementsprechend Ellis Reaktion: „Fein,
dann lügen wir uns eben dort an, wie auch überall sonst!“ Es entwickelt sich
ein kurzes Gespräch, welches man anhören sollte.
Nach dem Zusammenbruch entwickelt sich doch noch eine Freundschaft
zwischen Mrs. Forster und Alli. Julianna
gibt Alaska auch gute Tipps, was eine wahre Freundschaft ausmacht, was für eine Ehe vorher wichtig
ist. Diese Anregungen nimmt Alaska anscheinend auch mit, als sie sich das
nächste Mal mit Freunden trifft. Sie schaut, dass Derek ihr nicht zu nahe
kommt.
Und dann überschlagen sich die Ereignisse: Alli hat die
Sozialstunden noch nicht ganz hinter sich, da bezichtigt sie Derek, eine Straftat
begangen zu haben, die ihn betrifft. Gleichzeitig scheint Julianne genauso
gehen zu wollen, wie zuvor Alaskas Mutter.
Kann das noch gut enden? Muss Alaska ins Gefängnis? Was wird mit
Julianna? Bleibt sie doch? Es wird noch spannend zum Schluss
Zwischendurch wird gezeigt, was Alaskas Vater beruflich macht und
wie es ihm damit geht. Alli muss da helfen. Ebenso ist sie noch für ihren
jüngeren Bruder da, der zum Beispiel bei Hausaufgaben Hilfe braucht. Gut
gemacht auch die Szene, die mit Westernmusik beginnt, bei der einem sofort
einfällt, dass sich da zwei Cowboys duellieren.
Wer sich wundert, dass
Alaska mit 18 wegen Alkoholbesitzes verurteilt wird, sollte folgendes wissen: Der Film spielt in
den USA. Dort darf man zwar schon mit 16
Jahren Auto fahren, aber erst mit 21 Jahren Alkohol trinken. Daher die
Verurteilung.,
Toller, christlicher
Jugendfilm, den es sich lohnt zu sehen.
Freigegeben ist dieser
ab 12 Jahren .
Für 15 Euro kann man die DVD hier bekommen.
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien
Sonntag, 15. August 2021
Die Geringsten unter ihnen
Leute in meinem Alter können sich noch erinnern: Mutter Teresa,
bekam von Indien im Jahre 1996 ein
Staatsbegräbnis, obwohl sie aus ihrem christlichen Glauben heraus gehandelt
hat.. Was aber kaum bekannt ist: Zu Anfang hat man sehr genau geschaut, was sie
macht. Alle dachten, sie würde die Menschen, die sie pflegt, auch noch taufen
lassen, bevor diese sterben. Das zeigt, dass es in Indien nicht gern gesehen wird,
wenn jemand Christ wird.
Dieser Film hier, der auf
einer wahren Begebenheit beruht, spielt nur einige Jahre später, nämlich im
Januar 1999.
Zu Beginn wird gezeigt, wie auf Christen Anschläge verübt werden,
die Nachrichten berichten darüber. Christen müssen fliehen, verstecken sich.
Vielen wird vorgeworfen, dass sie andere dazu zwingen, zum Christentum zu
konvertieren. Das ist jedoch verboten
Dann ist der Journalist Manav Banerjee zu sehen. Mit seiner Frau,
die ein Kind erwartet, befindet er sich in einen Bibliothek. Er fungiert auch
als Erzähler.
Banerjee will ein heißes Eisen anpacken, nämlich Bekehrungen. Dies
könnte einen Aufstieg für jeden Journalisten bedeuten. So kommt er in den
Bundesstaat Odisha (früher Orissa). In diesem Bundesstaat leben vor allem
Hindus.
Banerjee sieht seine Chance gekommen, als er über Graham Staines
erfährt. Für Banerjee steht sofort fest, dass jemand dafür Geld bekommt, wenn
er Christ wird. Klar ist für ihn auch, dass Staines im Westen später für diese
Neubekehrungen nochmals mit viel mehr Geld belohnt wird. Daher will Banerjee Staines vor Gericht sehen. Er leiht sich eine
Kamera vom leitenden Redakteur aus.
