Christliche Filme und Filme, die so mehr oder weniger im christlichen Milieu spielen, mit christlichem Hintergrund. Auch christliche Filme für Kinder und Jugendliche
Wieder
mal ein Film, der eigentlich zu einer Serie gehört, um der es nicht um das Christentum
geht. Es ist aus der Reihe: In aller Freundschaft- die jungen Ärzte.
Der Blogtitel ist auch der Titel der Sendung
Mit
Aberglauben fängt es an. Es werden abergläubische Sprüche losgelassen. Dann
kommt. Vivienne „Vivi“ Kling mit der Botschaft, sie heute ihren Glückstag hat
und das einem Glücksbringer (ein Holzhase an einer Kette) zu verdanken hat, nach
dem sie sich gebückt hat. Dieser spielt in der Sendung immer wieder eine
Rolle. Ob er Glück bringt? Oder helfen andere nach?
Zu
Beginn werden zwei Patienten ins Krankenhaus geliefert: Eine junge Patientin
namens Sonja Bäumer mit Bauchschmerzen und ein Priester namens Christopher
Sturm, der mit dem Taxi kommt. Dr. Theresa Koshka sieht dies zufällig und
kommentiert es mit den Worten: „Besuch von oben“ In dem was ich hier schreibe,
geht es vor allem darum, wie die anderen den Priester behandeln, über ihn
denken….
Dr.
Matteo Moreau sieht den Priester auch schnell, ebenso, dass er gelb um die Nase
ist. Sein Kommentar dazu: „Sie sind ein bisschen gelb um die Nase. Zuviel vom
Messwein genascht?“ Es entwickelt sich ein kurzer Dialog mit Sticheleien, bei
dem zu merken ist, was Dr. Moreau von Glauben und Kirche hält. Dann stellt sich
noch heraus, dass beim Pfarrer die Leber zu groß ist. Er verweist aber drauf,
dass er keinen Alkohol trinkt. Für Dr. Moreau ist aber klar: „Sie wären nicht
der ersten Pfarrer, der seine Lebenszirrhose einen Glaubenskrise zu verdanken
hat.“ Sowohl Dr. Moreau als auch Pfarrer
Sturm bleiben bei ihrer Aussage. Daher kommt es zu einer Wette: „Wenn Sie verlieren,
kommen Sie einen Monat lang jeden Sonntag in meine Kirche.“, so der Pfarrer.
Doktor Moreau nimmt an, aber möchte im Gegensatz den gesamten Weinvorrat, wenn
er Recht hat. Wer von beiden wohl die Wette gewinnt? Das kann man schon nach
ein paar Minuten erfahren.
Da
Pfarrer Sturm tatsächlich eine Glaubenskrise hat, kommt die nächste Frage von
Dr. Moreau: „Ist das nicht Betrug an Ihren Schäfchen, wenn Sie als Pfarrer
nicht mehr an Gott glauben?“ Es kommt eine mehr oder wenige plausible Antwort.
Etwas später gibt es einen interessanten Dialog zwischen Dr. Koshka und Dr.
Moreau zum Thema Glauben. Koshka ist gläubige Christin. Sie schließt dieses
Gespräch mit den Worten: „Glaube ist die Demut vor Dingen, die größer sind als
wir.“ Doch es gibt da auch einen kleinen Widerspruch. Dr. Bär spricht Dr.
Koshka darauf an. Und ihre Antwort ist auch für Christen typisch, die sich zwar
Christen nennen, aber gleichzeitig alles andere ausprobieren…
Im Laufe
der Sendung wird klar, dass Sonja Bäumer den Lebenswillen verloren hat. Koshka
kommt daher auf die Idee, Pfarrer Christopher Sturm als Sozialarbeiter bei ihr einzusetzen.
Doch er lehnt ab, meint, dass er nicht der Richtige sei. Hier erzählt er dann, warum er in eine Glaubenskrise
steckt. Einige Zeit später setzt sich Theresa Koshka zum Pfarrer und stellt eine
ganz direkte Frage: „Ist Ihnen eigentlich klar, dass Sie eine Beziehungskrise
haben? Mit Gott!“ Und sie vergleicht es Sturm gegenüber mit einer Ehekrise.
Auch hier entsteht ein kleiner Wortwechsel, den es sich lohnt, anzuhören. Dies
bringt den Theologen zum Nachdenken. Er versucht in die Kapelle zu gehen. Das
klappt beim zweiten Anlauf. Ob er beten kann?
Es
lohnt sich diese Sendung anzuschauen, die christlichen Dialoge einfach mal auf
sich selbst wirken zu lassen. Es kann zum Nachdenken anregen, man kann sich
selbst fragen, wie es bei einem selbst aussieht.
Es geht insgesamt um dreierlei Glaube:
Aberglaube, Glaube an die Medizin und der Glaube an Gott.
Der „Wilde Westen“ zur Zeit der Goldgräber – diese Szene wird zu
Beginn gezeigt.
Die nächste Szene in einem Dorf in Kalifornien, 1850. Dort gibt es
auch ein Bordell. Für eine Frau stehen die Männer an, haben Nummern um zu
Angel, wie diese Prostituierte genannt wird, zu gehen.Sie selbst sieht traurig aus.
In Rückblicken wird ihr Leben gezeigt:
Der eigentliche Name des Mädchens ist Sarah. Sie lebt mit ihrer
Mutter zusammen. Der Vaterist einverheirateter Mann, der nichts mit Mutter und
Kind zu tun haben will, was Sarah bei einer Situation auch gut mitbekommt.
Sarahs Vater hat genug von deren Mutter und ihr- und so nimmt die
weitere Geschichte von Sarah, aus der Angel wird ihren Verlauf. In den
Rückblicken ist es immer wieder zu sehen. Und nur so ist auch ihr späteres
Verhalten zu verstehen. Und auch, dass Sarah die Halskette von der Mutter – ein
Kreuz – wegwirft. Später wird es nochmals eine Bedeutung haben.
Es ist zu merken, dass Sarah/Angel ihr Gewerbe nicht gerne macht.
Anderen Frauen geht es ebenso, sie sind nicht glücklich. Doch immerhin: Einmal
schafft sie es, vor Duke, dem Besitzer eines Bordells wegzulaufen. Dazu hatte
sie Hilfe. Dieser Besitzer schwört sich, Angel wieder zu holen, egal, wie lange
es dauert. – Das zeigt sich ziemlich am Ende des Filmes.
Dann gibt es da noch den jungen FarmerMichael, der sich nichts sehnlicher an seiner
Seite wünscht, als eine Frau. Er wohnt 20 Meilen vom Bordell entfernt. Im Gebet
bittet er Gott um eine Frau. – Und dann sieht er Angel. Michael besucht sie im
Bordell, kommt aber nur um zu redenund
das immer wieder. Er rührt Angel nicht an. Gleich beim ersten Besucht offenbart
Michael ihr, dass er Angel heiraten möchte. Aber ihm ist auch klar: „Wenn ich
Gott das nächste Mal um eine Frau bitten werde, werde ich sehr viel präziser
sein.“ Michael hat sehr viel Geduld, merkt aber auch, dass Angel nichts mehr
fühlt, schon ganz abgestumpft ist. In einem sehr strengen Ton redet er mit ihr
darüber, ja streitet fast mit ihr. Doch Angel meint: „Du bist so ein Narr! Ich
empfinde nichts für dich! Absolut nichts. In einem Gespräch mit einer Freundin
sagt sie etwas später: „Kein Mann wird mich je besitzen.“
Gleichzeitig will Angel in diesem Gewerbe aufhören, ist bei der
Herzogin, der dies Bordell gehört. Angel möchte ihr Gold haben. Doch die
Herzogin bringt viele Gründe, die dagegen sprechen. Zum ersten Mal wird Angel
klar, dass sie nie die Chance hat, auszusteigen, denn die Herzogin spricht von
Schulden. Das macht Angel wütend. Dafür wird sie bestraft.
