Christliche Filme und Filme, die so mehr oder weniger im christlichen Milieu spielen, mit christlichem Hintergrund. Auch christliche Filme für Kinder und Jugendliche
Eine Familie (Vater Dereck, Mutter Margo, Sohn Mocki) aus unserer
Zeit ist in der Wüste gelandet. Wo genau wissen sie nicht, doch es ist bekannt,
dass es um das Jahr 1000 vor Christus sein dürfte. Noch eines ist ihnen klar: Sie müssen auf der
Hut vor den Soldaten sein.
Weil Mocki niesen muss, wird er von den Soldaten gefangen
genommen. Die Eltern können fliehen und erleben so mit, wie es den Israeliten
in der Wüste ergeht, nachdem Josua der Anführer geworden ist.
Josua vertraut ganz auf Gott, was im Film auch gut zu sehen ist.
Er lässt zunächst die Bundeslade bis zur Mitte des Jordans ziehen, das Volk
zieht durch den Jordan. Was mit diesem Fluss passiert ist zu sehen.
Nachdem die Israeliten den Jordan überquert haben, empfängt Josua
von einem Engel den Auftrag, wie er gegenüber Jericho weiter vorgehen soll.
Diesen Befehl gibt er weiter. Was da dann gemacht wird, klingt vielleicht für
den ein oder anderen von uns etwas komisch, doch Josua weiß: Gott ist mit den
Israeliten. Selbst einige Israeliten haben Zweifel. Josua sagt dazu später: „Wir
stiften Unsicherheit, Verwirrung, wir greifen ihren Verstand an.“
Noch etwas später sagt Josua zu seinem Heerführer Simeon: „Lerne
zu vertrauen und die größte Kraft des Menschen einzusetzen. Und das ist nicht
die Muskelkraft, sondern der Glaube an den Herrn.“ Ein paar Tage später fügt
Josua zu Simeon dazu: „Die ganzen letzten Tage hat der Herr mit die Befehle
gegeben. Und ER wird morgen vor Jericho sicher über uns wachen. Wir sind in
SEINEN Händen. SEIN Wille geschehe.“
Dieser letzte „Angriff“ ist anders, als vielleicht erwartet. Und
trotzdem: Gott hält sein Wort. Die Israeliten bekommen Jericho.
Während der ganzen
verstehen die Einwohner von Jericho nicht, was da passiert, machen sich
gerade zu Beginn zum Teil sogar lustig. Später wissen sie einfach nicht, was
das Handeln bedeuten soll.
Ein toller Film, der zeigt, dass das Hören auf Gott und das
Vertrauen auf IHN sich lohnt, zum Ziele
führt.
Chris kommt von der Probe
mit seiner Band. Am Bahnhof sind zwei Jugendliche, die ihm die Gitarre
entreißen und im Zug schließlich zertrümmern. Chris ist wütend und will sich
rächen. – Da kommt Superbuch und und nimmt die Freunde mit. „Ich bringe euch zu
zwei Männern, die herausfinden mussten, wohin Zorn führt, wenn man ihn
zulässt“, so Superbuch zu den Freunden. Sie landen in der Zeit von Saul und
David. bringt die Freunde in die Zeit von Saul und David. Das Volk singt ein
Lied, welches vom Ruhm Davids zeugt, der erfolgreicher als Saul ist.
Saul, dem kurz vorher gesagt wurde, dass ihm das Königreich
entzogen wird, ist inzwischen depressiv. Er geht sogar mit dem Speer auf David
los, wenn dieser mit der Harfe spielt. Obwohl Saul es auf David abgesehen hat, dient
David ihm weiter. „Weil er mein König ist“, so David.
Trotzdem muss David
irgendwann vor Saul fliehen. Doch Saul ist in seiner Nähe, betritt sogar die
Höhle in der David sich versteckt. – David könnte ihn töten- doch ihm ist klar,
dass Saul von Gott auserwählt wurde, daher tut er ihm kein Leid an. „Möge Gott über uns urteilen“, so David
später zu Saul. David verspricht Saul sogar noch, dessen Familie nicht
auszulöschen. Nach dem Tode Sauls wird dann David König.
Chris hat gelernt und lässt seinen Zorn gegenüber den Jugendlichen
nicht aus.
