Sonntag, 14. Juli 2019

Daniel und Nebukadnezars Traum - Superbuch

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© SCM-Hänssler-Verlag


 Chris und Gizmo wollen Joy ihr neuestes Spiel zeigen. Doch die hat keine Zeit, hat viel zu viel zu tun. Chris und Gizmo wollen helfen, machen aber alles noch schlimmer. Da nimmt Superbuch die Freunde mit zu der Zeit von Nebukadnezar und zwar bei Daniel und seinen Freunden.
 Schon zuvor war zu sehen: König Nebukadnezar träumt schlecht. Er wacht davon auf, geht zu seinen Göttern. Er weiß den Traum nicht mehr, so gibt er einen Befehl: Alle weisen Männer sollen kommen, ihm dem Traum sagen und deuten. Daniel ist nicht dabei. König Nebukadnezar ist klar, dass die Weisen ihn betrügen wollen, denn sie können den Traum nicht deuten, da sie ihn nicht kennen. Er macht ihnen klar: „So werdet ihr alle sterben!“
Die Freunde berichten Daniel davon, fordern ihn auf zu fliehen. Doch er geht zum König. Auf die Aussage, dass er fliehen solle, kommt die Antwort: „Nein, denn der Herr wird mich schützen.“
Daniel bittet den König um Zeit und vertraut dabei auf Gott. Er betet in der Nacht.
Dann gibt Daniel Nebukadnezar die Antwort.  
„Nun weiß ich, dass dein Gott mächtiger ist, als alle anderen Götter und Könige“, so Nebukadnezar darauf.

Dann werden die Freunde wieder zurück gebracht. Joy hat immer noch so viel Arbeit. Sie weiß aber, was jetzt als erstes zu tun ist.

Ziemlich spannend gemacht, lohnt sich auf alle Fälle zu sehen.


🙏


Unter „Extras“ kann man noch eine 36 Jahre alte Classic-Folge sehen:
Der Professor will sein fliegendes Haus endlich wieder in das richtige Jahr zurückbringen; dies mitten in der Nacht. Justin soll beim Zeit-Modul helfen. Durch einen Fehler von Justin klappt das nicht, das Zeit-Modul wird weggeweht.
Am nächsten Tag sucht es Justin und trifft dabei auf einen Jungen namens Aaron. ER bewacht ein Feld, welches seinem Großvater gehört. Tags soll er hier arbeiten. Doch Aaron erkennt keinen Sinn darin, vor allem weil eine große Dürre herrscht. Als dann noch beim Teilen nur ein Brot gegeben wird, schnappt sich Aaron ein paar Brote und Fische und haut ab. Inzwischen kümmert sich Justin um den Großvater, der einen kurzen in sein Leben gewährt. Der Großvater ist sich sicher, dass Aaron wieder kommt. „Gott wird dafür sorgen, dass er sich wandelt.“
Inzwischen sucht Justin nach Aaron. Er trifft auf ihn, als von ihm verlangt wird, seinen Vorrat zum Teilen weiterzugeben. – So wird eine große Menge satt.
     Die biblische Geschichte ist hier leider nur so nebenbei eingebaut. Es geht vor allem um Justin und Aaron.
Ob Aaron wieder zum Großvater kommt?
Ob Justin wohl das Zeitmodul findet?

Diese Fragen löst der Film, in dem es vor allem um das Teilen geht.

Der Beginn auf Englisch: 

Unter „Extras“ kann man noch eine 36 Jahre alte Classic-Folge sehen:
Der Professor will sein fliegendes Haus endlich wieder in das richtige Jahr zurückbringen; dies mitten in der Nacht. Justin soll beim Zeit-Modul helfen. Durch einen Fehler von Justin klappt das nicht, das Zeit-Modul wird weggeweht.
Am nächsten Tag sucht es Justin und trifft dabei auf einen Jungen namens Aaron. ER bewacht ein Feld, welches seinem Großvater gehört. Tags soll er hier arbeiten. Doch Aaron erkennt keinen Sinn darin, vor allem weil eine große Dürre herrscht. Als dann noch beim Teilen nur ein Brot gegeben wird, schnappt sich Aaron ein paar Brote und Fische und haut ab. Inzwischen kümmert sich Justin um den Großvater, der einen kurzen in sein Leben gewährt. Der Großvater ist sich sicher, dass Aaron wieder kommt. „Gott wird dafür sorgen, dass er sich wandelt.“
Inzwischen sucht Justin nach Aaron. Er trifft auf ihn, als von ihm verlangt wird, seinen Vorrat zum Teilen weiterzugeben. – So wird eine große Menge satt. 