Schon bald kommt Banerjee mit Staines in Kontakt, der als Arzt
Menschen mit Lepra behandelt. – Eine Krankheit von der bis heute viele Menschen
in Indien betroffen sind.
Banerjee kommt beruflich zu einer Taufe – und mischt sich ein, als
eine Übergabe von etwas sieht. Wurde der Frau, die getauft wird, Geld gegeben?
Ist es eine gekaufte Konversion? Im Laufe des Filmes klärt sich dies auf.
Immerhin: Durch die Fotos bekommt Banerjee den Auftrag, sich in
die Nähe von Staines zu begeben und zum Schein zu konvertierten. Das
Unternehmen Staines hat somit begonnen.
Nur: Gleichzeitig muss sich Banerjee in die Nähe von leprakranken
Menschen begeben.
Staines wird gezeigt. Öffentliche Taufen, die in einer Zeitung gezeigt werden mag er nicht.
Banerjee recherchiert inzwischen, befragt Leute, versucht alles
über Staines rauszubekommen. Er will auch rausfinden ob er wirklich Geld dafür
gibt, dass die Leute in Staines Umgebung sich bekehren. Banerjee ist sich
dessen sicher. Doch egal was Banerjee tut: Er findet nichts, was seine
Behauptung belegen könnte. So beobachtet er Staines und dessen Familie und
Umfeld. In diesem Augenblick kommt David, der fotografiert wurde, als er taufte. David ist Banerjee gegenüber sehr
misstrauisch, was ihm auch anzusehen ist. Daher kommt ein forderndes „Was?!“ Ich interessiere
mich nur für seine Arbeit!“, von Banerjee.
Die provozierende Antwort von David: „Und
als nächstes umarmen Sie die
Leprakranken?“
Als Staines Frau Glady mitbekommt, dass ein Journalist in der Nähe
ist, der alles über die Familie wissen will, sagt sie ihn ziemlich deutlich: „Lassen
Sie meine Kinder in Ruhe!“
Später sieht Banerjee Staines nochmals bei der Arbeit. Banerjee
kann immer noch nicht verstehen, dass Staines
hilft. Für Banerjee ist klar, dass die Krankheit durch das Karma kommt.
Weiterhin verwickelt er Staines in ein Gespräch, in dem er gleich
darauf kommt, dass es einen Grund geben könnte, dass er Christ wird. Staines
lehnt ab: „Das wäre eine Zwangsbekehrung.“
Bei seinen Recherchen kommt Banerjee auch in ein Dorf. Er hatte
mitbekommen, dass Staines eine Frau dorthin zurücksendet, da sie Alkoholikerin
ist. Gut zu sehen ist hier, wie noch heute dort mit Leuten umgegangen wird, die
zum einen an der Lepra erkrankt sind, aber auch mit Kastenlosen. (Im Hinduismus
gibt es das Kastensystem). Als es so aussieht, also ob die Frau mit ihrem
Ehemann das Dorf verlassen muss, mischt sich Banerjee ein. Damit tut er sich
selbst nichts Gutes. Zwar verweist er auf
die staatlichen Kliniken, doch Banerjee wurde mit Staines zusammen
gesehen, wird für einen Christen gehalten. Um sein eigenes Leben zu retten
erfindet Banerjee einen Text, den er angeblich vorliest. Dieser setzt sich für
die Hindus ein und spricht sich gegen das Tun der Christen aus. Da heißt es
unter anderem: „…Die Missionare spalten und erobern, bringen die Inder dazu,
sich gegenseitig zu bekämpfen…“ Er vergleicht die Christen mit Schlangen, die
man aus dem töten muss.
Banerjee weiß nicht, was er damit anrichtet. Die Dorfbewohner sind
damit aufgewiegelt. Er kann beobachten, dass Vorbereitungen getroffen werden.
So folgt er denn Männern rund um Mahendra Hembram und hat schließlich eine
Ahnung. Banerjee erfährt kurz zuvor von Mahendra Hembram noch: „Wir zeigen dir
ein Drama“.