Dieser Film hält sich ziemlich gut an die Bibel und man kann eine
ganze Menge lernen und zwar nicht nur als Kind.
Als „Zugabe“ gibt es noch die Klassikfolge: „Ein Wort an die
Klugen“ aus dem Jahre 1986
Während Professor Bambel schläft, herrscht unter den Kindern
Streit, weil Corgie einen Kuchen aufgegessen hat. Es sieht so aus, als ob es
den Professor nicht interessiert, was da wirklich passiert ist. So erzählt
Angie das Gleichnis vom ungerechten Richter und der armen Witwe. Als der Witwe
Schafe weggenommen werden, geht sie auch zum Richter, der gegen sie
entscheidet. Doch sie lässt ihm keine Ruhe, weder bei Tag noch bei Nacht, bis
er nachgibt, denn sie ist sich sicher: „Gott ist auf meiner Seite.“ Zum Schluss
erklärt Angie das Gleichnis noch.
Dann erzählt Justin noch ein Gleichnis, denn er hat alle Kinder zu
einem Fest eingeladen. Er erzählt das Gleichnis vom König, der zum Festmahl
einlädt, doch keiner kommt. Ziemlich deutlich wird gezeigt, wie egal den Leuten
diese Einladung ist. Schließlich werden die Armen von der Straße eingeladen,
die gerne kommen und in festlichen Gewändern da sind. Nur einer ist es nicht.
Er wird vom König in den Kerker gesteckt. Hier erklärt Justin zum Schluss, was
dieses Gleichnis bedeutet.
Auch dieser Film ist gut gemacht, vor allen sind die Gleichnisse
gut erklärt. Und: Man kann diesen Film in zwei kurzen Episoden ansehen.
Der Film ist frei ab 6 Jahren und für 9,99 € hier zu bekommen.
Mit Sehnsucht haben viele schon darauf gewartet: Auf einen
weiteren Teil von „Gott ist nicht tot.
Nun ist der Film da. Wer beim zweiten Teil nach den Abspann noch
weiter gesehen hatte, konnte mitbekommen, dass Pastor Dave verhaftet wird, weil
er eine Predigt nicht abgibt. Damit beginnt diese Geschichte. Unter Protest
wird er dann freigelassen. Die Medien berichten darüber. Sie bringen einen
guten Vergleich: „Was ist, wenn ein Rabbi sagen würde, es gäbe nur eine Wahrheit,
oder ein muslimischer Imam?“ Was für viele nicht zu begreifen ist: Warum steht
eine Kirche auf dem Grund einer Uni? Mitten in diesen Prosteten hört man auf
einmal die Alarmanlage der Kirche. Während Pastor Dave die Polizei ruft,
schautsein Freund nach dem Rechten in
der Kirche. Durch einen Kurzschluss entstehen Flammen. Dave kann seinen Freund
zwar noch ins Freie ziehen, aber dort stirbt dieser. Doch auf Kisuaheli spricht
er noch ein paar Worte. Pastor Dave erfährt später, dass es heißt: „Zu jeder Zeit
ist Gott gut – und Gott ist gut zu jeder Zeit.“
Dann ein Rückblick: Es ist zu sehen, wie es zu dem Anschlag auf
die Kirche kam.
Zu sehen sind hier Keaton und
ihr Freund Adam, der nichts von Glaube und Kirche hält. Bei einem Gespräch mit
Freunden ist dies deutlich zu sehen. Als Adam dann noch behauptet, Keaton will
nichts mehr mit Gott zu tun haben, trennt sie sich zunächst von ihm. Aus Wut
handelt er. – Im späteren Verlauf des Filmes ist dann zu sehen, warum er nichts
mit Kirche zu tun haben will.
Die Dozenten der Uni, auf dessen Gelände die Kirche steht, beschließen
wegen all der Nachrichten, dass die Kirche nicht mehr auf dem Gelände der Uni
stehen soll, sie wollen sie abreißen lassen. Ausgerechnet Tom, ein Freund von
Pastor Dave, soll ihm dies beibringen.
Dave weiß nicht mehr, was er tun soll. In dieser Situation macht
ein Student ihn auf LK 12,48 aufmerksam (nachschlagen lohnt sich!)