     Die biblische Geschichte ist hier leider nur so nebenbei eingebaut. Es geht vor allem um Justin und Aaron.

Ob Aaron wieder zum Großvater kommt?
Ob Justin wohl das Zeitmodul findet?
Diese Fragen löst der Film, in dem es vor allem um das Teilen geht.

Das englische Intro der Classic-Folge: 


Auch wenn hier oben auf dem Cover steht, frei ab 6 Jahren, so ist diese DVD ohne Altersbeschränkung freigegeben. Aber die Kinder sollten doch schon etwas älter sein. Für die Klassik-Folge kann es auch ein Kindergartenkind sein
Die DVD gibt es für 9.99 € hier oder die ganze Staffel für 109,99 € hier.


Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem Hänssler-Verlag und Gerth Medien


Sonntag, 7. Juli 2019

I Can Only Imagine


Ein christliches Lied, das ein Hit wird, sogar mehrfach mit Platin ausgezeichnet wird, ist das überhaupt möglich?
Ja ist es, und wie es dazu kam, erzählt dieser Film.
Bart hat dieses Lied geschrieben. „Es war einfach da! Ich brauchte ungefähr zehn Minuten für den Text“, so Bart zu Beginn in einem Interview. Doch  es ist klar: Da steckt mehr dahinter.  Ein Rückblick in Barth Leben zeigt dies:
Bart als Kind: Er verdient sich Geld, um seiner Phantasie Raum geben zu können.  (Dazu gehört auch Musik, wie man von Anfang an mitbekommt.) Sein gewalttätiger  Vater hat dafür kein Verständnis.
Dieser Gewalt ist auch die Mutter ausgesetzt. – Sie bringt Bart in ein christliches Feriencamp.  Hier bekommt Bart ein Notizheft, welches ihn nicht nur während der Freizeit begleitet.
Als Bart zurückkommt ist die Mutter weg. Er ist alleine mit seinem Vater. Dieser sagt zu Bart: „Sie will mich nicht mehr! Genauso wenig wie dich.“ (Meiner Meinung nach muss das ein Kind sehr verletzen.)
Weiter geht es, als Bart Jugendlicher ist. Er treibt Sport, ist Footballspieler. Seinem Vater kann er immer noch nichts Recht machen. Es ist deutlich zu sehen: Bart will alles machen, damit sein Vater stolz auf ihn ist. Es führt dazu, dass Bart sich beim Sport verletzt, diesen nicht mehr ausführen kann. Was also jetzt machen? In der Schule ist nur noch in einem einzigen Kurs Platz – und der hat mit Musik zu tun. Singen will Bart nicht, da er dies nach eigenen Aussagen nicht kann. So bekommt er den Platz bei der Technik. Er ist für den Sound und das Licht zuständig. Bart fühlt sich wohl, was zu sehen ist.
Der Lehrerin ist es zu verdanken, dass Bart trotzdem zum Singen kommt und sich gleichzeitig mehr in der Kirche engagiert, dort auch singt. Wie der Vater dazu steht ist zu sehen. Er fragt Bart, der ja vom Pfarrer gebeten worden ist zu singen: „Bezahlt der Pfarrer dich dafür? Du solltest besser etwas finden, worin du gut bist, womit du auch deine Rechnungen bezahlen kannst, denn eines Tages musst du dich allein durchs Leben schlagen.“
Schon wieder kann  es Bart also seinen Vater nicht recht machen. Er gibt ihm zu verstehen, dass er auch am liebsten wie seine Mutter abgehauen wäre, dass er sie verstehen kann.
Bart baut eine Mauer um sich, zieht sich auch von seiner Freundin zurück. Gleichzeitig geht er von daheim weg. „Ich halt‘s hier einfach nicht mehr aus!“
Auf seiner Suche wird Bart Mitglied einer Musik-Band, die jede Chance annimmt um aufzutreten. Dabei singt Bart auch  Lieder, die ihn seit seiner Kindheit geprägt haben.
Außerdem versucht Bart einiges zu tun, damit die Band bekannt wird. Er nimmt mit einem Agenten Kontakt auf. Doch für den steht fest: „Du bist noch nicht so weit.“ Immerhin: Dieser Agent kümmert sich um die Band, versucht etwas für sie zu erreichen, doch Bart wird von seiner Vergangenheit eingeholt. So fällt im Laufe des Filmes der Satz von Bart gegenüber seinem Vater: „Gott kann dir vergeben, ich nicht.“
Bart trifft schließlich eine Entscheidung und erlebt eine Überraschung, die auf ihn Auswirkungen hat, auf sein ganzes Leben. Danach kann er ein Lied schreiben, was zum Hit wird. Den Text kann man hier lesen. (Auch auf Deutsch.)

