Christliche Filme und Filme, die so mehr oder weniger im christlichen Milieu spielen, mit christlichem Hintergrund. Auch christliche Filme für Kinder und Jugendliche
Jemand rasiert sich seinen Bart ab, ein Kreuz ist zu sehen, eine
Klosterzelle. Er wird von einem Priester abgeholt und es stellt sich heraus,
dass der Gast angeblich wegen Burn-Out im Kloster ist. – Schon mal vorweg: Es
handelt sich um Carl Ribarski, einem der Kommissare (und weil es in Österreich
spielt: Major)
Schnitt –andere Einstellung
In einem Lokal sitzt jemand beim Essen, als die beiden Kommissare Helmuth
Nowak(Oberstleutnant) und Penny Lanz (Gruppeninspektoin) reinplatzen und eine
Auskunft wollen. Der Journalist Simon Neuwirt wurde ermordet.
Inzwischen trifft Ribarski auf eine Frau. „Sind Sie auch zum
Schweigen hier? Das Exerzitium… Schweigen, beten, nachdenken.“ Während die
beiden noch miteinander reden, hört Ribarski
einen Schrei. Er eilt in die Richtung und trifft auf einen Toten. Er
wurde in der Kirche ermordet
Es heißt, dass es sich um einen Mönch der Abtei handelt, der sehr
zurückgezogen lebte. Nur ein Anhänger mit dem Heiligen Koloman fehlt, der zum
Schutz getragen wurde.
Es beginnt die Zeugenbefragung. Interessante Personen: Eine Esoterikerin, ein
sehr nervöser Mann, eine Frau, die liebend gerne eine Beziehung zu den Mönchen
hätte…
Franz, der zur Spurensicherung gehört, durchsucht inzwischen die
Zimmer. Er ist in einer Stellung, in der es sich Nowak nicht verkneifen kann zu
fragen: „Tun ma beten, oder tun ma beichten?“
Es wird klar: Der Tote hat Wodka getrunken und viel Angst gehabt.
Und: Ribarski ist wohl als Ermittler da. Er soll noch bleiben. Seine
Antwort: „Ich halte die Stellung hier im
Weinberg des Herrn.“- Dazu gießt er sich einen Wein ein.
Wer ist der Tote wirklich? Der Abt gibt keine Antwort mit dem
Hinweis auf das Beichtgeheimnis. Selbst als ihm gedroht wird, mit auf die Wache
genommen zu werden, schweigt er. Eines ist ihm aber klar, nämlich dass die
Polizei nicht so schnell aufgeben wird.
Die Zeugenbefragung geht weiter. Es stellt sich heraus, dass die
Esoterikerin anscheinend eine gute Menschenkenntnis hat. Für sie ist klar, dass
der Tote kein Mönch war. Aber er wollte ihr nichts sagen, um niemanden in
Gefahr zu bringen. Inzwischen weiß die Polizei,
um wen es sich handelt und Penny ist
klar: „Irgendwo im Kloster läuft ein russischer Mafiakiller umanand.“
Und dann fällt Ribarski
ein, dass ein Mönch Russe ist. Dieser will gerade wegfahren, als die Polizei
kommt und flieht. Doch ist dieser Mönch der Mörder?
Es wird noch länger gesucht Ribarski fährt erst nochmals ins
Kloster, gibt Personenschutz. – So lange bis anscheinend der Mörder gefasst
ist. Wer nun wirklich der Mörder? Es bleibt spannend bis zum Schluss.
Der Film dauert nur 45 Minuten, anschließend beginnt wieder ein Teil des Filmes.
„Wir können alles
erschaffen!“ – Das ist einer der ersten Sätze im Vorspann. Es geht um den
Turmbau zu Babel. Der Satz ist bestimmt nicht nur für Kinder gedacht…
Chris ist zu Hause und spielt Fußball. Ein indischer Junge namens
Veer, der nur Hindi spricht, sagt ihm, was er davon hält. Er will mitspielen
und spricht einfach Hindi. – Die beiden wissen nicht, was der andere sagt.
Gizmo soll helfen. – Und gleich kann man
lernen, was man nicht tun soll. Gizmo muss als Computer gerade ein Update
machen und Chris unterbricht den Download einfach. Das hat Auswirkungen.
Chris ist verzweifelt: „Wieso
ist Veer nicht wie wir und spricht unsere Sprache?“ fragt er sich.
In dem Augenblick kommt Superbuch und nimmt die drei Freunde mit.