Michael, der auf seiner Farm ist, hat durch seine Liebe zu Angel
eine Verbindung zu ihr. Er bezahlt die Herzogin und holt Angel zu sich, pflegt
sie gesund. Doch Angel ist immer noch reserviert: „Ich zahle dir meine Schulden
ab und hole mir dann meinen Besitz.“, sagt sie zu Michael. Angel kennt ja nur das andere Leben. Außerdem
wurde ihr immer und immer wieder gesagt, dass die Ehe eine Sklavenarbeit für
Frauen sei. Wie reagiert Michael wohl? Vor allem: Das Ganze passiert nicht nur
einmal.Und Michael rührt seine Frau
nicht an, er weiß ja, woher er sie geholt hat und was das für Angel bedeutet
hat.
Immerhin: Als Angel das erste Mal zurückkehrt, nachdem sie gerade
mal eine Meile entfernt wer. Michael
wäscht Angel die Füße, die voller Blasen und Wunden sind. Auf die Frage von
Angel: „Warum tust du das?“ kommt von ihm die Antwort: „Eine Meile kann länger
sein als 20.“ Indem Gespräch, was dann
folgt, kann man einiges von Gottesbild mitbekommen, welches Angel hat. Sie hat den Eindruck, immer von IHM verletzt
und verlassen worden zu sein.
Es passiert einiges, dass Angel immer wieder geht. Der Grund liegt immer in der Vergangenheit.
Einmal ist Angel mit Michaels Schwager Paul unterwegs, der als
Goldgräber zurückkommt. Paul kennt Angel vom Bordell, weiß einiges über sie,
möchte in der Stadt aber nicht mit ihr gesehen werden. Es ist sehr interessant
zu hören, was Angel zu ihm sagt, als er sie absetzt.
In einem Gespräch erzählt Michael einmal von seiner Kindheit. Und
zum Schluss meint er zu Angel: „Manchmal muss man die Verhältnisse hinter sich
lassen, in die man hineingeboren wurde, um zu werden, wie es Gottes Wunsch
gewesen wäre.“
Wie oben geschrieben: Fast zum Ende ist Duke nochmals da. Wie geht
es Angel damit? Wie verhält sie sich. Während eines Gebetes hat sie einen
interessanten Traum.
Kehrt Angel noch zu Michael zurück? Der
Trailer zeigt das Ende nicht, soviel möchte ich vorwegnehmen. Und: Angel fällt wieder ihr echter Name ein:
Sarah
Sarah lernt einiges, was sie nie kannte, zum Beispiel ehrliche
Freundschaft um ihrer selbst willen. Sie lernt, dass sie wirklich geliebt wird,
auch dass sie die Vergangenheit hinter sich lassen kann.
In diesem Film geht es auch um wahre Vergebung.
Noch etwas ist wichtig: Michael stellt sich zu Beginn bei Sarah
mit dem Namen „Michael-Hosea“ vor. Dieser zweite Name ist sehr gut gewählt,
wenn man die Geschichte des Propheten Hosea kennt.
Auf dieser DVD kann man zusätzlich unveröffentlichte Szenen sehen.
Es lohnt sich wirklich, diese auch anzuschauen.
Weiterhin werden die Darsteller gezeigt, auch warum sie für diese
Rollen ausgewählt wurden. Francine Rivers, die das Buch geschrieben hat und der
Regisseur DJ Caruso für den Film geben hier ihre Meinung, warum sie gerade
diese Schauspieler für die Besetzung gewählt haben.
Personen, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, Gewalt erlebt haben oder selbst Missbrauch erlebt haben, sollten sehr gut auf sich achten, wenn sie diesen Film sehen. Es könnte zu Flashbags kommen.
Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren, ich persönlich wäre jedoch
für eine Altersabgabe ab 16 Jahren
Wieder wird es spannend, aber vor allem wird auch die Geschichte rund um Detective Gary Travis erzählt. Schon in der ersten Folge muss er Mitarbeiter entlassen. Einer von den beiden nimmt das sehr persönlich. Im weiteren Verlauf der Serie wird aus guten Gründen darauf nochmals eingegangen.
Außerdem gibt es Konkurrenz zwischen dem ersten Revier mit Bill Thomlison und dem zweiten mit Gary Travis. Beide wollen Chefinspektor werden. Die Mittel von Bill sind da nicht immer so ganz toll. Hier wird es dann richtig spannend.
Mit Gottvertrauen geht er an seine Arbeit, hat auch einen Männergebetskreis, der öfters gezeigt wird. Seine Frau Becky sieht es als Fügung Gottes, dass sie Gefängnisinsassen besuchen darf. Dabei trifft sie auch auf Garys Mutter Doris. Sie möchte, dass die beiden sich versöhnen. Ob das gelingt? Einfach ist es jedenfalls nicht. Warum, ist im Laufe der Serie zu erfahren.
Chris, die ehemalige Partnerin von Gary hat inzwischen ein eigens Büro. Sie wohnt mit ihrem Bruder zusammen, der anscheinend immer noch Schwierigkeiten macht. Ist er wirklich clean? Wegen ihm bringt sie sich jedenfalls in Gefahr. Wie das wohl endet?
Außerdem gibt es da einen jungen Straftäter namens Antony, den Gary und Becky nach Gebeten aufnehmen. Kann man ihm vertrauen?
Becky weiß: "Ich bin gesegnet mit einem gottesfürchtigen Mann"
Weiterhin gibt es da einen Rivalen von einem anderen Revier, der nächster Chefinspektor werden möchte. Aber Gary ist da ich im Gespräch
Bei den Fällen ist unter anderem Rassismus ein Thema.
Um den Umgang mit Medien, den neuen Netzwerken geht es in einer Episode. Deutlich ist zu sehen, was Kinder und Jugendliche alles tun, nur um beachtet zu werden. Das sollte zum Nachdenken anregen. Dies ist eine tolle Folge, gerade für Jugendliche.
Dann ist da noch Joe Anderson, ein Kollege von Gary, der auch im Männergebetskreis ist. Und auf einmal Schwierigkeiten bekommt. Warum? Das wird in einer Folge gezeigt. Nicht alles vom Gebetskreis wollen anschließend sofort etwas mit ihm zu tun haben. Es gibt da einige radikale, verurteilende Christen.
Ein sehr großer Fall wird leider nicht gelöst. Hierzu muss man wohl auf die dritte Staffel warten. Und da diese Staffel sehr spannend aufhört, wird jeder schon darauf warten. Es ist klar, dass es weitergehen wird.
Zirka 30 Minuten dauert jede Folge, zehn sind es insgesamt.
