Sonntag, 2. April 2023

Chiara Lubich - Die Liebe besiegt alles


Rom im Jahre 1950: Chiara Lubich muss sich im Vatikan zu ihrer Gemeinschaft verantworten, soll Fragen beantworten. (Mussten vor ihr schon viele andere Gründer von Gemeinschaften, die dem Vatikan nicht ganz geheuer waren)

Als gehorsame Tochter der römisch-katholischen Kirche geht sie auf alle Forderungen ein und steht Rede und Antwort

 

Dann der Rückblick mit dem Hauptfilm.

Chiara ist während des Krieges in Trient während der Semesterferien Lehrerin. Dabei kümmert sie sich nicht nur um den Unterricht, sondern sorgt dafür, dass die Kinder während des Krieges in Sicherheit kommen. Die Auswirkungen des 2. Weltkrieges werden gut gezeigt.

Familienmitglieder und Freunde von Chiara werden auch vorgestellt.

Die Familie ist auf die Einnahmen von Chiara angewiesen, der Bruder Gino ist Arzt – und politisch aktiv, wie später zu sehen ist.

Hier werden Fragen gestellt, die bis heute wahrscheinlich jeder Mensch nicht so richtig beantworten könnte. So verliert ein Camillo im Krieg seine Eltern durch einen Bombenanschlag. Er hat für seine Eltern und für sich gebetet und fragt: „Weshalb hat Gott mich nicht gehört?“

Trotz des Leids, welches Chiara sieht, verliert sie ihren Glauben nicht. Vor einer Marienstatue hat sie den Eindruck die Stimme zu hören „Gib dich mir hin“. Diese Stimme kommt für sie von Gott. Chiara spricht mit einem Franziskaner darüber.  Ordensfrau möchte sie aber nicht werden. Der Pater hält Chiara für verwirrt. Er lässt sie aber ein Evangelium mitnehmen, was ungewöhnlich ist. (Dazu muss man wissen, dass in der damaligen Zeit, Katholiken die Bibel nur in der Kirche hörten, aber nicht selbst lasen. – Wer das machte, galt nicht als katholisch und machte sich verdächtig. Von meiner Mutter erfuhr ich das mal)

 Einer der Sätze, die Chiara im Evangelium liest lautet: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Was bedeutet dies für Chiara? Wie setzt sie diesen Satz um? Es ist eindrücklich zu sehen.

Nach einer Zeit der Prüfung ist Chiara wieder bei dem Franziskaner. Sie hat einen Entschluss gefasst. „Sind Sie sicher?“, fragt der Pater. Er macht Chiara darauf aufmerksam, dass Sie alleine in der Welt sein wird, da sie keine Nonne werden möchte. Die Antwort von Chiara: „Ich bin jetzt bereit auf meine Eltern und mein Studium und meine Schüler zu verzichten. Auf alles was ich bis jetzt in meiner kleinen Welt hatte“. Sie legt in eine Messe eine Privatversprechen vor diesem Ordenspater ab, heiratet sozusagen Gott.  

 

Kleiner Exkurs: bei diesem Teil des Fimes wird nochmals die Befragung durch den Vatikan eingeblendet. Hier behaupten die Kardinäle, dass noch nie eine Frau mitten in der Welt sich Gott verschrieb und in der Welt blieb, seit es das Christentum gab. So  stimmt dies aber nicht. In den ersten Jahrhunderten gab es noch die Jungfrauenweihe. Leider nicht lange. Seit dem 2. Vatikanischen Konzil gibt es diese wieder und es sind immer mehr Frauen (auch in Deutschland), die diese vor dem Bischof auf Lebenszeit ablegen.

 

Chiara trifft sich mit ihren Freundinnen, liest auch mal aus dem Evangelium vor. Dadurch bekommt sie Schwierigkeiten durch einen Diözesanpriester. „Man kann das Evangelium nicht ohne Priester lesen“, so seine Worte. Und weiter: „Kommt besser zum Katechismus“. Später geht er zum Bischof, um diese Freundinnen anzuklagen. Wie reagiert der Bischof wohl darauf?