Es war wirklich schlimm, was dann geschah. Es wird gezeigt, wir
Graham Staines und seine Kinder ermordet wurden. Klar ist auch, dass er und
seine Kinder, die eigentlich schliefen, aufwachten, es also bewusst mitbekamen.
Kann Manav Banerjee danach noch irgendwas machen? Er ist ja
schließlich Journalist. Und wie geht die Frau von Graham Staines damit um?
In diesem Bundesstaat, in dem das geschah, kommt es immer wieder
zu Pogromen gegen Christen. Bekannt ist,
dass im Jahre 2008 fast 60 Christen
getötet wurden, ungefähr 4000 Kirchen in Brand gesetzt wurden und über 50.000 Menschen fliehen mussten.
Der Film ist wirklich empfehlenswert zu sehen, auch um sich
bewusst zu machen, wie es heute in anderen Ländern aussieht. Von Indien wissen
es viele nicht, da aus dem Bundesstaat Kerela immer wieder viele Christen nach
Deutschland kommen. – Das ist jedoch
einer der wenigen Landstriche dort, in denen Christen die Mehrheit bilden.
Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren, doch ich persönlich würde
es etwa älteren zeigen. Es ist ein Film, der in Schulen und in der christlichen
Gruppenarbeit angeboten werden sollte.
Für 15 ,-- Euro kann man die DVD hier bekommen.
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien
Sonntag, 1. August 2021
Das verschollene Medaillon
Rahmengeschichte zu Beginn: David besucht Miss Sally, er bringt
etwas für die Kinder im Heim, im dem er selbst aufgewachsen ist. Auf ihren
Wunsch hin erzählt er eine Geschichte, die immer wieder kurz von der
Rahmenhandlung durchbrochen wird. Und
diese Erzählung hat Auswirkungen auf die Kinder, wie man zum Schluss sieht.
Nicht umsonst verwendet David die Vornamen von einigen.
Nun zur Erzählung:
Es geht um einen König der ein Medaillon mit einem Stein
anfertigt. Dieses soll seinem Volk zeigen, dass keiner mehr Wert ist als ein
anderer. Wer ein reines Herz hatte, konnte mithilfe des wundertätigen Steins
zusammen mit dem Medaillon Wunder
vollbringen; Taten, die aus einem guten Herzen kamen und für das Gute gemacht
waren. Doch Huko, der Sohn des Königs verliert den Stein,
der die Macht hat. So kann nichts mehr
getan werden. Daher schafft es Kobra, gegen das gute Volk Krieg zu führen. Was
Kobra jedoch nicht hat: Das Medaillon. Der König nimmt es und versteckt es, er
gibt sogar sein Leben hin, damit es Kobra nicht in die Hände fällt.
Dann gibt es einen kurzen Schnitt in der Erzählung und führt in
die Gegenwart, zu einem Jungen namens Billy. Sein Vater ist Archäologe und
sucht nach dem Medaillon. Den Stein dazu hat Billy. Seine Mutter hat diesem ihn
vererbt. Nur: Der Vater von Billy möchte nicht, dass Billy ihm hilft. Der Junge sucht mit seiner Freundin Allie auf eigene Faust. Sie sind aber nicht
die einzigen: Die Nachfahren des bösen Kobra suchen auch. Kurz zuvor tun sie
noch alles, damit Billy weitersucht, indem sie ihm sagen: „Gott weiß deine
Talente zu schätzen.“
Billy ist sich sicher: „Eines Tages wird sich die ganze Welt
ändern, wenn ICH das Medaillon finde.“
Billy findet das Medaillon. Aber die Nachfahren von Kobra sind ihm
auf der Spur. Als Billy entkommen kann, nehmen sie kurzentschlossen dessen
Vater gefangen. Sie wollen das
Medaillon. Doch Billy weigert sich, er ist wütend. So ruft er aus: „Ich
wünsche, dass dieser ganze Mist nie passiert wäre!“ Hier zeigt das Medaillon
seine Kraft und versetzt Billy und Allie in die Zeit von Huko – und wird von
der Bevölkerung einer Siedlung zum König gemacht, was Huko überhaupt nicht
passt. Hier will Kobra das Medaillon
bekommen, was ihm auch gelingt. Er macht
die Einwohner der Siedlung zu Sklaven.