Madrid in den 1930iger Jahren. Professor Azorin (eigentlich Jòse Ruiz) bekommt anonym einen
Brief zugesendet. Dazu eine negative Kritik, weil er wohl Antonius Claret
falsch eingeschätzt hat. Mit einem Freud
spricht er über Claret. Beide wissen, dass
er am Königshof von Isabell II. war. Sie überlegen laut, ob Antonius Claret
eine Beziehung mir der Königin hatte, er hätte sie manipuliert.
Doch was wissen die beiden wirklich über ihn? So befasst er sich
Azorin nochmals mit diesem Priester. Die
Kindheit von Antonius wird kurz gezeigt. Sprecher dazu ist der Professor.
Dann geht es weiter, als Antonius schon erwachsen ist. Er arbeitet
als Weber, probiert hier verschiedene
Muster für neue Stoffe aus. Schon bald hat er die Möglichkeit, mehr
Verantwortung zu übernehmen.
Als ein Mitarbeiter der Firma einen Betrug begeht, überlegt
Antonius, was wirklich sein Weg ist. „Was verlangst du von mir? Was soll ich
denn tun?“, fragt er Gott.
Antonius zieht bei den Eltern aus und wird Seminarist und
schließlich Priester. Doch auch hier ist sein Weg noch nicht zu Ende. Er fragt
sich weiterhin, was Gott will, wird Missionar und ist dann wieder in Spanien,
wo es eine „antiklerikale Atmosphäre“ gab. Die Menschen haben fast keinen
Glauben und ihm als Priester wird großes Misstrauen entgegengebracht. Trotzdem hilft er, wo er kann, packt mit an. Gleichzeitig
verteilt Claret kleine Schriften, die er selbst verfasst hat, um so die Leute
zum Glauben zu bringen.
Wegen des Krieges flieht er auf die kanarischen Inseln und gründet
dort eine Gemeinschaft von Priestern. Hier sagt er einiges, was total aktuell
ist. Wie es einem Priester geht, wie er angegriffen wird: „Wir werden auf
Schwierigkeiten, Entmutigung und Selbstbewusstseinsverlust stoßen. Manche
werden euch einfach für das hassen, was ihr seid. Dennoch müsst ihr ihnen
beistehen…“. Sieht es heute nicht ähnlich aus? Es lohnt sich, die weitere
Ansprache an die Mitbrüder gut anzuhören, evtl. auch durch zu meditieren.
Claret hat auch Feinde, die ihn weghaben wollen, anklagen. Er wird
so einfach zum Bischof von Kuba ernannt.
So ist er nicht mehr in Spanien. Auch in Kuba reformierte er die
Pastoral. Er behandelte Arme und Reiche gleich. Bespiele davon sind im Film zu sehen. Den
Reichen passt das Verhalten von Claret nicht. Was mit Sklaven passiert, die
sich nicht daran halten ist zu sehen. Auch was mit denen passiert, die sich
freikaufen und Claret folgen. Mutig ist er auch, wenn es um Eheschließungen
verschiedener Hautfarben geht. So bringt er sich und seine Mitbrüder in Gefahr.
Antonius wäre es am liebsten, die Sklavenarbeit würde abgeschafft. Er sieht
sich hier in der Nachfolge Christi, ansonsten hält er sich aus der Politik
raus. Trotzdem scheint er für viele zu gefährlich zu sein und so wollen die
Reichen handeln…. Wie ist im Film zu sehen.
Auch in Spanien spricht sich das Wirken von Claret rum. Er wird
als „Quälgeist“ angesehen, da er gegen die Sklaverei ist. So ist für die
Reichen klar, dass etwas geschehen muss: „Wenn er das Leben der Schwarzen so
liebt, können wir vielleicht seinen sehnlichsten Wunsch erfüllen, indem wir
diesen freiheitsliebenden Erzbischof
selbst versklaven.“ Claret wird an den spanischen Hof berufen, ist dort
für die Königin Isabella II und deren Kinder zuständig. In Spanien will sich Antonius auch
nicht in die Politik einmischen. „Der Altar ist schon jetzt zu nah am Thron“, so seine Worte zur Königin.
Bald gibt es Gerüchte, da Claret ziemlich oft bei der Königin sein
soll.
Claret merkt dass er sozusagen Gefangener ist. Er fragt Gott: „Wenn
du mich in die Welt gesandt hast, um dein Wort zu verkünden, warum bin ich dann
hier gefangen?“ Er wünscht nichts sehnlicher, als von seinen Aufgaben erlöst zu
werden.
Egal, was Antonius macht, er wird immer angegriffen.
Erst als die Könignin fliehen muss, ist Claret sozusagen frei.
Nebenbei erhält man in diesem Film einen kleinen Blick in die
Geschichte der Skalverei auf Kuba zumindest zu Lebzeiten von Antonius Claret.
Auch wird gezeigt, dass eben auch Geistliche Vorurteile gegenüber Sklaven
haben. Aber auch, was mit freigekauften Sklaven passiert ist zu sehen. Kein
schöner Anblick.
Ebenso bekommt man Einblick in den Bürgerkrieg mit all seinen
Toten
Interessant ist auch, wie ähnlich die Zeiten von Claret und dem
Professor sind. Beim Sehen ist es zu erkennen.
Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren. Jünger sollte auf alle Fälle keiner sein, der
den Film sieht, evtl. sogar etwas älter.
Für 15, --€ ist die DVD hier zu erhalten Diese kann man auch in Originalsprache Spanisch ansehen.
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien
entstanden
Da wir noch Osterzeit haben, stelle ich einen Film vor, der zu
dieser Zeit passt, auch wenn es hier um die Vorbereitung auf Karfreitag geht:
Jugendliche, die zu einer Veranstaltung gehen.
Im Gebäude werden Bücher
verkauft, es geht zu wie in einer Disco. Am Mischpult sitzt ein Mann, der nun die
Hauptperson begrüßt: „Sein offizieller Titel lautet: Jugendpastor der Saint
Hills Nachbarschaftskirche.“ Es handelt sich um Guy, der sozusagen auf Tournee
ist. Ihm wird ein Wasserball zum Signieren gegeben. – Die Kirche (Jonathan) ist überzeugt: Daraus
könnte ein Geschäftsmodell entstehen. Es wird auch sofort umgesetzt.
Noch während der Tour ist
für Guy wesentlich: „Ich hoffe, sie haben das Evangelium im Herzen.“ Jonathan ist noch etwas anderes wichtig: „Das
Wasserballding, das machen wir einfach weiter. Von nun an bist du nämlich der ‚Wasserballguy‘.“
Das ist Guy noch so angenehm. Doch notgedrungen macht er mit, macht sich zur
Marke. Ob dies wohl gut geht? Ein Blick auf die nächste Veranstaltung zeigt
es. Johnathan findet es gut, dass die
Jugend interessiert ist. Die Antwort von Guy: „Ehrlich, interessiert ist ein
christlicher Ausdruck für Irrsinn.“
Guy möchte das Ganze nicht mehr
mitmachen, er will aus diesem Spektakel raus. Pastor Skip sieht dies etwas anders. Dies wird
ziemlich deutlich gezeigt. Mehr noch, Skip ist klar: „Ich brauche etwas
Mächtiges, für Karfreitag und Ostern.“ Schon so viel ist gemacht worden, wie
kann dies noch überboten werden? „Und
wenn du diesmal kürzer trist?“, ist die Antwort von Guy. Doch da möchte Skip nicht mitmache. Er will alles bisher
Dagewesene überbieten, weil mehr Leute kommen und so mehr Leute das Evangelium
hören. Hier wieder eine Gegenfrage von Guy: „Ob diese Rechnung aufgeht?“
Skip und Guy haben bei ihren Gottesdiensten grundsätzlich
verschiedene Ansätze, wie zu sehen ist: Skip legt Wert auf Action, Guy auf die
Bibel. – Daher will Guy irgendwann bei dieser Kirche nicht mehr mitmachen. Das
lässt Skip aber nicht zu.