Dave denkt zu verstehen und
wendet sich an seinen Bruder Pearce, zu dem er seit Jahren keinen Kontakt hat.
Dieser ist Jurist. Und er kommt mit. Doch als Pearce seinen Dave fragt, wie es
ihm geht, kommt die Antwort: „Mir geht es gut.“ Eine Antwort die leider viel zu
oft heute gesagt wird, weil man sich dahinter verstecken will. Wurde mir auch
erst vor ein paar Tagen von einer Frau gesagt, deren zweijähriges Kind
gestorben ist.
Wie es Dave wirklich geht, zeigt sich im Verlauf der nächsten
Minuten. Er kommt mit der Situation nicht klar, ist emotional nicht
ausgeglichen und lässt dies auch einige spüren, macht in dieser Zeit vieles
falsch.In dieser Zeit ist Pearce
zunächst trotzdem für Dave da, als z. B. an einem Sonntag die Kirche abgerissen
werden soll. Daves Freund Tom hat dieses Anliegen unterschrieben.
Irgendwann kann auch Pearce nicht mehr und fährt zurück. Trotzdem: In der Zeit, in der Pearce bei Dave
ist, kommen die Brüder sich wieder näher. Dave erfährt auch, wie sich sein
Bruder entwickelt hat und warum die Kirche für ihn nicht mehr alles bedeutet.
Später geht Pastor Dave auch gegen Adam vor, was viele nicht
verstehen, besonders Keaton nicht, die deutlich sagt, dass Pastor Dave doch ein
Vorbild sein muss. Dave muss ins Gefängnis.
Pastor Dave erscheint auch wieder in den Medien. Warum wird auch
gezeigt. Und es wird dort diskutiert, was wohl richtig ist. Gleichzeitig geht
Dave hier gegen seinen Freund Tom vor. Das hat für Tom zum Teil schlimme
Folgen. Die beiden beschuldigen sich von nun an gegenseitig über Medien.
Irgendwann gibt Pastor Dave zu, dass er ein Wrack ist. „Ich weiß
nicht, was Gott von mir will.“ In dieser Zeit gibt ihm ein schwarzer,
befreundeter Prediger den Hinweis: „Du darfst nicht vergessen: ER will, dass
wir Licht sind in der Dunkelheit.“
Es scheint alles aus zu sein, Gott scheint fern zu sein. Doch dann
ändert sich etwas.
Irgendwann kann Pastor Dave mit Adam reden, dank Keaton. Er kann
auch wieder mit Tom reden. Doch das reicht nicht, vor der Kirche wird
demonstriert. Die einen sind dafür, dass sie bleibt, die anderen sind dagegen.
Wie geht es mit der Kirche weiter? Wird sie wieder aufgebaut?Besteht die Uni auf ihr Recht? Oder
vielleicht Pastor Dave? Eine überraschende Wendung.
Pastor Dave hat jedenfalls
zum Schluss erkannt: „Gott ist gut, zu jeder Zeit“
Auf alle Fälle sollte der Abspann noch abgewartet werden, da die
Macher des Filmes noch mit einer wichtigen Botschaft zu Wort kommen.
Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und für 15,--€ zu bekommen, als DVD hier und als Blu-ray hier.
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien.
Trey bekommt von seinem Vater ein Geschenk: Ein Seifenkiste, die
erst noch fertig gemacht werden muss. Vater und Sohn wollen es für ein Derby
richten, damit der Sohn daran teilnehmen kann. Doch dann wird Treys Vater einberufen. Er muss als Soldat
nach Afghanistan und stirbt dort. – So beginnt der Film
In seiner Trauer und Wut über den Tod des Vaters, will Trey die
Seifenkiste zunächst erst einmal vernichten. Doch langsam bekommt er wieder
Lebensmut und fängt an, die Seifenkiste zusammenzubauen.
Miss Banner, die Lehrerin
von Trey will ihn mit einem Freund zusammenbringen, den sie vom Gottesdienst
kennt. „Das letzte, was ich gebrauchen kann, ist jemand der predigt“, so darauf
die Antwort von Trey. Als Miss Banner ihn wissen lässt, dass es sich um etwas
anderes handelt, besucht Trey Roy.