Inzwischen suchen Billy, Huko, Allie und auch Anui Weisen Faleaka
auf, der ihnen Tipps gibt, wieder an das Medaillon zu kommen Und für ihn steht
fest, dass nur ein reines Herz die Macht über das Medaillon hat. Faleaka begleitet
anschließend die Jugendlichen.
Bevor es so weit ist, müssen noch Abenteuer bestanden werden. Und
gerade Huko muss lernen, dass es nichts Besseres ist.
Schaffen es die Freunde, das
Medaillon zu bekommen? Und was wird aus Kobra? Kommt Billy wieder in seine Zeit
zurück?
Ein toller Film, nicht nur für Kinder und Jugendliche. Ein Film,
der zeigen kann, worauf es wirklich ankommt und auch zeigt, wie wichtig es ist,
die Verbindung zu Gott zu halten
Gefunden auf Youtube
Sonntag, 18. Juli 2021
Lügen haben kurze Beine
Sean ist ein ganz normaler Jugendlicher der die Schule besucht,
wie man schon zu Beginn sehen kann. Aber er arbeitet auch nebenbei, bringt älteren
Leuten den Einkauf auch mal vorbei. Was für ihn auch wichtig ist: Ein eigenes
Auto zu haben. Dafür spart er. Doch gerade seine Mutter ist weniger dafür. Es
ist während des Geschehens auch zu erfahren, warum. Doch der Glaube trägt die
Familie.
Und dann schwärmt er noch für Melissa, ein Sportskanone und aus
reichem Hause.
Dann gibt es – wie an fast jeder Schule – auch Leute wie Wayne die nur auf Ärger aus sind. Auch Sean gehört
zu denen, die darunter zu leiden haben. Doch er hat eine Rache für ihn.
Mit Melissa trifft sich Sean dann doch mal. Es ist für ihn jedoch
einen Überwindung, zu fragen, ob sie mit zum Abschlussball kommt.
So richtig spannend wird es Sean einen Lottoschein von Mrs. Wahl,
einer alten Frau, einfach wegwirft, ohne richtig hinzusehen. Doch dann bemerkt
er, dass dieser Schein gewonnen hat und steckt ihn ein. Er merkt nur, dass es
ein Gewinn ist, weiß aber nicht, wie viel es ist. Was tut er nicht alles, damit
dies unbemerkt bleibt. Das artet richtig in Stress aus. Schon hier zeigt es sich:
Lügen/Betrug lohnt sich nicht. Ausgerechnet in seiner Bibel hebt er das
Siegerlos auf. Interessanterweise predigt Pastor Brooks vor den Jugendlichen
auch noch über Stehlen, was auch dazu passt, denn Jean hat das Los ja
gestohlen. „Leute, macht euch nichts vor, es gibt keine kleinen Sünden. Es sind
immer schwere Sünden, die eure Seele quälen, bis ihr euch von ihnen abwendet“,
so Brooks
Tja, und als dann Sean wirklich mit Melissa zum Abschlussball
gehen will, macht sein Freund Brad ihn darauf aufmerksam, was so ein reiches
Mädchen für Ansprüche hat. Da für einen großen Gewinn der Lotterie sich immer
noch kein Gewinner gemeldet hat träumt Sean, was er mit dem Geld des Lottoscheines
alles machen könnte um Melissa zu beeindrucken. Das Ende des Traums ist jedoch nicht so toll. Da taucht
auch sein verstorbener Bruder auf, der Sean fragt: „Was tust du da? Mum und Dad
haben uns so nicht erzogen.“ – Trotzdem überlegt Sean, was wohl alles hätte
anderes werden können, wenn die Familie reich wäre. Ausgerechnet durch Melissa
erfährt er, wie schön es ohne Geld sein kann. Vor allem: Sobald der Reichtum
kam, ging ihr Vater nicht mehr zur Kirche. Er veränderte sich einfach.