Toller Film, der zeigt was Vergebung bewirken kann. Lohnt sich zu sehen.

Was hier zu sehen ist, ist nicht nur die Geschichte von Bart Millard, es ist zum Teil mit die Geschichte von MercyMe

Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben, doch man sollte schon etwas älter sein um alles zu verstehen. 
Für 15,--€ ist die DVD hier zu bekommen und die Blue-Ray hier.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien



Sonntag, 30. Juni 2019

Die Hütte - ein Wochenende mit Gott


Lange habe ich mir überlegt, ob ich den folgenden Film vorstellen soll. Doch nachdem ich ihn mir bewusst angesehen habe, konnte ich ja dazu sagen, entdecken, dass es kein esoterischer Film ist.  Es steckt nicht nur eine theologische Botschaft dahinter, da hat sich auch jemand mit Philosophie ausgekannt.  Zudem wurde das Buch, zudem dieser Film entstand, von einem bewussten Christen geschrieben.

In dem Film geht es um Mackenzie (= Mac). Zunächst wird seine Kindheit gezeigt, die nicht gut war. Der Vater ist zwar in der Pfarrgemeinde aktiv, doch zu seinem Kind nicht gut. Er schlägt seinen Sohn. Diese Kindheit belastet Mac, auch seine Beziehung zu Gott.

Weiter geht es, als Mac erwachsen ist. Er ist verheiratet und Vater dreier Kinder, mit denen er an einem Sommerwochenende an einen See fährt.  Während der Fahrt erzählt der Vater eine Geschichte. Man könnte es auch als Gleichnis bezeichnen, mit welchem die Kinder verstehen können, warum Jesus sich für uns hingegeben hat.

Am See albern die älteren Kinder rum, vor allem Kate. Da passiert  ein Unglück und Mac muss eingreifen. Als er zurückkommt, ist seine jüngste Tochter, Missi, nicht mehr da. Die Polizei übernimmt die Suche. Sie gibt Mac zu verstehen: „Es gibt offenbar einen Kerl, hinter dem die Polizei seit Jahren her ist. Es wird vermutet, dass er mindestens fünf kleine Mädchen entführt hat.“ In einer Hütte wird das Kleid von Missi gefunden, mehr nicht.

Nicht nur Mac fühlt sich schuldig, sondern auch seine Tochter Kate.

In einem Winter entdeckt Mac in seinem Briefkasten einen Brief. Er weiß nicht woher dieser komm, denkt zunächst, es wäre ein Scherz eines Freunds. In diesem Brief wird Mac ausgerechnet in der Hütte erwartet, in der Missis Kleid gefunden wurde. – Unterschrieben von „Papa“. – So nennt Macs Frau Gott, wenn sie zu ihm betet.
Mac und sein Freund überlegen woher der Brief kommt und ob Mac wirklich zur Hütte fahren soll. Schließlich entscheidet sich Mac zur Hütte zu fahren.