Trey durchschaut Roy ziemlich schnell: „Wow, Ihre Maske ist noch
schlimmer als meine“, so sein Urteil. Und Trey erfährt bald, was dahinter
steckt.
Da beide zunächst denken, es geht darum, eine Vater-Sohn-Beziehung
aufzubauen und Roy dies nicht will, scheint der Kontakt abzubrechen. Doch Trey
googelt den Namen und kommt darauf, um was es Miss Banner wirklich ging. – Er besucht
Roy nochmals, erzählt von seiner Seifenkiste.
Die beiden beginnen die Seifenkiste zusammenzubauen und für Rennen
zu proben. Sie finden auch privat zusammen.
Trey fällt auf, dass Roy anscheinend zu viel trinkt. Er bittet
Miss Banner für Roy zu beten. Trey selbst fällt es schwer zu beten. Das hat
einen Grund. Als dann seine Seifenkiste auch noch verschwunden ist, macht Trey
Gott Vorwürfe.
Bei den verschiedenen Seifenkistenrennen läuft es gut. Trey wird immer besser und gewinnt
schließlich irgendwann. Er darf zum ersehnten Derby fahren. – Und dann sind die
Veranstalter pleite, das Rennen wird nicht stattfinden, wahrscheinlich nie
wieder. Roy ist klar, warum es soweit kommen musste und sagt zu Trey: „Wenn du
dich umsiehst, siehst du Kids, die ihre Nase an Computermonitoren plattdrücken,
bei ihren Internetaktivitäten. Facebook, Spielereien, was weiß ich noch.“ Für
Roy ist klar: „Der Traum ist aus.“ – Gleichzeitig passiert aufgrund seines
Alkoholkonsums ein Unfall, als er zu einem Einsatz der Feuerwehr soll. Dieser
Unfall hat Konsequenzen.
Trey will immer noch das Derby fahren. Er gibt nicht auf. Er fährt
zum Investor und bekommt eine Absage. Trey überlegt, was er noch tun kann.
Trey ist zwar erst zwölf
Jahre alt, doch er kennt sich mit dem Internet aus. Und er startet dort einen
Aufruf, um das Derby zu retten, dreht einen
Film und lädt diesen hoch. Ob es wohl ankommt? Kann er das Derby noch
retten? Er will dieses doch unbedingt fahren und gewinnen.
Chris hat immer wieder denselben
Traum. Joy und Gizmo wollen ihn deuten, aber Chris ist davon überzeugt, dass
ein Traum nichts bedeutet – da erscheint Superbuch und bringt die Freunde zum
jungen Samuel, er ist damals noch ein Kind. Es ist zu sehen, dass er einiges
besser weiß, als die Priester. Samuel kennt Gottes Willen zum Teil schon mehr
als Erwachsene, denn er ist für den Hohenpriester Eli da und wurde von ihm
gelehrt. Und eines Nachts hört Samuel während des Schlafs immer wieder seinen
Namen, so dass er zu Eli geht. Beim dritten Mal ist Eli klar, was geschehen ist
und er sagt zu Samuel: „Mein Sohn, ich glaube, du wirst die Stimme Gottes
gehört haben.“ Eli sagt Samuel, was diese zu tun hat. So geht Samuel beim
nächsten Mal nicht zu Eli, sondern sagt: „Sprich Herr, dein ergebener Diener
hört dir zu.“ Chris und Gizmo werden Zeugen, wie Gott zu Samuel spricht.
Außerdem wird noch gezeigt,
wie Samuel als Erwachsener gezeigt. Das Volk steht im Kampf gegen die Philister.
Samuel weiß was zu tun ist: „Vertraue auf Gott“, sagt er zu Chris. Und Gott
hilft.
Chris hat einiges verstanden,
als er wieder zurück ist und handelt danach.
Kindgerecht werden hier die
Inhalte der Bibel gezeigt und sich ziemlich an die Bibel gehalten. Lohnt sich
zu sehen.
Als zweites ist auf der DVD
noch eine Klassikfolge zu sehen, nämlich „Gesucht und gefunden“.