Als Chiara mit ihren Freundinnen zusammen sieht, wie die Leute durch den Krieg unter der Not leidet, hilft sie einfach, ganz unkonventionell. Überall wo Not ist, wird geholfen. Chiara hat dabei immer das Evangelium vor Augen. Doch nicht allen Eltern der Freundinnen ist dies recht. Sie machen sowohl den Töchtern, als auch Chiara Vorwürfe.

Trotz allem bleiben die Freundinnen zusammen, kümmern sich weiterhin um diejenigen, die es nötig haben. Selbst dann, wenn sie nichts haben. Sie ziehen zusammen. Und weil so viel Freude in diesem Hause ist, wird  bald gedacht, dass es sich hier um ein Freudenhaus handelt.

Chiara schafft es, dass die Menschen in Trient trotz des Krieges sich untereinander vertrauen. Obwohl man nie wissen kann, auf welcher politischen Seite einer steht.

 Schon bald wollen auch andere Frauen ein Gelübde ablegen, wie es Chiara hat, sich also ganz und gar an Gott binden. Doch es gibt auch Personen, die Chiara ablehnt.

         Und dann ist der Krieg vorbei. Chiara bringt zwei Männer, die sich politisch hassen (einer hat zu Hitler gehalten, der andere unter ihm gefoltert), dazu miteinander zu sprechen. Wie geht das wohl aus?

 

Zwischendurch wird auch ein Teil von Ines, einer Freundin von Chiara erzählt. Sie ist in einer reichen Familie aufgewachsen und verlobt. Wie ergeht es ihr mit der Gruppe?

 

 Am Schluss wird das Ergebnis der Anhörung gehört, die über zwei Jahre ging. Hat Chiara Grund zur Freude? Nur so viel sei verraten. Wieder gehorcht sie der katholischen Kirche.

 

 Als Ausklang werden noch Bilder aus dem Leben von Chiara Lubich gezeigt, um Einblick in ihr Leben zu geben.

 

Ein toller Film für alle, die mehr über Chiara Lubich erfahren möchten. Vor allem auch für jene, die sie nicht nur vom Hörsagen kennen, sondern mitbekommen haben, zum Teil selbst gesehen haben. Schließlich lebte sie bis 2008. (Daher konnte ich sie bei einer Veranstaltung auch einmal erleben)

 

Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.

 

Für 15, --€ ist die DVD hier zu erhalten. Und es lohnt sich immer, das Original zu kaufen. Hier kann man diesen dann auch noch in der Originalsprache ansehen.

 

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien entstanden

 

 

Sonntag, 12. März 2023

The Chosen - deutsch, Staffel 2




Staffel zwei über "die Auserwählten", denn etwas anderes heißt "The Chosen" nicht. Und wieder sind die Geschichten ungewöhnlich, regen zum Nachdenken an, zum Überlegen, was es mit einem selbst zu tun hat.
So erzählen vor dem Intro einige der Apostel und Frauen von ihrer Berufung. Aufgeschrieben wird sie von  - nun einfach überraschen lassen.
Im Laufe der Staffel werden noch mehr Jünger berufen. Bei  Der Hintergrund dieser Apostel ist verschieden.  Bei mindestens einer dieser Apostel ahnte ich durch dessen Tätigkeit schon, welcher der Jünger es ist.
Es lässt hoffen, denn: Wer ist es denn, der da in der Nachfolge Jesu ist? Wenn ich mich dann so ansehe (oder jeder, der sich die Staffel ansieht): Dann können wir mit all unserem Sein genauso berufen sein. So sagt Philippus zu Matthäus:  "Weißt du, ich war auch mal jemand anderes. Doch triffst du den Messias, zählt nur noch, was du bist. Erinnere Simon daran, dass die Menschen da draußen uns meist nach unserer Vergangenheit beurteilen, unseren Sünden..."   Ganz menschlich werden diese Jünger dargestellt.