Dann hat Skip eine Idee: Karfreitag findet eine Kreuzigung statt!
So wie in Mexiko oder auf den Philippen –Keine Passionsspiele sondern eine echte
Kreuzigung. Gleichzeitig soll Konfetti in den Altarraum geschossen werden. Guy
ist dagegen für ihn ist das Verspottung des Evangeliums. Und dann erfährt er,
dass er derjenige ist, der sich kreuzigen lassen soll! Guy ist dagegen, will
nicht. Und zum wiederholten Male sagt er: „Das Evangelium sollte reichen!“
Nachdem mehrere Personen
sich weigern, sich kreuzigen zu lassen, findet sich Blaise, ein neubekehrter Jugendlicher, der sich dafür
begeistert. – Er will sich kreuzigen lassen. Guy und Carla versuchen mit den
Eltern des Jungen und mit ihm selbst zu sprechen. Ob das was bringt?
Kann Guy überhaupt noch etwas bewirken? Denn auf einmal taucht
seine Tochter Gretchen auf. Während zuvor die
Kündigung von Guy bei der Kirche nicht angenommen wird, wollen ihn die
Vorstände jetzt möglichst schnell aus der Kirche entlassen. Was hat die Tochter
damit zu tun? Die Antwort findet sich im Film.
Dann kommt der Karfreitag. Die Kirche ist so voll, wie fast noch
nie. Wie sieht es mit der Kreuzigung aus? Findet sie statt?
Ein Nebenschauplatz ist die Geschichte um Carla, die Tochter von
Pastor Skip. Er möchte sie verkuppeln,
nachdem sie ihre Verlobung gelöst hat.
Ob das wohl klappt?
Und aus katholischer Sicht: Ein Gespräch zwischen Skip und seiner
Tochter Carla zeigt, warum der Zölibat seine Richtigkeit hat. – Auch wenn
dieses Thema gar nicht angesprochen wird.
Ein humorvoller, satirischer Film. Und gerade, weil hier so
überzogen gezeigt wird, wohin es führt, wenn man den Gläubigen möglichst viel
bieten will, ohne jedoch auf den Glauben zu schauen, hat er allen
Kirchengemeinden etwas zu sagen. –Gerade das Ende des Filmes zeigt dies.
Alle Verantwortlichen der Gemeinden, die überlegen, wie man wieder
mehr Mitglieder in die Kirche bringt, sollten sich diesen mal ansehen. Es steckt da wirklich eine Botschaft drin.
Rom im Jahre 1950: Chiara Lubich muss sich im Vatikan zu ihrer
Gemeinschaft verantworten, soll Fragen beantworten. (Mussten vor ihr schon
viele andere Gründer von Gemeinschaften, die dem Vatikan nicht ganz geheuer
waren)
Als gehorsame Tochter der römisch-katholischen Kirche geht sie auf alle Forderungen ein und steht Rede und Antwort
Dann der Rückblick mit dem Hauptfilm.
Chiara ist während des Krieges in Trient während der Semesterferien
Lehrerin. Dabei kümmert sie sich nicht nur um den Unterricht, sondern sorgt
dafür, dass die Kinder während des Krieges in Sicherheit kommen. Die
Auswirkungen des 2. Weltkrieges werden gut gezeigt.
Familienmitglieder und Freunde von Chiara werden auch vorgestellt.
Die Familie ist auf die Einnahmen von Chiara angewiesen, der
Bruder Gino ist Arzt – und politisch aktiv, wie später zu sehen ist.
Hier werden Fragen gestellt, die bis heute wahrscheinlich jeder
Mensch nicht so richtig beantworten könnte. So verliert ein Camillo im Krieg
seine Eltern durch einen Bombenanschlag. Er hat für seine Eltern und für sich
gebetet und fragt: „Weshalb hat Gott mich nicht gehört?“
Trotz des Leids, welches Chiara sieht, verliert sie ihren Glauben
nicht. Vor einer Marienstatue hat sie den Eindruck die Stimme zu hören „Gib
dich mir hin“. Diese Stimme kommt für sie von Gott. Chiara spricht mit einem
Franziskaner darüber. Ordensfrau möchte
sie aber nicht werden. Der Pater hält Chiara für verwirrt. Er lässt sie aber
ein Evangelium mitnehmen, was ungewöhnlich ist. (Dazu muss man wissen, dass in
der damaligen Zeit, Katholiken die Bibel nur in der Kirche hörten, aber nicht
selbst lasen. – Wer das machte, galt nicht als katholisch und machte sich
verdächtig. Von meiner Mutter erfuhr ich das mal)
Einer der Sätze, die Chiara
im Evangelium liest lautet: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Was
bedeutet dies für Chiara? Wie setzt sie diesen Satz um? Es ist eindrücklich zu
sehen.
Nach einer Zeit der Prüfung ist Chiara wieder bei dem Franziskaner.
Sie hat einen Entschluss gefasst. „Sind Sie sicher?“, fragt der Pater. Er macht
Chiara darauf aufmerksam, dass Sie alleine in der Welt sein wird, da sie keine
Nonne werden möchte. Die Antwort von Chiara: „Ich bin jetzt bereit auf meine
Eltern und mein Studium und meine Schüler zu verzichten. Auf alles was ich bis
jetzt in meiner kleinen Welt hatte“. Sie legt in eine Messe eine Privatversprechen
vor diesem Ordenspater ab, heiratet sozusagen Gott.
Kleiner Exkurs: bei diesem Teil des Fimes wird nochmals die
Befragung durch den Vatikan eingeblendet. Hier behaupten die Kardinäle, dass
noch nie eine Frau mitten in der Welt sich Gott verschrieb und in der Welt
blieb, seit es das Christentum gab. So
stimmt dies aber nicht. In den ersten Jahrhunderten gab es noch die
Jungfrauenweihe. Leider nicht lange. Seit dem 2. Vatikanischen Konzil gibt es
diese wieder und es sind immer mehr Frauen (auch in Deutschland), die diese vor
dem Bischof auf Lebenszeit ablegen.
Chiara trifft sich mit ihren Freundinnen, liest auch mal aus dem
Evangelium vor. Dadurch bekommt sie Schwierigkeiten durch einen Diözesanpriester.
„Man kann das Evangelium nicht ohne Priester lesen“, so seine Worte. Und
weiter: „Kommt besser zum Katechismus“. Später geht er zum Bischof, um diese
Freundinnen anzuklagen. Wie reagiert der Bischof wohl darauf?
Als Chiara mit ihren Freundinnen zusammen sieht, wie die Leute
durch den Krieg unter der Not leidet, hilft sie einfach, ganz unkonventionell.