Ein Haus, welches
gleichzeitig eine Zeitmaschine ist, landet in Israel, in der Nähe von Nazareth, als Jesus vier Jahre
alt ist. Angie und Justin machen sich auf in der Stadt und treffen dort auch
auf die Heilige Familie. Hier erfahren sie, dassbald Passah ist und Jesus mit zwölf Jahren
mitgehen darf. Daraufhin wünsche Sie sich von Professor Bambel, die
Zeitmaschine acht Jahre vorzustellen.
Während der Zeit des Passahfestes
landet die Zeitmaschine in der Nähe von Jerusalem. Die Freunde suchen die
Heilige Familie. Sie finden Maria und Josef auf dem Heimweg, als diese Jesus
suchen. Zwischendurch wird Jesus gezeigt, wie er im Tempel in Jerusalem lehrt. Dort finden ihn auch Josef und Maria.
Die beiden verstehen nicht, dass Jesus in Jerusalem geblieben ist, machen ihm
Vorwürfe. Seine Antwort lautet: „Warum habt ihr euch gesorgt? Ich war hier im
Tempel. Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?“
Neben der biblischen
Botschaft ist hier einiges dazu gedichtet. Es können auch kleiner Kinder sehen.
Die DVD ist ab 6 Jahren
freigegeben und für9.99 € hier zu bekommen
oder als Gesamt-Staffel mit 12 weiteren DVDs für 109,99 € hier.
Diesen Film habe ich schon
einmal vorgestellt. Und zwar gleich nachdem ich im Kino war. Darüber ist hier zu lesen.
Nun habe ich den Film
nochmals gesehen. Man kann diesen gar nicht oft genug sehen, es gibt immer
etwas Neues zu entdecken.
Gezeigt wird zu Beginn
Assisi. Und Wim Wenders erzählt dazu. Spricht von der Zeit und den
Naturkatastrophen, Politik, Umwelt…, die passieren. Er geht auf Franz von
Assisi ein, der damals ein Revolutionär war und leitet auf Papst Franziskus
über. Doch zunächst wird er im Jahre 1999 als Erzbischof von Buenos Aires
gezeigt. Er möchte dort bei seiner Ansprache, dass die Menschen sich ein
Zeichen des Friedens geben.
Dann 2013: Jorge Mario
Bergoglio wird zum Papst gewählt. Mit Humor erklärt er, dass er nun Papst ist. Und
bevor noch der Titel des Filmes gezeigt wird, spricht er über Priester, wie
diese manchmal sind und wie sei sein sollten.
Er ist Papst und es ist kein
Wunder, dass ein Kind fragt:„Warum
wolltest du Papst werden?“ Die Antwort des Papstes spricht für sich, lässt
aufhorchen. Zunächst stellt er einmal die Gegenfrage: „Also, weißt du, was es
bedeutet, wenn ein Mensch sich selbst nicht wirklich liebhat?“ Und dann geht
die Antwort weiter.
Die nächste Frage eines
Mädchens spricht dann schon viele Themen an, die im Film vorkommen. Sie will
wissen, warum der Papst auf Reichtum verzichtet, auch mit dem Bus fährt. Hier
wird auf die Armut in der Welt geleitet. Der Papst geht darauf ein, dass der Reichtum
eine Gefahr für die Kirche ist, hält dazu auch vor der Römischen Kurie einen
Vortrag. Doch geht er hier noch einen Schritt weiter, spricht von Krankheiten
wie Raffgier, geistige Alzheimer, Rivalität und Eitelkeit…
Und er ist für die Ärmsten
da, besucht so das Migrantenlager Ponte Mammolo in Rom, erzählt auch, wann er
das erste Mal in Argentinien bewusst Slums wahrgenommen hat. Es gibt noch
einige Themen mehr, die da in die Armut mit einspielen, wie Arbeitslosigkeit,
zu der er sehr deutliche Worte hat. Er spricht davon, dass Arbeitslosigkeit die
Würde des Menschen raubt.
Armut – ein Thema, welches viel Raum in dieser
Dokumentation einnimmt.
Weiter geht es mit der Umwelt.
Dazu hat Papst Franziskus auch eine Enzyklika geschrieben, die 2015 kurz vor
dem Klimagipfel in Paris erschien. Und: Man sieht, wie die Ausbeutung der Welt
auf die Fassade des Peterdoms projiziert wurde. Diese Ausbeutung hat für
Franziskus etwas mit Mangel an Kultur zu tun, mit der Versuchung, alles können
zu wollen, wie auch die Atombombe zeigt.