Wie geht es den Jüngern  damit, dass sie immer wo anders sind, überlegen müssen/wollen, was Jesus als nächstes macht?
Es ist zu erfahren, dass Jesus viel zu tun hat, aber auch, wie weiter Gefährten zu ihm stoßen.  Wie alle versorgen, wenn Jesus zu vielen Menschen redet? Ist das überhaupt möglich, Würde  sich da nicht jeder Sorgen machen und überlegen, wie dies zu bewältigen ist?
Und: Sind es wirklich nur Vorträge? Oder hat es vielleicht anders stattgefunden? Dialoge?
Warum predigt Jesus überhaupt? Einmal erklärt er den Jüngern dies.
Mit Matthäus spricht er über im Vorfeld über die Bergpredigt, erklärt ihm einiges. Und Jesus fragt diesen Apostel dazu: " Es ist ein Manifest, Matthäus. - Ich bin nicht hier, um die Leute einzulullen, sondern weil ich eine Revolution will...Dachtest du ich würde mich hinstellen und sagen: 'Guten Tag allerseits! Macht einfach so weiter wie die letzten 1000 Jahre, denn das lief ja so toll.' "

Wie könnte das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter entstanden sein?

Neben dem ersten Evangelisten ist noch ein zweiter dabei, der alles mitschreibt, was er sieht. und hört.

Manchmal weiß man schon nach ein paar Minuten - durch den Titel der Folge - um was es sich handelt. Oder es reicht ein Blick in die Bibel, um zu wissen, um was es in der Folge geht. Ein Vers in der Bibel, eine halbe Stunde lang erzählt.

Öfters sind es Vorgeschichten, die erzählt werden, wie die des Gelähmten am Teich Schiloach. Wie fühlte er sich wohl? Durch ihn findet sein Bruder seine Berufung. Wer das wohl ist? Einfach überraschen lassen. Die beiden Geschwister unterhalten sich an diesem Teich auch, doch der Gesunde ist nicht bereit zu helfen.

Der Alltag der Jünger wird gezeigt, wie sie miteinander unterwegs sind, miteinander streiten, versuchen zu helfen... Aber auch: Wie sie versucht werden. An Maria Magdalena wird dies gezeigt.

Zwischendurch trifft Jesus dann auf seinen Vetter (den ja auch jeder aus der Bibel kennt) und der dann schließlich ins Gefängnis geworfen wird. Wie reagieren die ehemaligen Jünger von Johannes wohl darauf, die jetzt zu den Apostel gehören?

Auch im Vorspann der jeweiligen Folge ist immer wieder viel zu erfahren. - Daher auch hier gut aufpassen. Gerade Rückblicke haben viel zu sagen.

Jesus lehrt in dieser Staffel seinen Jüngern das Vater-Unser

Während Jesus seine Tätigkeit immer mehr und mehr aufnimmt, formt sich bei den Pharisäern auch der Widerstand. Es wird spannend. Vor allem auch, weil Jesus tatsächlich verhaftet wird. Und im einem Gespräch mit den Römern sagt dann Quintus zu ihm: "Jesus die ganze Sache ist doch ganz einfach: Du scheinst Spaß daran zu haben, Rom ständig Kopfschmerzen zu bereiten."

Humorvoll und zugleich nachdenklich. Eine echte Bereicherung für den einzelnen. 
Auch in Gruppen könnte man die einzelnen Episoden ansehen und dann darüber diskutieren. 