Bei dieser Fahrt übersieht Mac ein Stopp-Schild und stößt fast mit einen LKW zusammen. Doch er erreicht die Hütte. Dort wird er erst mal richtig wütend, ihm wird (wieder) bewusst was geschehen ist. Immer wieder schreit Mac: „Gott“
 Trotzdem: Mac denkt immer noch, dass er auf denjenigen Treffen wird, der seine Missi entführt hat und ist mit einer Pistole bewaffnet. Erstaunt ist er dann, als der Mann, auf den er diese richtet, keine Angst hat, sondern ihn auffordert mitzukommen.
Mac kommt in ein Haus mit drei Personen. Es wird die Dreifaltigkeit Gottes dargestellt. Gott Vater, der auch in der Bibel mit mütterlichen Seiten dargestellt wird, meist als Frau. (Wenn ich es richtig gesehen habe, eine Frau, zu der Mac in der Kindheit Vertrauen hatte).Selbst dann, wenn Gott-Vater als Frau dargestellt wird, sagt Mac „Papa“, wie später zu sehen ist. Die anderen beiden Personen sind der Sohn und der Heilige Geist, auch als Frau, denn im Hebräischen ist es weiblich, es heißt Ruach. Für den Heiligen Geist werden mehrere Namen genannt, die wir kennen: Wind, Atem, Hauch. 
Und dann will Mac fragen, wer von den dreien Gott ist. – Auf die Antwort mal genau achten.
Mac weiß nicht, was er von dem allen halten soll. Er kennt nur die Darstellungen von Gott von Bildern und hat eigentlich wenig persönliche Beziehung zu Gott. So ist es nicht verwunderlich, dass er denkt, Gott trage einen Bart. Die Antwort: „Das ist doch der Nikolaus.“
 Bei diesem Wochenende wird an den Verletzungen von Mac gearbeitet. Die Verletzungen aus der Kindheit, die dazu führten, dass er  Gott nicht vertrauen kann, und die Wunde, als seine jüngste Tochter aus dem Leben gerissen wurde. – Es beginnt eine schwere Arbeit. Dazu gehört auch Vergeben. Als Mac dort später zu einem Ort geführt wird, der im sehr viel Schmerzen bereitet, kommt er mit Gott in ein Gespräch, was Vergeben bedeutet, aber auch darüber, dass jedes Tun Konsequenzen hat.
Mac stellt Fragen an Gott, die auch von uns kommen könnten, wenn wir in schwierigen Situationen sind, wenn wir denken, es wäre uns Unrecht geschehen, er macht Gott auch Vorwürfe.
Mac unterhält sich  mit den jeweilig göttlichen Personen. Zu jedem hat er einen anderen Zugang/Bezug.
Irgendwann macht Mac zusammen mit dem Heiligen Geist Gartenarbeit. Es sollen Pflanzen verschwinden. Wichtig ist dem Geist: Mit den Wurzeln, damit es nicht nachwuchert. Ein wunderbares Symbol für das, was bei uns nicht in Ordnung ist: Es muss ganz weg; wir müssen uns davon befreien, damit es nicht immer und immer wieder zurückkommt.
 Das Thema richten wird in diesem Gespräch angesprochen. Die Bibel sagt ganz deutlich, dass wir nicht richten sollen. Zu einem späteren Zeitpunkt im Film, wird das Thema richten nochmals deutlich. Und dieser zeigt dann auch, aus welchen Motiven Jesus Christus sich für uns hingegeben hat.
Wie sehr vertrauen wir Jesus Christus, wenn es anscheinend dunkel in uns ist, wenn unsere Ängste (wieder) hochkommen?  Auch dies wird angesprochen; der Gang über dem Wasser als Symbol.
Wie ist das mit den christlichen Regeln? Ich persönlich denke, dass man sie braucht, hier wird es leider etwas anders dargestellt. Aber etwas sehr, sehr relevantes wird gesagt: Wie wichtig die Beziehung zu Gott ist, das Wissen, das ER uns liebt.

Zum Schluss des Wochenendes hat Mac viel gelernt, aber auch viel vergeben und losgelassen. Ihm wird die Wahl gestellt, bei Gott zu bleiben, oder wieder zu gehen. 


Ein Film, den es sich lohnt zu sehen. Diesen gibt es bei Gerth Medien. Auch das Buch oder das Hörbuch, alles hier zu sehen.
Schließlich gibt es noch die Doku "Die Hütte und ich", diese stelle ich hier  vor.









Sonntag, 23. Juni 2019

Nehemia bleibt stark - Superbuch


© Hänssler-Verlag

Chris soll – im Auftrag einer Lehrerin  - Nachhilfe in  Chemie geben. Doch die beiden Jungen, die er unterrichten soll, haben es eher auf Streiche abgesehen und keine Lust auf Unterricht. Chris will aufgeben. Da erscheint Superbuch und bringt die Freunde zu Nehemia nach Jerusalem.
„Ich bringe euch zu einem Mann, der es geschafft hat, Spott und Gefahr zu überwinden, um eine wichtige Aufgabe für Gott zu bewältigen“, so Superbuch zu den Freunden.