Sie bekommen die Sprachenverwirrung beim Turmbau zu Babel mit. Gizmo weiß warum
dieser Turm gebaut wurde: „Er wurde von den Menschen erbaut um sich selbst zu
verherrlichen. – Da frage ich mich, ob es heute nicht genauso aussieht –
Den weiteren Wortlaut der
Erbauer sollten sich vor allen die Erwachsenen, die mit ihren Kindern den Film sehen,
genau anhören.
In dieser Situation sorgt Gott dafür, dass keiner mehr den anderen
versteht, er verwirrt die Sprachen. Die Auswirkungen währenddessen sind sehr
gut zu sehen.
Sofort anschließend bringt Superbuch die Freunde zu einem weiteren
Ereignis. Während sie dort ankommen, wird im Gespräch sehr gut erklärt, warum
die Sprachenverwirrung stattgefunden hat.
Jetzt sind die Freunde in Jerusalem, 50 Tage nach der Auferstehung
Jesu Christi – Pfingsten. Sie treffen auf die Apostel. Petrus hält einen
kleinen Rückblick. Es ist in den letzten Wochen viel geschehen. Kurz wird die
Himmelfahrt gezeigt.
Chris, Joy und Gizmo sind dabei, als viele Jünger um den Heiligen
Geist beten. Und als dieser sich auf die Jünger niederlässt, beten alle in
verschiedenen Sprachen.
Dann wird gezeigt, wie es gewesen sein könnte, dass die Juden aus
allen Völkern zusammenkommen. Hier hören sie die Apostel schon reden, bevor
eine Ansprache für alle stattfindet.
Chris hat verstanden. Er weiß auch nun, wie Veer ihn verstehen
könnte. Chris nennt es „universelle Sprache.“
Das Ende ist etwas anders als sonst: Ein Teil vom Beginn der Apostelgeschichte
wird noch erzählt.
Dieser Film erklärt den Zusammenhang von der Verwirrung der
Sprachen und das Verstehen der Sprachen ab Pfingsten sehr gut. – Lohnt sich
anzusehen, gerade jetzt, da wir dies Fest feiern. (Nächsten Sonntag) Und vor allem auch für Erwachsene zum Nachdenken, zumindest der Turmbau zu Babel.
Quelle: Fotolia
Als Klassikfolge aus dem Jahre 1988 gibt es die Geschichte von
Kain und Abel.
Die Christian und Marie landen hungrig unter einem Baum. Christian
isst von einer Frucht. Da erscheint Kain, der sehr böse ist, weil ihm eine
Frucht gestohlen wurde.So bleibt Marie
bei ihm, um für ihn das Geschirr zu spülen. Hier wird der Charakter von Kain
ziemlich deutlich dargestellt.
Christian und Gizmo treffen währenddessen auf Abel, der erzählt,
warum Kain so geworden ist. Abel hat für alles Verständnis. Er bewirtet
Christian und Gizmo.
Dann besucht Abel seinen
Bruder. Er erinnert Kain daran, dass am nächsten Tag Erntedank ist und bringt als
Geschenk Eier mit, eine Gabe, die Kain wütend ausschlägt. Als Christian das
Verhalten von Kain sieht, ist ihm klar, Kain ist „ein Ungeheuer.“
Früh am nächsten Morgen machen sich Abel und Christian auf den
Weg. Abel erklärt noch, dass man Gott
nur das Beste anbietet – und Gott sieht, wer wirklich sein Bestes gibt und nimmt
dementsprechend das Opfer an.
Kain ist wütend, sein Opfer wurde nicht angenommen. Er gibt Abel
die Schuld dafür. Als Christian vermitteln will, wird er niedergeschlagen.
Inzwischen sind auch Marie und Gizmo da. Sie wussten, wohin Abel
mit Christian ging. Doch Abel ist nicht mehr da, schließlich hat Kain ihn mitgeschleppt.
Die Kinder suchen die Brüder, doch sie entdecken nur Kain. Gott spricht zu ihm,
fragt, was er getan hat und sagt, dass er die Erde mit dem Blut von Abel „besudelt“
hat.Was das heißt, sollten Eltern den
Kindern beibringen.
Die Freunde werden von Superbuch nach Hause gebracht.
Der Film ist ohne Altersangabe freigegeben, die Kinder sollten jedoch schon mindestens Grundschulalter haben
Für 9,99 € ist die DVD hier zu erhalten und die ganze Staffel mit weiteren Filmen für 109.99 € hier.
Organspende und der Umgang mit dem Handy (vor allem am Steuer) –
das sind die beiden Themen, die im Film bearbeitet werden.
Zunächst werden drei Familien vorgestellt:
· Da ist Pastor David Newman
mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen. Er hat viel zu tun, ein Bauprojekt
raubt ihm noch mehr Zeit.