Freigegeben ist diese Staffel ab 12 Jahren.
Für 20,--€ ist die DVD hier und die Blu-ray hier zu erhalten

Über Staffel 1 habe ich hier einen Beitrag auf dem Blog

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit  Gerth Medien

Sonntag, 26. Februar 2023

Gott ist nicht tot - Wir sind das Volk


Vorspann:
Ronald Reagan, Präsident der USA. „Die Freiheit ist eine zerbrechliche Sache. Und sie ist nur eine Generation vom Aussterben entfernt. Sie ist nicht unser Erbe. Sie muss von jeder Generation ständig erkämpft und verteidigt werden…“

Gleichzeitig zu sehen: Kriegsgräber, Mahnmal eines Soldaten…. und Pfarrer Dave. Ihm fällt der Satz ein: „Denn nicht du wirst sprechen, sondern der Geist deines Vaters, der durch dich spricht.“

 

Dann beginnt der Hauptfilm. Es ist eine Woche früher bei  Familie Mc Kinnon. Der Vater geht zur Arbeit, die Mutter empfängt Kinder. In der Wohnung wird Unterricht gegeben, da es in den USA zwar eine Lernpflicht, aber keine Schulpflicht gibt. Dieser Hausunterricht wird  unterbrochen von einer Mitarbeiterin des Sozialdienstes, die den Hausunterricht überprüfen soll. Sie hat eine Liste dabei und  taucht auf, als Religionsunterricht stattfindet. Reverend Dave spricht über die Noah-Geschichte. Damit hat die Mitarbeiterin des Sozialdienstes Schwierigkeiten. Mal richtig hinhören, was sie alles anspricht, außer dass sie vom „Noah-Mythos“ spricht. So gibt sie das Ganze an die Aufsichtsbehörde weiter.

Im Laufe des Filmes kann man mitbekommen, dass dieser Besuch Folgen hatte, denn Religion wurde von den staatlichen Schulen entfernt. „Sie lehren Kinder, dass sie Gott nicht brauchen“, so der Mr. Mc Kinnon in dessen Haus der Unterricht stattfindet

Schließlich landet der Unterricht im Familiengericht. Viele Vorwürfe werden vom Sozialdienst vorgebracht.  So haben die Eltern zehn Tage Zeit, sich den Vorschlägen des Gerichtes und Staates anzupassen. Die Ausführung der Richterin dazu ist sehr einleuchtend.  Das Gericht erklärt gleichzeitig, dass die Kinder für diese Zeit eine Betreuung vom Staat haben. – Und: Es wird auf den Reverend verwiesen, der sehr wohl weiß, was es heißt, sich gegen den Staat zu stellen. (Teil 3 der Filme)

Mitten in dieser Situation bereitet Pfarrer Dave einen Predigt mit der Frage: „Wie sieht der Glaube aus?“  Für einen befreundeten Pfarrer aus Nigeria, der inzwischen verstorben ist, ist es eine relative Frage.  Dave sieht in vor sich und dessen Erklärung, was glauben für Christen in Nigeria heißt. Ein wichtiger Unterschied zur westlichen Welt: „Sie sagen nicht: „Oh, ich muss zur Kirche“, sie sagen: „Oh, es ist Sonntag, ich darf in die Kirche.“‘ Und dies, trotz der Schwierigkeiten, die hier erzählt werden. . Hier sollte jeder mal zuhören und überlegen, ob er  da nicht noch viel mehr vom Christentum erzählen sollte. Er endet mit dem Bibelspruch: „Wem viel gegeben wird, dem wird viel abverlangt.“

Ein Abgeordneter namens Smith aus Washington will den Eltern helfen, eine Woche später ist eine Abordnung in Washington. Von Smith ist  über das Verständnis der Religionsunterricht in der Schule, den es nicht gibt zu erfahren. (Übrigens auch in vielen europäischen Ländern nicht, z. B. der Schweiz) Sehr aktuell, was er sagt, es lohnt sich, hinzuhören.