Nehemia lebt im Exil und erfährt, wie es den Juden in Jerusalem geht. Als er deren Schicksal erfährt, möchte er dorthin, was der König auch gewährt.
Nun soll der Aufbau Jerusalems beginnen, was keine leichte Aufgabe ist: Von Anfang an hat Nehemia Gegner, die sein Vorhaben verhindern wollen. „Du bist doch ein Narr, du wirst die Mauer nie wieder aufbauen“, so Sanballat, einer der Feinde, die alles tun um es zu verhindern.
Und Nehemia? Er betet für seine Gegner.
Aber das reicht nicht, der Ärger mit den Feinden geht weiter. Sie wollen die Stadt angreifen und alle töten. Nehemia lässt daraufhin die Stadt bewachen.
Es gibt weitere Listen von Sanballat.  Doch jedes Mal schafft es Nehemia, diese List zu durchschauen.
Chris bekommt das mit und fragt Nehemia, wie er das schafft, mehr noch er möchte wissen: „Wieso wirst du nicht sauer und gehst auf sie los?“ Nehemias  Antwort: „Ich tue alles, was in meiner Macht steht für Gott und ich überlasse Ihm, dass zu tun, was ich nicht kann.“ (Ein Satz, den sich auch mach Erwachsener merken sollte.)
Es geht weiter mit den Anfeindungen, immer schlimmere: Sanballat sendet einen Brief, in dem er behauptet, Nehemia will König werden und der persische König wäre sauer auf Nehemia.  – Auch diese List durchschaut Nehemia und die nächste, bei der er getötet werden soll.
Die Mauer wird schließlich aufgebaut. Doch damit nicht genug: Nehemia sorgt dafür, dass Jerusalem wieder besiedelt wird.

Chris hat erfahren, dass Nehemia sich durchgesetzt hat, egal was seine Gegner gemacht haben. Und er weiß nun, was zu tun ist.

 🙏


Die Klassikfolge handelt ebenso von Nehemia
Die drei Freunde landen zunächst bei Nehemia im babylonischen Exil. Dort treffen sie zunächst auf die Feinde von Nehemia.
Nehemia erklärt den Kindern, warum die Juden in die Verbannung mussten und Jerusalem nun zerstört ist.
Nun geht es um den Aufbau, Nehemia versucht das Volk dafür zu gewinnen. So ganz wollen diese nicht, wissen nicht, ob sie von den Feinden in Ruhe gelassen werden. Nehemia entgegnet: „Böse Menschen planen immer Böses. Gott wird uns bei der Mauer helfen, wie ER euch beim Tempelbau geholfen hat.
Natürlich kommen in der Situation die Gegner von Nehemia, dem bewusst ist, dass sie wieder kommen. Auch Esra weiß es und antwortet: „Aber der Herr wird über uns wachen und uns beschützen.“
 Vieles wird berichtet, was auch im neuen Film zu sehen ist. Und auch, wann der Mauerbau fertig war. – Wenn man weiß, was alles dazwischen kam, eine Meisterleistung! (Gerne mal dazu die Bibel aufschlagen und nachlesen)



Die neue Folge richtet sich ziemlich gut nach der Bibel, in der Klassikfolge ist viel anderes hinzugekommen, dafür könnte man diese aber auch schon kleineren Kindern zeigen.


Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren. 
Diese Folge ist für  9,99 € hier zu erhalten, die ganze Staffel  mit DVDs für  109,99 € hier zu erhalten

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Gerth Medien und dem Hänssler-Verlag entstanden