·Dann ist da John Danielson, der selbstständig ist, eine Fima
besitzt, jedoch verschuldet ist. Er
findet keine Auftraggeber. Seine Tochter Michelle ist eine begabte Sängerin und
John hofft auf einen Plattenvertrag.
· Und schließlich noch die
Restaurantbesitzerin Kate Hernandez, deren Tochter Maria immer wieder bei den
Bestellungen hilft, die Lieferungen ausfährt.
Während David mit dem
Bauprojekt und als Pastor beschäftigt ist, hofft John auf gutes Vorsingen für
den Plattenvertrag von Michelle. Diese hat schon seit Wochen
Kopfschmerzen. Sie nimmt Tabletten dagegen. – Mehr nicht. Sie kippt beim Vorsingen um und wird ins Krankenhaus
geliefert. Die Familie erfährt, dass bei Michelle das Herz nicht richtig
funktioniert, sie braucht ein Spenderherz. John will nicht glauben, was er da
hört; will nicht glauben, dass es Michelle so schlecht geht. Seine Frau Mary
hingegen vertraut auf die Ärzte. Gleichzeitig überlegt sie: „Ist es falsch, für
ein neues Herz zu beten?“ Ihr ist klar, dass dafür erst einmal ein Mensch
sterben muss. John denkt da anders, denn Michelle braucht ein Herz um leben zu
können. „Tut mir leid, aber ich werde nicht fragen, woher es kommt“, so John
Abends verspricht David seinem Sohn Eric, dass er diesen am nächsten
Tag für ein wichtiges Basketballspiel abholt. Doch es kommt ein Termin
dazwischen. Die Gesprächspartnerin merkt, dass etwas nicht stimmt und John gibt
zu, dass er einen Termin mit Eric hat. Doch er ist schon viel zu spät unterwegs.
Eric hat sich selbst auf dem Weg gemacht. David will seinen Sohn noch erreichen. Während Eric auf das Handy schaut, achtet er beim
Überqueren der Straße nicht darauf, ob vielleicht ein Auto kommt.
Gleichzeitig sitzt Maria am Auto und blickt auf ihr Handy. Sie
sieht dadurch Eric viel zu spät. Eric kommt ins Krankenhaus. Er ist nicht mehr
zu retten. Davids Frau ist bereit, die Organe zu spenden, er jedoch dagegen.
Er ist wütend. Wütend über den Teenager, der eine SMS geschrieben hat, wütend
auf diejenigen, die mit frommen Sprüchen kommen, wütend auf Gott.
Zwischendurch ist auch das Trauern des älteren Sohnes
mitzubekommen, welches in pubertäres Verhalten ausartet.
Auch die Eltern von David wollen ihn überzeugen, für die
Organspende zu sein, um anderes Leben zu erhalten. David hofft aber immer noch,
dass Eric lebt. Erst als er merkt, dass Erics Leben nicht mehr zu retten ist,
gibt er die Zustimmung. So kommt Michelle zu einem neuen Herzen.
David trauert immer noch, er will nicht arbeiten. „Wir trauern
alle, aber wir müssen weiter machen“, so seine Frau Theresa.
Dann kommt noch ein Anruf. David wird klar gemacht, dass Maria für
sehr lange weggesperrt werden kann, wenn man sie nach Erwachsenenrecht
verurteilt und es nicht als Unfall, sondern als Totschlag wertet. – David kommt
ins Grübeln
John ist inzwischen dabei nach Arbeit zu suchen, damit er nicht insolvent ist.
Ein Kollege, der ihm keine Arbeit geben kann, sagt ihm, dass er dankbar sein
sollte. „Wofür soll ich denn dankbar sein?“, so John. Er wird darauf
hingewiesen, dass eine Tochter ein neues Herz hat, was ein Segen wäre und dafür
sollte man Gott dankbar sein. – Doch mit Beten will John gerade in dem Bereich
Arbeit nichts zu tun haben. Immerhin bekommt John eine Adresse, bei der er sich
melden soll, weil dort ein Projekt entsteht: Es ist das Bauvorhaben von Pastor
David Newman. Zunächst sieht es so aus, als ob eine Zusammenarbeit nicht
zustande kommt. Doch später einigen sich beide Parteien.