Bei all dem ist immer noch die Überlegung für Sean da, was er mit
dem Los machen soll. Er zieht seinen Vater zu Rate, der mit der Bibel
antwortet.
Sean ist jetzt klar: Er muss das Los zurückgeben. Er versucht es
auch. Ob es ihm gelingt? Und vor allem: Was bringt ihm seine Ehrlichkeit?
Dann ist da ja auch noch das Verhältnis zu Wayne, bei dem er sich
gerächt hat. Wie wird es hier mit beiden weitergehen?
Mit einer Prise Humor, auch zum Schluss
Eine Story, die gerade für junge Leute "cool" ist, aber nicht nur. Lohnt sich zu sehen
Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Für 15,--€ kann man die DVD hier bekommen.
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien
Sonntag, 27. Juni 2021
Feuerprobe der Unschuld
Dann ist zu sehen, dass Sam aufwacht. Er hat geträumt und schreibt
alles auf. In der nächsten Einstellung sieht man, dass er Briefe an
verschiedene Personen geschrieben hat. Es ist ein betender Mensch, der Gott-Vater
einfach nur „Papa“ nennt.
Und dann wird er verhaftet. Er soll Geld geraubt haben.
Die Frau von Sam, Julia Miller, erscheint darauf bei Pastor Mike
Andrews. Da Mike noch als Anwalt zugelassen ist, soll er Sam vor Gericht
vertreten. Julia erzählt dazu einiges, auch aus der Bibel. Mike lehnt jedoch
ab, denn er ist jetzt Pastor. Immerhin: Er besucht Sam im Gefängnis. Und ihm
ist es wichtig festzustellen: „Übrigens, ich bin nicht als Anwalt hier, sondern
als Pfarrer.“ Andererseits will Sam von niemand vertreten werden, der nicht an
Gott glaubt.
Dann sagt Sam noch etwas zu Mike, was er eigentlich gar nicht
wissen kann. Zuhause bekommt Mike von seiner Frau die Bestätigung dazu.
Doch auch als Julia, die Frau von Sam nochmals bei Mike ist,
bekräftigt er: „Misses Miller, Ihr Mann scheint etwas wichtiges nicht verstehen
zu wollen. Ich bin Pfarrer! Ich bin kein Anwalt…“
Im Gebet fällt Mike dann eine Entscheidung. Er erkennt: „Ich
glaube, dass Gott will, dass ich das mache.“ – Daher möchte er Sam ehrenamtlich
vertreten. So beginnt Mike mit seiner Arbeit dazu: Anträge schreiben,
recherchieren…
Als Mike bei Gericht auftaucht, scheint es so, als ob es nicht
jedem gefällt, dass Sam einen Anwalt hat. Mister Forest, der letzte Chef von
Mike (als dieser noch als Jurist arbeitete) sagt, ihm das auch deutlich: „Ich
denke nicht, dass es eine gute Idee ist, dass Sie Mister Miller vor Gericht
vertreten.“
Mike erfährt von Sam, dass er nach einen Traum dem Bankdirektor
geschrieben hatte, auch, um welche Sache es gegangen ist. Außerdem hat Mike
Kontakt zu einem Journalisten der sich mit dem Fall beschäftigt. Er bekommt
raus, dass irgendetwas anscheinend nicht gestimmt hat. Außerdem gibt dieser
Journalist ihm einen Tipp, dass in einem Gebiet eine Wohnsiedung gebaut werden
soll. – So wird Landschaft zerstört. Der Staat hat dieses Gebiet einem
Privatunternehmen verkauft. Und Mike erfährt Namen. Außerdem bekommt er
Unterlagen zugespielt.