Sonntag, 16. Juni 2019

Vier Schwestern


Darauf werden sich schon viele gefreut haben: Die Neuauflage von „Betty und ihren Schwestern“ von 1994 oder "Vier Schwestern" von 1933
Oder einfach: „Little Women“ auf Deutsch und in die heutige Zeit übertragen.
In den Film sind die vier Schwestern Mag, Jo, Beth und Amy zu sehen, deren Geschichte aus der Sicht von Jo dargestellt wird.
 Jo will Schriftstellerin werden und stellt einen Teil des Romans vor. Doch der wird von denjenigen, die diese beurteilen sollen abgeschmettert. Sie setzt sich hin mit einem Buch, welches ich schon mal hier vorgestellt habe. Ein Zettel lässt sie an früher denken. – Und wer die Geschichte des Buches kennt hat den Eindruck, dass dies auch gespielt wurde.
Die Mädchen bekommen „Luftschlösser“ auf dem Dachboden. Die Mutter schrieb ihnen dazu: „Stattet sie weise aus.“
Jede der Mädchen gestaltet das Schloss so, wie sie sich in Zukunft sehen. Für Jo steht schon damals fest, dass Sie eine Schriftstellerin werden will.
Amy will Malerin werden, Mag will heiraten und Beth wünscht sich: „Ich will hier sein, mit euch zusammen.“
 So schwören die vier Schwestern, dass sie sich immer gegenseitig helfen werden. – Den Schwur leisten sie auf das Buch „Die Pilgerreise“.
Ein paar Jahre später zieht im Nachbarhaus ein Junge ein, Lorry. Die Mädchen machen sich so ihre eigenen Gedanken dazu. Für Jo steht immer wieder die Frage dabei, ob es vielleicht ein Monster ist.
Um Weihnachten lernen sie auch John kennen, den  Lehrer des Nachbarjungen. Was für die Mädchen wichtig ist: Mit dem Vater zu skypen, der als Soldat nicht zu Hause ist.  Er gibt den Mädchen einen Auftrag mit: „In der neuen Woche schreibt ihr eure Probleme auf und sucht einen Weg sie zu lösen. Auf diese Art werdet ihr starke, gütige, unabhängige kleine Frauen.
Die Schwestern gehen zu einer Party, zumindest Jo und Mag. Jo ist dort eigentlich nur um Mag zu begleiten. Sie will ja keinen Freund. Aber sie lernt Lorry kennen, der von seinem Opa zur Party gesendet wurde. Es entwickelt sich eine Freundschaft.
Mag will eigentlich auch wie andere sein, doch als ihr ein Junge zu nahe kommt, setzt sie ein klares Stopp.  Draußen wartet schon John auf sie, der sich um sie gesorgt hat.
„Ich bin so dumm, ich wollte nur einmal wie alle andern sein“ sagt sie zu John, worauf er erwidert: „Wer will denn schon Mitläufer sein?!“ – Sollten sich die jungen Leute heute merken.
Immer wieder auch Streitigkeiten, besonders mit der kleinsten Schwester Amy. Als sie dann noch das Notizbuch von Jo ins Feuer wirft, ist Jo richtig wütend. Die Mutter versucht sie zu tröstend und sagt einen ganz wichtigen Satz: „Es wird dauern, bis es wieder gut ist, aber glaub mir: Je länger du brauchst, um ihr zu vergeben, umso länger wird der Schmerz andauern.“ Sie ruft also zur Vergebung auf, damit man nicht verbittert wird.
Die Schwestern werden älter. Es geht darum, die Entscheidung zu treffen, wo studiert wird. Jo ist sich ihres Talents ganz sicher und handelt dementsprechend, als es darum geht, sich an einer Uni zu bewerben.
Beth wird krank, muss ins Krankenhaus. – Leukämie. „Sie ist jung, da kann man viel machen“, so die Ärztin. Jo solidarisiert sich auf ihre Art und Weise mit Beth: Sie lässt sich eine Glatze schneiden.
 Und dann kommt die Zeit, wo sich eine nach der anderen der Schwestern verliebt und heiraten möchte. Jo versteht das nicht. – Als Kinder hatten sie doch geschworen, nicht vor 30 zu heiraten. Beth versucht zu vermitteln: „Wir sind erwachsen, akzeptiere das“ und etwas später fügt sie hinzu: „Es ist ihr Leben und nicht deins.“
Nur für Jo scheint es keinen Partner zu geben
Und Beth geht es wieder schlechter. Sie hat noch einen Wunsch: Sie will das Meer sehen.
Beth gibt Jo noch einen Ratschlag: Tut immer das, was du liebst! Immer! Du musst Geschichten erzählen.
Beth stirbt kurz darauf.  Jo muss Trauerarbeit leisten, ist fast nicht fähig, ins Leben zurückzukehren. Doch schließlich, weiß sie, was sie tun muss.

Immer wieder wird die Rahmenhandlung eingeblendet, die Gegenwart. Jo, die bei ihrer Tante wohnt und  Romanen schreibt. Sie soll sich gleichzeitig um den Hund ihrer Tante kümmern. Und immer wieder spricht sie mit dem Professor über ihren Roman.

Jo gab es übrigens wirklich, sie hieß aber Louisa und schrieb von sich und ihren Schwestern, aber auch Gruselgeschichten. Beth ist in Wirklichkeit an  Scharlach gestorben.

Ein Film, der Mut machen kann, der helfen kann, den eigenen Weg zu finden und zu gehen. Lohnt sich zu sehen.

Die DVD ist freigegeben am 6 Jahren, doch mal sollte schon etwas älter sein.
Für 15,--€ ist sie hier zu bekommen.