Smith bringt den Eltern bei: „Als Gläubige haben wir den Berg der Politik zu lange verlassen. Wir haben entschieden, dass es für Christen einfach zu gefährlich ist, diese Arena zu betreten. Also überließen wir ihnen jenen, die aus eigenen egoistischen und weltlichen Gründen dorthin wollten, in der Hoffnung, das alles gut wird.“

Bei der Anhörung vor dem Senat, überrascht Taylor, einer der Mütter, die ihren Sohn zu dem Hausunterricht sendet. Einiges ist im Vorfeld über sie zu erfahren, aber noch viel mehr dort. Der Vorsitzende der Anhörung hat jedoch schon lange entschieden, wie es weitergehen soll. – Hat da die Elterninitiative überhaupt noch eine Chance?
Es geht überraschend aus.

 

Wieder mit dabei Martin,  der Chinese, der Christ wurde und die Muslimin Aysha, die Christin wurde –Bekannte Gesichter, auf die man bauen kann. An deren Dialog kann man sehen, wie aktuell der Film ist, es kommt die Sprache auf die Christenverfolgung in China, aber auch die Verfolgung der muslimischen Uiguren.

Aysha, ist immer noch mit tief im Innersten  mit Ihrer Familie verbunden und machte einen schlimmen Fehler, eine Unachtsamkeit, die einiges für sie verändert.

Viele Nebenschauplätze sind zu sehen, wie Brandon,  der Sohn der Familie Mc Kinnon in der der Unterricht stattfindet, der ein Auto kauft, aber da noch etwas anderes ist.

 

Auch sonst ist der Film etwas anders als die ersten drei Teile. Es ist einiges über die Geschichte Amerikas zu erfahren, ein paar Gesetzestexte und über das Verständnis der Freiheit.

 

Der Titel des Filmes „Wir sind das Volk“ hat mich persönlich an die letzten  Jahre der  DDR erinnert, die ich als junge Erwachsene miterlebt habe: Die Menschen sind dort betend beieinander gewesen, jeden Montag. Sie sind nach dem Gottesdienst  mit Kerzen auf die Straße gegangen und riefen „Wir sind das Volk“. – Das Gebet bewirkte hier also sehr viel. Ob es in diesem Film genauso ist?

 

Es lohnt sich den Film anzusehen, mit älteren Jugendlichen, Firmgruppen oder Konfirmanden. Der Film regt zum Nachdenken an.

Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.

 

Für 15, --€  kann man hier die DVD und  hier die Blu-ray 

 

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien entstanden

 

Auf diesem Blog sind auch die Besprechungen von Teil 1, Teil 2, Teil 3 und die Trilogie nachzulesen.


 

Sonntag, 19. Februar 2023

Lucy und der traurige Mann


Lucy, ein fröhliches fünfjähriges Mädchen spielt gerne mit den Eltern. Zu Beginn mit ihrem Vater sogar Fußball. Aber sie scheint nicht ganz gesund zu sein, sie muss nämlich zwischendurch husten. Und sie behauptet, ihren verstorbenen Großvater zu sehen. Mit ihm redet Lucy auch.

Weiterhin träumt Lucy. Und sie ist sich sicher, dass diese Träume auch eine Bedeutung haben. So kommt dort ein trauriger Mann vor. Für Lucy ist klar, dass dieser Mann lebt und sie schließt daraus: „Also werden Jesus und ich Freunde von ihm.“ Später sagt sie zu ihrem Vater über diesen Mann: „Er braucht dringend Hilfe.“

 

Während Lucy von diesem Mann träumt, gibt es gleichzeitig einen Sträfling namens Edgar, der neue Nieren braucht. Er will aber nichts mit Gott zu tun haben, denn er ist sich seiner Schuld bewusst und meint: „Ich bekomme genau das, was ich verdiene.“ Der Pfarrer spricht daher auf ihn ein. Einfach mal hinhören, was er sagt.

 

Durch ihre Krankheit muss Lucy ins Krankenhaus. Hier trifft sie  Edgar, der auch eingeliefert wird. Sie erkennt ihn als den traurigen Mann, von dem sie geträumt hat.