Das Leben geht weiter –
Theresa will in der Schule bei Jugendlichen einen Vortrag über das Handy am
Steuer und Organspende halten. David ist noch so in Wut, dass er es ihr am
liebsten verbieten möchte. Er fühlt sich von Gott nicht fair behandelt. Und
schließlich wurde ihm sein Kind durch einen Teenager genommen, der während der
Autofahrt am Handy hantierte. „Erreich ich nur einen einzelnen, erreicht der
vielleicht einen weiteren und dieser dann wieder den nächsten. Ich weiß dass
der Tod meines Sohnes einen Sinn haben muss“, argumentiert Theresa
Irgendwann während des Bauvorhabens treffen sich einige Beteiligte
in einem Restaurant. Eigentlich will David dieses Lokal weiterempfehlen. – Doch
dann erfährt er, dass es der Mutter von Maria gehört. Als er später zu Hause
davon erzählt ist zu merken, dass seine Trauer und Wut immer noch da ist: „Mit
ihnen beten? Beten, mit den Menschen, die verantwortlich sind für den Tod
meines Sohnes?“ David hat kein Verständnis für den Vorschlag seiner eigenen
Mutter. Ihm ist auch unbegreiflich, wie seine Eltern davon sprechen können,
dass man in Gott vertrauen soll.
Davids Vater macht ihm klar, dass die Wut von David sich überall
zeigt, auch auf der Kanzel. – So ist er als Pastor nicht zu tragen. „David, du
musst zu deinem Glauben zurückkehren“, so sein Vater. Dieser glaubt aber
gleichzeitig, dass der Glaube noch in David ist.
David fängt wieder an zu beten. Er fängt wieder an zu leben. Und
er erkennt die nächsten Schritte. So wendet sich für drei Familien einiges in
ihrem Alltag…
Organspende und der richtige Gebrauch von Handys am Steuer, darauf
wird auch nochmals am Schluss des Filmes ganz deutlich hingewiesen.
Es lohnt sich wirklich den Film zu sehen und er regt zum Nachdenken ein.
Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren. Für 15,00 € ist die DVD hier zu bekommen
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien
Der Wirt neben der Kirche, der gleichzeitig Bürgermeister ist, regt sich über die lauten Glocken der Kirche
auf. Diesen Ärger tut er immer wieder kund. Er will alles tun, damit diese
abgestellt werden. Und nicht nur dass:
Auch auf den Pfarrer schimpft er bei jeder Gelegenheit.
Gleichzeitig ist sein Sohn als Ministrant tätig. Unverständlich
für den Wirt namens Hans: „I tritt aus der Kirche aus und mei Bua bei den
Ministranten ein. Also irgendwie passt mir des fei net“, so der Wirt.
Gleichzeitig ist da noch die Liebesgeschichte von Hans und seiner
Frau. Sie feiern bald „20 Jahre
Eheglück“, wie es die Frau ausdrückt. Hans meint dazu: „Aber eins sag i dir glei: In die
Kirch da drüben bringst du mi net.“
Dann kommt noch Leni (Helene) dazu, die eigentlich im Altenheim
wohnt. Sie will in Wirtshaus wohnen. Leni war früher Pfarrhaushälterin und will
auf den Kirchturm schauen können.
Der Bürgermeister hat sich mit einer Mail an den Pfarrer gewendet,
damit die Glocken nicht zu jeder Stunde (bei Tag und bei Nacht) läuten. „Ist
diese gottlose Forderung wirklich dein Ernst?“ fragt ihn der Pfarrer. – Der
Streit geht eben um die Glocken. „Das Wort Glocke kommt in der Bibel nicht ein
einziges Mal vor. Punkt!“ So der Wirt.
Weiterhin stellt sich auch noch heraus, dass Leni die beiden
Schlüssel für den Tresor hat. Sie stellt dem Pfarrer eine Bedingung, damit sie
diese übergibt.
Dann kommt noch der Bischof und will den Pfarrer sprechen. Es
stellt sich heraus, dass die Kirche verkauft werden soll. Leni lauscht – und auch
die Nichte vom Pfarrer. Zunächst freut sich Hans, der Bürgermeister, als er
erfährt was laut Leni in die Kirche kommen soll. Er würde mehr Kundschaft
bekommen: „Da kimmi Famlien mit ihre Kinder… Und wenn’s dann alle a rechten
Hunger ham, wo gehens denn da hin?
Auch bei dem, was die Nichte vom Pfarrer hört, freut sich der
Wirt, hier würde sein Geschäft auch angekurbelt werden.
Der Pfarrer bestätigt, dass die Kirche verkauft werden soll: „Immer
mehr Menschen treten aus den Kirchen aus, das sind die strukturellen Änderungen.