Mike begibt sich mit diesen Informationen in die Natur und trifft
auf die Verantwortlichen. Er lässt ein paar Sätze fallen, die nicht gut
ankommen. So sagt er zu seinem ehemaligem Chef: „Nun Sir, zufällig mag ich dieses
Land. Es wäre ein Schande, wenn Sie alle Bäume abholzen und Wohnungen
errichten.“
Und plötzlich geht einiges schnell: Die Kirche von Mike brennt. Es
heißt, er hätte sie zusammen mit Sam angezündet. Dafür gibt es einen Zeugen. So
kommen Sam und Mike ins Gefängnis. Seine Gemeinde will ihn nicht mehr als
Pfarrer haben.
Gibt es da noch einen Ausweg? Sam vertraut trotzdem weiterhin auf „Papa“,
also auf Gott. Er hat ja Träume und sieht einen Sinn darin, dass er im Gefängnis ist. Nur Mike versteht nicht, warum er im Gefängnis sitzt.
Es bleibt spannend bis zum Schluss
Neben diesem Hauptthema bekommt man ein wenig von der Beziehung
zwischen Mike uns einer Frau mit. Außerdem wird ein kleiner Teil seiner Arbeit
als Pastor gezeigt.
Es zeigt, ein wenig, wie die Ehepaare Andrews und Miller Freunde
werden.
Ein Satz taucht immer wieder im Film auf, zu Beginn, am Ende und auch mal zwischendurch: "So sehr hat Gott die Welt geliebt". Was es damit auf sich hat? - Einfach den Film ansehen.
Toller Film, spannend gemacht. Er zeigt auch, was Glaube bewirken
kann und aushalten muss. Lohnt sich wirklich zu sehen.
Freigegeben ist dieser Film ab 12 Jahre
Für 15,--€ kann man die DVD hier erhalten
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien
Sonntag, 13. Juni 2021
Der Wolf im Schafspelz
Wieder mal ein Krimi. Am Bild oben ist schon zu erkennen: Es
spielt in und um ein Kloster.
Oberin Schwester Ursula hat ihren ehemaligen Schulkameraden Maximilian Heppt
gerufen, denn im Kloster wurde ein Toter gefunden. Die Oberin würde sich freuen, wenn dieser
einfach nur schnell wegkommt. Doch Heppt ruft sofort die Gerichtsmedizinerin
Dr. Kern. Es stellt sich heraus: Die wird ein Fall für Hofer und Lindt.
Da Heppt Schwester Ursula kennt, will er bei der Befragung dabei sein, bzw sie
auch befragen. Gleichzeitig fragt sich die Oberin, warum das alles sein muss.
Alle Schwestern stehen natürlich unter Verdacht, da sie im Kloster
wohnen. Zugleich auch Dr. Schwenk, der sein nächstes Seminar vorbereitet.
Wer von den Personen war es wohl?
Wie immer zu erkennen, dass sich die Schreiber und/oder Darsteller
der Rosenheim-Cops nicht unbedingt im Kloster auskennen. Zunächst einmal fragt
Heppt die Oberin, wie sie denn angesprochen wird. – Sie nennt einen Titel, mit
dem sich heute wohl keine Oberin mehr anreden lässt.
Dann wird mal von Äbtissin und meist von Oberin gesprochen. Hier
gibt es einen Unterschied.
Das sowohl Kommissar Hofer, als auch Schwenk die Bekenntnisse der
Heiligen Augustinus gelesen hat, finde ich interessant. Ob sich wirklich so
viele Menschen für diese Buch interessieren?
Tja, und es ergibt sich ein netter, kurzer Dialog, als im Auto des
Ermordeten das Gotteslob gefunden wird. Es lässt aber auch darauf schließen,
dass sich Hofer wirklich auskennt.
Eine nette „Definition“ von Novizin wird zudem gegeben.
Sogar in die Klausur dürfen die Kommissare, in das Zimmer einer
Schwester, um mit ihr zu reden.
Klar, dass auch die Standartfrage kommt: „Was macht eine so hüsche
junge Frau wie Sie im Kloster?“
Ein tolles Wortspiel: „Die himmlische Mutter Oberin hat mir die
Hölle heiß gemacht…“
Auch im Kloster bekommt Hofer natürlich das zu Essen, was er gerne
mag.