Überall wo Not ist, wird geholfen. Chiara hat dabei immer das Evangelium vor
Augen. Doch nicht allen Eltern der Freundinnen ist dies recht. Sie machen
sowohl den Töchtern, als auch Chiara Vorwürfe.
Trotz allem bleiben die Freundinnen zusammen, kümmern sich
weiterhin um diejenigen, die es nötig haben. Selbst dann, wenn sie nichts haben.
Sie ziehen zusammen. Und weil so viel Freude in diesem Hause ist, wird bald gedacht, dass es sich hier um ein Freudenhaus
handelt.
Chiara schafft es, dass die Menschen in Trient trotz des Krieges
sich untereinander vertrauen. Obwohl man nie wissen kann, auf welcher politischen
Seite einer steht.
Schon bald wollen auch
andere Frauen ein Gelübde ablegen, wie es Chiara hat, sich also ganz und gar an
Gott binden. Doch es gibt auch Personen, die Chiara ablehnt.
Und dann ist der
Krieg vorbei. Chiara bringt zwei Männer, die sich politisch hassen (einer hat
zu Hitler gehalten, der andere unter ihm gefoltert), dazu miteinander zu
sprechen. Wie geht das wohl aus?
Zwischendurch wird auch ein Teil von Ines, einer Freundin von
Chiara erzählt. Sie ist in einer reichen Familie aufgewachsen und verlobt. Wie
ergeht es ihr mit der Gruppe?
Am Schluss wird das
Ergebnis der Anhörung gehört, die über zwei Jahre ging. Hat Chiara Grund zur
Freude? Nur so viel sei verraten. Wieder gehorcht sie der katholischen Kirche.
Als Ausklang werden noch
Bilder aus dem Leben von Chiara Lubich gezeigt, um Einblick in ihr Leben zu
geben.
Ein toller Film für alle, die mehr über Chiara Lubich erfahren
möchten. Vor allem auch für jene, die sie nicht nur vom Hörsagen kennen,
sondern mitbekommen haben, zum Teil selbst gesehen haben. Schließlich lebte sie
bis 2008. (Daher konnte ich sie bei einer Veranstaltung auch einmal erleben)
Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Für 15, --€ ist die DVD hier zu erhalten. Und es lohnt sich immer, das Original zu kaufen. Hier kann man diesen dann auch noch in der Originalsprache ansehen.
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien
entstanden
Staffel zwei über "die Auserwählten", denn etwas anderes heißt "The Chosen" nicht. Und wieder sind die Geschichten ungewöhnlich, regen zum Nachdenken an, zum Überlegen, was es mit einem selbst zu tun hat.
So erzählen vor dem Intro einige der Apostel und Frauen von ihrer Berufung. Aufgeschrieben wird sie von - nun einfach überraschen lassen.
Im Laufe der Staffel werden noch mehr Jünger berufen. Bei Der Hintergrund dieser Apostel ist verschieden. Bei mindestens einer dieser Apostel ahnte ich durch dessen Tätigkeit schon, welcher der Jünger es ist. Es lässt hoffen, denn: Wer ist es denn, der da in der Nachfolge Jesu ist? Wenn ich mich dann so ansehe (oder jeder, der sich die Staffel ansieht): Dann können wir mit all unserem Sein genauso berufen sein. So sagt Philippus zu Matthäus: "Weißt du, ich war auch mal jemand anderes. Doch triffst du den Messias, zählt nur noch, was du bist. Erinnere Simon daran, dass die Menschen da draußen uns meist nach unserer Vergangenheit beurteilen, unseren Sünden..." Ganz menschlich werden diese Jünger dargestellt.
Wie geht es den Jüngern damit, dass sie immer wo anders sind, überlegen müssen/wollen, was Jesus als nächstes macht?
Es ist zu erfahren, dass Jesus viel zu tun hat, aber auch, wie weiter Gefährten zu ihm stoßen. Wie alle versorgen, wenn Jesus zu vielen Menschen redet? Ist das überhaupt möglich, Würde sich da nicht jeder Sorgen machen und überlegen, wie dies zu bewältigen ist? Und: Sind es wirklich nur Vorträge? Oder hat es vielleicht anders stattgefunden? Dialoge? Warum predigt Jesus überhaupt? Einmal erklärt er den Jüngern dies.
Mit Matthäus spricht er über im Vorfeld über die Bergpredigt, erklärt ihm einiges. Und Jesus fragt diesen Apostel dazu: " Es ist ein Manifest, Matthäus. - Ich bin nicht hier, um die Leute einzulullen, sondern weil ich eine Revolution will...Dachtest du ich würde mich hinstellen und sagen: 'Guten Tag allerseits! Macht einfach so weiter wie die letzten 1000 Jahre, denn das lief ja so toll.' "
Wie könnte das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter entstanden sein?
Neben dem ersten Evangelisten ist noch ein zweiter dabei, der alles mitschreibt, was er sieht. und hört.
Manchmal weiß man schon nach ein paar Minuten - durch den Titel der Folge - um was es sich handelt. Oder es reicht ein Blick in die Bibel, um zu wissen, um was es in der Folge geht. Ein Vers in der Bibel, eine halbe Stunde lang erzählt.
Öfters sind es Vorgeschichten, die erzählt werden, wie die des Gelähmten am Teich Schiloach. Wie fühlte er sich wohl? Durch ihn findet sein Bruder seine Berufung. Wer das wohl ist? Einfach überraschen lassen. Die beiden Geschwister unterhalten sich an diesem Teich auch, doch der Gesunde ist nicht bereit zu helfen.
Der Alltag der Jünger wird gezeigt, wie sie miteinander unterwegs sind, miteinander streiten, versuchen zu helfen... Aber auch: Wie sie versucht werden. An Maria Magdalena wird dies gezeigt.
Zwischendurch trifft Jesus dann auf seinen Vetter (den ja auch jeder aus der Bibel kennt) und der dann schließlich ins Gefängnis geworfen wird. Wie reagieren die ehemaligen Jünger von Johannes wohl darauf, die jetzt zu den Apostel gehören?
Auch im Vorspann der jeweiligen Folge ist immer wieder viel zu erfahren. - Daher auch hier gut aufpassen. Gerade Rückblicke haben viel zu sagen.
Jesus lehrt in dieser Staffel seinen Jüngern das Vater-Unser
Während Jesus seine Tätigkeit immer mehr und mehr aufnimmt, formt sich bei den Pharisäern auch der Widerstand. Es wird spannend. Vor allem auch, weil Jesus tatsächlich verhaftet wird. Und im einem Gespräch mit den Römern sagt dann Quintus zu ihm: "Jesus die ganze Sache ist doch ganz einfach: Du scheinst Spaß daran zu haben, Rom ständig Kopfschmerzen zu bereiten."
Humorvoll und zugleich nachdenklich. Eine echte Bereicherung für den einzelnen. Auch in Gruppen könnte man die einzelnen Episoden ansehen und dann darüber diskutieren.
Freigegeben ist diese Staffel ab 12 Jahren. Für 20,--€ ist die DVD hier und die Blu-ray hier zu erhalten
Über Staffel 1 habe ich hier einen Beitrag auf dem Blog
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Gerth Medien
Vorspann:
Ronald Reagan, Präsident der USA. „Die Freiheit ist eine zerbrechliche Sache.