Lucy will zu Edgar Kontakt aufnehmen. Und obwohl er streng bewacht wird, schafft sie es auch. Sie hat  Hilfe, um an dieser Wache vorbeizukommen. Von wem? Nun, dass zeigt sich in diesem Film.

Lucy unterhält sich mit Edgar, sagt ihm, dass sie Freunde werden wollen und dass auch Jesus dieses Gesicht im Traum gezeigt hat. „Ich will keine Freunde und ich glaube auch nicht an Gott“, ist die Antwort von Edgar. Lucy erwidert ihm darauf: „Jesus glaubt aber an dich.“

Lucy bekommt auch mit, dass der Wachmann nicht besonders nett zu Edgar ist. Er hat ein Familienfoto von Edgar zerrissen. So mag Lucy diesen Wachmann nicht. Sie überlegt laut: „Wir sollen unseren Nächsten lieben, wie Jesus, aber sollen wir dann auch die gemeinen Leute lieben?“

Lucy ist im Gegensatz zu Edgar auch überzeugt, dass er seine Familie wieder sehen wird, dass diese ihm alles vergeben werden. Die beiden bleiben im Kontakt, Lucy macht Edgar Mut, dass für ihn alles wieder gut wird.

 

Die Tage vergehen, Lucy geht immer wieder zu Edgar. Zwischendurch trifft sie dabei andere Menschen, denen sie auch von Gott erzählt. Lucy weiß, dass sie in dieser Zeit begleitet wird und es geht ihr gut. Doch wenn sie wieder im Bett geht, geht es ihr immer schlechter. Ihr ist auch ziemlich klar, dass sie sterben wird. Zu ihrem Vater sagt Lucy: „Ich werde an deiner Seite sein und ich werde dich immer lieben.“ Gleichzeitig hat sie einen besonderen Wunsch für Edgar. Ob sich dieser Wunsch erfüllt?

 

Ein toller Film für die ganze Familie, eigentlich zur Weihnachtszeit, aber er kann auch das ganze Jahr angesehen werden. Und auch die Kinder können diesen sich schon mit ansehen.

 

Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren.

 

Für 15, --€ ist die DVD hier zu erhalten

 

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien entstanden

 

 

 

Freitag, 30. Dezember 2022

Rettet das Santaland


 Vorspann:

Eine alte Frau und ein Mädchen; Oma und Belle, die  Enkelin. Die Oma schenkt ihr Armband. Hier sind viele gute Sprüche zu lesen. Die Oma rät der Belle die Worte zu lesen und „diese dir zu Herzen nehmen.“ Und weiter: „Die wahre Schönheit ist hier.“ – Damit zeigt die Oma auf ihr Herz. Übrigens: Die Sprüche des Armbandes haben eine zentrale Botschaft im Film also darauf achten.

Belle schreibt dazu gleich an den Brieffreund namens Josh.  Einfach mal auf die Worte achten, im Laufe des Filmes werden diese noch wichtig, besonders die zum Thema Weihnachten.

Josh und Belle treffen sich dann auch mal  und zwar im Santaland, tauschen ihre Berufswünsche aus. Bel will vielleicht Farmerin werden, ihrer Mutter ist es wichtiger, dass Belle Fotomodell wird. Josh macht da gleich mal bei den Tieren Fotos. Und da passiert es: Belle fällt bei den Schweinen in deren Schmutz. Sie will sofort heim, merkt erst dort dass sie das Armband verloren hat. Die Mutter erinnert sie an den Wunsch Fotomodell zu werden, lässt Belle das  Armband vergessen. Auch Weihnachten findet die Mutter nicht wichtig. Das ist beim Verhalten von Belle später noch zu sehen.