Der Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien




Sonntag, 9. Juni 2019

Der Heilige der Verdammten

Quelle: Fotolia

Mal wieder ein Krimi.
Es wird in einem Kloster ermittelt.
Jemand rasiert sich seinen Bart ab, ein Kreuz ist zu sehen, eine Klosterzelle. Er wird von einem Priester abgeholt und es stellt sich heraus, dass der Gast angeblich wegen Burn-Out im Kloster ist. – Schon mal vorweg: Es handelt sich um Carl Ribarski, einem der Kommissare (und weil es in Österreich spielt: Major)

Schnitt –andere Einstellung
In einem Lokal sitzt jemand beim Essen, als die beiden Kommissare Helmuth Nowak(Oberstleutnant) und Penny Lanz (Gruppeninspektoin) reinplatzen und eine Auskunft wollen. Der Journalist Simon Neuwirt wurde ermordet.

Inzwischen trifft Ribarski auf eine Frau. „Sind Sie auch zum Schweigen hier? Das Exerzitium… Schweigen, beten, nachdenken.“ Während die beiden noch miteinander reden, hört Ribarski  einen Schrei. Er eilt in die Richtung und trifft auf einen Toten. Er wurde in der Kirche ermordet
Es heißt, dass es sich um einen Mönch der Abtei handelt, der sehr zurückgezogen lebte. Nur ein Anhänger mit dem Heiligen Koloman fehlt, der zum Schutz getragen wurde.

Es beginnt die Zeugenbefragung. Interessante Personen: Eine Esoterikerin, ein sehr nervöser Mann, eine Frau, die liebend gerne eine Beziehung zu den Mönchen hätte…


Franz, der zur Spurensicherung gehört, durchsucht inzwischen die Zimmer. Er ist in einer Stellung, in der es sich Nowak nicht verkneifen kann zu fragen: „Tun ma beten, oder tun ma beichten?“

Es wird klar: Der Tote hat Wodka getrunken und viel Angst gehabt. Und: Ribarski ist wohl als Ermittler da. Er soll noch bleiben. Seine Antwort:  „Ich halte die Stellung hier im Weinberg des Herrn.“- Dazu gießt er sich einen Wein ein.
Wer ist der Tote wirklich? Der Abt gibt keine Antwort mit dem Hinweis auf das Beichtgeheimnis. Selbst als ihm gedroht wird, mit auf die Wache genommen zu werden, schweigt er. Eines ist ihm aber klar, nämlich dass die Polizei nicht so schnell aufgeben wird.

Die Zeugenbefragung geht weiter. Es stellt sich heraus, dass die Esoterikerin anscheinend eine gute Menschenkenntnis hat. Für sie ist klar, dass der Tote kein Mönch war. Aber er wollte ihr nichts sagen, um niemanden in Gefahr zu bringen.  Inzwischen weiß die Polizei, um wen es sich handelt und  Penny ist klar: „Irgendwo im Kloster läuft ein russischer Mafiakiller umanand.“
Und dann  fällt Ribarski ein, dass ein Mönch Russe ist. Dieser will gerade wegfahren, als die Polizei kommt und flieht. Doch ist dieser Mönch der Mörder?

Es wird noch länger gesucht Ribarski fährt erst nochmals ins Kloster, gibt Personenschutz. – So lange bis anscheinend der Mörder gefasst ist. Wer nun wirklich der Mörder? Es bleibt spannend bis zum Schluss.

Der Film dauert nur 45 Minuten, anschließend beginnt wieder ein Teil des Filmes.




Sonntag, 2. Juni 2019

Vom Turmbau zu Babel und Pfingsten - Superbuch

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©SCM-Hänssler Verlag

 „Wir können alles erschaffen!“ – Das ist einer der ersten Sätze im Vorspann. Es geht um den Turmbau zu Babel. Der Satz ist bestimmt nicht nur für Kinder gedacht…