Armut und Ausbeutung der Welt
treffen zusammen, als er einen Vortrag vor der UN hält.
Und immer wieder kommt die
Sprache auf den Heiligen Franz von Assisi, was er uns heute zu sagen hat.
Der Papst besucht Gefängnisse
und sagt den Häftlingen, wer laut Bibel als erstes heiliggesprochen wurde, auch
wie nötig wir die Vergebung haben.
Auf den Idealismus der jungen
Leute wird eingegangen. Auch über den Lebensstil aller Menschen. Der Papst
spricht davon, dass wir „von morgens bis abends mit dem Fuß auf dem Gaspedal“
leben. Es gibt das Thema Familie. Und er spricht hier etwas ganz wesentliches
an, was ich auch schon einmal von einer Kollegin gehört hatte, die mit mir in
der Familienpflege gearbeitet hatte: Wie wichtig es ist, dass Eltern mit
Kindern spielen.
Viele kleine Themen gibt es
dann noch: Homosexualität, dass Männer und Frauen verschieden sind, das Leid,
Missbrauch durch Priester.
Man sieht den Papst auf den Philippinen,
in Afrika, vor der Küste von Lampedusa
Wenn ich hier alles
aufschreiben würde, dann werde ich nicht fertig. – Papst Franziskus hat einfach
zu allem etwas zu sagen. Es lohnt sich den Film stückweise zu sehen, damit man
wirklich alles gut mitbekommt.
Gleichzeitig gibt es ein kleines Büchlein dazu
mit allem, was im Film gesprochen wird. Ich empfehle, erst den Film zu sehen
und dann nochmals zum Nachdenken den Text im Buch zu lesen, darüber zu
meditieren mit all den Bildern, die vorher im Film zu sehen waren. Es ist mehr
eine Dokumentation, ein Interview.
In diesem Büchlein ist auch ein sehr gutes Interview mit Wim Wenders. Lohnt sich wirklich, es zu lesen.
Freigeben ist es ohne
Altersbeschränkung, doch empfehle ich es ab dem Jugendalter.
Für 15 € ist die DVD hierund die Blu-ray hier zu erhalten. Auf diesen Seiten sind immer noch einige Ausschnitte aus dem Film zu sehen.
Dieser Beitrag entstand in
Zusammenarbeit mit Gerth Medien.
Ein Jesuit ist neu in seiner
Gemeinde und lernt gleich die Pfarrerin der Nachbargemeinde kennen, denn die
ist nicht damit einverstanden, was sich beim Jugendheim tut. – So beginnt der
Film. Diese beiden sind die Hauptperson in dem Film. Zunächst will die
Pfarrerin nicht so viel mit dem Priester zu tun haben, hält ihn für einen
Pius-Bruder. Und sie spricht ihn auf den Zölibat an. Doch bei der Antwort: 1:0
für den Priester.
Und dann wird bei der
Patentochter der Pfarrerin Leukämie festgestellt. – Es wird alles Erdenkliche
getan, um ihr zu helfen. Sowohl Katholiken, als auch Protestanten rufen zu Spenden
auf. Doch das reicht nicht. Es scheint auch nicht zu reichen, dass man die
Vorstände der Krankenkasse daran erinnert, dass sie Christen sind.
Die Eltern von der
leukämiekranken Jugendlichen können nicht mehr, sind sogar aus Verzweiflung
fast dabei, das Auto des Vorstandes der Krankenkasse zu stehlen. Als die
Pfarrerin davon erfährt, will sie den Autoschlüssel zurückgeben. Doch die
Arroganz dieses Mannes bringt sie zu einem anderen Schritt.
Was wird nun aus der Leukämiekranken?
Kann sie gerettet werden?
Dies ist nur die
Haupthandlung, es gibt aber auch noch so einige Nebenhandlungen. Und dann eben
die Sprüche, die man so kennt, wenn jemand im Zölibat lebt. Aber der Priester
ist schlagfertig.
Privat geht die Ökumene zum
Schluss noch weiter, nicht nur Konfessionen, sondern Religionen treffen sich.