Von den wenigen Kirchenmitgliedern lassen sich – speziell in eurem Dorf –
vereinzelte nur noch beim Gottesdienst blicken und dazu kommt dann der
Priestermangel und so müssen die einzelnen Pfarrgemeinden fusionieren.“
(Kommt diese Argumentation nicht einigen bekannt vor?😉)
Dann
erfährt der Pfarrer, was wirklich in die Kirche kommen soll, auch wer es ist,
der gekauft hat. – Und da unternimmt er etwas, damit die Kirche nicht verkauft
wird.
Auf einmal gibt es ein hohes
Beichtaufkommen. – Bis auf die Straße stehen die Leute an. „Mir sin halt a
sündiges Dorf“, so der Bürgermeister, und er lässt sich noch mehr einfallen. „Wir
müssen nur innerhalb kürzester Zeit zum frömmsten Dorf Bayerns werden“, meint
er etwas später. Dafür spannt er Leni ein. „Der Ruf unserer Frömmigkeit Leni,
muss – bin in den Vatikan hinein muss der dringen… direkt in das Herz unseres
geliebten heiligen bayerischen Vaters.“ Leni hat verstanden um was es geht. Sie
weiß, was der Papst dann machen wird, nämlich zu seinem Privatsekretär sagen: „Herr
Gänswein, wird er sagen, diesen braven Leuten kann man keinesfalls die Kirche
unterm Arsch wegverkaufen.“
Der Pfarrer hat dann auch einiges zu tun: „Ich habe in den
letzten Tagen jeden Stall ausgeräuchert. Jedes Viech im Landkreis wurde von mir
persönlich gesegnet, unter anderem 40 Goldfische und zwei Schildkröten. Ein
Gottesdienst jagt den anderen. Mütterkreise, Seniorentreffen, Táizegebete,
Bergmessen, Prozessionen,…“
Trotz allem sieht es so aus, als ob
verkauft wird, denn der Vorvertrag ist schon unterschrieben. Ob da noch was zu
machen ist?
Und dann versuchen auf einmal alle
Parteien Helene auf ihre Seite zu ziehen.
Wird die Kirche nun verkauft, oder
nicht? Bis zum Schluss ist es unsicher.
Nebenbei gibt es noch ein paar Liebesgeschichten: Zwischen Hans
und seiner Frau; zwischen Leni und Sepp/Josef und zwischen dem Sohn des
Bürgermeisters und der Nichte des Pfarrers.
Joy ist für den Mädchen-Club der Freiwilligen verantwortlich.Sie sucht noch Mädchen, die an einem Samstag
zur Mittagszeit bei der Suppenküche helfen.Joy selbst hat schon viel gemacht und hat ja die Verantwortung. Da
möchte sieam Samstag jemanden anderen
haben. Und ausgerechnet die Zeit, wo am meisten los ist, hat keiner Zeit. Als
ihr Chris vorschlägt, sie solle es machen, meint Joy: „Ich mache schon alles.
Ohne mich würde die ganze Suppenküchenaktion zusammenbrechen.“ Sie hat kein
Verständnis, dass sich niemand meldet, ist verärgert. Da erscheint Superbuch.
„Ich bringe euch zu einem Mann der Demut und Bescheidenheit lernte…“, so
Superbuch zu den Freunden. Sie landen bei Naaman, der an Lepra erkrankt ist.
Zunächst haben Joy, Chris und Gizmo etwas Angst, da sie sich zu
Hause noch mit Zombies beschäftigt haben. Doch das Dienstmädchen beruhigt sie.
Und sie macht den Vorschlag, dass Naaman zum Propheten nach Samaria geht, damit
Naaman geheilt wird.Naaman kann es kaum
glauben, denn er und sein Volk haben das Land der Israeliten verwüstet, das
Dienstmädchen als Sklavin mitgenommen. Und trotzdemglaubt sie an die Hilfe und sagt: „Mein Gott
ist wirklich wahr!“
Der syrische König glaubt nicht so recht daran. Für ihn hat der
Gott Rimmon Macht und sonst kein Gott.
Als Naaman in Israel ankommt, denkt er König, dass Syrien auf
einen Kampf aus ist. Doch der Prophet Elisa, der schon hier vorgestellt wurde, lehrt ihn etwas Besseres.
Naaman sollsiebenmal im Jordan untertauchen.Er wird wütend. Er hat einen großen Auftritt
von Elisa erwartet, aber dem ist nicht so. Und warum ausgerechnet im Jordan nur
untertauchen, wo der doch großes tun würde? – Doch schließlich ist Naaman bereit.
Naaman erlebt, dass es nur einen Gott gibt, den Gott Israels. Und er glaubt an
ihn, will in Syrien für ihn auch einen Altar bauen.