Und sie ist nur eine Generation vom Aussterben entfernt. Sie ist nicht unser
Erbe. Sie muss von jeder Generation ständig erkämpft und verteidigt werden…“
Gleichzeitig zu sehen: Kriegsgräber, Mahnmal eines Soldaten…. und
Pfarrer Dave. Ihm fällt der Satz ein: „Denn nicht du wirst sprechen, sondern
der Geist deines Vaters, der durch dich spricht.“
Dann beginnt der Hauptfilm. Es ist eine Woche früher bei Familie Mc Kinnon. Der Vater geht zur Arbeit,
die Mutter empfängt Kinder. In der Wohnung wird Unterricht gegeben, da es in
den USA zwar eine Lernpflicht, aber keine Schulpflicht gibt. Dieser
Hausunterricht wird unterbrochen von
einer Mitarbeiterin des Sozialdienstes, die den Hausunterricht überprüfen soll.
Sie hat eine Liste dabei und taucht auf,
als Religionsunterricht stattfindet. Reverend Dave spricht über die
Noah-Geschichte. Damit hat die Mitarbeiterin des Sozialdienstes
Schwierigkeiten. Mal richtig hinhören, was sie alles anspricht, außer dass sie
vom „Noah-Mythos“ spricht. So gibt sie das Ganze an die Aufsichtsbehörde
weiter.
Im Laufe des Filmes kann man mitbekommen, dass dieser Besuch
Folgen hatte, denn Religion wurde von den staatlichen Schulen entfernt. „Sie
lehren Kinder, dass sie Gott nicht brauchen“, so der Mr. Mc Kinnon in dessen
Haus der Unterricht stattfindet
Schließlich landet der Unterricht im Familiengericht. Viele
Vorwürfe werden vom Sozialdienst vorgebracht.
So haben die Eltern zehn Tage Zeit, sich den Vorschlägen des Gerichtes
und Staates anzupassen. Die Ausführung der Richterin dazu ist sehr
einleuchtend. Das Gericht erklärt
gleichzeitig, dass die Kinder für diese Zeit eine Betreuung vom Staat haben. –
Und: Es wird auf den Reverend verwiesen, der sehr wohl weiß, was es heißt, sich
gegen den Staat zu stellen. (Teil 3 der Filme)
Mitten in dieser Situation bereitet Pfarrer Dave einen Predigt mit
der Frage: „Wie sieht der Glaube aus?“
Für einen befreundeten Pfarrer aus Nigeria, der inzwischen verstorben
ist, ist es eine relative Frage. Dave
sieht in vor sich und dessen Erklärung, was glauben für Christen in Nigeria
heißt. Ein wichtiger Unterschied zur westlichen Welt: „Sie sagen nicht: „Oh,
ich muss zur Kirche“, sie sagen: „Oh, es ist Sonntag, ich darf in die Kirche.“‘
Und dies, trotz der Schwierigkeiten, die hier erzählt werden. . Hier sollte
jeder mal zuhören und überlegen, ob er
da nicht noch viel mehr vom Christentum erzählen sollte. Er endet mit
dem Bibelspruch: „Wem viel gegeben wird, dem wird viel abverlangt.“
Ein Abgeordneter namens Smith aus Washington will den Eltern
helfen, eine Woche später ist eine Abordnung in Washington. Von Smith ist über das Verständnis der Religionsunterricht
in der Schule, den es nicht gibt zu erfahren. (Übrigens auch in vielen
europäischen Ländern nicht, z. B. der Schweiz) Sehr aktuell, was er sagt, es
lohnt sich, hinzuhören.
Smith bringt den Eltern bei: „Als Gläubige haben wir den Berg der
Politik zu lange verlassen. Wir haben entschieden, dass es für Christen einfach
zu gefährlich ist, diese Arena zu betreten. Also überließen wir ihnen jenen,
die aus eigenen egoistischen und weltlichen Gründen dorthin wollten, in der
Hoffnung, das alles gut wird.“
Bei der Anhörung vor dem Senat, überrascht Taylor, einer der
Mütter, die ihren Sohn zu dem Hausunterricht sendet. Einiges ist im Vorfeld
über sie zu erfahren, aber noch viel mehr dort. Der Vorsitzende der Anhörung
hat jedoch schon lange entschieden, wie es weitergehen soll. – Hat da die
Elterninitiative überhaupt noch eine Chance?
Es geht überraschend aus.
Wieder mit dabei Martin, der Chinese, der Christ wurde und die Muslimin
Aysha, die Christin wurde –Bekannte Gesichter, auf die man bauen kann. An deren
Dialog kann man sehen, wie aktuell der Film ist, es kommt die Sprache auf die
Christenverfolgung in China, aber auch die Verfolgung der muslimischen Uiguren.
Aysha, ist immer noch mit tief im Innersten mit Ihrer Familie verbunden und machte einen
schlimmen Fehler, eine Unachtsamkeit, die einiges für sie verändert.
Viele Nebenschauplätze sind zu sehen, wie Brandon, der Sohn der Familie Mc Kinnon in der der
Unterricht stattfindet, der ein Auto kauft, aber da noch etwas anderes ist.
Auch sonst ist der Film etwas anders als die ersten drei Teile. Es
ist einiges über die Geschichte Amerikas zu erfahren, ein paar Gesetzestexte
und über das Verständnis der Freiheit.
Der Titel des Filmes „Wir sind das Volk“ hat mich persönlich an
die letzten Jahre der DDR erinnert, die ich als junge Erwachsene
miterlebt habe: Die Menschen sind dort betend beieinander gewesen, jeden
Montag. Sie sind nach dem Gottesdienst
mit Kerzen auf die Straße gegangen und riefen „Wir sind das Volk“. – Das
Gebet bewirkte hier also sehr viel. Ob es in diesem Film genauso ist?
Es lohnt sich den Film anzusehen, mit älteren Jugendlichen, Firmgruppen
oder Konfirmanden. Der Film regt zum Nachdenken an.
Lucy, ein fröhliches fünfjähriges Mädchen spielt gerne mit den
Eltern. Zu Beginn mit ihrem Vater sogar Fußball. Aber sie scheint nicht ganz
gesund zu sein, sie muss nämlich zwischendurch husten. Und sie behauptet, ihren
verstorbenen Großvater zu sehen. Mit ihm redet Lucy auch.
Weiterhin träumt Lucy. Und sie ist sich sicher, dass diese Träume
auch eine Bedeutung haben. So kommt dort ein trauriger Mann vor. Für Lucy ist
klar, dass dieser Mann lebt und sie schließt daraus: „Also werden Jesus und ich
Freunde von ihm.“ Später sagt sie zu ihrem Vater über diesen Mann: „Er braucht
dringend Hilfe.“
Während Lucy von diesem Mann träumt, gibt es gleichzeitig einen
Sträfling namens Edgar, der neue Nieren braucht. Er will aber nichts mit Gott
zu tun haben, denn er ist sich seiner Schuld bewusst und meint: „Ich bekomme
genau das, was ich verdiene.“ Der Pfarrer spricht daher auf ihn ein. Einfach
mal hinhören, was er sagt.
Durch ihre Krankheit muss Lucy ins Krankenhaus. Hier trifft sie Edgar, der auch eingeliefert wird. Sie
erkennt ihn als den traurigen Mann, von dem sie geträumt hat.