Chris ist zu Hause und spielt Fußball. Ein indischer Junge namens Veer, der nur Hindi spricht, sagt ihm, was er davon hält. Er will mitspielen und spricht einfach Hindi. – Die beiden wissen nicht, was der andere sagt. Gizmo soll helfen.  – Und gleich kann man lernen, was man nicht tun soll. Gizmo muss als Computer gerade ein Update machen und Chris unterbricht den Download einfach. Das hat Auswirkungen.
  Chris ist verzweifelt: „Wieso ist Veer nicht wie wir und spricht unsere Sprache?“ fragt er sich.
In dem Augenblick kommt Superbuch und nimmt die drei Freunde mit. Sie bekommen die Sprachenverwirrung beim Turmbau zu Babel mit. Gizmo weiß warum dieser Turm gebaut wurde: „Er wurde von den Menschen erbaut um sich selbst zu verherrlichen. – Da frage ich mich, ob es heute nicht genauso aussieht –
 Den weiteren Wortlaut der Erbauer sollten sich vor allen die Erwachsenen, die mit ihren Kindern den Film sehen, genau anhören.
In dieser Situation sorgt Gott dafür, dass keiner mehr den anderen versteht, er verwirrt die Sprachen. Die Auswirkungen währenddessen sind sehr gut zu sehen.
Sofort anschließend bringt Superbuch die Freunde zu einem weiteren Ereignis. Während sie dort ankommen, wird im Gespräch sehr gut erklärt, warum die Sprachenverwirrung stattgefunden hat.
Jetzt sind die Freunde in Jerusalem, 50 Tage nach der Auferstehung Jesu Christi – Pfingsten. Sie treffen auf die Apostel. Petrus hält einen kleinen Rückblick. Es ist in den letzten Wochen viel geschehen. Kurz wird die Himmelfahrt gezeigt.
Chris, Joy und Gizmo sind dabei, als viele Jünger um den Heiligen Geist beten. Und als dieser sich auf die Jünger niederlässt, beten alle in verschiedenen Sprachen.
Dann wird gezeigt, wie es gewesen sein könnte, dass die Juden aus allen Völkern zusammenkommen. Hier hören sie die Apostel schon reden, bevor eine Ansprache für alle stattfindet.
Chris hat verstanden. Er weiß auch nun, wie Veer ihn verstehen könnte. Chris nennt es „universelle Sprache.“
Das Ende ist etwas anders als sonst: Ein Teil vom Beginn der Apostelgeschichte wird noch erzählt.

Dieser Film erklärt den Zusammenhang von der Verwirrung der Sprachen und das Verstehen der Sprachen ab Pfingsten sehr gut. – Lohnt sich anzusehen, gerade jetzt, da wir dies Fest feiern. (Nächsten Sonntag) Und vor allem auch für Erwachsene zum Nachdenken, zumindest der Turmbau zu Babel.

Quelle: Fotolia


Als Klassikfolge aus dem Jahre 1988 gibt es die Geschichte von Kain und Abel.
Die Christian und Marie landen hungrig unter einem Baum. Christian isst von einer Frucht. Da erscheint Kain, der sehr böse ist, weil ihm eine Frucht gestohlen wurde.  So bleibt Marie bei ihm, um für ihn das Geschirr zu spülen. Hier wird der Charakter von Kain ziemlich deutlich dargestellt.
Christian und Gizmo treffen währenddessen auf Abel, der erzählt, warum Kain so geworden ist. Abel hat für alles Verständnis. Er bewirtet Christian und Gizmo.
 Dann besucht Abel seinen Bruder. Er erinnert Kain daran, dass am nächsten Tag Erntedank ist und bringt als Geschenk Eier mit, eine Gabe, die Kain wütend ausschlägt. Als Christian das Verhalten von Kain sieht, ist ihm klar, Kain ist „ein Ungeheuer.“
Früh am nächsten Morgen machen sich Abel und Christian auf den Weg. Abel erklärt  noch, dass man Gott nur das Beste anbietet – und Gott sieht, wer wirklich sein Bestes gibt und nimmt dementsprechend das Opfer an.
Kain ist wütend, sein Opfer wurde nicht angenommen. Er gibt Abel die Schuld dafür. Als Christian vermitteln will, wird er niedergeschlagen.
Inzwischen sind auch Marie und Gizmo da. Sie wussten, wohin Abel mit Christian ging. Doch Abel ist nicht mehr da, schließlich hat Kain ihn mitgeschleppt. Die Kinder suchen die Brüder, doch sie entdecken nur Kain. Gott spricht zu ihm, fragt, was er getan hat und sagt, dass er die Erde mit dem Blut von Abel „besudelt“ hat.  Was das heißt, sollten Eltern den Kindern beibringen.
Die Freunde werden von Superbuch nach Hause gebracht.


Der Film ist ohne Altersangabe freigegeben, die Kinder sollten jedoch schon mindestens Grundschulalter haben

 Für 9,99 € ist die DVD hier zu erhalten und  die ganze Staffel mit weiteren Filmen für 109.99 € hier.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien und dem Hänssler Verlag