Wieder zu Hause weiß Joy, was sie zu tun hat.
🙏
Es gibt als Zugabe noch
eine Klassikfolge aus dem Jahre 1983
Justin, Angela und Corgi landen mit dem Haus wieder mal in der
Zeit, als Jesus lebt. Sie treffen auf ein Mädchen, welches Tamar genannt wird.
Sie ist die Tochter von Jairus. Er wird als ein guter, barmherziger Synagogenvorsteher
dargestellt. Genauso seine Tochter.
Tamar ist sehr krank, doch leider kann ihr nicht geholfen werden.
Doch Jesus kommt zur Familie, während diese um Tamar trauert (in der Bibel
steht es etwas anders).
Tamar ist gestorben, Jesus legt ihr die Hand auf und sagt: „Mädchen, ich sage
dir, steh auf.“ Und Tamar erhebt sich.
Nebenbei wird auch eine Geschichte eingefügt, die nicht in der
Bibel steht: So hat Jairus hier einen Feind, ein anderer Synagogenvorsteher,
der neidisch auf ihn ist und daher Lügen über ihn verbreitet. So wird Jairus
von Herodes ins Gefängnis gesteckt. Justin und Sir, der Roboter holen Jairus
dort raus. Zum Schluss stehen aber alle zu ihm.
Die Perikope von Jairus kann man nachlesen in Mk 5, 21-24; 35-43
oder Lk 8,40-42; 49-56
Empfohlen wird der Film ab 6 Jahren. Wenn man den Vorspann dazu zeigt, würde ich es erst einem älteren Kind zeigen.
Als DVD ist dieser Film für 9,99 € hier zu bekommen, oder als Staffel mit weiteren DVDs für 109,99 € hier.
Vorspann;Afghanistan. Soldaten die sich miteinander unterhalten auf dem
Weg. Ein Sergeant freut sich schon, wenn er nach Hause zu seiner Frau Amber und
seiner Tochter kommt.
Schnitt- Amerika. Aber weckt ihre Tochter Bre auf, um in die
Kirche zu gehen. Sie erklärt ihr: „Weißt du, Gott dafür zu preisen, was er uns
gegeben hat, ist sehr wichtig… besonders, wenn uns nicht danach ist.“ So gehen
beide in die Kirche.
Da Amber einen Chor leitet, wird ein Lied gesungen. Eslohnt sich, den Text anzuhören oder
mitzulesen. – Während dieses Lied gesungen wird, erfährt Amber, dass ihr Mann
in Afghanistan ums Leben gekommen ist.
Der Hauptfilm beginnt zwei Jahre später.Amber sieht ziemlich deprimiert aus. Bre holt
sie aus dem Bett, weil sie zur Kirche gefahren werden will.
Zugleich wird Cody, ein
Rennfahrer gezeigt, der zu Joes Werkstatt fährt, in der sein Auto repariert
wird. Er sieht dort Amber, die aber gleich zur Arbeit weiter fahren muss. Sie
hat kein Geld mehr, seit ihr Mann gestorben ist.
Während Amber arbeitet ist in der Kirche eine Predigt zu hören. –
Es lohnt sich richtig hinzuhören, besonders dann, wenn man gerade
Schwierigkeiten mit dem Glauben hat.
In dieser Predigt sind Worte zu hören, die wir uns zu Herzen
nehmen sollten: „Seht ihr alldie leeren
Plätzen um euch herum? Das sind fehlende Brüder und Schwestern. Liebe sagt uns:
‚Bringt sie zu mir. ‘ Sie müssen wissen, dass Gott mit ihnen nicht fertig ist;
dass ER sie nicht verlassen hat. Gott möchte, dass sie zu IHM zurückkommen. Und
wenn sie bereit sind… mit dem kleinsten Samen das Glaubens… wird ER ihnen
zeigen, dass nichts unmöglich ist.“
Inzwischen haben die Kinder einen eigenen Gottesdienst und
bekommen ein Senfkorn. Bre nimmt dieses eingepflanzte Senfkorn mit nach Hause. –
Es lohnt sich sein Wachstum zu beobachten, denn es ist ein Symbol für den
Glauben von Amber
Weiterhin haben die Kinder im Anschluss ein „weltliches“ Programm.
Sie dürfen Go-Kart fahren. Cody zeigt ihnen, wie dies geht und hilft den
Kindern, diese zu bauen.Viel später ist
zu sehen, dass Amber es Bre verbietet, was auch einen Grund hat.