Lucy will zu Edgar Kontakt aufnehmen. Und obwohl er streng bewacht
wird, schafft sie es auch. Sie hat
Hilfe, um an dieser Wache vorbeizukommen. Von wem? Nun, dass zeigt sich
in diesem Film.
Lucy unterhält sich mit Edgar, sagt ihm, dass sie Freunde werden
wollen und dass auch Jesus dieses Gesicht im Traum gezeigt hat. „Ich will keine
Freunde und ich glaube auch nicht an Gott“, ist die Antwort von Edgar. Lucy
erwidert ihm darauf: „Jesus glaubt aber an dich.“
Lucy bekommt auch mit, dass der Wachmann nicht besonders nett zu
Edgar ist. Er hat ein Familienfoto von Edgar zerrissen. So mag Lucy diesen
Wachmann nicht. Sie überlegt laut: „Wir sollen unseren Nächsten lieben, wie Jesus,
aber sollen wir dann auch die gemeinen Leute lieben?“
Lucy ist im Gegensatz zu Edgar auch überzeugt, dass er seine
Familie wieder sehen wird, dass diese ihm alles vergeben werden. Die beiden
bleiben im Kontakt, Lucy macht Edgar Mut, dass für ihn alles wieder gut wird.
Die Tage vergehen, Lucy geht immer wieder zu Edgar. Zwischendurch
trifft sie dabei andere Menschen, denen sie auch von Gott erzählt. Lucy weiß,
dass sie in dieser Zeit begleitet wird und es geht ihr gut. Doch wenn sie
wieder im Bett geht, geht es ihr immer schlechter. Ihr ist auch ziemlich klar,
dass sie sterben wird. Zu ihrem Vater sagt Lucy: „Ich werde an deiner Seite
sein und ich werde dich immer lieben.“ Gleichzeitig hat sie einen besonderen
Wunsch für Edgar. Ob sich dieser Wunsch erfüllt?
Ein toller Film für die ganze Familie, eigentlich zur
Weihnachtszeit, aber er kann auch das ganze Jahr angesehen werden. Und auch die
Kinder können diesen sich schon mit ansehen.
Eine alte Frau und ein Mädchen; Oma und Belle, die Enkelin. Die Oma schenkt ihr Armband. Hier
sind viele gute Sprüche zu lesen. Die Oma rät der Belle die Worte zu lesen und
„diese dir zu Herzen nehmen.“ Und weiter: „Die wahre Schönheit ist hier.“ –
Damit zeigt die Oma auf ihr Herz. Übrigens: Die Sprüche des Armbandes haben
eine zentrale Botschaft im Film also darauf achten.
Belle schreibt dazu gleich an den Brieffreund namens Josh. Einfach mal auf die Worte achten, im Laufe
des Filmes werden diese noch wichtig, besonders die zum Thema Weihnachten.
Josh und Belle treffen sich dann auch mal und zwar im Santaland, tauschen ihre
Berufswünsche aus. Bel will vielleicht Farmerin werden, ihrer Mutter ist es
wichtiger, dass Belle Fotomodell wird. Josh macht da gleich mal bei den Tieren
Fotos. Und da passiert es: Belle fällt bei den Schweinen in deren Schmutz. Sie
will sofort heim, merkt erst dort dass sie das Armband verloren hat. Die Mutter
erinnert sie an den Wunsch Fotomodell zu werden, lässt Belle das Armband vergessen. Auch Weihnachten findet
die Mutter nicht wichtig. Das ist beim Verhalten von Belle später noch zu
sehen.
25 Jahre später: Belle ist wirklich Fotomodell geworden. So
richtig glücklich dabei ist sie jedoch nicht. Da taucht ihre Freundin Cassidy
auf und erklärt ihr: „Wahre Schönheit liegt im Inneren.“ Beth erinnert sich an
ihre Kindheit und das Armband ihrer Oma. Sie beschließt überstürzt zum
Santaland zu fahren, wo Sie das Armband als Kind das letzte mal hatte. Dort
trifft sie auch auf Josh, den ehemaligen Brieffreund wieder. Trotzdem ist für
Belle eines klar: Sobald sie das Armband findet, wird sie wieder zurückfahren.
Sie gesteht Josh: „Ehrlich gesagt, es ist mir nach all den Jahren klar geworden,
dass ich seine Botschaft wirklich brauche. Und ich weiß, ich muss es finden,
wenn ich kann.“
So kommt es, dass Belle alles tut, um das Armband zu finden. Dabei
entdeckt sie auch anderes. Und sie kommt Josh näher, der verspricht beim Suchen
zu helfen. Daher beschließt sie zu helfen, Santaland zu retten. Genügend
Kontakte hat sie ja.
Die Suche nach dem Armband zieht sich hin. Schließlich findet sie
es. Und Belle wird klar: Josh wusste die ganze Zeit, wo das Armband war. – Sie will
nur eines: Abreisen
Finden Josh und Belle trotzdem noch zusammen?
Kann das Armband Belle helfen, ihren eigenen Weg zu finden?
Und kann das Santaland gerettet werden, deren Höhepunkt das
Krippenspiel ist/wäre?
All das wird in dem Film geklärt. Es lohnt sich wirklich, diesen
bis zum Ende zu schauen. Auch wegen der Botschaften auf dem Armband.
Ein Film, der nicht nur etwas für Gläubige ist, jeder kann diesen
sehen. Und es wird eine Botschaft vermittelt. Lohnt sich wirklich zu sehen. Vor
allem auch von Jugendlichen, die gerade damit beschäftigt sind, sich
kennenzulernen und oft nicht annehmen können.
Dieser Film kann auch gut außerhalb der Weihnachtszeit gesehen werden.
"Gewöhn dich an anders“ – Dieser Satz ist auf dem Cover der 1.
Staffel zu „The Chosen“ zu lesen. Und der Titel (auf Deutsch: „Die
Auserwählten) zeigt, ja schon, dass nicht unbedingt Jesus im Mittelpunkt steht.
Auch ich habe mich erst mal eingewöhnen müssen und mitzukommen.
Denn nicht Jesus steht hier im Mittelpunkt, sondern eben die Personen, mit denen Jesus zu tun hatte,
an erster Stelle Apostel
So ist es kein Wunder, dass zunächst eben diese Menschen
vorgestellt werden. Zumindest ein Teil der Apostel ist in der ersten Staffel zu
sehen, ebenso Maria von Magdala, Nikodemus oder Matthäus
Mich selbst wunderte es, dass im allerersten Film Jesus fast gar
nicht vorkommt, dann erst zum Schluss. – Aber klar, es geht um die anderen
Personen
Immerhin: Wenn man einmal angefangen hat, den Film zu sehen, will man gar nicht
mehr aufhören. Wir werden aus der Perspektive derjenigen, um die sich Jesus
kümmert mit in das Geschehen genommen. Wir lernen, mit welchen Problemen die
Menschen zu kämpfen hatten, was sie bewegte, welche Sorgen sie hatten. Und
mitten unter ihnen immer wieder: Jesus.
Was ich auch beeindruckend fand: Wenn es nötig ist, dann wird der
Hintergrund viele Jahre vorher gezeigt, so zum Beispiel als der Jakobsbrunnen
entsteht. Dazu die Jahreszahl.