 

25 Jahre später: Belle ist wirklich Fotomodell geworden. So richtig glücklich dabei ist sie jedoch nicht. Da taucht ihre Freundin Cassidy auf und erklärt ihr: „Wahre Schönheit liegt im Inneren.“ Beth erinnert sich an ihre Kindheit und das Armband ihrer Oma. Sie beschließt überstürzt zum Santaland zu fahren, wo Sie das Armband als Kind das letzte mal hatte. Dort trifft sie auch auf Josh, den ehemaligen Brieffreund wieder. Trotzdem ist für Belle eines klar: Sobald sie das Armband findet, wird sie wieder zurückfahren. Sie gesteht Josh: „Ehrlich gesagt, es ist mir nach all den Jahren klar geworden, dass ich seine Botschaft wirklich brauche. Und ich weiß, ich muss es finden, wenn ich kann.“

So kommt es, dass Belle alles tut, um das Armband zu finden. Dabei entdeckt sie auch anderes. Und sie kommt Josh näher, der verspricht beim Suchen zu helfen. Daher beschließt sie zu helfen, Santaland zu retten. Genügend Kontakte hat sie ja.

Die Suche nach dem Armband zieht sich hin. Schließlich findet sie es. Und Belle wird klar: Josh wusste die ganze Zeit, wo das Armband war. – Sie will nur eines: Abreisen

 

Finden Josh und Belle trotzdem noch zusammen?

Kann das Armband Belle helfen, ihren eigenen Weg zu finden?

Und kann das Santaland gerettet werden, deren Höhepunkt das Krippenspiel ist/wäre?

All das wird in dem Film geklärt. Es lohnt sich wirklich, diesen bis zum Ende zu schauen. Auch wegen der Botschaften auf dem Armband.

 

Ein Film, der nicht nur etwas für Gläubige ist, jeder kann diesen sehen. Und es wird eine Botschaft vermittelt. Lohnt sich wirklich zu sehen. Vor allem auch von Jugendlichen, die gerade damit beschäftigt sind, sich kennenzulernen und oft nicht annehmen können.

Dieser Film kann auch gut außerhalb der Weihnachtszeit gesehen werden.

 

Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren.

 

Für 15, --€ ist die DVD hier zu erhalten

 

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien entstanden

 


Sonntag, 2. Oktober 2022

The Chosen - deutsch, Staffel 1


"Gewöhn dich an anders“ – Dieser Satz ist auf dem Cover der 1. Staffel zu „The Chosen“ zu lesen. Und der Titel (auf Deutsch: „Die Auserwählten) zeigt, ja schon, dass nicht unbedingt Jesus im Mittelpunkt steht.

 

Auch ich habe mich erst mal eingewöhnen müssen und mitzukommen. Denn nicht Jesus steht hier im Mittelpunkt, sondern eben  die Personen, mit denen Jesus zu tun hatte, an erster Stelle Apostel

So ist es kein Wunder, dass zunächst eben diese Menschen vorgestellt werden. Zumindest ein Teil der Apostel ist in der ersten Staffel zu sehen, ebenso Maria von Magdala, Nikodemus oder Matthäus

Mich selbst wunderte es, dass im allerersten Film Jesus fast gar nicht vorkommt, dann erst zum Schluss. – Aber klar, es geht um die anderen Personen

Immerhin: Wenn man einmal angefangen hat, den Film zu sehen, will man gar nicht mehr aufhören. Wir werden aus der Perspektive derjenigen, um die sich Jesus kümmert mit in das Geschehen genommen. Wir lernen, mit welchen Problemen die Menschen zu kämpfen hatten, was sie bewegte, welche Sorgen sie hatten. Und mitten unter ihnen immer wieder: Jesus.

Was ich auch beeindruckend fand: Wenn es nötig ist, dann wird der Hintergrund viele Jahre vorher gezeigt, so zum Beispiel als der Jakobsbrunnen entsteht. Dazu die Jahreszahl.

 

Man kann sich in den Menschen zum Teil wiederfinden, besser sich in das Geschehen hineinbegeben.  In Anlehnung an ein Wort von Jesus könnte man hier auch heute sagen: „Komm und sieh“


Staffel 2 kann man hier sehen

 

Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.