Parallel dazu ist Amber in ihrer Arbeitswelt zu sehen und ihr
Verhältnis zu ihrer Schwiegermutter Patty, welches nicht gerade gut ist. Patty
möchte Amber helfen, doch sie lehnt diese Hilfe ab, genau wie die von anderen
Personen. Sie will es alleine schaffen. Und dies, obwohl sie eine Räumungsklage
für ihr Haus bekommt. Die Bank beschönigt nichts, macht Amber klar, dass sie
ihr Haus wohl verkaufen muss. Sie nimmt später sogar einen dubiosen
kurzfristigen Kredit auf, den sie innerhalb kurzer Zeit zurückzahlen mussmit 38% Zinsen. Als dann späterihr Darlehen an andere verkauft wird,
versetzt sie den Ehering. – Ein Erbstück ihrer Schwiegermutter.
Dann gibt es da noch einen jungen behinderten Schwarzen namens
Mike, der in die Kirche geht. Er will immer wieder mit Amber sprechen will.
Erst zum Schluss bekommt er diese Chance.
Als dann Freundinnen aus der Kirche Amber besuchen ist zu merken,
wie es ihr geht: „Ich habe versucht auf Gott zu vertrauen.“ Als die Freundinnen
ihr klar machen, dass Gott bei ihr ist, kommt die Antwort: „Das fühlt sich
nicht so an. Ich weiß nicht, warum ER mir das antut, oder Bre. Ich will IHM
unser Leben nicht wieder anvertrauen!“ (Und nun mal den Satz lesen, den sie im
Vorspann gesagt hat.)
Die Hilfe von diesen Freundinnen wird auch nicht angenommen. Amber
blockt irgendwann ab, auch weil es um Gott geht. Aber zum Schluss meint sie
noch: „Wenn ER mich will, weiß ER, wo Er mich findet.“
Irgendwann nimmt Amber vereinzelt Hilfe an, zumindest, wenn es
nicht um grundlegende Entscheidungen geht. So wird Patty aus dem Haus geworfen,
als sie einen Vollstreckungsbescheid findet. – Amber will es alleine schaffen.
Da es Amber trotzdem nicht schafft, wird das Haus schließlich
versteigert. Sie muss i ein kleineres Haus. Wieder sind die Freundinnen dabei.
Sie sagen ihr: „Ob du es glaubst oder nicht, Gott hält seine Hände über dich.“
Die Lage ist schon schwer genug, da haut Bre nach einem Streit mit
ihrer Mutter auch noch ab. Nachdem die halbe Nacht nach ihr gesucht wird, lässt
sich Bre zur ihrer Oma bringen. Zu Amber will sie nicht zurück. Bre will bei
Patty bleiben. Zu Amber sagt sie: „Ich will bei ihr leben.“
Jetzt ist Amber total verzweifelt. Und trotzdem: Als sie nach
Hause fährt, bleibt sie spontan vor einer Kirche stehen. Sie schreit Gott an,
bringt ihre ganze Verzweiflung zum Ausdruck. „Wo ist die Belohnung für meinen
Glauben, Gott?“, fragt sie IHN schließlich.
Es kommt zur Wendung, nachdem Mike Amber endlich das erzählen
kann, was er schon lange erzählen wollte. Es endet mit dem Satz über Ambers
Mann: „Sein Glaube gab ihm den Mut, das Unmögliche zu tun.“ Und dann überreicht
Mike Amber ein Kreuz und erzählt ihr die Geschichte zu diesem Kreuz.
Nach diesem Gespräch mach Amber einen Neuanfang. Zunächst spricht
sie mit ihrer Schwiegermutter, die ihr durch eine Geste zeigt, dass sie Amber
nie im Stich gelassen hat. Amber entschuldigt sich bei Ihrer Tochter. Dann wird
ein schon längst überfälliger Schritt gemacht. Und nun ist Amber auch bereit
einen Brief zu öffnen, der immer wieder mal im Film zu sehen ist, aber nie
aufgemacht wurde.
„Manchmal ist Gottes Plan für uns er Leben anders, als wir es uns
erhofft haben. Auf einer kaputten Straße, kann es leicht sein, uns unsere
Ängste in die Quere kommen zu lassen. Aber wenn wir lernen, diese Angst
loszulassen und auf Gott zu vertrauen, wird ER uns den Weg weisen“ – Das sind
die Schlussworte dieses Filmes.
Die Titel der Lieder passen zum Film, lohnt sich gut hinzuhören.
Ein starker Film!
Ein Film, in dem auch eine Liebesgeschichte
eingebaut ist, aber der vor allem wirklich Hoffnung machen kann.
Ein Film der denjenigen Kraft geben kann,die am Kämpfen sind, die das Vertrauen auf
Gott verloren haben.