Man kann sich in den Menschen zum Teil wiederfinden, besser sich
in das Geschehen hineinbegeben. In
Anlehnung an ein Wort von Jesus könnte man hier auch heute sagen: „Komm und
sieh“
Über Glaubenshelden wird auf einer DVD erzählt. Drei Personen
werden in drei Filmen vorgestellt, die ungefähr je eine halbe Stunde dauert.
Auf meinem Blog werde ich diese in drei aufeinanderfolgenden Tagen
vorstellen. John Newton und den Heiligen Patrick habe ich schon
vorgestellt. Nun geht es um Corrie tenBoom
„Manche Leute sagen, die Zeit heilt alle Wunden, aber es gibt Wunden, die sind
zu tief, als das Zeit alleine ausreicht.“ – Mit diesem Satz beginnt der
Vorspann. Es ist das Jahr 1940. Hitler überfällt die Niederlande.
Ein Nazi in Uniform ist bei Torries Vater im Laden. Als er geht
kommt ein Jude heraus. Das gefällt diesem Nazi gar nicht, doch er unternimmt
noch nichts.
Der Kunde hat keine Uhr zur Reparatur dabei, sondern ein Baby.
Dessen Vater, auch ein Jude, wurde von den Nazis abgeholt. Das Baby soll aber
gerettet werden
Im Anschluss wird gezeigt, wie die Juden aus ihren Häusern
vertrieben werden mit Gewalt. „Man muss als das Schlechte loswerden, damit das
Gute brillieren kann“, so der Soldat der SS über die Juden. Für die Familie ten
Boom der Anlass, Juden zu verstecken und ihnen zu helfen. Sie tun es aus dem
Glauben heraus. Zu sehen ist, was in der Zeit des Krieges dabei alles beachtet
werden muss, welcher Gefahr sich die Familie aussetzt. „Gott wird uns
schützen.“, ist sich Corrie sicher.
Dann kommt der 28. Februar 1944.
Corrie ist krank. Gleichzeitig kommt ein Mann, der um Hilfe bittet. Was
er wirklich will, stellt sich in der nächsten Szene raus. Das Haus der Familie
wird durchsucht, es wird mit viel Gewalt vorgegangen. Die Familie wird in
Gefängnis gebracht. Auf den Weg dorthin sagt der Vater
zu seinen Kindern Betsie und Corrie: „Habt keine Angst meine Töchter, habt
Vertrauen. Egal was auch passiert, denkt daran, dass Gott immer bei uns sein
wird.später wird Corrie zusammen mit
Ihrer Schwester in das KZ Ravensbrück gebracht. Es ist ziemlich deutlich zu
sehen, wie es dort zugeht. Und in dieser Situation lesen die beiden einen Bibelvers.
–Mal gut zuhören, was da ausgesagt wird. Unter anderem geht es darum, in jeder
Situation zu danken. Corrie kann das nicht begreifen. Aber sie versucht es.
Humorvoll an dieser Stelle gemacht. Betsie gibt Corrie ihr Mut, richtet sie immer wieder auf und
hilft ihr, auf Gott zu vertrauen.
In der Zeit während des KZs
sterben Vater und Schwester von Corrie,
Ihre Glaubenszweifel und ihre Mutlosigkeit werden deutlich gezeigt. Doch sie
fasst wieder Mut, findet zu Gott.
Als Betsie so todkrank war, dem Tode nahe, hatte sie eine Vision.
Wird sich diese für Corrie erfüllen?
Zum Schluss wird gezeigt, was es heißt, wirklich zu vergeben.
Dieser Film lohnt sich zu sehen, wenn es um das dritte Reich geht. Schonungslos wird hier gezeigt, wie es zugeht. Gleichzeitig geht es auch um den Glauben der beiden Schwestern, die Schlimmes erlebt haben. Sehr beeindruckend und sehenswert.
Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren. Ich persönlich würde diesen erst Jugendlichen ab 14 Jahren zeigen.
Über Glaubenshelden wird auf einer DVD erzählt. Drei Personen
werden in drei Filmen vorgestellt, die ungefähr je eine halbe Stunde dauert.
Auf meinem Blog werde ich diese in drei aufeinanderfolgenden Tagen
vorstellen. Gestern ging es um John Newton, heute geht es um den Heiligen Patrick
Vorspann:
Nordengland im Jahre 392.
Der Vater von Patrick weiß diesen zurecht. Sein Vater ist Senator und Diakon.
Somit ist Patrick in den Augen des Vaters privilegiert.
Patrick wird als typischer Jugendlicher dargestellt – so ähnlich,
wie Jugendliche heutzutage auch.
Dann geht es richtig los: Von Piraten wird Patrick
gefangengenommen und nach Irland gebracht. Er soll Sklave werden.
Noch auf dem Schiff sagt ein anderer Gefangener zu ihm: „Wenn du
weißt wie man betet, Junge, dann fang am Besten gleich damit an.“
Da Patrick der Sohn einen
Senators ist, glaubt er an eine Fehlentscheidung. Doch die Piraten haben kein
Mitleid mit ihm
Patrick muss Schafe hüten. Davon hat er keine Ahnung, passt nicht
richtig auf. Er hadert zunächst mit seinem Schicksal. So richtig gläubig ist er auch nicht. „Da ich
aber niemanden hatte zum Reden, begann ich mich Gott zu nähern“, so Patrick im
Rückblick auf die Zeit, in der er auf sich alleine gestellt war. Ein
wunderbares Gebet ist hier zu hören.
Während Patrick bei den Schafen ist und seine Arbeit Ertrag
einbringt, scheint das Dorf weniger Glück zu haben. Das Baby des Stammeshäuptling
ist krank und schwach. Die Priester fordern, diesen auszusetzen, weil er zu
schwach ist und die Götter ein starkes Volk wollen. Doch der Häuptling will
seinen Sohn nicht hergeben. Seine Frau fragt sich, ob es denn keinen anderen,
barmherzigen Gott gäbe.
Als das Paar nach Jahren Patrick sieht, fragen sie ihm was
geholfen hat. Und Patrick gibt dem Paar und dem Priester Auskunft.
Unterschiedlicher könnte deren anschließende Haltung nicht sein. Da ist auf der
einen Seite die Familie. Auf der anderen Seite der Priester . Für ihn steht
fest: „Wir müssen diesen Christen beseitigen, bevor er den Rest des Clans
weiter in seinen Bann zieht. Beim nächsten Vollmond soll sein Gott versucht ihn
von mir zu befreien.“ Ob Gott wohl eingreift?
Immerhin: Patrick ist nach einiger Zeit wieder in seiner Heimat,
bei seinen Eltern. Er eröffnet ihnen, dass er Priester werden will.
Patrick studiert Theologie, wird Priester und schließlich Bischof.
Die Zeit in Irland hat er nie vergessen, er betet für die Menschen. So kehrt er
nach vielen Jahren wieder dorthin zurück. Hier spricht er wieder ein Gebet, bei
dem man gut zuhören sollte.
Den Götzenpriester gibt es immer noch. Und er schnappt sich
Patrick sofort. Hat er dieses Mal eine Chance?
Sehr guter Film, den es sich lohnt alleine oder in der Familie zu sehen. Die Gebete, die hier zur hören sind, kann man sich je nach Situation zu seinen eigenen Gebeten machen. Der Film zeigt sehr gut, wie Gott hilft, wenn man IHM vertraut.