 

Für 20,--€ ist diese 1. Staffel zu erhalten, hier die DVD und hier die Blu-ray

 

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien entstanden


 

 

Sonntag, 11. September 2022

Corrie Ten Boom


 Über Glaubenshelden wird auf einer DVD erzählt. Drei Personen werden in drei Filmen vorgestellt, die ungefähr je eine halbe Stunde dauert.

Auf meinem Blog werde ich diese in drei aufeinanderfolgenden Tagen vorstellen.  John Newton und  den Heiligen Patrick habe ich schon vorgestellt. Nun geht es um  Corrie tenBoom

 
„Manche Leute sagen, die Zeit heilt alle Wunden, aber es gibt Wunden, die sind zu tief, als das Zeit alleine ausreicht.“ – Mit diesem Satz beginnt der Vorspann. Es ist das Jahr 1940. Hitler überfällt die Niederlande.

Ein Nazi in Uniform ist bei Torries Vater im Laden. Als er geht kommt ein Jude heraus. Das gefällt diesem Nazi gar nicht, doch er unternimmt noch nichts.

Der Kunde hat keine Uhr zur Reparatur dabei, sondern ein Baby. Dessen Vater, auch ein Jude, wurde von den Nazis abgeholt. Das Baby soll aber gerettet werden

Im Anschluss wird gezeigt, wie die Juden aus ihren Häusern vertrieben werden mit Gewalt. „Man muss als das Schlechte loswerden, damit das Gute brillieren kann“, so der Soldat der SS über die Juden. Für die Familie ten Boom der Anlass, Juden zu verstecken und ihnen zu helfen. Sie tun es aus dem Glauben heraus. Zu sehen ist, was in der Zeit des Krieges dabei alles beachtet werden muss, welcher Gefahr sich die Familie aussetzt. „Gott wird uns schützen.“, ist sich Corrie sicher.

Dann kommt der 28. Februar 1944.  Corrie ist krank. Gleichzeitig kommt ein Mann, der um Hilfe bittet. Was er wirklich will, stellt sich in der nächsten Szene raus. Das Haus der Familie wird durchsucht, es wird mit viel Gewalt vorgegangen. Die Familie wird in Gefängnis  gebracht. Auf den Weg dorthin sagt der Vater zu seinen Kindern Betsie und Corrie: „Habt keine Angst meine Töchter, habt Vertrauen. Egal was auch passiert, denkt daran, dass Gott immer bei uns sein wird. später wird Corrie zusammen mit Ihrer Schwester in das KZ Ravensbrück gebracht. Es ist ziemlich deutlich zu sehen, wie es dort zugeht. Und in dieser Situation lesen die beiden einen Bibelvers. –Mal gut zuhören, was da ausgesagt wird. Unter anderem geht es darum, in jeder Situation zu danken. Corrie kann das nicht begreifen. Aber sie versucht es. Humorvoll an dieser Stelle gemacht. Betsie gibt  Corrie  ihr Mut, richtet sie immer wieder auf und hilft ihr, auf Gott zu vertrauen.

In der Zeit während des  KZs sterben Vater und  Schwester von Corrie, Ihre Glaubenszweifel und ihre Mutlosigkeit werden deutlich gezeigt. Doch sie fasst wieder Mut, findet zu Gott.

Als Betsie so todkrank war, dem Tode nahe, hatte sie eine Vision. Wird sich diese für Corrie erfüllen?

Zum Schluss wird gezeigt, was es heißt, wirklich zu vergeben.


Dieser Film lohnt sich zu sehen, wenn es um das dritte Reich geht. Schonungslos wird hier gezeigt, wie es zugeht.  Gleichzeitig geht es auch um den Glauben der beiden Schwestern, die Schlimmes erlebt haben. Sehr beeindruckend und sehenswert.

 

 

Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren. Ich persönlich würde diesen erst  Jugendlichen ab 14 Jahren zeigen.

 

Die DVD ist für 15,--€ hier  zu erhalten

 

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien entstanden