Da wir heute noch in der Osteroktav sind und es ja das berühmte
Osterlachen gibt, jetzt ein humorvoller Film, der aber durchaus auch einiges zu
sagen hat.
Den Beginn könnte man gut mit den Worten beschreiben: „Der
verlorene Sohn kehrt zurück.“
Nach 20 Jahren kommt der Zimmermann Johannes nach Hause. Doch sein
Bruder Justus, ein Apotheker, will ihn nicht sehen, denn Johannes hatte damals
wohl Justus bei einem Streit fast totgeschlagen. Der Vater ist inzwischen tot.
Und zu seiner Mutter wird Johannes von
seinem Bruder nicht gelassen. Später sagt die Mutter ausdrücklich zu Justus,
dass dieser sich mit Johannes versöhnen soll.
Noch am selben Abend gerät Johannes wieder in eine Streiterei. Der
Grund dafür ist zu sehen. Die Polizei will, dass er stehen bleibt, doch
Johannes flieht. So wird er gesucht. Das Problem: Mit seiner Zimmermannskluft
wird Johannes überall erkannt. So erwirbt Johannes bei einer Versteigerung sehr
günstig einen Koffer, weiß aber nicht, was sich dort verbirgt. Er ist auf der Flucht. – Den ganzen Film
hindurch spielt diese immer wieder mal eine Rolle.
In dem kleinen Koffer ist eine Ordenskutte, die Johannes anzieht.
So kann er unerkannt fliehen. Und als Ordensbruder hat er ein gewisses Ansehen.
Das kommt ihm zunächst im Bus zugute. Seine Sprache passt er der Ordenskleidung
an. Und: Er landet zunächst als Gast in einem Kloster. Doch schon bald muss er
von dort wieder verschwinden, so ist Johannes wieder auf der Flucht. Und er
lässt Gott entscheiden, wohin es gehen soll.
Er landet in einem evangelischen Pfarrhaus, beim Ehepaar Clausen.
Was Johannes hier von sich
gibt, ist wirklich interessant. Lohnt sich zum Teil zuzuhören. Es geht darum,
dass die Kirche der Pfarrgemeinde abgerissen werden soll und stattdessen etwas
weiter eine große Autobahnkirche gebaut werden soll. „Also, ne Autobahnkirche,
ist doch keine richtige Gemeindekirche“, so Johannes.
Als Zimmermann prüft Johannes den Dachstuhl der kleinen
Pfarrkirche und setzt sich auch für diese ein. Er merkt auch sofort, was getan
werden muss und was fehlt. Für Johannes steht fest: Die Kirche ist noch zu
retten.
Dann steht die Sitzung des Kirchengemeinderates an, ob die Kirche
nun abgerissen werden soll. Johannes wird irgendwann dazu geholt. Johannes ist ziemlich deutlich, als es um den
Abriss geht: „Dann würde ich die Leute dazu zwingen, sich an den Abrissarbeiten
zu beteiligen. Sie sollen mit ihren eigenen Hände die Bänke, den Altar, die
Orgel rausreißen, zerschlagen und verbrennen.“ Das will natürlich niemand selbst machen. Da
kommen die Leute ins Nachdenken.
Dazu eine Überlegung von mir: Sollte man das nicht auch hier
Gemeindemitgliedern sagen, wenn es darum geht, ob eine Kirche erhalten werden
soll?
Inwischen überlegt Ulrich Neigenfindt, der eine Glaserei hat, ob
Johannes kein Betrüger ist. Neigenfindt will alles tun um dies
herauszubekommen, schließlich sorgt Neigenfindt dafür, dass alles getan wird,
um die Autobahnkirche zu bauen.
Pfarrer Clausen überredet Johannes, dass er sich durch eine
Ansprache während des Gottesdienstes für den Erhalt der alten Kirche einsetzt.
Und dann entdeckt Neigenfindt in der Zeitung, dass Johannes
gesucht wird. Gleichzeitig bekommt Sylvia Hanselmann keinen weiteren Kredit.
Johannes flieht wieder. Er ist nicht dabei, als der Gottesdienst
beginnt, in dem er eine Ansprache halten soll.
Ist die Kirche doch noch zu retten? Kann Sylvia Hanselmann ihren
Betrieb behalten? Das Ende wird spannend.
Nebenbei geht es auch noch darum, dass ein Zimmereibetrieb, den
Sylvia Hanselmann leitet, von Ulrich Neigenfindt in den Konkurs getrieben werden soll, um einen
anderen zu retten. Und es geht um diese Frau. Zwei Männer würden sie gerne
heiraten